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rhesusfaktor negativ??

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von lin, 9 März 2004.

  1. lin
    lin
    Gast
    0
    hallo,

    also, ich war beim arzt und hab viele untersuchungen mahcen müssen, da ich mehrere krankheiten habe, darunter wurde meine blutgruppe festgestellt.
    ich bin a rhesusfaktor positiv... da meinte der arzt ' ja das ist gut vonwegen schwangerschaft und so kein problem'
    da ss nicht das problem war wegen dem ich da war hab ich nicht weiter nachgefragt.

    meine mutter meinte, wenn man negativ sei, sei das schlecht, warum wisse sie net, weil sie halt auch positiv sei.

    nun ja, meine freundin hat das mitgekriegt und sie ist a rhesus negativ... nur fragt sie sich halt, wo die gefahren bestehen, denn sie ist mittlerweile 25, verlobt will heiraten und überlegt sich auch ein kind zu bekommen.
    nur hat das bisher noch niemand angesprochen, das mti der blutgruppe, obwohl andere dinge, wie die bitte dass sie oft blutspendet, weil die blutgruppe selten ist wurden immer angesprochen.

    wisst ihr da genaueres darüber?
     
    #1
    lin, 9 März 2004
  2. Celina83
    Celina83 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.330
    121
    0
    Verheiratet
    Hi lin,

    das hat mich ja auch mal interessiert, da ich auch negativ bin, hab folgendes gefunden (gekürzt):

    Was bedeutet eigentlich Rhesusunverträglichkeit ?

    Wenn eine erstgebärende Mutter mit rhesus-negativem Blut ein Baby erwartet, dessen Blut rhesus-positiv ist, so entstehen daraus in der Regel keine Probleme.

    Während der Schwangerschaft kommt es nur selten vor, daß rhesus-positives Blut des Babys in den Blutkreislauf der Mutter gelangt (etwa bei der Amniozentese). Bei der Geburt ist die Wahrscheinlichkeit allerdings höher. Ist es zu einer solchen "Blutübertragung" gekommen, befindet sich im mütterlichen Blutkreislauf zunächst sowohl rhesus-negatives, als auch rhesus-positives Blut.

    Das Immunsystem der Mutter reagiert jedoch sofort auf diese "Fremdkörper", indem es Antikörperchen ( Y ) bildet, die die roten rhesus-positiven Blutkörperchen zerstören.

    Bei der nächsten Schwangerschaft mit einem rhesus-positiven Baby könnten diese noch immer vorhandenen Antikörper der Mutter in den Blutkreislauf des Babys gelangen, dort die rhesus-positiven Blutkörperchen angreifen und mehr oder weniger zerstören. Durch diesen Verlust roter Blutkörperchen kommt es zu einer "Blutarmut" mit einer Verminderung des Sauerstoffgehaltes im Blut des Babys.

    Um diese Entwicklung zu verhindern, "überlistet" die Medizin das mütterliche Immunsystem. Das geschiet, indem man der Mutter bei einer Amniozentese oder kurz nach der Geburt vorbeugend eine sogenannte "Anti-D-Immunglobulin-Spritze" mit Antikörpern ( Y ) gegen rhesus-positives Blut gibt. Dadurch werden rhesus-positive Blutkörperchen des Babys - sofern sie denn in den Blutkreislauf der Mutter gelangt sind - abgetötet. Der mütterliche Körper erkennt die von aussen zugeführten Antikörper und bildet keine eigenen. Der Vorteil dieser Behandlung liegt auf der Hand: Während sich körpereigene Antikörper im Blutkreislauf der Mutter erhalten würden - und bei einer zweiten Schwangerschaft Probleme verursachen koennten - bauen sich die von außen zugeführten Antikörper schon nach kurzer Zeit wieder ab.

    lg
    cel
     
    #2
    Celina83, 9 März 2004
  3. beazy
    beazy (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Verheiratet
    *meld* ich bin auch so ein negativer fall :zwinker:
    und hab vor 3 wochen eine schrecklich süsse tochter auf die welt gebacht!..
    wenn man rhesus-negativ ist bekommt man in der SS eine spritze im 7ten monat!...
    hat das kind nachher die gleiche blutgruppe beziehungsweise ist auch negativ is alles ok... wird es ein poitives kind dann bekommt die mama nach spätestens 72 stunden noch eine spritze!... das wars :zwinker:

    grss bEAzY
     
    #3
    beazy, 9 März 2004
  4. CassieBurns
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    1
    Verheiratet
    Ganz genau so, das hab ich auch gekriegt, mein kleiner Liebling ist nämlich positiv...

    ...übringens weiß mein Mann seine Blutgruppe gar nicht, was mache ich eigentlich, wenn der auch negativ ist? *grübel*
     
    #4
    CassieBurns, 9 März 2004
  5. Mrs.N
    Gast
    0
    Wenn der Mann auch rh-negativ ist, ist es nicht so schlimm, glaube ich... :rolleyes2

    Ich bin auch rh-negativ und meine beiden Kinder rh-positiv. Ich habe in beiden Schwangerschaften eine Spritze gegen Ende der Schwangerschaft bekommen und nach der Geburt. Das war's. :gluecklic
     
    #5
    Mrs.N, 10 März 2004
  6. beazy
    beazy (31)
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    Verheiratet
    ein kind bekommt ja nich entweder das blut vom papa oder von der mama...kann auch das von der oma,opa oder oder oder bekommen..!...
    meine süsse hat B negativ... also ich hab keine zweite spritze bekommen!...

    gruss
     
    #6
    beazy, 10 März 2004
  7. CassieBurns
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    1
    Verheiratet
    ...oder vom Postboten! :grin: Nein, mal ganz ehrlich, habt ihr in der Schule den Mendel nicht durchgenommen?

    Klar, wenn deine Süße Rh-neg. ist, dann brauchst du ja keine weitere Spritze... Ich brauchte aber eine, weil ich Rh-neg. bin und mein Kind Rh-pos. *hüstel* Mein Mann ist hoffentlich Rh-positiv... :link:
     
    #7
    CassieBurns, 10 März 2004
  8. Unicorn
    Unicorn (33)
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    0
    vergeben und glücklich
    Ich bin zwar nicht schwanger und habe auch nicht vor, es in nächster Zeit zu werden :zwinker: , aber das Ganze lässt sich relativ kurz darstellen (einfacher als in Celinas Posting *duck* :zwinker: ):


    1. Mutter Rh+ -> kein Problem (egal ob Kind Rh+ oder -)

    2. Mutter Rh-, Kind Rh- -> Kein Problem

    3. Mutter Rh-, Kind Rh+ -> beim ersten Kind noch kein Problem, beim zweiten kann's für das Kind gefährlich (ggf. tödlich) werden, daher wird dann diese Spritzen-Aktion :zwinker: gemacht (in der ersten Schwangerschaft)

    Zu 3.: Wer in der Schule das Gemendele :zwinker: hatte, weiß vielleicht auch noch, dass Rh+ dominant ist. Heißt im Klartext: Das Kind kann _nur_ dann Rh+ sein (bei Rh- der Mutter), wenn der Vater es ist; sind beide Eltern Rh-, ist es das Kind auch.

    Das beantwortet auch die Frage
    Kann er nicht sein, sonst wäre das Kind es auch. Sag ihm 'mal, dass er Rh-positiv ist, dann weiß er's demnächst. :zwinker:


    Äh... wat? :grin: Ich hoffe, du bist mir nicht böse, wenn ich erläutere, was du damit vermutlich meinst - so formuliert ist es doch etwas seltsam. :zwinker:
    Die Großeltern spielen insofern eine Rolle, dass es sein kann, dass beide Eltern des Kindes (quasi von den Großeltern oder davorliegenden Generationen) die Anlage "Rh+" und die Anlage "Rh-" in sich tragen; dann sind sie selber beide Rh+, aber das Kind hat eine 50:50-Wahrscheinlichkeit, Rh+ oder Rh- zu werden.
    Allerdings tut das ja hier nichts zur Sache, da es um die Situation "Mutter Rh-" geht.

    Liebe Grüße vom biologischen :zwinker: Fabeltier

    P.S. Einen Vorteil hat es natürlich, wenn die Mutter Rh- ist und das Kind Rh+ : Selbigem Kind (falls weiblich) wird das Gleiche nicht blühen. Ist doch 'was wert. :clown:
     
    #8
    Unicorn, 11 März 2004
  9. Bea
    Bea (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    50:50 stimmt so nicht, denn:
    Mutter: rh+/rh-
    Vater: rh+/rh-
    möglichkeiten für's Kind:
    rh+/rh+
    rh+/rh-
    rh-/rh+
    rh-/rh-
    Das heißt unterm Strich, dass es eine 75% Wahrscheinlichkeit ist, dass das Kind Rhesus-positiv wird :zwinker:
     
    #9
    Bea, 11 März 2004
  10. 19alex78
    Gast
    0
    Die Rhesusinkompatibiltät ist heutzutage kein Problem mehr.

    Die Rhesus-Abklärung nach der Geburt und die eventuell ergriffen Massnahmen sind mittlerweile Standard.

    Es ist ja z. B. so, wenn eine RH-negative Mutter ein RH-positives Kind auf die Welt bekommt, passiert beim 1. Kind (bei der 1. Geburt) überhaupt nichts, da im mütterlichen Blutkreislauf noch keine Antigene gebildet wurden. Die Problematik beginnt erst bei einer möglichen nächsten Schwangerschaft (durch den Blutaustausch während der 1. Geburt)! Daher wird ein Anti-D-Serum 2-3 Tage nach der Geburt der Mutter injiziert, um dies zu verhindern. Man injiziert dieses Serum auch bei Schwangerschaftsabbrüchen, um sich dahingehend abzusichern.

    Es besteht also wirklich kein Grund für Sorge was die Rhesusinkompatibilität betrifft - das ist eine Standardsituation in der Gynäkologie und Geburtshilfe!
     
    #10
    19alex78, 12 März 2004
  11. Birdy
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    163
    101
    0
    Verheiratet
    Bin auch Rh- und wollt nur nochmal verdeutlichen, wie wichtig BLUT SPENDEN ist :anbeten:

    Rh neg. Blut wird häufig gebraucht!!! (siehe link)

    Achja, die Spritze (für die widerum Spenderblut benötigt wird) habe ich nicht 2-3 Tage nach der Geburt bekommen, sondern so ziemlich gleich danach. Die zweite Schwangerschaft ist dadurch auch keine Risikogeburt.

    Das seltsame Gefühl bleibt aber trotzdem. Schließlich kann ich mich da nicht auf das Baby und mich verlassen...

    http://www.drk-schwenningen.de/drkframe.htm?drkblut.htm
     
    #11
    Birdy, 15 März 2004
  12. Mrs.N
    Gast
    0
    Ich hab 0 negativ, was ja auch oft gebraucht wird. Man darf aber kein Blut spenden, während man schwanger ist oder stillt.

    Deswegen kann es noch ein bisschen dauern, bis ich mal Blut spenden kann. :gluecklic
     
    #12
    Mrs.N, 16 März 2004

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