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Redewendungen... und deren Bedeutung

Dieses Thema im Forum "Fun- & Rätselecke" wurde erstellt von TheRapie, 19 August 2006.

  1. TheRapie
    TheRapie (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    662
    101
    0
    nicht angegeben
    Warum ich ausgerechnet jetzt, nach einer durchgemachten Nacht, mit x,7 Promille im Blut, wobei ich mir über die Vorkommastelle noch nicht so ganz im Klaren bin, und ziemlich merkwürdig gelaunt, auf die Idee komme diesen Thread zu eröffnen steht in den Sternen.
    Sei`s drum,
    vielleicht findet der ein oder andere ja gefallen dran.


    REGELN:
    -Man postet eine Redewendung.
    -Es wird die Herkunft/der Ursprung der Redewendung erraten.
    -Derjenige, der mit seiner Vermutung richtig liegt postet die Nächste.
    -Auch ich kenne Google und Wiki, ist aber hier doof :grin:
    Usw.



    Los gehts mit etwas Einfachem:

    Einen Zahn zulegen

    To Do:
    - kann mal ein Mod den Titel ändern.
    Ich hätte statt "Bedeutung" gerne "Ursprung"
    Danke
     
    #1
    TheRapie, 19 August 2006
  2. Syber
    Syber (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    Die Redewendung -einen Zahn zulegen- geht auf eine Technik des Kochens im Mittelalter zurück. In Burgküchen hingen die großen Töpfe an einer gezackten, einem Sägeblatt ähnlichen Eisenschiene, mit der man die Höhe der Töpfe über dem Feuer regulierte. Wenn man früher -einen Zahn zulegte-, hängte man den Topf näher ans Feuer, um die Speisen schneller zu garen.

    Sodala und nun kommt meine Redewendung:

    "Doppelt gemoppelt, hält besser"

    mfg

    Syber
     
    #2
    Syber, 20 August 2006
  3. birdie
    birdie (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    Also für mich sind das zwei Redewendungen zusammengemischt. Entweder nur doppelt gemoppelt oder doppelt hält besser....
     
    #3
    birdie, 20 August 2006
  4. TheRapie
    TheRapie (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    101
    0
    nicht angegeben

    kann es sein das es sowas wie unnötigerweise zweimal bedeutet?
     
    #4
    TheRapie, 24 August 2006
  5. Sonata Arctica
    Beiträge füllen Bücher
    8.337
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    626
    vergeben und glücklich
    das ist jawohl jetzt keine redewendung die eine tierfergehende bedeutung hat °°.....los macht mal jemand ne neue!
     
    #5
    Sonata Arctica, 25 August 2006
  6. birdie
    birdie (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Woher kommt der Spruch "ins Fettnäpfchen treten"??
    :grin: :tongue:
     
    #6
    birdie, 25 August 2006
  7. Hens
    Hens (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Die Redewendung Ins Fettnäpfchen oder in den Fettnapf treten bezieht sich auf den Umstand, dass früher in Bauernhäusern (in der Nähe des Ofens) für die Eintretenden ein Topf mit Stiefelfett stand. Damit konnten sie sogleich die nassgewordenen Stiefel einreiben. Wer nun versehentlich in den Topf mit dem Fett trat und Flecken auf den Dielen machte, verärgerte damit naturgemäß die Hausfrau.

    Eine weitere Theorie der Herkunft dieser Redewendung besagt, dass in alten Bauernhäusern nach dem Schlachten und Wursten die Wurst und der Schinken zum Trocknen unter die Decke gehängt wurden, und zwar in der Nähe der Feuerstelle. Durch die Wärme des Feuers begann das Fett auszuschmilzen. Das heruntertropfende Fett wurde in kleinen Schälchen gesammelt. Es war nicht sonderlich geschickt, in diese Schälchen hineinzutreten.

    Als nächstes: "Schreien wie am Spieß"

    Wer das rausfindet, wird wohl ab jetzt vorsichtiger mit dem Ausdruck sein. :hmm:
     
    #7
    Hens, 17 September 2006
  8. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    toller thread ... da sieht man mal wieder, das man auch mit alk im blut noch was vernünftiges anstellen kann. :grin:

    "Schreien wie am Spieß" kommt von der früher besonders in Osteuropa beliebten Hinrichtungsmethode des Pfählens, bei dem die Leute auf einen angespitzten Pfeil gedrückt wurden der dann durch After oder Scheide in den Körper eindrang und sich durch das eigene Gewicht des Menschen langsam nach oben arbeitete und alles wo er so dran vorbeikam mit aufriss. Dabei hat es mehrere Stunden, manchmal auch Tage gedauert bis man denn irgendwann gestorben ist, derweilen hatte man genug Zeit, zu schreien wie am Spieß.

    ok, also dann:

    da liegt der hund begraben
     
    #8
    User 38494, 17 September 2006
  9. Hens
    Hens (28)
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    Verheiratet
    Da liegt der Hund begraben

    Der Ursprung dieser Redensart liegt wie so oft nicht im Tierreich sondern im irrtümlichen Umgang mit unserer alten Sprache. Denn aus dem Althochdeutschen kennen wir das Wort: "hunda", das bedeutet soviel wie "Beute, Raub". Aus dem Mittelhochdeutschen kommt dafür das Wort "hunde" mit gleicher Bedeutung. Die Beute, der Schatz, also die "Hunde" wurde damals sicher zum Schutz vor anderen Räubern verbuddelt. War dann einer doch etwas cleverer, kam er dem anderen Räuber auf die Schliche und rief aus "Da liegt die Hunde begraben".

    Zusatz. Schreien wie am Spieß

    "Schreien wie am Spieß" - geht zurück auf Grausamkeiten der Söldnerheere, die mit ebenjenen Stangenwaffen (Spieße) ausgerüstet waren. Einige Vertreter dieser bezahlten Fußkämpfer (nicht alle, aber wohl immerhin genug, um der Redewendung Sinn zu geben) verhielten sich gegenüber Frauen in eroberten Städten besonders bestialisch: nachdem sie die Frauen vergewaltigt hatten, trieben sie diesen die Spieße vom Unterleib her langsam durch den Körper - es war also eine Form des sogenannten "Pfählens". Die bedauernswerten Opfer litten logischerweise Höllenqualen und haben demzufolge laut geschrien, was wohl auch nachvollziehbar ist... :cry:

    Next: "Etwas ausbaden"
     
    #9
    Hens, 17 September 2006
  10. User 38494
    Sehr bekannt hier
    3.930
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    Verheiratet
    In den wenig zimperlichen Zeiten des Mittelalters wurde nämlich das Badewasser in den Holzzubern mehrfach verwendet. Der letzte Badende in der Kette, natürlich der am wenigsten previlegierte, mußte mit dem schmutzigen Wasser seiner Vorgänger vorlieb nehmen und es ausbaden.

    was übrigens interessant ist, da ich der jüngste von 5 kindern bin, durfte ich auch meistens ausbaden. :wuerg:

    aber hens weiss ja

    wo der hase im pfeffer liegt. :zwinker:
     
    #10
    User 38494, 17 September 2006
  11. Hens
    Hens (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich glaube schon :schuechte

    Der sprichwörtliche Hase im Pfeffer hat die schönste Zeit seines Lebens schon hinter sich, denn das arme Tier ist mausetot. Es handelt sich nämlich um eine kulinarische Delikatesse, die vor allem im Mittelalter beliebt war. Pfeffer war damals eine heiß begehrte Handelsware und verfeinerte vor allem Fleischspeisen. Die Gewürzbrühe, in die das Fleisch eingelegt wurde, nannte man sogar "Pfeffer". Unser Hase im Pfeffer ist also ein Hasenbraten, der in einer kräftigen Pfeffersoße zubereitet wird.

    Wer weiß was über: Das A und O :smile:
     
    #11
    Hens, 17 September 2006
  12. birdie
    birdie (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.939
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Und mich würd jetzt interessieren, von welcher Seite ihr eure Infos bezieht. Es klingt nämlich sehr nach der Formulierung einer Info-Page und nicht nach den Erklärungen eines Normalsterblichen....:zwinker:

    Ansonsten könnt ihr das unter euch ausmachen....
     
    #12
    birdie, 17 September 2006
  13. Liza
    Liza (32)
    im Ruhestand
    2.206
    133
    47
    nicht angegeben
    Da kann ich jetzt nur raten, weil ich nicht nachschlagen werde :zwinker:: Der erste Buchstabe im griechischen Alphabet ist Alpha, der letzte ist Omega. Das A und O geht auf dieses griechische Alphabet zurück, heißt also quasi "Das erste und das letzte (und alles, was dazwischenliegt)".


    Auf großem Fuß leben.
     
    #13
    Liza, 17 September 2006
  14. Hens
    Hens (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Wenn jemand im Mittelalter besonders reich und mächtig war, zeigte er das durch seine Schuhe: Sie waren besonders lang und spitz. Daher kommt der Ausdruck "auf großem Fuß leben"

    Woher ist denn: "Aus dem Nähkästchen plaudern"?
     
    #14
    Hens, 25 Dezember 2007
  15. User 79717
    User 79717 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    25
    88
    3
    nicht angegeben
    das sprichwort kommt aus dem 19.jahrhundert. da gepflegte damen dieser zeit immer schminkköfferchen und nähkästchen am start hatten und sich zum geselligen nähen getroffen haben lagen in diesen nähkästchen "geheimnisse" verborgen, da niemals ein mann an diese nähkästchen kam eigneten sie sich optimal zum verstecken von kleinen briefchen oder ähnlichem

    weiter gehts woher kommt:
    Kacke am Stock is auch ne Blume???
     
    #15
    User 79717, 25 Dezember 2007

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