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Raucher: Nicht aufgehört, aber stark reduziert?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Annika86, 24 März 2007.

  1. Annika86
    Annika86 (30)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Gibt es hier jemanden, der früher ziemlich viel geraucht hat und nicht ganz aufgehört, aber es geschafft hat, seinen täglichen Konsum stark runterzufahren? Hat es also jemand geschafft, quasi vom Suchtraucher zum Gelegenheitsraucher zu werden? Oder geht das gar nicht, wenn man schon mal richtig süchtig war, weil man dann bei jeder Gelegenheitszigarette immer wieder gleich die Gier nach mehr verspürt?
    Ich rauche im Moment leider ziemlich viel, so etwa anderthalb Schachteln am Tag. Ich würde eigentlich gerne nicht völlig aufhören wollen, sondern ab und zu noch mal eine rauchen, vielleicht ein, zwei am Tag zum Kaffee, oder mal abends beim Weggehen, aber ohne diesen Zwang, sich eine nach der anderen reinziehen zu müssen wie jetzt.
    Hat das jemand so gemacht, geht das?
     
    #1
    Annika86, 24 März 2007
  2. Sandra84
    Sandra84 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hi,
    das kenn ich. Ich rauche auch, aber nicht übertrieben viel. 8-10 am Tag und 10-12 am WE, wenn ich unterwegs bin. Hab vor 2 Jahre mal eine Schachtel am Tag geraucht, da waren damals aber noch 20 drin :smile: Ganz aufhören will ich eigentlich nicht, aber ein schlechtes Gewissen gibts momentan gratis an jeder Ecke dazu. Na ja, sollen die alle mal planen und reden.... ich rauche sicher weiter, glaub nicht, daß meine Kippenmenge so extrem schlimm ist.
    Sandra
     
    #2
    Sandra84, 24 März 2007
  3. User 7157
    User 7157 (33)
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Also ich kenne niemanden, der das dauerhaft geschafft hat. Ich kenne nur ein paar Gelegenheitsraucher, die seit Jahren damit auskommen nur mal ein paar Zigaretten auf Partys zu rauchen, aber die haben dann auch nie mehr geraucht.
    Ich weiß dass ich das auch nicht geschafft hätte und in Stresssituationen - von denen ich im Moment mehr als genug habe - wieder vermehrt zur Kippe gegriffen hätte. Von daher hab ich vor über 2 Jahren komplett aufgehört zu rauchen. Übrigens die beste Entscheidung überhaupt!

    Ich fürchte, dass du mit dieser Taktik ständig deinen Willen anstregen musst doch nicht mehr zu rauchen, die Entzugserscheinungen dein dauerhafter Begleiter sind und ich glaube kaum, dass das Leben so angenehm ist.
    ... von daher Ganz oder gar nicht. Ist zumindest meine Meinung.
     
    #3
    User 7157, 24 März 2007
  4. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    offene Beziehung
    Ist alles eine Frage des Willens... ;-) Ich denke aber, dass die Wenigsten vom starken Raucher zum Gelegenheitsraucher werden. Entweder ganz oder gar nicht.

    Ich habe meinen Konsum zwar stark reduziert, aber rauche immer noch einige. Hatte einen Zeitraum von etwa einem halben Jahr, wo ich es täglich auf 50 Zigaretten geschafft hatte. Nun, dass ist lange her, heute ist es sehr unterschiedlich, meist jedoch so um die 20.

    Das Problem ist, dass Zigaretten einem ja "was geben" oder das man das zumindest glaubt. Wenn sich Situationen ergeben, ist man schnell wieder bei ein paar Zigaretten mehr. Von daher stelle ich mir das noch schwerer vor, als ganz aufzuhören.

    Was helfen kann, den Konsum runter zu fahren, ohne gleich die Brechstange rausholen zu müssen: Analysiere die Situationen, in denen Du rauchst. Und versuche diese zu vermeiden. Wenn es sich aber doch ergibt, dann rauche die Zigarette halt und versuche es wieder. Kleine Tricks helfen auch: Man raucht nicht in der Wohnung zum Beispiel. Was auch gut hilft: Stopfe die Zigaretten selbst. Dann ist ein weiteres Hindernis geschaffen.

    Letztlich sind das alles aber nur kleine Maßnahmen. Bei mir haben sie funktioniert (ich war bis auf 3 Zigaretten am Tag), aber da ich das eigentlich gar nicht will, habe ich das wieder gelassen und rauche, wenn ich das Bedürfnis danach habe...
     
    #4
    User 38570, 24 März 2007
  5. glashaus
    Gast
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    Ich!

    Hab früher bestimmt 'ne Schachtel am Tag geraucht und jetzt nur noch auf Parties mal einige wenige Zigaretten und in Stresssituationen mal eine.

    Ich hab das umgestellt als ich nach der Schule meine Ausbildung angefangen habe, umgezogen bin und sich sowieso das ganze Leben geändert hat. Ich glaube das hat es mir einfacher gemacht...
     
    #5
    glashaus, 24 März 2007
  6. User 53338
    Meistens hier zu finden
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    offene Beziehung
    Also ich habe mich von 50 Zigaretten pro Tag auf 0 reduziert. :zwinker:

    Ne, aber mal ernsthaft, ich kann dir vom reduzieren nur abraten, ernsthaft. Entweder du rauchst wie bisher weiter oder gar nicht. Wenn ich reduziert habe, hat es nur dafür gesorgt dass ich irgendwann NOCH MEHR als vorher geraucht habe...
     
    #6
    User 53338, 25 März 2007
  7. Salvavida
    Gast
    0
    Also ich rauche schon länger und hab schon ein paar Mal für ca. ein halbes Jahr aufgehört. Das Aufhören hat mir gar keine Probleme bereitet, weil ich es zu dem Zeitpunkt einfach nicht mehr wollte.
    Meinen Kosum zu reduzieren, schaffe ich allerdings nicht...Ich hab das schon probiert...
    Bei mir zählt wohl die Devise: Ganz oder gar nicht.
     
    #7
    Salvavida, 25 März 2007
  8. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Ich rauch ca. 10 am Tag komischerweise aber nur unter der Woche wenn ich also arbeiten bin MO-SA. Sonst am WE rauch ich so gut wie nichts, rauche auch Vormittag nichts, nur zum Kaffee halt aber sonst verspüre ich nicht die Lust drauf. Da ich in letzter Zeit immer mehr merke dass wenn ich eine rauche verstärkt Herzklopfen bzw teilweise Hezrasen bekomme dacht ich mir ich rauch halt weniger. Ich könnte auch in der Arbeit nichts rauchen dies habe ich schon sehr eingeschränkt. Früher hab ich alle Stunde eine geraucht jetzt ist es in den Werbepausen meiner Serien. *gg*
     
    #8
    capricorn84, 25 März 2007
  9. DerKönig
    DerKönig (35)
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Das wird einfach nicht klappen. Ist sicherlich nicht schwer, seinen Zigarettenkonsum erstmal auf ein Minimum zu reduzieren, sofern der Wille stark genug ist. Auf lange Sicht sollte man dann aber schnell komplett aufhören, ansonsten wirds langsam dahinschleichend wieder mehr werden und irgendwann rauchst du wieder so viele wie vorher.
     
    #9
    DerKönig, 25 März 2007
  10. Annika86
    Annika86 (30)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    @ firebird1977:
    Naja, das sind ja schon noch andere Dimensionen, in denen du dich da bewegst als bei mir. Fünfzig am Tag, soviel sinds bei mir dann doch nicht, obwohl ich ehrlich gesagt an manchen Tagen auch schon zwei ganze Schachteln geraucht habe. Aber normalerweise sind es am Tag so um die 30 Zigaretten.
    Und vor allem will ich nicht wie du bei 20 am Tag stehen bleiben, ich will schon sehr viel deutlicher reduzieren, eigentlich schon so, daß es an normalen Tagen nicht mehr als zwei, drei, vier Zigaretten sind. Und ich will mir auch die Freiheit schaffen, daß es auch Tage gibt, an denen ich überhaupt nicht rauche.

    Vorbild ist für mich da irgendwie mein Bruder: Der ist ein typischer Gelegenheitsraucher. Er raucht oft tagelang gar nicht, dann mal ein paar Stück am Tag, und auf einer Party raucht er auch schon mal locker so zehn, fünfzehn an einem Abend, dann aber auch wieder am nächsten Tag und in den folgenden Tagen gar nicht. Es gibt zwischen ihm und mir halt einen entscheidenden Unterschied: Er ist nicht süchtig und kann jederzeit auf Zigaretten verzichten, das ist bei mir leider ganz anders. Er hat allerdings auch nie mehr geraucht, war also auch noch nie süchtig.
    Ich aber bin im Moment ziemlich süchtig, und trotzdem würde ich gerne von der Sucht, die mich inzwischen total nervt, loskommen, ohne ganz auf Zigaretten verzichten zu müssen und strikte Nichtraucherin zu werden.

    Das Dumme ist, daß mein Suchtpotential glaube ich ziemlich hoch ist. Früher habe ich etwa eine Schachtel am Tag geraucht, dann an meinem 18. Geburtstag ganz aufgehört (war nicht ganz einfach, aber damals ging es halbwegs), und vor anderthalb Jahren dummerweise wieder angefangen, wobei ich dann ziemlich schnell wieder bei einer Schachtel am Tag war und auch bald darauf noch mehr geraucht habe, nur drei Monate nach meinem Wiederanfang war ich schon bei meiner jetzigen Menge von anderthalb Schachteln am Tag angelangt. Und seitdem gibt es immer wieder mal Tage, an denen es auch noch mehr wird, etwa wenn ich abends weggehe oder Streß habe. Das sind auch die Situationen, in denen ich besonders anfällig bin, weil Alkohol bei mir das Verlangen nach Nikotin noch verstärkt und weil mich das Rauchen in Streßsituationen einfach beruhigt (oder ich das zumindest glaube).

    Auf der einen Seite würde ich eigentlich schon ganz aufhören wollen, aber ich fürchte, daß ich das bei meinem Konsum nicht von heute auf morgen schaffe. Deshalb wäre es vielleicht schon einfacher, den täglichen Verbrauch Schritt für Schritt runterzufahren. Außerdem schmeckt mir beispielsweise die Zigarette zum Kaffee ganz gut, auf die will ich nicht unbedingt verzichten müssen.
    Aber ich habe schon Angst davor, daß ich, wenn ich mal ein paar Tage gar nicht geraucht habe und dann abends beim Weggehen rauche, mich die Sucht sofort wieder einholt, und ich am nächsten Tag ziemliche Entzugserscheinungen habe. Oder daß ich es nicht schaffe, den restlichen Tag nicht mehr zu rauchen, wenn ich mir vormittags zum Kaffee ein, zwei Stück genehmigt habe, sondern die Sucht dafür sorgt, daß ich dann doch wieder ne ganze Schachtel am Tag brauche.

    Ich frage mich halt, ob das wirklich geht, von der Sucht loszukommen und trotzdem ab und zu noch mal zu rauchen, oder ob das wie bei einem Alkoholiker ist, der, wenn er erst mal trocken ist und dann wieder Alkohol trinkt, in Gefahr ist, wieder richtig rückfällig zu werden.
    Ich hätte einfach so gerne die Freiheit, rauchen zu können, ohne rauchen zu müssen.

    Sorry, ist jetzt etwas lang geworden :engel:
     
    #10
    Annika86, 26 März 2007
  11. Unicorn1984
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Verheiratet
    Das hat mein Mann geschafft, aber genau diese schei* Glimmstängel sind der Grund warum es jetzt zwischen uns überhaupt nicht mehr gut läuft.

    Er hat versprochen aufzuhören sobald ich wieder schwanger bin und was erfahre ich am Freitag ? Das er mich seit 8 Wochen angelogen hat und heimlich geraucht hat. Ich bin in 5 Tagen im 6ten Monat :frown:

    Und ich kann einfach nicht mehr jedesmal wenn ich weiß das er eine raucht wünsch ich ihm die Pest an den Hals, wünsche ihm das er irgendeine Krankheit bekommt die vom Rauchen her ausgelöst wurde. Ich weiß das es krass klingt aber genau seine Raucherei steht zwischen uns.
     
    #11
    Unicorn1984, 26 März 2007
  12. Reliant
    Reliant (35)
    Sehr bekannt hier
    2.693
    198
    604
    vergeben und glücklich
    nikotin macht körperlich nicht, oder besser gesagt kaum abhängig, die enzugserscheinungen sind minimal und binnen nem tag gegessen, aber eben leicht vorhanden. gelegenheitsraucher machen ihren körper süchtig und stellen sich dann wieder dem entzug. (der fängt nach ner halben bis einer stunde an)

    jetzt ist die frage obs intelligent ist, einmal aufzuhören oder sich krampfhaft an die sucht zu klammern?
     
    #12
    Reliant, 26 März 2007

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