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Raucher schlagen Nichtraucher zusammen

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von carbo84, 22 Dezember 2007.

  1. Starla
    Gast
    0
    Ne hast recht, ist besser, wenn sie aus Verallgemeinerungen und uninformiertem Gewäsch besteht. Wie konnte ich das nur übersehen :kopfschue
     
    #101
    Starla, 26 Dezember 2007
  2. nachbarin88
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    ich finde eine persönliche meinung MUSS nicht immer handfeste rationale gründe haben.
    warum finde ich kate moss hässlich, muss ich dafür ne begründung liefern? (ja ich weiß, kein optimaler vergleich) aber so ist es nun mal. nicht alles muss man erklären können meiner meinung nach, daher lohnt es sich auch nicht hier weiter zu diskutieren ....
     
    #102
    nachbarin88, 26 Dezember 2007
  3. brainforce
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    nicht angegeben
    die soziale Unterschicht der dt. Mitbürger ist hier aber nicht das Thema! - allerdings sind die Ursachen ähnlich... wenn die Eltern schon auf der untersten sozialen Leiter stehen dann geht es meist den Kindern nicht besser...

    Da können aber noch so viele Sozialarbeiter etc. helfen - solange es bei den Eltern nich "Klick" macht solange wird sich kaum etwas ändern.

    Ich kann es nur wirklich nicht verstehen das manche Eltern ( d.h. nicht integrierte Ausländer aber auch dt. aus der "Unterschicht) einfach unwillig sind ihren Kindern die Chancen zu geben damit sie es einmal besser haben als die eigenen Eltern...

    Möglich wäre es bei unserem Sozialsystem etc. auf jeden Fall wenn den der Wille bzw. die Bereitschaft der Eltern vorhanden ist!

    Ausländer die sich integrieren wollen die schaffen das auch in der Regel - zumindest traue ich mich das zu sagen! aus den Kindern muss ja nicht sofort ein Professor werden...

    Sicher haben nicht alle die gleichen Chancen (das wird man auch niemals erreichen). Nur die Gründe warum nicht alle die "gleichen Chancen" haben liegen m.M. nicht wirklich beim Staat sondern eher in der Gesellschaft an sich. Wenn der Vater Lehrer ist dann ist es naturgemäß unwahrscheinlich das der Sohn auf der Straße endet... einfach aus dem Grund heraus da solche Eltern eben auch an die Zukunft ihrer Kinder denken.

    Allein durch die Erziehung durch die Eltern und den Willen das es ihren Kindern einmal besser gehen soll werden die Chancen das aus den Kindern eimal "was wird" enorm angehoben! - was ich sagen will: ich denke es fehlt oftmals der Wille etwas zu verändern.
     
    #103
    brainforce, 26 Dezember 2007
  4. Starla
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    Woher soll dieser Wille auch kommen? Wenn Kinder schon von kleinauf mitbekommen, dass Papa aufgrund seiner Arbeitslosigkeit das ganze Leben zu Hause hockt und diese Kinder später selbst Kinder bekommen, wie sollen sie Ihnen glaubhaft vermitteln, dass das nicht der richtige Weg ist?

    Wenn Du in einer Gegend wohnst, wo jeder zweite arbeitslos ist, wärst Du dann nicht frustriert? Ich glaube, die Kinder würden Dich auslachen, wenn Du Ihnen erzählst, dass man sich ja nur anstrengen müsse, um etwas zu erreichen.

    Diese Angst vor dem sozialen Abstieg hat doch mittlerweile jede Schicht erreicht und in all unseren Köpfen wissen wir, dass es leider nicht mehr nur an Fleiß und Anstrengung liegt, ob wir einen Job bekommen!

    Und ich finde es seltsam, dass nach etlichen Jahren immer noch zwischen einer "deutschen" und einer "ausländischen" Unterschicht unterschieden wird, vor allem, wo es sich bei letzteren hauptsächlich um die handelt, die hier geboren sind, die hier die 3./4. Generation bilden!

    Meiner Meinung nach ist es da ein Unding, von Ausweisung zu sprechen, denn das löst keine sozialen Probleme!! Und das finde ich eben das Erschreckende! Sollte es uns Menschen nicht darum gehen, ein sozialverträgliches Miteinander zu finden anstatt bei der geringsten Abweichung gleich nach Ausweisung zu schreien?

    Das Problem wird dadurch nicht aus der Welt geschafft .

    http://ausweisung.blogsport.de/ Diese Seite kann ich empfehlen, dort sind einige interessante Dinge zu finden.
     
    #104
    Starla, 26 Dezember 2007
  5. Neptun
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    Wenn ich das richtig überflogen habe, sind es also nicht wenige, die jährlich ausgewiesen werden?
     
    #105
    Neptun, 26 Dezember 2007
  6. Sternschnuppe_x
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    Der Punkt ist aber doch: Wie geht man damit um, wenn Eltern - gleich ob "Ausländer" oder deutsche - bei der Kindererziehung versagen?

    NATÜRLICH ist das Idealbild so, daß Eltern Verantwortung übernehmen und ihre Kinder zu selbständigen, mündigen, selbstverantwortlichen Bürgern erziehen. Nur - was tut man, wenn es, wie auch hier in Deutschland sehr häufig, eben nicht so ist?

    Man kann doch an diesem "Idealbild" nicht einfach festhalten und sagen "wenn sie wollten, könnten sie doch, also wieso sollte der Staat was tun?", wenn das mit der Wirklichkeit kein bißchen in Einklang steht. Denn die Leidtragenden sind die Kinder (bzw. mittlerweile zum Teil auch die Generation der jungen Erwachsenen) und die Gesellschaft insgesamt. Bleibt man bei dem Grundsatz "Die Eltern sollen mal machen, und lassen sie's, haben sie eben Pech gehabt", dann schadet das der gesamten Gesellschaft.

    Insofern ist es sehr wohl Aufgabe des Staates, da etwas zu tun. Und wie Starla schon gesagt hat, die ach so tollen "Rahmenbedingungen" sind in einer sozial schwachen Berliner Gegend wohl eher theoretischer Natur. Wie soll ein Kind denn richtig deutsch lernen, wenn um es herum nur diverse Fremdsprachen gesprochen werden und in der Schule der Lehrer mit 35 Kindern, von denen mehr als die Hälfte kein Deutsch kann und auch sonst diverse Defizite aufweist, völlig überfordert ist? Ja, mag sein, daß die Eltern (oder mittlerweile sogar Großeltern) sich hätten integrieren sollen, sie HABEN es aber nicht, also was bringt es, darüber jetzt noch zu diskutieren?

    Daß die Situation so ist liegt im übrigen auch nicht in erster Linie am fehlenden Willen der Ausländer, sondern an einer völlig verfehlten Integrationspolitik, und das über Jahrzehnte. Vereinfacht gesagt: Wenn man Leute als Ausländer und nur temporär Anwesende behandelt, integrieren sie sich auch nicht.

    Ich persönlich bin der Meinung: Der Staat hat den Fehler gemacht, der Staat muß die Sache auch wieder in Ordnung bringen.

    Und ich würde so eine Tat zwar niemals gutheißen, aber daß sowas passiert, liegt nicht daran, daß diese beiden besonders böse Menschen wären. Sondern daran, daß sie offensichtlich nicht gelernt haben, was Respekt vor einem Menschenleben heißt. Natürlich ist es primär Aufgabe der Eltern, ihren Kindern solche Werte zu vermitteln. Nur zeigt gerade so ein Vorfall, daß dieses Modell ja offensichtlich nicht mehr so funktioniert, wie es sollte. Und da hilft es nicht, die Täter oder die Eltern auszuweisen. Denn genau sowas kann morgen ganz genauso mit zwei deutschen Tätern passieren.
     
    #106
    Sternschnuppe_x, 26 Dezember 2007
  7. brainforce
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    der Wille muss von den Eltern kommen! Ich habe z.B. auch nicht studiert, möchte aber das meine Kinder nach Möglichkeit später mal studieren einfach deshalb weil sie dann bessere Chancen im Leben haben.

    Wenn du meinst das die Kinder sich nicht ändern (können) da sie in jedem Fall die eigenen "asozialen" Eltern als Vorbild haben dann ist das für mich eigentlich gleichbedeutend das überhaupt keine "Maßnahmen" helfen um diesen Kindern aus der "Gosse" zu helfen.

    sicher wäre ich frustriert und genau aus dem Grund würde ich wohl alles dafür geben das es meine Kinder besser haben. Und das fängt eben damit an das man die eigenen Kinder nicht zu "Asozialen" erzieht.

    Sicher hat die Angst viele Leute erreicht, jedoch ist mir deine Aussage etwas zu viel Schwarzmalerei. Wer hierzulande eine ordentliche Erziehung genossen hat, fleißig ist, einen guten Schulabschluss hat dem stehen dennoch viele Türen offen um etwas im Leben zu erreichen. Ehrlich gesagt sollten wir auch mal dankbar sein in einem so hochentwickelten Staat zu Leben in dem man etwas erreichen kann - sicher gibt es "bessere" Länder - jedoch sind dies verhältnismäßig wenige!

    Ich finde es nicht seltsam - wenn jemand in der 3. Generation noch nicht die Landessprache beherrscht, sich nichtmal halbwegs versucht sich zu integrieren dann ist das nunmal ein Ausländer.
    Allerdings haben mittlerweile viele einen dt. Pass - und das finde ich persönlich das Erschreckende an der ganzen Sache...

    Das sehe ich anders - wer keinen dt. Pass besitzt und sich als Ausländer hier gravierendes zu Schulden kommen lässt (ich rede nicht von Ladendiebstahl etc. sondern von Gewaltverbrechen) der sollte sehr wohl ausgewiesen werden, denn solche Leute haben hier nunmal nichts verloren!

    es hilft nur nichts wenn die potentielle Bereitschaft zum Miteinander nur einseitig vorhanden ist...

    Nur frage ich mich was der Staat den noch tun soll?

    Wenn die Bereitschaft der Eltern nicht vorhanden ist dann kann der Staat alles mögliche anbieten... es wird nichts nutzen.

    Der Staat kann ja schlecht alle Kinder ihren "asozialen" Eltern wegnehmen und in "Erziehungsheimen" unterbringen...:kopfschue

    Sicher hat der Staat noch Möglichkeiten mehr für die Integration zu tun - nur denke ich einfach das es nichts nutzt wenn die bereits vorhanden Angebote nichtmal angenommen werden!

    Bsp. Bei uns in der Nachbarstadt wurden bis zum letzten Jahr kostenlose Sprachkurse angeboten was auch durch Sozialarbeiter bzw. auch in Aushängen in der Moschee und durch "integrierte Vermittlungsleute" etc. unter den "Betroffenen" bekannt gemacht wurde. Es standen sogar verschiedene Zeiten zur Verfügung damit jeder die Chance zur Teilnahme hatte etc. - was war das Ergebnis: das Angebot wurde so gut wie nicht angenommen! Und spät. bei sowas schüttle ich mit dem Kofp.:kopfschue
    Da wird eine helfende, kompetente, verständnisvolle Hand gerreicht und sie wird nicht angenommen...
     
    #107
    brainforce, 26 Dezember 2007
  8. Starla
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    Genau das ist es eben. Als damals die ersten Gastarbeiter ins Land geholt wurden, war das als temporäre Sache angelegt (was das Wort "Gastarbeiter" ja auch besagt) und da finde ich es auch erstmal verständlich, dass man sich nicht zu sehr einlebt, wenn man weiß, dass man bald sowieso wieder gehen wird bzw. dass der Staat nicht von Anfang an für ein Integrationsprogramm gesorgt hat. Wozu auch?

    Zumal es etwas naiv anmutet, wenn man Kriminalität mit fehlendem Integrationswillen gleichsetzt. Mensch, die haben doch alle keine Perspektive!

    Und wie jetzt schon oft gesagt, es liegt nun am Staat UND an unserer Gesellschaft, für jeden, der momentan keine Chancen hat, welche zu schaffen.

    Sprachkurse sollten verpflichtend sein! Aber gleichzeitig muss auch eine Entghettoisierung stattfinden, denn was bringen die dollsten Sprachkurse, wenn man im eigentlichen Umfeld sowieso niemanden kennt, der auch diese Sprache spricht...

    Aber dann haben wir ja wieder das Problem, dass keiner die Fremden in seiner Nachbarschaft haben will :kopfschue

    Übrigens bin ich immer sehr verwundert, wenn ich diese ganzen Auswanderersendungen sehe, die zur Zeit erfolgreich in vielen TVprogrammen laufen.

    Da wandern so viele Deutsche aus, ohne überhaupt die Sprache, das Land oder die Kultur zu kennen :kopfschue Teilweise können die noch nichtmal Englisch.. Das kann ich dann aber auch nicht verstehen!

    Deshalb ist es wichtig, dass diese Kinder andere Vorbilder erhalten, denn sie können sich nicht an etwas orientieren, dass sie doch gar nicht kennen!

    Naja, aber wie soll das genau aussehen? Meinst Du, die denken sich: "Ach herrje, ich bin asozial, na, aber meine Kinder erziehe ich dann anders"

    Die wissen doch gar nicht, WIE! Es ist immer sooo leicht gesagt, dass man sich ja nur anders verhalten muss, damit das und das eintritt, aber selbst Otto Normalbürger weiß, wie schwierig das sein kann, wenn man z.b. das Rauchen aufgeben will oder Diät halten etc.

    Ich spreche diesen Eltern auch nicht generell den Wunsch ab, ihren Kindern bessere Chancen bieten zu wollen, aber wenn man geistig umnachtet ist und mit der Kindererziehung überfordert, dann wird das ohne staatliche/gesellschaftliche Hilfe auf jeden Fall scheitern.
     
    #108
    Starla, 26 Dezember 2007
  9. Sternschnuppe_x
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    Genau aus diesem Grund bringt es eben nichts, bei den ELTERN ansetzen zu wollen, man muß bei den KINDERN ansetzen.

    Und da gibt es eine Menge Dinge, die der Staat tun könnte - Starla hat das ja schon angesprochen. Flächendeckende, KOSTENLOSE (!) Kindertagesstätten inkl. Mittagessen und Förderunterricht schon für Kindergartenkinder, zum Beispiel. Es bringt nichts, die ELTERN mit mehr Geld zu unterstützen, das Geld muß bei den Kindern auch ANKOMMEN. Und das tut es am ehesten, wenn man Angebote schafft, die sich direkt an die Kinder wenden UND die für die Eltern verlockend sind, weil kostenlos.

    Off-Topic:
    Das überrascht mich auch immer wieder ganz schön... hier heißt es "wer hier leben will, soll auch unsere Sprache können und sich integrieren" - aber im Ausland wird erwartet, daß man auch ohne Kenntnisse der Landessprache durchkommt und die "Ausländer" einen gefälligst zu verstehen haben, und natürlich erwartet man auch, sofort einen tollen Job zu bekommen mit seinen Fähigkeiten und ist eingeschnappt, wenn der potentielle Arbeitgeber mangels Sprachkenntnissen des Bewerbers abwinkt...

    Im übrigen sieht man in solchen Sendungen auch sehr gut, wie in anderen Ländern Integration funktioniert, insbesondere in den skandinavischen. Da werden zum Teil die deutschen Kinder erstmal in eine Sprach-Förderschule geschickt, ein Jahr lang intensive Sprachkurse, und zwar täglich, damit sie danach in der "normalen" Schule im Unterricht mitkommen. Sie "verlieren" zwar ein Jahr, können dann aber nahtlos weitermachen. In Deutschland wären diese Kinder vermutlich einfach eingeschult worden und hätten dann in der 4. Klasse eine Hauptschulempfehlung bekommen, weil sie - natürlich - im Unterricht nicht mitkommen. Damit ist die "Karriere" doch schon vorgezeichnet.
     
    #109
    Sternschnuppe_x, 26 Dezember 2007
  10. brainforce
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    ja da hast du recht - nur die Grundlagen zu schaffen halte ich für fast unmöglich wenn die Familie nicht dahindersteht - egal wie vielfältig die Angebote des Staates sind...

    alles schön und gut nur denke ich nicht das dadurch die Integration vorangetrieben wird...

    ... ja nur mittlerweile sind ca. 30/40 Jahre vergangen mittlerweile wissen die Betroffenen doch auch das sie wohl für immer bzw. bis zur Rente hierbleiben, ihre Kinder hier aufwachsen etc.

    sehe ich anders - woher kommt die fehlende Perspektive? - nämlich dadurch das diese Leute nicht integriert sind bzw. sich gar nicht erst integrieren wollen bzw. "integrationsunfähig" sind. Das ist ein Teufelskreis denn nur die Betroffenen aus eigenen Willen durchbrechen können.

    sorry auch im Moment sind Möglichkeiten vorhanden aus dem "Tief" herauszukommen - wieso sollten man diese Möglichkeiten ausbauen wenn nichtmal die vorhandenen Möglichkeiten für die Betroffenen ausgeschöpft werden? Und jetzt kommt nämlich der sprigende Punkt: Daran ist nämlich nicht der Staat schuld wenn vorhandene Angebote nicht angenommen werden.
    Hilfsbereitsschaft in allen Ehren - aber übertriebenes Gutmenschentum sowie alle Schuld beim Staat zu suchen halte ich für kontraproduktiv.

    und wie willst du das erreichen? - du kannst den Leuten ja schlecht vorschreiben wo sie zu wohnen haben! Ebenso kannst du bei Leuten mit dt. Pass keinen Sprachkurs "befehlen".
    Klar sollten Sprachkurse verpflichtend sein - nur für wen genau? Und wie willst du sie (gesetzlich) durchsetzten? Solange nur die pure Anwesenheit bzw. Teilnahme verlangt wird werden die Sprachkurse nichts nutzen.
    Man müsste Konsequenzen androhen - nur wie sollten diese aussehen? Im großen und ganzen kann ich das von dir geschriebene unterstreichen nur leider geht das Geschrei von manchen Gutmenschen schon los wenn überhaupt von Sprachkursen als Teil einer Einbürgerung die Rede ist...

    Ich kann es auch nicht verstehen - genausowenig wie ich die die davon betroffenen in unserem Land verstehen kann!

    so lange es bei den Eltern nicht "Klick" macht halte ich das für fast unmöglich - die Eltern sind nunmal die ersten Bezugspersonen die auch die Leitlinien vorgeben. Wie gesagt: "man kann den Eltern die Kinder ja nicht einfach wegnehmen..."

    überspitzt gesagt denke ich mir das so. Die Eltern müssen doch erkennen das sie auf der untersten sozialen Stufe stehen genauso kann man doch von ihnen erwarten das sie wissen das das nicht von ihnen verschuldet wurde sondern in erster Linie von ihren Eltern d.h. den Großeltern der Kinder.
    Man muss doch auch mal erkennen was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist. So werde ich doch bspw. auch kein Alkoholiker nur weil mein Vater einer war. Ich denke gerade WENN man so etwas erlebt hat möchte man nicht genauso enden.

    nur werden die Eltern immer die wichtigsten Bezugspersonen bleiben die die "Leitlinien" vorgeben - deine folgenden Vorschläge gehen alle darauf hinaus das man die Kinder den Eltern weitestgehend entzieht...

    Sozialstaat schön und gut... aber machmal fragt man sich schon woher das Geld den kommen soll...
    Und zum Thema kostenlos hatte ich weiter oben schon etwas geschrieben das ich hier gerne nochmal wiederhole:
    Es gibt ja bereits genügend kostenlose Angebote für die Betroffenen (Sozialarbeiter, Amtshilfen, Bürgerdienste die beim Ausfüllen von Dokumenten helfen, Sprachkurse). Und es ist eben schade das nichtmal die KOSTENLOSEN Sachen angenommen werden...
    Mehr kann der Staat nunmal nicht unternehmen als Sachen kostenlos anzubieten... alles andere wären Zwangshandlungen die oftmals kaum mit dem Gesetz vereinbar wären...
     
    #110
    brainforce, 26 Dezember 2007
  11. Neptun
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    Naja, scheint wohl doch was wahres dran zu sein, dass das nicht wirklich abschreckt.

    Schon irgendwie komisch, dass es auf der Erde nur zu harte oder zu softe Strafen gibt. Irgendwie ist es immer eine Seite, die ihre Position ausnutzt. In China wird man gleich gefoltert und hier kommt man ein paar Wochen ins Gefängnis mit leckerem Essen usw.

    Im nahen Osten macht der Staat, was er will und hier das Volk. Da frage ich mich schon irgendwo, wie das die Schweden, Australier, Kanadier usw. machen, da scheint immer alles rund zu laufen. Da ist halt noch schön Natur :herz:, nicht alles so vollgestopft wie hier.
     
    #111
    Neptun, 26 Dezember 2007
  12. Starla
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    Nein, das ist nicht "fast unmöglich", und selbst wenn, es ist mehr als "nichts".

    Natürlich wird dadurch die Integration angetrieben, wenn Kinder von klein auf auch gefördert werden. Wenn sie das Gefühl, sowieso keine Chance zu haben (so wie jetzt), bemühen sie sich auch nicht.

    Ja richtig, ich wollte nur damit sagen, dass es eben versäumt wurde, von Anfang an für eine richtige Integrationspolitik zu sorgen.

    Leider habe ich jetzt nicht mehr viel Zeit, um ausführlich darauf zu antworten (komme aber gerne später darauf zurück), aber eins möchte ich noch sagen:

    Das was Du als Willen bezeichnest, das ist nicht etwas, dass man durch eigenen Wunsch oder als genetische Vorbestimmung mit auf dem Weg gegeben wird.

    Das fängt schon im Kleinen damit an, dass in einer reizarmen Umgebung (Eltern lesen sich nicht vor, beschäftigen sich überhaupt nicht mit ihnen) die Gehirne der Kinder sich nicht richtig entwickeln. etc etc. aber dazu später mehr :zwinker:

    Du gehst nämlich die ganze Zeit von einem selbst-bewussten Menschen aus, der die Fähigkeit zur Reflektion und Einsicht besitzt.
     
    #112
    Starla, 26 Dezember 2007
  13. Sternschnuppe_x
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    Das, was du beschrieben hast, waren kostenlose Angebote an die ELTERN. Das, was ich beschrieben habe, waren kostenlose Angebote, die den KINDERN zugute kommen. Das ist ein ENORMER Unterschied! Jemand, der seit 30 Jahren oder noch länger hier lebt und BISHER sehr gut ohne Sprachkurs ausgekommen ist (eben weil er in einem Umfeld lebt, in dem jeder seine Muttersprache spricht), wird dieses Angebot nicht annehmen. Ein Kind, was aber im Alter von 2-3 Jahren spielerisch und von Anfang an die deutsche Sprache als selbstverständlich wahrnimmt und damit aufwächst und entsprechend gefördert wird, wird später diese Sprache beherrschen und gar keinen Sprachkurs BRAUCHEN.

    Der Staat tut schon Dinge, da muß ich dir rechtgeben. Nur eben in vielen Bereichen leider das Falsche bzw. etwas, was nicht effektiv ist.
     
    #113
    Sternschnuppe_x, 26 Dezember 2007
  14. brainforce
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    Klingt jetzt vielleicht hart und unmenschlich aber man sollte eben auch den Kosten-Nutzen-Faktor im Auge behalten! Das ist das was ich damit sagen wollte.

    naja die von dir genannten Vorschläge waren : "verpflichtenden Untersuchungen für Babys/Kinder, frühkindlicher Förderung schon im Kindergarten, Ganztagsschulen etc"die Untersuchungen tragen wohl nichts zur Integration bei, die Förderung im Kindergarten ist doch eigentlich schon vorhanden - Kindergärten sind doch heute nicht mehr wie es evtl. früher war nur "Kinderverwahranstalten". Zu Ganztagesschulen kann ich nichts sagen da es die in BY kaum gibt...

    es wurde anfangs nicht versäumt da es eben gar nicht vorgesehen war das sie bleiben - hattest du selbst im vorigen Beitrag so geschrieben.:zwinker:

    da stimme ich dir vorbehaltlos zu - nur sehe ich nur bedingt eine Lösung durch den Staat, da die Bezugspersonen der Kinder ja in fast jeden Fall die Eltern bleiben! Man kann ja schlecht all diesen Eltern die Kinder entziehen um sie zu besseren Menschen zu erziehen! Ich denke es ist eigentlich unnötig zu schreiben das dies zum Glück nicht mit dem Gesetz vereinbar ist...

    stimmt geb ich dir Recht - es wäre ein Schritt der allerdings sicher wesentlich effektiver sein könnte würden die Eltern dahinter stehen (z.B. selbst einen Sprachkurs besuchen). Allerdings ist es hier wieder ähnlich wie später in der Schule - wenn in einem Kindergarten nunmal 80% Ausländerkinder sind dann ist es schwer denen alle dt. beizubringen - v.a. wenn von zu Hause keine Hilfe zu erwarten ist, bzw. die Zeit ja auch knapp bemessen ist im Kindergarten bzw. man bei hohem Ausländeranteil pro Kind eine Erzieherin benötigen würde was allerdings kein Mensch bezahlen könnte v.a. nicht wenn die Angebote für die Eltern auch noch kostenlos sein sollen.
     
    #114
    brainforce, 26 Dezember 2007
  15. BenNation
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    achja, und wer meint, er müsse hier als kleinen Racheakt schlechte Bewertungen verteilen, ist echt untere Schublade.

    Dieser Threadtitel lässt schon eine eindeutige Aussage vermuten, daher war mein erster Post hier begründet. Auch der nachfolgepost baut darauf.
     
    #115
    BenNation, 27 Dezember 2007
  16. nachbarin88
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    Verheiratet
    also wenn man sowas schlecht bewertet verdienen die ganzen poster der letzten seiten ne schlechte bewertung, das ist ja alles off-topic!! (jetzt kassiere ich bestimmt auch eine :zwinker: :zwinker:
     
    #116
    nachbarin88, 27 Dezember 2007
  17. User 54360
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    ---,
     
    #117
    Zuletzt bearbeitet: 26 September 2015
    User 54360, 27 Dezember 2007
  18. Starla
    Gast
    0

    Der wesentliche Unterschied ist aber, dass Du Dir Deine politische Gesinnung selbst aussuchst!!

    Und ich weiß nicht, welche Zeitungen Du liest, aber wenn eine Tat nicht eindeutig politisch motiviert war, dann steht sowas auch nicht in der Überschrift, sondern es findet sich lediglich die Bemerkung "Die Täter sind der rechten Szene zuzuordnen, ob die Tat politischen Hintergrund hatte ist noch unklar" oder sowas in der Art.

    Na Gottseidank haben wir dann aufgeklärte und objektive Menschen wie Dich, die uns daran erinnern, dass wir nur dumme Marionetten sind :rolleyes:

    Es ist eben einfach bequem, vorschnell ein Urteil abzugeben und ich empfehle, nicht alles einfach zu schlucken, sondern mal darüber nachzudenken, ob das überhaupt so gerechtfertigt ist.

    Das erfordert Einsatz, aber spätestens wenn Du mal in eine (Not)lage kommst, wirst Du froh sein, wenn es Menschen in Deinem Umfeld gibt, die genau das getan haben.

    @nachbarin

    Und Dein Beitrag ist erst recht offtopic und noch nicht mal als solcher gekennzeichnet. :rolleyes:
     
    #118
    Starla, 28 Dezember 2007
  19. nachbarin88
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    Off-Topic:
    ja ich schäm mich auch ganz doll...:ratlos: ist meine meinung: wenn man meint seinen beitrag schlecht zu bewerten (wobei mir dieses bewerten sowieso wurscht ist) der sollte alle letzten beitrage schlecht bewerten, weil hier ja mittlerweile über misstände, vorurteile und gründe für ausländische gewalt diskutiert wird... da gibts schon einen thread für. ich mein ja nur ...
     
    #119
    nachbarin88, 28 Dezember 2007
  20. kyra666
    kyra666 (29)
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    nicht angegeben
    ......
     
    #120
    kyra666, 29 Dezember 2007

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