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  • Caecilia
    Caecilia (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    26 Juni 2009
    #1

    "Süchtig" nach meinem Studium?

    Hallo,

    meint ihr, sowas gibt es?

    Ich studiere mein absolutes Traumfach, bin auch echt glücklich und zufrieden - auch, wenn es manchmal etwas langwierig ist, wo mir ab und an dann doch die Luft ausgeht.

    Wenn ich mal wieder zu viel gelernt habe, sinkt meine Aufnahmekapazität und ich mache dann einfach mal einen Tag frei.
    Manchmal fange ich tageszeitlich recht spät mit dem Lernen an, da merke ich richtig, wie es mir Minute zu Minute schlechter geht. Ich werde nervös, aggressiv, so richtig ausgekotzt, ich will da echt keiner meiner Freunde sein :grin:.
    Sobald ich dann für mich zufriedenstellend lerne, ist alles weg. Mir geht es gut, ich bin ausgeglichen.

    Normalerweise gibt es ja Abhängigkeiten von "Tätigkeiten", aber auch vom eigenen Studium?

    LG
    Caecilia
     
  • Sidi
    Sidi (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verliebt
    26 Juni 2009
    #2
    Hey,

    welches Fach studierst du denn??

    Viele würden sich wohl glücklich schätzen in einer Lage wie deiner zu sein. Ich frage mich ein wenig, warum das Thema hier im Kummerkasten gelandet ist? Außer, dass du mal mies gelaunt sein kannst und gerne lernst, kann ich kaum weiter Nachteile feststellen.

    Wünschst du dir etwa weniger "süchtig" zu sein?
     
  • EmilyKlagemacht
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    26 Juni 2009
    #3
    Ich finde nicht, dass dein Posting in den Kummerkasten gehört. Freu dich doch. Eigentlich kann einem nichts besseres passieren, als dass man in seinem Studium vollkommen aufgeht.
    Ich denke nicht, dass das eine Sucht ist, sondern einfach etwas was dir sehr wichtig ist und sehr viel Spaß macht.
    Ich denke, es ist auch einfach eine Charaktersache. Manche Menschen können super lernen und brauchen das Lernen um das Gefühl zu haben, etwas geschafft zu haben, andere hingegen drücken sich so gut es geht vorm Lernen und schummeln sich so durch. Ich denke, da hast du es besser getroffen :smile:
     
  • User 68775
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    26 Juni 2009
    #4
    Ich würde das nicht als Kummer und nicht als Sucht bezeichnen.
    ISt doch völlig natürlich, und vor allem toll, dass du mit deinem Studium glücklich bist.

    Ich studiere schon seit ein paar Jahren auch mein "Traumfach" aber das Studium ist nicht der Beruf und die Uni macht mich gelinde gesagt wahnsinnig, also die Art der Lehre.

    Ich habe schon ewig das, was mein Freund als Lernlaunen bezeichnet. Meine Stimmung ist vom Lernerfolg abhängig, weil es bei uns nunmal das ist worum sich das Leben dreht *seufz*
    Ich teile mein Leben ein gute Lerntage und schlechte Lerntage.

    Denke nicht, dass das irgendwas besonderes ist, speziell bei mir im Umfeld ist das bei allen so. Wenn man ein Studium hat, das den Alltag so bestimmt wie meines, dann ist man eben mit seiner Zufriedenheit abhängig davon wie es läuft.

    Wird später mit dem Job nichts anderes, denk ich mal, so ist es eben. Ich beneide meine Freund oft genügend glühend, weil in seinem Fach das Lernen nicht so im Vordergrund steht, sondern er auch sonst ein Leben hat ;-)
    Aber selber Schuld, so hab ichs mir ausgesucht, eigentlich mag ichs auch... aber ich frage mich ob ich mit meinem heutigen Horizont das selbe noch einmal anfangen würde.... da ich nicht genau weiß, ob 6 Jahre kein wirkliches Leben es aufwiegt, was ich später vllt davon habe... aber das ist ein anderes Thema ;-)

    Ich halte bei dir echt nichts für seltsam, oder gar kummerverdärchtig. Völlig normal und eigentlich ein Grund zum Freuen, wenns dir Spaß macht.
     
  • Beelion
    Beelion (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    26 Juni 2009
    #5
    leiber so als mit antriebslosigkeit ;-)
     
  • MissPerú
    MissPerú (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    26 Juni 2009
    #6
    Wie beneidenswert!
    Welches Fach studierst du denn??????? *ganz neugierig*
     
  • BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    26 Juni 2009
    #7
    Glückwunsch zu deiner gelungenen Wahl :smile: !

    Ich tippe bei deiner schlechten Laune, wenn du nicht lernst, eher auf schlechtes Gewissen! Ist an sich erstmal was Gutes! Oder lernst du soviel, dass du gar nicht zu anderen Dingen kommst?
     
  • HughAshmead
    0
    26 Juni 2009
    #8
    mir geht es genauso...

    Wenn ich mir mal Faulsein gönne, dann werde ich auch unausgeglichen und zickig.
    Wenn ich dagegen für mich zufriedenstellend lerne, dann geht es mir gut (abgesehen vom Sport-Mangel) und ich fühle mich wohl.
    Ich hab auch noch nie im Leben so viel gelernt wie für das jetzige Studium (habe vor einem Jahr von Chemie zu Pharmazie gewechselt).

    Meine Freunde halten mich auch schon für verrückt...:zwinker:
     
  • User 42447
    User 42447 (32)
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    nicht angegeben
    26 Juni 2009
    #9
    Hm, ich beneide dich und die anderen, denen es genauso geht, mal ne runde :zwinker: .

    Bei mir ist es eher andersrum. Wenn ich lernen muss, hab ich schlechte laune. Ich hasse lernen.
     
  • MissPerú
    MissPerú (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    26 Juni 2009
    #10
    Mann, sag verdammt nochmal endlich, was zum Teufel du studierst!!!!
    :smile:
    *auch haben will*
     
  • JackyllW
    JackyllW (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    26 Juni 2009
    #11
    ich kenn das auch, ich glaube manchmal auch dass ich süchtig nach meinem studium bin :zwinker: wenn ich mal keine zeit mit meinen lernsachen verbringe kriege ich schlechte laune und ein schlechtes gewissen...es gibt menschen in meiner umgebung die behaupten ich sei mit meinem studium verheiratet *g
    ich studiere übrigens Wirtschaftsingenieurwesen
     
  • Caecilia
    Caecilia (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    Single
    26 Juni 2009
    #12
    Ich studiere Psychologie :smile: - das langwierige Zeugs bezieht sich auf die Soziologie und Biologie..

    Naja, eigentlich find ich das auch total toll und prima und hach, besser kann es nicht kommen.
    Aber wenn ich wochenlang 7 Tage die Woche durchlerne und irgendwann mal ne Pause machen will, weil ich einfach geistig nicht mehr richtig kann, wandelt sich meine Laune sofort.
    Mir tut meine arme Mutter schon richtig leid, die muss das ausbaden (weiß aber über den Zustand)...

    Wenn ich halt mal frei machen will, ist das schon ein ziemlich fieses Gefühl, deswegen überlege ich mir, was ich vielleicht gegen dieses Gefühl tun kann.
     
  • Grottenolmin
    Benutzer gesperrt
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    1
    nicht angegeben
    26 Juni 2009
    #13
    Kann es sein, dass du gar nicht nur deshalb soviel lernst, weil es dir soviel Spaß macht, sondern auch, weil du dir (vielleicht auch gar nicht richtig bewusst) selbst sehr viel Druck machst und dich deshalb nicht wohlfühlst, wenn du dein "Pensum" nicht erfüllt hast und die freie Zeit auch nicht ohne "schlechtes Gewissen" genießen kannst?

    7 Tage die Woche über mehrere Wochen durchlernen ist bei weitem kein gesundes Maß mehr. Das habe ich einmal über 2 Monate durchgezogen, weil es absolut notwendig war, danach (bzw. nach der folgenden Prüfung) war ich aber völlig am Ende, und ich bin eigentlich ziemlich belastbar.
     
  • gert1
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    26 Juni 2009
    #14
    Muss sagen das mir das nicht so toll klingt.. Stichwort: Workaholic. Wenns dir einfach nur Spaß machen würde könntest du doch auch ma n Tag die Sache ruhen lassen. Sicher das du dir nicht zu viel Druck machst? Solltest dir vllt. ma nen riiichtig gechillten Ausflugstag machen, ohne dein Psychozeugs.
     
  • Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    26 Juni 2009
    #15
    Hey - ich studiere auch Psychologie! :zwinker:

    Und ich muss sagen, dass ich dein Gefühl sehr gut kenne. Mir macht das lernen eigentlich auch sehr viel Spaß, bis halt auf Statistik und Biopsychologie! :grin:

    Aber ich lerne auch jeden mindestens zwei Stunden und ich würde jetzt nicht sagen, dass ich mich da immer zum Spaß dahin setze, sonderna uch, weil ich Druck verspüre.

    Meine Gedanken sind ständig bei der Uni. Habe Angst zu versagen und deswegen kann ich auch gar nicht so richtig abschalten. Geht es dir da vielleicht nicht auch so?

    Ich würde gerne weniger lernen, aber ich kann das nicht, weil ich einfach nicht die Zeit bzw. Intelligenz dazu habe, einfach mal weniger zu machen! Und jetzt, wo die Prüfungen wieder anstehen, sowieso nicht!

    Aber ich weiß jetzt auch nicht, ob das wirklich ein richtiges Problem ist, deswegen betrachte ich meinen Beitrag jetzt einfach mal als einen Art Erfahrungsbericht... ^^
     
  • Beelion
    Beelion (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    26 Juni 2009
    #16
    also an psychologie könnte ich verzweifeln... da gehts mir genau andersrum :tongue:

    (mach mein abi nach ist also leichter)
     

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