Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Ritzen, Selbstmordgedanken,Medikamente???

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von klatschmohn, 11 Dezember 2006.

  1. klatschmohn
    Meistens hier zu finden
    1.585
    133
    75
    Single
    hallo :cry: habe hier schön öfters über meine probleme geschrieben, aber im moment geht es echt gar nicht mehr:kopfschue ich gehe jede woche zwei mal zur therapie und meine Borderline störung und meine depressionen werden dort behandelt. Es hilft aber nichts. ich verletze mich jeden tag, zerschneide mir sogar das gesicht und habe einfach keinen lebenswillen mehr. Ich war letzten auch 4 wochen in der psychatrie, aber das hat auch nicht geholfen, fühle mich so alleine und weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.habe jetzt auch meine 3 Antidepressivas abgesetzt und das antipsychotikum, weil es eh nicht geholfen hat. Wie kann ich nur wieder mehr lebenswillen bekommen? Ich habe echt angst vor mir selbst und kann einfach nicht mehr, trotz der Therapiesitzungen. Wie kann ich nur wieder lebensmut fassen? Selbst die tatsache, dass ich mein studium mit 1 abgeschlossen habe baut mich nicht auf, nichts hilft :kopfschue danke für eure kommentare
     
    #1
    klatschmohn, 11 Dezember 2006
  2. Mr. Keks Krümel
    Kurz vor Sperre
    2.700
    0
    2
    Single
    [...]

    Die beschriebene Situation ist schrecklich. Was ist es denn, was dich am meisten bedrückt?
     
    #2
    Mr. Keks Krümel, 11 Dezember 2006
  3. User 53748
    User 53748 (28)
    Meistens hier zu finden
    1.188
    133
    59
    in einer Beziehung
    Leider habe ich keine Erfahrungen oder Kenntnisse in Bezug auf die Krankheit.
    Um dir irgendwie helfen zu können bräuchte ich noch einige Informationen..
    Hast du Freunde oder Familie die dich unterstützen?
    Gibt es etwas in deinem Leben was dir Spaß macht? Ein Hobby? Ein Traum? Wann und vllt auch warum hat das denn angefangen?
    Was gibt dir das Ritzen allgemein, unmittelbar bevor du es tust, dabei und danach? (positive/negative Gedanken)


    Ich wünsche dir trotzdem schon mal alles Gute!

    *Biene*
     
    #3
    User 53748, 11 Dezember 2006
  4. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Was hältst du von einen stationären Aufenthalt? Kannst du in deiner Therapie überhaupt offen sprechen? Denn anscheinend hast du nichts von deinen bestehenden Selbstmordgedanken berichtet, denn sonst wärst du wahrscheinlich bereits stationär.
    Ich weiß nichts weiter Konkretes über deine Situation. Wenn du mal mit mir reden magst (mir wurde auch BPS diagnostiziert), dann sag Bescheid und ich schick dir meine ICQ-Nummer per PN.
     
    #4
    Kuri, 11 Dezember 2006
  5. klatschmohn
    Meistens hier zu finden Themenstarter
    1.585
    133
    75
    Single
    erstmal danke für eure Antworten!! Ich habe schonmal ne stationäre Therapie gemacht, die hat aber nicht viel geholfen......ich brauche dieses ritzen oder schneiden einfach um mich einigermaßen zu beruhigen. ich weiß auch nicht, wie ich es beschreiben soll. Ich mache das ja jetzt schon seit meinem 12 Lebensjahr, es ist einfach meine einzige möglichkeit mit Konflikten umzugehen. Sobald irgendwie ein Problem auftritt bin ich schon an der Rasierklinge :cry: meine Familie kann mir da auch nicht helfen :kopfschue meine mutter hat jahrelang zugesehen wie ich mißbraucht wurde und hat mich dann schließlich mit 16 raus geschmissen und mein Vater meldet sich auch nie bei mir. Ich glaube meine Freunde können meinen Anblick auch schon nicht mehr ertragen und es ist ja auch so, dass diese Situation schon so lange anhält. ich weiß auch nicht, wie ich damit umgehen würde, wenn sich eine Freundin so massiv verletzten würde. ich weiß einfach nicht wie ich mit diesen mißbrauchs erinnerungen umgehen soll und sehe einfach keinen ausweg mehr
     
    #5
    klatschmohn, 11 Dezember 2006
  6. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
    3.418
    168
    227
    vergeben und glücklich
    Solche Medikamente auf einen Schlag abzusetzen kann durchaus gravierende Folgen haben.

    Wenn Du an der Wirksamkeit zweifelst oder mit der Medikation unzufrieden bist, besprich das Vorgehen mit Deinem behandelnden Arzt.

    Einfache Lösungen kann Dir sicher niemand anbieten. Du solltest, auch wenn es in der Vergangenheit vielleicht Misserfolge mit einer Medikation oder einer Therapie gab, wieder etwas ausprobieren. Alleine mit den Problemen fertigzuwerden ist mit Sicherheit ja nicht einfacher.

    Wenn Du starke Suizidgedanken hast, solltest Du Dich jemandem anvertrauen, der Dir helfen kann.

    Ich wünsch Dir jedenfalls alles Gute, auch wenn ich Dir nicht wirklich konkret helfen kann.
     
    #6
    metamorphosen, 11 Dezember 2006
  7. salsa75
    salsa75 (41)
    Verbringt hier viel Zeit
    112
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Die schlechteste Lösung in deiner Situation war, dass du deine Medikamente ohne Rücksprache mit deinem Arzt/Therapeuten abgesetzt hast!!!
    Es kann durchaus sein, dass du sie als nutzlos empfindest - was der Wahrheit entsprechen kann oder andererseits auch an deiner seelischen Erkrankung liegen kann. Also - solche Entscheidungen niemals alleine treffen!!!!!
    Ich kenne viele Menschen die psychisch krank sind und sich auch von Zeit zu Zeit gedacht haben: Ich setz die Medikamente ab, die bringen eh nix. In Wirklichkeit wurde alles nur noch schlimmer!

    Du darfst dir nicht erwarten das die Medikamente alles gut machen. Sie helfen dir aber sie können einen dunklen Tag auch nicht zu einem sonnigen machen. Auch der "Normalzustand" (deshalb unter anführungsstrichen weil eh keiner weiss was "normal" ist) schliesst nicht aus, das es einem dreckig geht.


    Ich wünsche dir viel Kraft wieder auf den richtigen Weg zu finden!
     
    #7
    salsa75, 12 Dezember 2006
  8. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
    9.405
    248
    657
    nicht angegeben
    Deine Situation hört sich ja wirklich sehr heftig an. Vor allem, weil es ja schon so viele Jahre geht. Gab's denn mal in der Zwischenzeit Besserungen?
    Vielleicht suchst Du mal einen anderen Therapeuten auf, damit Du sein Urteil hörst und somit auch einen Vergleich ziehen kannst.
     
    #8
    User 48403, 13 Dezember 2006
  9. dummdidumm
    dummdidumm (53)
    Verbringt hier viel Zeit
    726
    101
    0
    nicht angegeben
    Hallo Klatschmohn,

    es trifft mich jedesmal, wenn ich solche Berichte lese.

    Das erste, was auch mir auffiel, war, daß Du Deine Medikamente abgesetzt hast. Auch, wenn Du das Gefühl hast, daß sie nicht helfen, ist das mit Sicherheit nicht der richtige Weg. Einerseits brauchen etliche Medikamente in dem Bereich einige Zeit, bis sie ihre Wirkung entfalten können, weil sie zunächst ein Depot aufbauen müssen.
    Andererseits solltest Du, wenn sie nicht die gewünschte Wirkung haben, mit Deinem Arzt über Alternativen sprechen. Wie sieht es ggf. mit MAO-Hemmern aus? Viele Ärzte verschreiben die nicht so gerne wegen der höheren Kosten.
    Ich bin kein Arzt und kann Dir nicht sagen, ob es in Deinem Fall hilft, aber es lohnt sich zumindest, den Arzt darauf anzusprechen. Meiner Frau haben diese Medikamente sehr gute Dienste geleistet (Allerdings hab ich Angst bekommen, wenn sie zu der Zeit Auto gefahren ist - das war eher tollkühn *g*).

    Du hast schreckliches erfahren und hast Schwierigkeiten, das täglich zu verarbeiten. Punktuell erbringst Du Höchstleistungen, aber in anderen Bereichen merkst Du immer wieder, wie Du an Deine Grenzen kommst. Damit bist Du aber nicht alleine. Auch wenn BPS wahrscheinlich nie ganz heilbar ist, hast Du aber gute Chancen, auf einen Stand zu kommen, auf dem Du ein glückliches Leben führen kannst.

    Bitte lass Dich nicht entmutigen! Hab Geduld, auch mit Dir selber! Und spreche vor allem gerade über das, was Du hier geschrieben hast, mit Deinem Therapeuten.

    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und auch Glück auf Deinem Weg!
     
    #9
    dummdidumm, 13 Dezember 2006
  10. klatschmohn
    Meistens hier zu finden Themenstarter
    1.585
    133
    75
    Single
    dankeschön für die lieben worte!!! Ich hab auch schon mal darüber nachgedacht die therapeutin zu wechseln, aber ich kenne meine therapeutin jetzt schon fa´st ein jahr und es hat schon lange gedauert sich zu öffnen dass ich, glaube ich,lieber bei ihr bleiben werde. Ich weiß auch, dass die "heilung" alleine durch mich geschehen kann, aber da ist so viel zu bearbeiten. ich habe jede nacht alpträume, muss die Straßenseite wechseln, wenn mir ältere männer entgegen kommen und weiß nicht, wie ich jemals eine kompetente Sozialarbeiterin werden soll, wenn ich nicht mal mit mir selber klar komme. alles in mir ist so widersprüchlich und so gespalten. ich weiß einfach nicht, wie ich das alles hin bekommen soll. Vielleicht sollte ich mich einfach wieder in die psychatrie einweisen lassen. weiß auch nicht, hatte gestern erst wieder ne heftike kratzattacke und trau mich nicht mal auf die straße.ich weiß ich bin selber schuld, aber ich komm da nicht raus:cry: :kopfschue
     
    #10
    klatschmohn, 13 Dezember 2006

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Ritzen Selbstmordgedanken Medikamente
UnerfahrenesGirl
Kummerkasten Forum
22 November 2014
23 Antworten
fragefrage
Kummerkasten Forum
5 Juni 2011
7 Antworten