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Quellenangaben in Hausarbeiten

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Salesha, 27 August 2006.

  1. Salesha
    Salesha (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Hallo an alle Studenten unter Euch, die auch Hausarbeiten und so schreiben müssen,

    ich hab mal ne blöde Frage: Wann gebt ihr Quellen an? Wenn ich in einer Arbeit etwas schreibe, muss ich da wirklich ALLES belegen? Jede Aussage, die nicht von mir ist? Wenn ich zu einem Thema ein Buch gelesen habe und mir daraus dann meine Meinung oder meine Zusammenfassung mache, wie muss das z.B. angegeben werden? Wenn ich keine direkten Zitate daraus nehme, ich kann ja nicht schreiben "Vgl. XXX, S. 1-Ende" oder so...
    Wie man Zitate belegt, weiss ich , aber so Aussagen wie
    "Seine Kritiker sahen in ihm einen Propagandisten tyrannischer Machthaber, anderen galt er als Feind der Tyrannen, weil er deren unmoralische Praktiken öffentlich bekannt gemacht und so aufgedeckt habe..." Das steht zwar in Büchern, aber aber kann nicht aus einem einzelnen Satz herauskristalisiert werden, oder aus einem Kapitel...

    Vielen Dank für schnelle Hillfe!

    Muss man, wenn man Gedanken aus einem Werk nimmt, und davor aus dem Gleichen werk Gedanken zieht, diese auch kennzeichnen, auch wenn sie direkt um das entnommene Zitat herum "gebaut" sind?
     
    #1
    Salesha, 27 August 2006
  2. glashaus
    Gast
    0
    Ich kennzeichne grundsätzlich alles, was nicht von mir ist, es sei denn es sind im Fach fest eingeführte und feststehende Begrifflichkeiten.
    In deinem genannten Beispiel mit den Kritikern würde ich z.B. einfach auf das komplette Buch verweisen.
     
    #2
    glashaus, 27 August 2006
  3. Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    nicht angegeben
    Ich würde die Stellen raussuchen, denen man dies entnehmen kann, zB. vgl. S. 10, S116f und S. 456ff. - Das wird doch sicherlich an einigen Stellen stehen, du musst dich doch nicht auf einzelne Sätze beschränken.
     
    #3
    Daucus-Zentrus, 27 August 2006
  4. Ginny
    Ginny (35)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Es gibt da hier sicher bessere Experten als mich, da ich sehr viel mehr Klausuren geschrieben habe als Hausarbeiten, aber grundsätzlich soll man lieber zu viel belegen als zu wenig. Sicher gibts immer Fälle, wo es Ermessunssache ist, aber laut unserem Dozenten dann lieber ne "überflüssige" Angabe machen als zu riskieren, dass der Dozent einen Beleg haben will und nicht vorfindet. Alles, was totales Allgemeinwissen ist, braucht nicht belegt zu werden. Also z.B. wenn man erwähnt, dass Kennedy Präsident war. ;-) Bei komplizierteren Fachbezeichnungen kenne ich es so, dass man den Begriff beim ersten Auftauchen definiert und dann immer ohne weitere Erklärung verwendet. Und es soll imemr klar ersichtlich sein, ob du gerade dich auf jemanden beziehst oder deine eigene Ansicht wiedergibst.
    Und in Fällen, in denen ich nicht eine spezielle Seite oder ein genaues Zitat bennen kann, sondern mir die Meinung aus einem Werk allgemein zusammenstelle, hab ich immer gescheieben "Nach XY (also Autor) ..." und dann das entsprechende Werk/die Werke als Fußnote angemerkt.
     
    #4
    Ginny, 27 August 2006
  5. Salesha
    Salesha (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    ich komme jetzt auf 6-9 vermerke pro seite, das ist doch heftig viel...
    ich kann doch nicht jeden zweiten satz mit ner fußnote verwanzen, oder?
     
    #5
    Salesha, 27 August 2006
  6. User 24257
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Das ist völlig normal.
     
    #6
    User 24257, 27 August 2006
  7. Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    nicht angegeben
    Meine Texte haben durchschnittlich zwischen 3-10 Textverweise pro Seite.
     
    #7
    Daucus-Zentrus, 27 August 2006
  8. User 7157
    User 7157 (33)
    Sehr bekannt hier
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    168
    nicht angegeben
    Ich hatte in meinen Hausarbeiten und Seminararbeiten durschnittlich ebenso viele Fußnoten. Wobei zu jeder Fußnote meist noch mehrere Nachweise angegeben habe.
     
    #8
    User 7157, 27 August 2006
  9. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.884
    0
    2
    Single
    Stimmt, das ist normal, war/ist bei mir auch immer so, wobei es im Schnitt wohl eher 4-6 Fußnoten pro Seite gewesen sein dürften, aber das ist mehr oder weniger "Geschmackssache".
     
    #9
    Sternschnuppe_x, 27 August 2006
  10. ByTe-ErRoR
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    6
    nicht angegeben
    Das macht man ja auch nicht mit Fussnoten sondern mit Literaturreferenzen (Bsp: [1] o. [ABC06] je nachdem was für ein Style benutzt wird, wenn man eine bestimmte Seite auch einer Quelle meint dann z.B. [ABC06, 11ff] und wichtig ist das Satzzeichen kommt nach der Referenz) und am Ende der Arbeit sind dann die Quellen angegeben. Fußnoten sind eigentlich für richtige Quellenangaben nicht gedacht, ausser man hat mal was kleines.
     
    #10
    ByTe-ErRoR, 27 August 2006
  11. **HoneyAC**
    Verbringt hier viel Zeit
    122
    101
    0
    nicht angegeben
    Also es stimmt, dass Literaturangeben nicht in Fußnoten gehören. Außerdem ist das bei mir an der Uni von Institut zu Institut anders, weil fast jedes Institut hat seine eigenen Formatierungsrichtlinien :mad:
    Das nervt voll. Studiere 2 Fächer und dann muss man in den verschiedenen Hausarbeiten jeweils anders zitieren bzw. die Quelle in einer anderen Form schreiben.

    Ich kenne z.B. folgende Variante:

    Wörtliche Zitate:

    (Autor(en) Jahr,Seite(n): befindet sich direkt nach dem Zitat und ohne vgl.

    Nich wörtliches Zitat:

    vgl. Autor(en) Jahr,Seite(n) : befindet sich direkt nach dem Zitat
     
    #11
    **HoneyAC**, 28 August 2006
  12. Ginny
    Ginny (35)
    Sehr bekannt hier
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    3
    vergeben und glücklich
    Das wundert mich jetzt etwas, so sollen wir es nämlich machen. Also Angaben in den Fließtext in Klammern werden nicht gerne gesehen, stattdessen immer Fußnote und darin die Quelle vermerken. :ratlos:
     
    #12
    Ginny, 28 August 2006
  13. **HoneyAC**
    Verbringt hier viel Zeit
    122
    101
    0
    nicht angegeben
    hm das ist sehr komisch :ratlos:
    Aber vielleicht ist das von Institut zu Institut oder von Prof. zu Prof. anderes.
    Wenn dein Prof. oder Dozent das gesagt hat, dann will er es wohl so haben.

    Finde ich auch alles komisch..aber na ja...
     
    #13
    **HoneyAC**, 28 August 2006
  14. Ginny
    Ginny (35)
    Sehr bekannt hier
    5.531
    173
    3
    vergeben und glücklich
    Mal im Klartext: Wofür benutzt ihr denn Fußbnoten? Nur für eigene Anmerkungen und Verdeutliuchungen, die im Fließtext unpassend wären, für Erweiterungen und dergleichen? Also gar nicht für normale Zitate, da kommt die Angabe direkt dahinter?
    Ich habs nach Umberto Eco gelernt, der bei uns meist als Standard genommen wird. Darin heißt es z.B. "Fußnoten dienen dazu, die Herkunft der Zitate anzugeben. Würden die Quellen der Zitate im Text angegeben, so wäre seine Lektüre beschwerlich. Es gibt natürlich Methoden, auf Fußnoten zu verzichten und die wichtigsten Verweisungen im Text selbst unterzubringen (wie z. B. beim System Autor - Erscheinungsjahr). Aber die Fußnoten dienen in erster Linie dem genannten Ziel. Handelt es sich um eine bibliographische Angabe, so steht die Anmerkung besser am Fuß der Seite als am Ende des Buches oder des Kapitels, weil man dann auf einen Blick nachsehen kann, worum es sich handelt."
    Oder reden wir jetzt aneinander vorbei?
     
    #14
    Ginny, 28 August 2006
  15. **HoneyAC**
    Verbringt hier viel Zeit
    122
    101
    0
    nicht angegeben
    Also uns wurde gesagt, dass alles was den eigentlichen Fließtext stört bzw stören könnte, in Fußnoten kommt.

    Im 1. Semester war es bei uns noch richtig auch Literaturangeben in Fußnoten zu schreiben..aber die haben die Richtlinien geändert....

    Aber wie gesagt, wenn es an deiner Uni anders verlangt wird..dann mach es halt wie verlangt.
     
    #15
    **HoneyAC**, 28 August 2006
  16. ByTe-ErRoR
    Verbringt hier viel Zeit
    151
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    6
    nicht angegeben
    Als Beispiel mal:

    Das ist mein Text. "Ein Zitat" [1]. Ich benutze eine Aussage vlg. [ABC06]. Hier geht es weiter mit dem Text.

    Am Ende der Arbeit kommt eine Abschnitt Quellen da steht dann,
    [1] Test Autor, Titel, Herausgeber, ....
    [ABC06], ABC Name, Ein Titel, Erscheinungsjahr 2006, ...
    Ob man nun [1] oder [ABC06] benutzt hängt vom Style ab.

    Eigentlich kümmert sich LaTeX (BibTex) um alles.

    Wie gesagt Fussnoten sind nur für kleine Quellen (Webseite, ...) oder Sonstiges gedacht, aber nicht um alle Literaturreferenzen anzugeben.
     
    #16
    ByTe-ErRoR, 28 August 2006
  17. Ginny
    Ginny (35)
    Sehr bekannt hier
    5.531
    173
    3
    vergeben und glücklich
    Aha ... wie gesagt, hab ich nie so gerlernt. Wusste gar nicht, dass es da solche Unterschiede in den Handhabungen gibt und hab meine Profs nach den ersten Semestern gar nicht mehr gefragt, wie sie es wollen, sondenr bin immer von dieser Variante ausgegangen. Natürlich gibts am Ende nochmal extra ein Literaturverzeichnis, aber wir müssen/sollen für direkte für indirekte Zitate immer Fußnoten verwenden. Angaben wie du sie gerade gezeigt hast dürfen nur "aus Zeitmangel" so gemacht werden, sind aber nicht das Optimum.
    Kein Wunder also, dass ich immer zig Fußnoten habe. ;-)
     
    #17
    Ginny, 28 August 2006
  18. Schildkaempfer
    Verbringt hier viel Zeit
    511
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    0
    nicht angegeben
    Das ist - glaube ich - die amerikanische Zitierweise, die den Lesefluss unglaublich stört und den Leser zwingt, in dem Werk hin und her zu blättern, wenn ihn die Quelle interessiert. Auch in Zeitschriftenartikeln wird das gerne so gemacht.

    Ansonsten würde ich nach den Richtlinien des Instituts oder Profs vorgehen, wenn die so etwas vorgeben. Ansonsten gibts doch ganz gute Bücher zum wissenschaftlichen Arbeiten.
     
    #18
    Schildkaempfer, 28 August 2006
  19. Ginny
    Ginny (35)
    Sehr bekannt hier
    5.531
    173
    3
    vergeben und glücklich
    Ja, genau deswegen wäre das bei uns "tabu". Es ist nur praktischer als mit den Fußnoten, vor allem wenn man was ändert, da kommt man sonst leicht durcheinander.
     
    #19
    Ginny, 28 August 2006
  20. Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.035
    121
    1
    nicht angegeben
    Vielleicht liegt hier auch ein Missverständnis vor? In die Fußzeilen werden auch nicht die Quellenangaben geschrieben, sondern die Abkürzungen (wie von Vicky oben geschrieben - Beispiel: Vgl. Rousseau, 2007, S. 12f) zu den Quellen, die Quellenangaben gehören ins Literaturverzeichnis am Ende des Textes.
     
    #20
    Daucus-Zentrus, 28 August 2006

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