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Regelstudienzeit, Langzeitstudenten und die ganz Schnellen....

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Asti, 27 Juni 2009.

  1. Asti
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Inspiriert durch Krankenversicherung für Studenten Thread (bzw eher durch die OT-Diskussion) würde ich gerne mal wissen, wie lange ihr studiert habt, was ihr für normal haltet, wie ihr zu Langzeitstudenten steht usw.
    Im oben genannten Thread wurden Stimmen laut, dass man ja bis zum 25. Lebensjahr locker sein Studium beendet haben könne. Sehe ich insofern auch so, wenn man denn was nettes mit Bachelor-Abschluss studiert (studieren muss...). Aber was ist mit dem Staatsexamen, auslaufenden Diplomstudiengängen, Magisterabschlüssen wobei ich jetzt nichtr weiß, wie lange die so im Schnitt dauern), Leuten, die promovieren, Leuten, die eben einfach Studiegänge belegen, die nunmal ein paar Jahre dauern (Medizin und Rechtswissenschaft fallen mir da z.B. ein), oder einfach Leuten, die zu dumm oder zu faul sind, Prüfungen und Semester wiederholen oder ein Studium nach dem anderen machen, ohne zwischendrin mal gearbeitet zu haben. Zu letzterem fällt mir eine entfernte Bekannte sein, die zuerst Geschichte, dann Germanistik und jetzt Kunstgeschichte studiert. Teilweise im Semester vor dem Abschluss abgebrochen, um sich dann "neu zu orientieren". Jetzt ist sie 35, schreibt seit geraumer Zeit mal an ihrer Bachelor-Arbeit und naja, ich bezweifle, dass das ihr letztes Studium war.

    Eure Meinungen bitte :smile:
     
    #1
    Asti, 27 Juni 2009
  2. User 53463
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Ich gehöre auch zu der Fraktion die die 25 Jahre für zu knapp bemessen hält. Früher gab es Kindergeld bis 27. Inzwischen hat man wenn man 25 wird ein größeres Problem, da dann gleich 164€ Kindergeld wegfallen und zusätzlich 64€ Krankenversicherung hinzu kommen.

    Bei meinem ersten Studiengang wäre das kein Problem gewesen innerhalb der Grenze zu bleiben. Regelstudienzeit waren bei FH-Diplom 8 Semester. D.h. selbst wenn man ein Semester vergeigt hätte ins Ausland wäre etc. wäre man noch locker darunter geblieben.

    Bei meinem jetzigen Studium ist die Regelstudienzeit allerdings 12,5 Semester. D.h. selbst wenn ich direkt nach dem Abi mit 19 angefangen hätte hätte es nicht hingehaut vor 25 fertig zu werden. Einfach mal schneller studieren ist auch nicht, bzw. es bringt einfach nichts, da man zu bestimmten Studienabschnitten erst nach einer bestimmten Semesterzahl zugelassen wird.

    Und selbst beim Bachelor sehe ich das Ganze problematisch. In meinen Augen ist man besonders im technischen Bereich nach dem Bachelor einfach noch nicht qualifiziert genug für den Arbeitsmarkt. Von daher empfinde ich es als eine grobe Benachteiligung, wenn man sich den Master eben nur leisten kann wenn man eh schon genug Geld hat, da das wegfallende Kindergeld und die hinzukommende Krankenversicherung für einige eine unüberwindbare Hürde sind. Gerade wenn schon die Studiengebühren so ein Problem darstellen.
     
    #2
    User 53463, 27 Juni 2009
  3. glashaus
    Gast
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    Ich bin auch von der "Fraktion". Wenn man nur studiert, schön und gut, aber ich z.B. habe vorher eine Ausbildung gemacht, die mir sehr viel (sowohl für meine Persönlichkeit als auch für das Studium) gebracht hat, daher werde ich eben 27 sein, wenn ich fertig bin. Der Geldverlust war/ist nicht einfach aufzufangen! Zumindest die 64,- € bekomme ich ja vom Bafög-Amt wieder, aber das fehlende Kindergeld muss durch sparen/mehr arbeiten wieder reinkommen, und das ist so gut wie unmöglich, weshalb ich jetzt zusätzlich einen Kredit habe. Nicht toll, aber geht nicht anders.
     
    #3
    glashaus, 27 Juni 2009
  4. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Meine Regelstudienzeit beträgt 10 Semester, die meisten schaffen es in 13. Ich studiere schnell, könnte in 8 Semestern fertig sein, aber da ich ins Ausland und gerne auch meine Urlaubssemester nutzen will, werde ich mit etwa 25 Jahren fertig mit dem Studium sein. Und ich habe neben 13 Jahren Schule zusätzlich ein Au Pair Jahr gemacht. In der Hinsicht klappt 25 gerade so, aber ich habe mich auch nicht umorientiert und nach 2 Semester (kommt ja häufig vor) etwas anderes studiert. Einer meiner Mitbewohner ist ein Langzeitstudent und ich muss gestehen, dass ich seinen Lebensstil voll okay finde.

    In unseren Studentenwohnheimen wurde die Dauer des Vertrages von 4 auf 5 Jahre erhöht. Weil man durch Bachelor und Master einfach länger braucht, bzw. weil viele generell länger gebraucht haben.
     
    #4
    xoxo, 27 Juni 2009
  5. Asti
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Mal zum Kindergeld und Co: ich (21) bekomme nichtmal Kindergeld, weil meine Eltern im Ausland wohnen. Genauso kann ich also auch nicht bei ihnen mitversichert sein. D.h. 64 € darf ich mir irgendwie aus den Rippen leihern und KG fällt flach. Eventuell bekomme ich zwar was in dem Land, in dem meine Eltern leben, aber das glaube ich auch erst, wenn ichs aufm Konto habe. Von demher soll mir diese magische Grenze von 25 Jahren auch irgendwo egal sein, dennoch glaube ich auch nicht, dass man mit 25 sein Studium beendet haben muss/kann.
    Glashaus sprach die Ausbildung an, ich hab ein jahr Pause gemacht und musste ein Schuljahr auch noch wiederholen, mir "fehlen" also zwei Jahre. In meinem Studienfach liegt die Regelstudienzeit bei 9 Semestern, aber dann ist man erstmal bei der ersten Staatsprüfung. Ich hab vor dann noch mein Referendariat und meine zweite Staatsprüfung zu machen, wenn ich also schnell und gut bin, bin ich mit 29 mit dem Studium fertig. Wie ich die letzten paar Semester finanzieren soll, keine Ahnung.
    Meiner Meinung nach ist das deutsche Bildungssystem zwar sowieso recht miserabel, aber sowas empfinde ich als nahezu eklatante Lücke. Nicht jeder hat die Zeit neben einem Studium noch 20 Stunden die Woche zu arbeiten. Und nicht jeder hat Eltern, die einen bis zum 30. Lebensjahr durchfüttern können oder wollen (das ist jetzt auf Studiengänge bezogen, die allgemein sehr lange dauern, ohne dass man groß trödelt).

    Was diese Bildungskredite angeht, b in ich skeptisch. Zwar geht man davon aus, dass man als Uniabgänger einen gut (oder besser) bezahlten Job bekommt, aber typisch überlaufene Fächer oder solche, mit denen man schlechte Berufschancen hat, tja, was machen die? Wie sollen die einen Kredit abzahlen, wenn sie selber nichts verdienen? Im Prinzip find ichs ne Sauerei, dass man schon in jungen Jahren verschulden muss, damit man eine angemessene Bildung erreichen kann. ich kenne sehr viele, die aus diesem grund nichtmalmehr studieren wollen, obwohl sie ein top Abitur haben.
     
    #5
    Asti, 27 Juni 2009
  6. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    Das Referendariat zählt nicht mehr zum Studium dazu! Mal abgesehen davon verdient man ja eigentlich auch im Referendariat Geld, obwohl ich jetzt natürlich nicht weiß, was du studierst.
     
    #6
    User 37284, 27 Juni 2009
  7. EmilyKlagemacht
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Unsere Regelstudienzeit beträgt 7 Semester. Die meisten brauchen so 9 oder 10. Ich habs aber in 7 geschafft. Zum Glück, habe jetzt nämlich keine Lust mehr.
     
    #7
    EmilyKlagemacht, 27 Juni 2009
  8. Asti
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    HyperboliKuss: Jura. Und ja, im ref verdient man geld, aber nicht sooo viel, dass man was ansparen könnte um den Rest des Studiums noch über die Runden zu kommen.
     
    #8
    Asti, 27 Juni 2009
  9. der gute König
    Verbringt hier viel Zeit
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    Ich habe mein Studium mit 23 begonnen und bin jetzt 30, ergo 14. Semester. Regelstudienzeit sind 9 Semester.

    Ein Teil der Verzögerung rührt bei mir daher, dass ich mir einen Großteil meines Auskommens nebenher verdienen muss und einen Job in einer Kneipe habe, mir also durchschnittlich zwei- bis dreimal pro Woche die Nächte um die Ohren schlage.

    Ein ebenfalls nicht unerheblicher Teil liegt aber auch an eigener Faulheit, und darauf bin ich nicht gerade stolz. Wenn man wie ich auf einen solchen Job angewiesen ist, halte ich es für unmöglich, in der Regelstudienzeit durch zu kommen, zumal es auch an unserer Uni das leidige Problem mit mangelnden Lehrkräften und Seminarrauswürfen gibt.

    Aber 14 Semester braucht man eigentlich definitiv nicht. Ich habe schon auch genug Mist gebaut in der Zeit, da brauche ich nicht drum herum zu reden.
     
    #9
    der gute König, 27 Juni 2009
  10. many--
    many-- (32)
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    Verheiratet
    Ich habe 9 Semester gebraucht, was bei einem geisteswissenschaftlichen Studiengang der Regelstudienzeit entspricht. Ich bin der Meinung, dass man niemanden, gerade in den Geisteswissenschaften, zwingen sollte, sein Studium in der wirtschaftlich kalkulierten Regelstudienzeit zu beenden - auch wenn genau das durch verschulten Scheißbachelor und Studiengebühren jetzt der Fall ist - dass aber ein gewisser Anreiz, nicht ewig zu studieren, da sein sollte (so wie es früher die Gebühren für Langzeitstudenten waren).

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein straightes studieren oft einfach nicht drin ist. Vielleicht merkt man nach 1, 2 Semestern, dass man das Falsche studiert - dann lieber abbrechen/wechseln, bevor man noch mehr Zeit vergeudet. Vielleicht geht man 1 oder 2 Semester ins Ausland? Vielleicht kommen Kind und Kegel dazwischen? - Vielleicht bekommt man aber auch aufgrund von Studienplatzmangel nicht die Seminare/Scheine, die man braucht?! Kommt vor!

    Insgesamt finde ich es ok, 9-12 Semester zu studieren . Weniger ist einfach zu eilig für diese Lern- und Lebensform, und mehr zeigt dann doch schon irgendwie an, dass man getrödelt hat, und das halte ich generell für keine allzu schlaue Idee, wenn man sich die Konjukturlage so ansieht.
    (Disclaimer: ich weiß natürlich, dass es Studiengänge gibt, die bis zu 15 Semester Regelstudienzeit haben; ich spreche jetzt also für meine Erfahrungsbereiche, nicht ganz allgemein...)
     
    #10
    many--, 27 Juni 2009
  11. der gute König
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Stimme many in allen Punkten zu.
     
    #11
    der gute König, 27 Juni 2009
  12. User 7157
    User 7157 (33)
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Wie schon gesagt wurd: Ref ist ja kein Studium mehr. Und man muss auch nichts ansparen, um den "Rest des Studiums über die Runden zu kommen", denn man bekommt ja bis zum 2. StEx die Unterhaltsbeihilfe. Die Welt ist es ganz sicher nicht, aber man kann wohl gerade so hinkommen. Zudem hat man ja die Möglichkeit einen Nebenjob zu machen oder die Anwalts- und Wahlstation so zu wählen, dass man von da noch zusätzlich Gehalt bekommt.

    Mal ganz allgemein zum Thema: Ich war ziemlich genau mit 25 Jahren mit meinem Studium fertig, ein paar Monate drüber. Gerade die Staatsexamenszeit zieht sich endlos hin. Ich kenne viele, die noch wesentlich älter waren als ich. Gerade bei Jura hat man die Langzeitstudenten recht häufig.
    Aber ich finde es auch ganz normal, wenn man vorher eine Ausbildung macht, ein Jahr zwischendurch ins Ausland geht, mal nach 2 Semestern seine Studienrichtung wechselt, ein paar Klausuren verhaut, ein Schuljahr wiederholen musste usw. In solchen Fällen ist man dann nunmal meist nicht mit 25 fertig.
     
    #12
    User 7157, 27 Juni 2009
  13. User 12900
    where logic cannot intervene
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    4.924
    nicht angegeben
    Ich könnte wohl in der Regelstudienzeit fertig werden, da ich zB meine 1. Zwischenprüfung schon sehr früh abgelegt habe (studiere auf Staatsexamen).

    Allerdings plage ich mich mit der 2. Zwischenprüfung gerade ziemlich herum, daher überlege ich, ob ich nicht evtl. noch ein Semester warte...Ich denke schon, dass ich vor 25 fertig sein werde, da ich mit 19 angefangen habe und somit wohl kaum (oder hoffentlich) mehr als 12 Semester brauchen werde.
    Regelstudienzeit beträgt 9 Semester, ich wäre gerne nach 10 fertig.
     
    #13
    User 12900, 27 Juni 2009
  14. Iona
    Iona (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    Man muss halt auch immer im Hinterkopf behalten dass es manchmal nicht an einem selbst liegt, dass man die Regelstudienzeit überschreitet. Mein Studiengang hatte 9 Semester Regelstudienzeit, aber da wird eigentlich niemand vor dem 10. oder 11. Semester fertig, da man im Hauptstudium so schnell die teilweise total überlaufen Pflichtveranstaltungen nicht "bekommt" (da geht es dann nach Semesterzahl im Hauptstudium und ich hatte ein Seminar, da kam man erst ab ner Zahl von 4 Hauptstudiumssemester rein, weils so viele Leute gab die das noch brauchten).

    Mittlerweile muss man sogar bei der Einschreibung unterzeichnen, dass man darüber in Kenntnis gesetzt wird, dass es bei Lehramtsstudiengängen "eventuell zu Verzögerungen im Studienverlauf" kommen kann und zusätzliche Kosten auf einen zukommen können. Wer dann auch noch Englisch oder Germanistik als Fach hat hier an der Uni und sich so nicht nur um die Pädagogik-Seminarplätze prügeln muss sondern auch noch um die der beiden Fächer ist echt arm dran.

    Dazu kommt ja auch noch, dass schnell sein nicht immer gut sein bedeutet. Ich habe mir ganz bewusst ein Semester länger genommen, da ich eine praktische Examensarbeit schreiben wollte, die ca. ein halbes Jahr im Labor stehen beinhaltete. Während des Studiums war das nicht machbar, deswegen hab ichs erst gemacht, als ich scheinfrei war.
    Dadurch hab ich aber in der Arbeit auch eine sehr gute Note bekommen, die ja auch in die Gesamtnote reingerechnet wird.

    Ich bin jetzt Ende Mai fertig geworden, also ziemlich genau mit 25 1/2, hatte im laufenden SS nur noch diese eine Prüfung Ende Mai (Termin kann von den Studenten nicht beeinflusst werden) und bin somit noch in das 12. Semester reingerutscht. Die letzte Vorlesung hab ich aber um 10. Semester besucht.
     
    #14
    Iona, 27 Juni 2009
  15. Grottenolmin
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Was willst du nach dem Ref denn noch studieren? :ratlos: Da ist man dann doch wirklich endlich mal fertig.

    Davon leben kann man auf jeden Fall, wenn man sich noch einen Nebenjob beim Anwalt sucht, sowieso.
     
    #15
    Grottenolmin, 27 Juni 2009
  16. Asti
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Nach dem Ref kommt die zweite Staatsprüfung und da man nur mit der Rechtsanwalt, Richter usw. werden kann, will ich das ranhängen (so zumindest die Planung). Nach dem Referendariat ist man erstmal Jurist, kann damit zwar Rechtsbeistand leisten, aber nicht im Gericht arbeiten (resp. vor Gericht).

    edit: Upsi, ich seh gerade, dass das zweite Staatsexamen nichtmehr zur Uniausbildung gehört, sondern an das Referendariat anschließt :schuechte Ich dachte, dass das nochmal gesondert von der Uni ausgeht. Dann hat sich das ja erledigt :grin:
     
    #16
    Asti, 27 Juni 2009
  17. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Regelstudienzeit sind bei mir 6 Semester (B.A.), ich mach grad ein Urlaubssemester, brauche also 7. Kriege mein Zeugnis dann kurz nach meinem 23. Geburtstag.

    Danach kommt der M.A., das sind zwei Jahre, da ich aber erst zum WS wieder anfangen will (werde nächsten Dezember fertig) krieg ich meinen Master frühestens mit 25, vermutlich eher mit 26. Na und? :hmm: 25 ist doch ein gutes Alter, um mit dem Studium fertig zu sein und Berufseinsteiger zu sein.

    Ich für meinen Teil hätte mit 16 keinerlei Lust gehabt, eine Ausbildung zu machen, auch mit 19 nicht. Das Arbeitsleben kommt schon früh genug und ich bin gerne Student. Von daher lass ich mich auch nicht hetzen, ich liege vollkommen im Rahmen und muss nur noch 2 Module für meinen BA belegen und halt meine Arbeit schreiben, und dafür hab ich noch 2 Semester Zeit... also alles easy :-D
     
    #17
    User 39498, 27 Juni 2009
  18. Grottenolmin
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Genau. ;-)

    Erst 8-9 Semester Studium, dann erstes Examen bestehen (dann ggf. nochmal 1-2 Semester lernen für einen Notenverbesserungsversuch), dann 2 Jahre Ref (da verdient man dann aber schon Geld), dann zweites Examen bestehen und dann ist man endlich fertig. *g*
     
    #18
    Grottenolmin, 27 Juni 2009
  19. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
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    nicht angegeben
    Ich habe auch jemanden im entfernten Bekanntenkreis, der viele, viele Jahre BWL studiert und dann jetzt endlich abgebrochen hat und normal arbeitet. Ich glaube, der hat fast von Ende des Abis an studiert und ist jetzt schon 30. Glücklicherweise arbeitete er immer nebenbei und konnte da nun zur Vollzeitstelle wechseln. Insgesamt aber wohl nicht der Idealfall.

    Bei mir wird's vom Alter her natürlich auch nix mehr mit den 25 Jahren. Ich bin 21, habe seit dem Abschluss meiner Ausbildung bereits über 1 Jahr normal gearbeitet und fang' jetzt im August die Fachoberschule Gesundheit und Soziales an. "Nebenbei" mach' ich mind. bis Ende dieses Jahres meine Vollzeitstelle weiter. Sollte ich nach Abschluss der Fachhochschulreife für den gehobenen Dienst der Polizei genommen werden, wäre die Schulzeit beendet und ich wäre wieder in Ausbildung. Nehmen die mich allerdings nicht, was aufgrund der Bewerberzahlen nicht verwunderlich wäre, müsste ich ein weiteres Jahr Schule ranhängen, um das normale Abi zu kriegen. Am Ende meiner Schulzeit wäre ich also 23. Wenn ich mir dann ein langes Studium aussuche (Medizin z.B.), bin ich bei Ende des Studiums um die 30. Da ich aber nicht zu spät ein Kind bekommen möchte, käme das "Problem" noch hinzu.

    Ich finde, das klingt alles nicht so dolle, aber es war immer klar, dass ich nicht bis zu meinem Lebensende in meinem Ausbildungsberuf bleiben würde. Das ist weder finanziell noch körperlich möglich. Trotzdem finde ich den Gedanken daran, dass ich evtl. erst wieder mit 30 was verdienen werde, nicht sonderlich toll.

    Ich hab' immerhin noch das Glück, dass ich problemlos neben Schule und Studium Geld verdienen kann. Der Rettungsdienst bringt einem Flexibilität bezüglich der Dienstplangestaltung. Ich kann mir einfach die Dienste stecken, die mir zeitlich passen. Hinzu kommt, dass meine Eltern mich definitiv unterstützen werden, wenn sie sehen, dass ich mir wirklich Mühe gebe. Die wollen schließlich auch, dass was aus mir wird. Ich mach' mir somit keine großen Sorgen um meine finanzielle Situation. Irgendwie wird's schon gehen.
     
    #19
    User 18889, 27 Juni 2009
  20. neverknow
    neverknow (28)
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    Single
    Und das auch nur, wenn du dein Abi mit 1,7 oder besser machst ... ansonsten kommen nochmal mindestens 5 Jahre Wartezeit dazu.


    In meinem Studiengang befinden sich ganz viele Leute, die erst mit Mitte 20 das Studium begonnen haben. Eben aufgrund dieser Wartezeit-Regelung der ZVS (und das macht immerhin ca. 20% aller Studenten aus, an meiner Uni glaub ich sogar noch mehr).

    Ich selbst hab zwar schon mit 18 das Studium begonnen, werd aber trotzdem frühestens mit 25 fertig sein. Und dann gehts ja eigentlich erst richtig los, dann folgt die Facharztausbildung mit mindestens 5 Ausbildungsjahren.
     
    #20
    neverknow, 27 Juni 2009

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