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Rechtschreibung - wann hats bei Euch "klick" gemacht?!

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von User 95608, 25 März 2010.

  1. User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    vergeben und glücklich
    gelöscht
     
    #1
    Zuletzt bearbeitet: 21 Juli 2014
    User 95608, 25 März 2010
  2. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Es wird meiner Meinung nach zwar viel zu schnell mit Krankheiten um sich geworfen, aber habt ihr ihn mal testen lassen? Auf ADHS oder ähnliches? Denn wenn ich mich an meiner Grundschulzeit erinnere, dann gab es solche Noten in der 4. Klasse eigentlich nur von Schülern, die mit der Sprache nicht zurecht kamen und deshalb dem Unterricht nicht richtig folgen konnten.
     
    #2
    Subway, 25 März 2010
  3. User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Laut dem Vater wurde er darauf schon im Verlauf der ersten Klasse getestet - negativ.

    Und wie ich schon geschrieben habe: er ist ja nicht blöd - andere Dinge kapiert er ruckzuck - wie man eine Gruppe in einem Forum gründet und ähnliches.

    Und wenn wir ihm was besonderes als Belohnung in Aussicht stellen, ist er auch sehr wohl in der Lage, einen Text so gut wie fehlerfrei abzuschreiben. Aber wehe, wenn nicht ...

    Ich finde ein gewisses Belohnungssystem ja grundsätzlich "anreiz"voll, aber doch nicht bei selbstverständlichen Dingen ...
     
    #3
    User 95608, 25 März 2010
  4. User 50283
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Öhm, für mich klingt das weniger so, als wäre er zu blöd, sondern eher, als hätte er schlichtweg kein Interesse an den Aufgaben?
    Ich finds schwierig, weil ich ein Belohnungssystem einerseits als pädagogisch "nicht wertvoll" betrachte, bzw. Goodies und schulische Leistungen nicht aneinander koppeln wollen würde... So, jetzt macht ihr euch allerdings Sorgen um den weiteren Werdegang des Sohnemanns, was ja auch verständlich ist.
    Ich würde kein "Klick" erwarten. Wie wäre es, wenn ihr seine Freunde zu euch einladet und die Jungs und Mädels gemeinsam Hausaufgaben machen lasst, bevor sie spielen gehen dürfen? Du stehst neben ihnen in der Küche, rührst einen Pudding an, den sie bekommen, sobald sie fertig sind. Dadurch würde er sehen, dass andere Kinder ebenfalls konzentriert arbeiten? Oder könnte man nicht vielleicht mit der Lehrerin darüber sprechen, dass sie ihn vor den Arbeiten noch mal darauf hinweist, dass er nur mit Pseudomama Eisessen gehen darf, wenn er sich anstrengt? Ich fänds allerdings nicht schön, wenn er dann auch ein gutes Ergebnis abliefern muss.
    Du magst bei selbstverständlichen Dinge keine Belohnungen geben? Das denke ich im Prinzip eigentlich auch. Aber dann verstehe ich nicht, wieso es euch so zuwider ist, dass er die Klasse wiederholt? Vielleicht HAT er einfach einen größeren Spielbedarf und kann das Jahr Schonfrist noch gut gebrauchen? Oder ihm wird schnell langweilig, da er unterfordert ist? Schonmal mit schwierigeren Aufgaben probiert?
    Du lernst jeden Tag eine Stunde mit ihm, richtig? Ich finde, da hat er sich eine Belohnung verdient. Ich kenne kein Kind, das das so klaglos mitmachen würde °~°
    Vielleicht ist die Form, in der du ihm den Kram vermittelst auch nicht für ihn geeignet? Schonmal das Ganze spielerisch probiert und z.B. ein Rechenmemory o.ä. gebastelt?
    Für mich klingen die Noten alleine allerdings schon so ungünstig, dass ich ihm wahrscheinlich das Jahr noch gönnen würde. Ihr habt doch nichts davon, wenn er letzten Endes gar nicht mehr mitkommt und völlig frustriert?
    Oh, und, auch wenn das auf dich nicht so wirkt, vielleicht möchte er auch nicht mit DIR lernen? Habt ihr schon mal ausprobiert, wie es läuft, wenn der richtige Papa sich mit ihm hinsetzt?
     
    #4
    User 50283, 25 März 2010
  5. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Das auf jeden Fall. Mit solchen Noten kann am Ende ja nur eine Empfehlung für die Hauptschule kommen und das wäre doch ein ziemlich schlechter Start. Dann lieber noch einmal die 4. Klasse und wenigstens locker in der Realschule weiter machen.
     
    #5
    Subway, 25 März 2010
  6. donmartin
    Gast
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    Wie wär es, wenn er nicht mehr so "umsorgt wird", sondern ihr ein "Belohnungssystem" einführt...?

    Keine Erpresseung und kein "MUSS", sondern, dass er merkt, dass von Nichts auch Nichts kommt.
    Die Lieblingspizza gibt es eben nur, wenn er, in SEINEM festgelegtem Zeitrahmen eine Übung oder die Hausaufgaben zur Zufriedenheit "geschafft hat.

    Lasse ihn geschichten schreiben, lasse ihn euch Geschichten vorlesen! (Auch wenn die Fantasie manchmal mit ihnen durchgeht....man kann vieles rauslesen wenn man darüber spricht....)
    Wahrscheinlich kannst du ihm Alles geben auf dieser Welt, irgendetwas vermisst er. Ich denke, es wird seine Mutter sein.

    Weisst du, WAS am Wochenende geschieht? Habt ihr Kontakt zu Oma/Tante und wisst, was am Wochenende geschieht? Vielleicht ist er nur darauf fixiert die Woche "schnell" umzubekommen (ich weiß, das "belohnt" nicht Deine/Eure Mühe....) und am Wochenende das zu machen, was er wirklich will.

    Hat der kleine Mann keine Freunde?
    Vielleicht fixiert ihr ihn zu sehr auf das "Erwachsenenleben", die Kinder brauchen einfach sehr viel Zeit für sich.

    Off-Topic:
    Ich behandle ihn wie einen kleinen Menschen, der noch nicht alleine klar kommt, dem ich aber gerne helfe, all die bösen Hürden zu überwinden, bis er auf eigenen Füßen stehen kann.


    Vielleicht zu früh und genau der verkehrte Weg? Vielleicht kommt er alleine klar, die schulischen Leistungen müssen nicht unbedingt etwas mit seiner "Alltagstauglichkeit" zu tun haben...:zwinker:
    Vielleicht braucht er einen Tritt, muss er einmal hinfallen oder mächtig auf die Nase fallen, damit es "Klick" macht. Du lässt ihn nicht alleine, sondern kannst ihm wieder aufhelfen.

    Wenn er aber merkt, dass er etwas Alleine macht, es mal schafft oder auch damit vor eine Wand rennt.....kein "MUSS" dahinter steht, na ja vielleicht wird er Selbstständiger und lernt daraus mehr, als diese Überei......

    Im Übrigen, wenn meine Tochter damals einmal meinte, ihre Hausaufgaben NICHT machen zu müssen....Okay, ist sie ohne gegangen. Ich habe auch nichts verbessert. Wenn sie der MEinung war, dass es "so Richtig sei" , dann : "Bitte schön".....Es verletzte NICHT MEIN Ego, sondern sie musste dann den Fehler eingestehen, es war "ihre schlechte Note" oder "ihr" weinender Smilie, der ins Heft kam.
    Sicher, sie kam wütend nach Hause und hat Terror gemacht. Aber es war ihre Entscheidung, ich stand nicht als der "Schlaumeyer" da und sie hat es sich gemerkt......und beim nächsten Mal richtig gemacht oder kam eines Tages an, und hat stolz gezeigt, was sie (von sich aus) gemacht hat (ein ganzes Heft voll geschrieben) und gefragt "ob das so Richtig ist"....und dann haben wir es nach einem Lob und ner Pause (ganz wichtig, immer Pausen machen....) die Dinge richtig geschrieben.

    Irgendwann habe ich ihr einen Kaufmannsladen gebaut, aus alten Computerteilen eine piepsende Scanner gebaut und wir haben gespielt......so viel habe ich noch nie im Leben eingekauft.....ich habe die Preise vorgegeben.....sie musste Rechnen......ich bin dann mal eben in das "virtuelle Cafe" gegangen.....um sie in Ruhe rechnen zu lassen und später zu "bezahlen"......

    Trotzdem hat es erst spät bei ihr "Klick" gemacht. Sie hat zwar bessere Noten gehabt, aber - sie war einfach nicht soweit und hat eine Klasse wiederholt. In Absprache mit ihr, dem Lehrer und uns.
    Danach ging es nur noch Aufwärts. Es ist keine Schande, manchmal ist es besser, vielleicht findet er neue / geeignete Freunde oder auch eine(n) andere(n) Lehrer/In - er fühlt sich wohler, der Druck ist raus und er ist gedanklich etwas weiter.

    Trotzdem, jedes Kind ist anders und es gibt kein Patentrezept. Ich finde es nur gut, dass ihr euch darum Gedanken macht und euch darum kümmert - vor allem auch - gebt ihm Zeit und viel Pause. Einem Kind darf auch mal Langweilig werden.....! Ohne Fernsehen und mit festen Strukturen aber auch einer gewissen Härte, diese einzuhalten - werdet ihr ihm den Weg schon zeigen. Ich betone: "zeigen". Geht nebenher und helft ihm auf, wenn er fällt. Nicht auffangen, sondern aufhelfen. Wenn er sich dann noch sicher sein kann, dass da jemand mitgeht - wird er es schon schaffen. :smile:
     
    #6
    donmartin, 25 März 2010
  7. User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
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    #7
    Zuletzt bearbeitet: 21 Juli 2014
    User 95608, 25 März 2010
  8. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    Kann es sein, dass du ihn etwas überforderst?

    Für das Kind scheint sich vieles geändert zu haben, nicht nur Tod der Mutter, sondern neue Lebensgefährtin des Vaters und neue Regeln im Haus, wie z.B. Fernseh-Begrenzung (die natürlich richtig ist). Einige Themen, die du angesprochen hast (z.B. Zeichensetzung - wenn du damit Kommasetzung meinst) wurden oft noch gar nicht behandelt, Groß- und Kleinschreibung ist in dem Alter bei fast allen Schülern ein Problem. Auch jeden Tag eine Stunde lernen finde ich fast zu viel, insbesondere, wenn ihr danach noch Lernspiele spielt.

    Ich habe den Eindruck, ihr macht zu viel und erzeugt damit auch zu viel Druck - ob ihr das beabsichtigt oder nicht. Nach deinem Tagesplan kommt das Kind täglich auf ca. 1 Stunde spielen draußen und das finde ich absolut zu wenig, Kinder brauchen einen Ausgleich zur Lernerei.


    Ist der Kleine wegen des Todes der Mutter in psychologischer Behandlung? Wenn nein würde ich darüber nachdenken und mit diesem dann auch besprechen, wie ihr mit dem Schulproblem umgehen könnt. Ich würde nicht ausschließen, dass seine schlechten Leistungen damit zusammenhängen, auch wenn er nach außen hin vielleicht wirkt, als wäre alles ok.
     
    #8
    User 505, 25 März 2010
  9. User 50283
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Das fand und finde ich auch. Muss es denn die reguläre Schulform sein, oder wäre Waldorf, Montessori etc. eine Möglichkeit? Klar, ihr seid extra umgezogen, da wäre das schon schade, wenns nicht klappen würde.
    Wieso begleiten die Kinder einander nicht gegenseitig nach Hause und werden abends entweder abgeholt oder heimgefahren? So lief das bei uns. Ich stamme auch aus einem echten "Kuhdorf".

    Das ist in der Tat schade.
    Das könnte aber ein ganz zentraler Auslöser sein. Damit entzieht sie euch ja die Möglichkeit, dass ihr euch dahinter klemmen könnt. Ich an eurer Stelle würde bei der Lehrerin Verständnis erbetteln und hoffen, dass sie euch weiterhilft.
    Naja, wenn er gleichzeitig schon Lücken aus der 1 und 2 aufweist, würde ich mir gut überlegen, ob ich ihn nicht trotz Versetzung ein Jahr wiederholen lasse. Vielleicht fängt er sich dann ein bisschen? Ich finde, ihr übt ganz schön viel. Zu viel vielleicht?
    Hat auch nicht besser funktioniert?
    Schön, dass es bei euch so gut läuft :smile:. Das wird im dann später, wenn er mehr Interesse an der Schule hat, sicher zugute kommen.
    An irgendetwas muss es ja liegen.
    Hätte ja sein können, dass es einfach "die Situation" ist, die ihn dazu bringt, eher weniger Lust zu haben. Scheint bei euch ja glücklicherweise nicht so zu sein, wäre aber möglich.
    Ist das vielleicht zu viel für ihn, oder kommt er gut damit klar? Was ist denn mit den Kindern, die er da trifft - könnte er sich mit denen nicht auch zu Spielen verabreden?
    Da wird sich das ja vielleicht auch bessern. Wäre es nicht eine Idee, dort mal hinzugehen, die Situation zu schildern, und zu erfragen, was sie für das Beste halten? Die werden ja Erfahrung mit solchen Kindern haben.
     
    #9
    User 50283, 25 März 2010
  10. User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    --
     
    #10
    Zuletzt bearbeitet: 21 Juli 2014
    User 95608, 25 März 2010
  11. Tinkerbellw
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    nicht angegeben
    Ich kenne einige Kinder bei denen es halt nicht einfach "klick" macht und die ganz spezielle Hilfe brauche damit sie das was einige mühelos an Regelwissen erlernen können. Auch das Thema zu Hause klappt es doch und in der Schule ist es weg- hatte ich schon öfter bei Therapiekindern. Aber es ist halt was anderes, wenn ich daheim jedes WOrt dreimal nachdenken kann, ob es groß oder klein geschrieben wird und dann in der Schule bei nem schnellen Diktat sitze. Auch dir kann ich da nur zum Lernen die einzelnen Themenhefte der Fördemappen empfehlen, da gibst auch eins zum Thema Groß-Kleinschreibung ( zu bekommen zum Beispiel beim Prolog Verlag).
    Und nur zu einem anderen Kommentar , klar muss die Groß-, Kleinschreibung in der 4. KLasse nicht perfekt sein, aber wenn da alle so schlecht drinnen wären hätte ja die ganze Klasse ne 5.

    Allgemein denke ich auch das der junge Mann schon viel in letzter Zeit verkraften musste und da natürlich auch die Schule drunter leidet.
     
    #11
    Tinkerbellw, 25 März 2010
  12. User 53338
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    offene Beziehung
    Hy,

    also meine Noten sahen in der dritten Klasse genau so aus, wie deinem Kleinen.

    In Mathe bin ich einfach schlecht - das hat sich NIE geändert. Auch wenn ich wirklich seeeeeeeeeeeehr viel vor der Arbeit zusammen mit meiner Mutter (Mathelehrerin) gelernt habe, hat es meistens nur für eine 4 oder 5 gereicht. Es ging einfach nicht besser. Das war meine beste Leistung.

    In Deutsch verdanke ich es meiner Grundschullehrerin, dass ich von der 5 auf die 1 gekommen bin (als ich meinen Abschluss gemacht habe 2004 bekam ich die 1 ins Zeugnis). Ich konnte die Rechtschreibung nicht, Grammatik war damals noch nicht so extrem, das fing eigentlich erst ab der 5. Klasse an (Haupt- und Nebensatz und so etwas). Ich verwechselte ganz oft Buchstaben, so dass das Wort gar keinen Sinn machte oder ließ einfach welche aus. Meine Lehrerin bemerkte aber, dass meine Leistungen immer dann zu nahmen, je weiter ich vorne saß - und abnahmen je weiter ich hinten saß. Um es kurz zu fassen: ich habe eine auditive Wahrnehmungsstörung und einen Hörverlust ab soundsoviel Dezibel (schreibt man das so?) und kann aufgrund dessen nicht so gut hören, Geräusche voneinander trennen usw. Zudem kann ich mir dadurch manche Dinge nicht so gut merken, da die Konzentration nicht so ganz da ist und das hat sich eben auch auf meine Rechtschreibung ausgewirkt.

    Geholfen hat es mir also erstmal nur noch Vorne in der ersten Reihe zu sitzen. Und dann kaufte mir irgendjemand mal ein Lustiges Taschenbuch und die habe ich dann angefangen zu lesen. Dadurch konnte ich mein Lesen verbessern und gleichzeitig verdoppelte sich meine Leistung in der Rechtschreibung. Als ich dann älter wurde, fing ich auch an Bücher zu lesen, dadurch verfestigte sich dann auch Grammatik.

    Also, vielleicht kannst du den Kleinen ja zum lustigen Taschenbuch verführen. :zwinker:
     
    #12
    User 53338, 25 März 2010
  13. honi soit qui mal y pense
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    nicht angegeben
    Wenn er mit 10 Jahren Laptop, Wii (was ist das?) und den ganzen anderen Dreck hat, ist er wohl bei diesen Beschäftigungen mehr bei der Sache - und irgendwann lässt halt die Konzentrationsfähigkeit nach und die Schule leidet darunter.
    Stell ihm noch einen eigenen TV ins Kinderzimmer (sofern nicht bereits geschehen), dann sind die 6en bald dauerhaft garantiert, so meine Ferndiagnose.
    Und die Vermutung mit dem ADHS-Syndrom ist gar nicht schlecht: Medienkonsum fördert ADHS.
    Beleg: ärztliche Diagnose bei einem Kind von Bekannten.
     
    #13
    honi soit qui mal y pense, 25 März 2010
  14. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Sicherlich nicht nur wegen Groß- und Kleinschreibung - Es sei Denn man Schreibt konsequent Abwechselnd und Sorgt so Für ausreichend Fehler :zwinker: Deutsch besteht nicht nur aus Rechtschreibung, sondern auch aus geschichten schreiben, etc. Da wäre die Frage, wo es denn die schlechten Noten hagelt. Eine 5 in einem Aufsatz ist eine ganz andere Baustelle, als eine 5 im Diktat.

    Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass einige Eltern sich nicht mehr in Grundschulkinder hineinversetzen können und auch ich muss manchmal schauen, ob mein Niveau passt oder ob ich zu viel erwarte, wenn ich was vorbereite. Gerade bei den ganz Kleinen.

    Bei einem Grundschulkind, das jeden Tag 1 Stunde effektiv lernt und trotzdem 5en schreibt, liegt meiner Meinung nach irgendwas im Argen. Entweder sind die Übungen nicht das Gelbe vom Ei oder das Kind ist mit dem Kopf woanders - sei es krankheitsbedingt oder psychisch bedingt. Auch Blackouts bei Arbeiten wären möglich, wenn die Übungen daheim klappen. Aber ich habe wie gesagt eher den Eindruck, dass hier eher zu viel als zu wenig gef(ö/o)rdert wird.. Und ich wüsste immer noch gern, wie es mit professioneller Unterstützung für den Kleinen aussieht / aussah, nach dem Tod der Mutter.
     
    #14
    User 505, 25 März 2010
  15. User 86199
    User 86199 (36)
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    Verheiratet
    :schuettel: Ich weiß nicht, ob du die Beiträge der Ts gelesen hast, aber vom Besitzen dieser Medien wird man wohl kaum dumm. Dass die Ts und ihr Mann verantwortungsbewusst und in Maßen mit Fernsehen und Co. umgehen, hat sie wohl zur Genüge geschildert.
     
    #15
    User 86199, 25 März 2010
  16. honi soit qui mal y pense
    Meistens hier zu finden
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    171
    nicht angegeben
    Entweder habe ich den Thread dann zu schnell gelesen, vieles überlesen u. falsch verstanden (sorry) oder der selbst angeführten Spasssüchtigkeit wird in Momenten von nicht vorhandener Möglichkeit der elterlichen Kontrolle nachgekommen. Im Übrigen habe ich nicht gesagt, dass man vom Besitzen dieser Medien dumm werde.
    Aber vielleicht hängt auch der Mamatod nach.
     
    #16
    honi soit qui mal y pense, 25 März 2010
  17. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Erst mal eine Sache vorweg, da du hier auf manche Dinge ein wenig gereizt reagierst:
    Die Dinge, die ich schreibe, sind keine persönlichen Angriffe gegen dich, sondern einfach die Dinge, die mir zu eurem Problem eingefallen sind - und zwar so, wie ich sie mir gedacht habe, ohne jetzt groß um den heißen Brei herumzureden, auch wenn das evtl. manchmal ein wenig hart klingt.


    Ganz ehrlich:
    Was bringt es, wenn der Kleine mit Müh und Not irgendwie den Sprung von der 4. Klasse in die Hauptschule (mehr ist bei seinen Noten ja sowieso nicht drin) schafft und dann dort weiter mit den gleichen Problemen und fehlenden Grundlagen zu kämpfen hat wie bisher.
    Da könnte es durchaus sinnvoll sein, wenn er die 4. Klasse wiederholt und damit ein Jahr Zeit bekommt, verpasste Dinge nachzuholen und Grundlagen für den weiteren Weg auf der Schule zu erlernen.
    (Ich kenne da z.B. einen Fall aus meinem Umfeld, wo das freiwillige Wiederholen der 3. Klasse äußerst erfolgreich war)


    Was in Sachen Rechtschreibung, Grammatik, usw. auf jeden Fall sehr hilfreich ist, ist lesen, lesen und noch mehr lesen.
    Ich habe als Kind immer viel gelesen und hatte vermutlich auch deshalb nie derartige Probleme. Auch der Wortschatz wird durch regelmäßiges Lesen viel größer. (Da war ich meinen Mitschülern eigentlich immer weit voraus)

    Da musste es bei mir nie klick machen, weil die Schule für mich nie eine große Herausforderung war und ich immer gut in der Schule war. (Ich war stinkfaul, aber auch fast immer unterfordert, so dass ich trotzdem gute Noten hatte)

    Ich glaube auch nicht, dass es hier zu einem "Klick" kommen wird, ab dem der Kleine die erforderlichen Fähigkeiten hat, sondern dass diese Fähigkeiten eben erarbeitet werden müssen und dass das Wiederholen der 4. Klasse eine gute Möglichkeit wäre, um genau das anzugehen.
    Das sind nicht die chaotischen Zusände in den Schulen von heute, sondern das sind die chaotischen Zustände in dieser speziellen Klasse mit dieser speziellen Lehrerin in dieser speziellen Schule!
    Dass unter diesen Bedingungen kein sinnvolles Lernen möglich ist - vor allem wenn das Kind sowieso schon gewisse Probleme hat - ist doch völlig klar.
    Sollten diese Zustände an dieser Schule völlig normal sein, wäre das zumindest für mich ein Grund für einen möglichst schnellen Schulwechsel.
    Wenn nicht, sind diese Zustände mit der entsprechenden Lehrerin ein weiterer Grund, warum es empfehlenswert wäre, die Klasse zu wiederholen.
    Für dich sind die Themen nicht schwer... für ihn wohl schon.
    Wenn du dich beim Wiederholen der Klasse fragst, ob "das wirklich sein muss", ist das genau die falsche Einstellung deinerseits zu dieser Sache. - Und wenn der Junge das auch noch erfährt, ist es für ihn äußerst kontraproduktiv, da er so das Wiederholen der Klasse als eine schlechte Sache und eine Art "persönliche Niederlage" sehen wird.
    Ihr müsst das Wiederholen der 4. Klasse als eine große Chance sehen! - Als eine Chance für den Jungen, wieder auf einen grünen Zweig zu kommen.
    Und genau so müsst ihr es ihm auch vermitteln, wenn er vom Wiederholen der 4. Klasse profitieren soll.
    Noch ein Grund, warum ihr ihm die Chance geben solltet, diese Defizite beim Wiederholen der 4. Klasse abzubauen.
    Mit derartigen Defiziten ist doch vorprogrammiert, dass seine Probleme auf einer weiterführenden Schule nur noch schlimmer werden.
    Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit, sowie durch mein Umfeld kenne ich einige "Kinder von heute", die bis auf wenige Ausnahmen ziemlich viel Zeit mit ihren Freunden verbringen.
    Diese Sache kannst du nun wirklich nicht auf "die Kinder von heute" schieben.
     
    #17
    User 44981, 25 März 2010
  18. User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    --
     
    #18
    Zuletzt bearbeitet: 21 Juli 2014
    User 95608, 26 März 2010
  19. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Das hört sich doch schon mal ziemlich gut an.
    Da seid ihr ja auf einem guten Weg.
    Wie schon gesagt: Ich kenne relativ viele Kinder und Eltern von Kindern in diesem Alter und ich habe noch nie von derart chaotischen Zuständen gehört.
    Ich bin mir sicher, dass ein Wechsel der Grundschule in meiner Gegend möglich wäre, wenn man es unbedingt will.
    Was bringt es dem Jungen, wenn er auf einer anderen weiterführenden Schule ist, auf der er mit seinen großen Defiziten noch größere Probleme hat als bisher?
    Da kann die Schule noch so gut sein. - Wenn ein Fünftklässler Dinge auf Zweit- und Drittklässler-Niveau nicht richtig beherrschscht, wird er nicht weiter kommen.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass es einfach so klick macht, ist wohl äußerst gering, wenn er sich weiterhin mit sochen Defiziten, die irgendwelche Erfolgserlebnisse nahezu unmöglich machen, durch die Schule quält.
     
    #19
    User 44981, 26 März 2010
  20. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Diese Aussage verstehe ich nicht so ganz. Was ist daran so absurd?! Ich selbst habe - aufgrund chaotischer Umstände - sogar auf Empfehlung einer Lehrerin, die wohl an meinem schulischen Weiterkommen interessiert war, die Schule in der 2. Klasse gewechselt. Und es hat mir nicht geschadet! Darum weiß ich nicht, wieso du das so abwegig oder unrealistisch findest...sofern es dem Kind hilft?

    Du hast irgendwo geschrieben, dass er Gruppen in einem Forum gründen kann. Da schellten bei mir schon die Alarmglocken. Auch wenn heutzutage die Kinder schon mit diesem ganzen technischen Spielzeug überflutet werden, müsst ihr das doch nicht mitmachen. Ich habe Verständnis dafür, dass nach dem Tod der Mutter erst mal andere Umstände herrschten, aber das sollte bald ein Ende nehmen. Ich dachte zuerst, ihr würdet in einer Großstadt wohnen, weil ich überhaupt nichts von Spielen in der Natur gelesen habe. Irgendwann schriebst du jedoch, dass ihr auf dem Land wohnt und dann stellt sich mit natürlich die Frage, ob er nicht mehr Zeit draußen verbringen sollte. Frische Luft und Bewegung hilft - und damit meine ich keine verpflichtenden Trainingszeiten, sondern einfach draußen auf den Feldern oder im Wald rumkrakseln, sich mit der realen Welt beschäftigen, die kleinen Dinge der Natur zu erforschen - das macht den Kopf frei und bringt auch Interesse. Internet, Wii und Fernsehen würde ich fast komplett abschaffen (wie du schreibst, seid ihr ja auch schon auf dem Weg dahin). Und dass er am Wochenende bei seiner Oma ALLES darf, halte ich für ziemlich schlecht. Der Junge muss doch Regeln haben, die nicht am Wochenende plötzlich aufhören :hmm:
    Es klingt, als kännte er da von morgens bis abends vor der Glotze hängen - kein Wunder, dass da kein Interesse für was anderes entsteht. Gerade am Wochenende (unter der Woche sind ja so viele Verpflichtungen durch die Schule da) hat man doch mal Zeit für schöne Sachen, für Freizeit und Entspannung und Erholung - wenn man da nur vorm Bildschirm hängt, kann man sich ja gar nicht weiterentwickeln. :ratlos:

    Meine Eltern haben mir damals rigoros alles verboten, was einen Bildschirm hatte. Damals fand ich das zwar furchtbar, aber heute bin ich froh, denn dadurch war ich ja quasi gezwungen, mich anderweitig zu beschäftigen. Und ich wohnte auch auf dem Land und hatte auch nicht gerade viele Freunde, aber dann griff ich irgendwann eben doch zum Buch oder ging in den Wald. Es ist so, dass Kinder noch sehr flexibel sind und das würde ich an eurer Stelle nutzen.

    Und ich muss mich meinen Vorrednern anschließen: Ich finde, ihr solltet den Jungen die 4. Klasse wiederholen lassen. Ihn mit Ach und Krach jetzt versetzen zu lassen bringt überhaupt nichts. Als ob sich dann in der 5. Klasse plötzlich alles bessern würde. Vermutlich wird eher noch das Gegenteil der Fall sein.
    Zudem würde ich wirklich überlegen, die Schule zu wechseln und vielleicht einen anderen Tagesablauf zu erstellen. Einmal am Nachmittag Hausaufgaben und lernen reicht meiner Meinung nach, immerhin sitzt er ja schon den ganzen Vormittag in der Schule. Darum würde ich diese unangenehmen Sachen so früh wie möglich erledigen, damit er danach nicht mehr diesen Druck verspürt.

    Ich finde es wirklich toll, dass du dich so um ihn kümmerst und um ihn sorgst, das würden bestimmt nicht alle tun. Aber irgendwas scheint ja noch nicht zu stimmen und genau das müsst ihr irgendwie gemeinsam (auch mit Oma und Tante und wem nicht alles) herausfinden und an einem Strang ziehen, sonst wird das nichts.
     
    #20
    LiLaLotta, 26 März 2010

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