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Schüchternheit ist eine Krankheit und mit Medikamenten heilbar

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von xoxo, 6 Juli 2009.

  1. xoxo
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    In Deutschland wird Schüchternheit als Charaktereigenschaft angesehen, in den USA hat sich Schüchternheit zu einer Krankheit (von Männern und Frauen) entwickelt, für die es verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung gibt.

    Was ist Schüchternheit für euch ?

    Was kann man eurer Meinung nach, abgesehen von Medikamenten, gegen Schüchternheit tun?

    Besonders im Zusammenhang von männlichen Junggesellen hört man ja immer wieder, dass sie schüchtern sind und deswegen keine Frau abbekommen. Wenn ihr zu dieser Sorte gehört (und jetzt sollten sich ja viele melden, da dieses Forum ja angeblich überwiegend von vergebenen Frauen und Single-Männern dominiert wird …), würdet ihr euch Medikamente verschreiben lassen?
     
    #1
    xoxo, 6 Juli 2009
  2. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Ich denke, dass es sicherlich Menschen gibt, bei denen die Schüchternheit so extrem ist, dass man das wirklich als Krankheit einstufen kann.
    Aber im allgemeinen fehlt es einfach nur ein wenig an Selbstbewusstsein. Da hilft dann üben üben üben und ein paar Erfolge.
     
    #2
    Subway, 6 Juli 2009
  3. User 10015
    User 10015 (28)
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    Das ist ja absolut lächerlich, aber wirklich überraschen tut es mich nicht, dass es in den USA so gesehen wird.
    Es gibt Menschen, die schüchtern sind und welche, die sind es nicht und beides ist völlig normal.
    Wenn die Schüchternheil bestimmt Formen annimmt, dass man niemanden mehr ansricht, sich nie traut zu reden, dann sollte man etwas machen, aber eben auch nicht Medikamenten, soner mit einer Verhaltenstherapie. Damit der Mensch lernt, warum es sich lohnt sie zu überwinden und nicht durch Medikamente so ist, wie er vielleicht will. Das ist für mich nix anderes als ne Droge, die dem Menschen eine bewusste Veränderung seiner selbst verwehrt.
     
    #3
    User 10015, 6 Juli 2009
  4. joule
    joule (27)
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    war klar dass das aus den usa kommt :grin: jeder mensch hat seine charakterzüge und die sollte man nicht durch medikamente "heilen" außer sie machen ein normales leben unmöglich. und dafür muss die schüchternheit ja wirklich extrem sein. ich finds komisch schüchternheit als krankheit anzusehene...
    wenn man seine schüchternheit mit medikamenten abstellt fehlt doch einfach das gefühl dass selber geschafft zu haben und man wird wohl auch in zukunft abhängig von den dinger bleiben. wenn man das selber überwunden hat steigt das selbstvertrauen und man kann stolz auf sich sein. darum würden mir solche dinger nie ins haus kommen. man muss sich einfach zwingen sachen zu tun die man sich eigentlich nicht traut. und wenn man dazu nen freund mit der imaginären peitsche hinter sich stehen braucht. die methode hat bei mir ganz gut funktioniert
     
    #4
    joule, 6 Juli 2009
  5. MrShelby
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    Für schüchterne Männer wie Frauen, die in der Disco nicht aus sich herauskommen, nur an der Tanzfläche herumstehen und nie jemanden ansprechen würden, gibt es schon längst ein "Medikament", das in geheimen Insiderkreisen auch unter dem Namen Alkohol bekannt ist. Man findet ihn in den Verschiedensten Formen vom Bier, über das "Sektchen" bis zum Hochprozentigen.
    Zu den Nebenwirkungen gehört allerdings u.a. das unkontrollierbare Aufsagen von Sätzen wie "Also ich könnte ja auch ohne Alkohol Spaß haben...". ;-)
     
    #5
    MrShelby, 6 Juli 2009
  6. User 77547
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    Klar, wenn jemand unter richtigen sozialen Phobie leidet, können Medikamente begleitend zur Psychotherapie sinnvoll sein. "Schüchternheit" an sich, ist aber sicher keine "Krankheit".

    Nein, wer schüchtern ist, bzw. sich dafür hält, und der darunter leidet (nicht alle leiden darunter) sollte nicht auf Medikamente zurückgreifen. Vielmehr sollte er versuchen, zu analysieren, WARUM er eigentlich schüchtern ist (vor was habe ich Angst? Ist dieses Angst begründet? etc. pp.) und dann "üben", die Schüchternheit zu überwinden.
     
    #6
    User 77547, 6 Juli 2009
  7. Zuckerherz
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    Öhm... was sind das denn für Medis? Bier, Gras? *lol* Mit solchen "Medis" würde ich meine Schüchternheit auch überwinden :zwinker:
     
    #7
    Zuckerherz, 6 Juli 2009
  8. xoxo
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    Verschreibungspflichtig in Tablettenform.
    Ich glaube nicht, dass es Betroffenen hilft, sich über deren Mittel lustig zu machen.
     
    #8
    xoxo, 6 Juli 2009
  9. MrShelby
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    Es sind nicht "ihre" Mittel, sondern die der Pharmaindustrie, die daran verdienen will. "Deren Mittel" suggeriert ja, dass es sowas wie einen logischen Zusammenhang zwischen Betroffenem und Medikament geben müsste, der so nicht da ist. Sprachlich hat das eher was von fragwürdiger PR.
     
    #9
    MrShelby, 6 Juli 2009
  10. Zuckerherz
    Zuckerherz (30)
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    *lach* So meinte ich das ja auch nicht. Ich denke nicht, dass Meidkamete dagegen helfen. Sonder eher sowas wie Psychotheraphie! Meistens fehlt einem ja das Selbstbewusstsein.
     
    #10
    Zuckerherz, 6 Juli 2009
  11. Luc
    Luc (29)
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    nicht angegeben
    Geht es um sexuelle schüchternheit? Sonst müsste man das Forum wechseln..

    Ich denke, für den Mensch wäre es besser, die Schüchternheit nicht einfach als Charaktereigenschaft anzusehen. Der Mensch ist ja von Natur aus ein soziales Wesen. Ich persönlich finde es nicht normal, wenn man "grundlos" einfach nicht mehr mit Mitmenschen umgehen kann.
    Der Fehler wird heufig gemacht: "Ich bin eben schüchtern, darum klappt es nicht mit den Frauen." Dieser Satz ist für mich eine Ausrede. Wenn man es will, kann man was gegen schüchternheit tun oder sie schwindet automatisch.

    Ausserdem hat Schüchternheit auch einfach etwas mit der Vergangenheit zu tun. Womöglich wenn einem in der Kindheit zu wenig soziale Kontakte ermöglicht wurden oder auch nur wenn man in der Jugen als "Loser-Typ" galt. Schüchternheit ist für mich eh irgendein Oberbegriff. Wie sie entsteht ist völlig unterschiedlich.
    Ich finde um sich emotional entwickeln zu können braucht man den zwischenmenschlichen Austautsch. Sonst wird man halt unter Menschen immer unsicherer und der Start wird etwas schwieriger. Also zumindest wenig aber gute Freunde sollte jeder Mensch haben. Dies ist sogar besser als irgendwie 300 Kumpels.

    Ob es jetzt eine Charaktereigenschaft oder Krankheit ist, ist im Grunde egal. In anderen Kulturen ist es normal, dass man irgendwelche Stimmen, die gar nicht da sind, hört. Hier kommt man in die Psychiatrie. Aber einem Schüchternen soll man sicher keine Medikamente verabreichen.:confused: Wenn, dann soll er sich überwinden und lernen, dass die anderen Menschen keine bösen Absichten haben. Wenn dies nicht klappt, gibt es eine Psychotherapie oder eine Verhaltenstherapie.
     
    #11
    Luc, 6 Juli 2009
  12. Reliant
    Reliant (35)
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    Ist wahrscheinlich ein Placebo.
    Wer schüchtern ist und diese nicht überwinden kann, sollte einen Therapeuten aufsuchen, und das Problem lösen, nicht mit Medikamenten die Symptome unterdrücken.
     
    #12
    Reliant, 6 Juli 2009
  13. CCFly
    CCFly (36)
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    schüchternheit ist die natürliche scheu vor fremden leuten, die einem schon öfter möglicherweise das leben gerettet hat ("mh... ich steig nicht zu dem ins auto"). könnte also auch als vorstufe zu "angst" gelten.
     
    #13
    CCFly, 6 Juli 2009
  14. donmartin
    Gast
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    Danke, das war genau das, was ich sofort gedacht habe.
    Nicht zu vergessen, dass es genau wie bei Medikamenten eine hohe Suchtgefahr birgt, da man wirklich nicht mehr "man selber ist" und damit genau das Gegenteil bewirkt. Man schießt sich ins (soziale) Abseits - über kurz oder lang.

    Sicher leiden Menschen unter extremer Schüchternheit. Aber nicht darum weil sie es sind, sondern weil es nicht akzeptiert wird.
    Wer macht sich die Mühe, nimmt sich die Zeit, ein schüchternes Mädchen/eine Frau anzusprechen, zu umwerben solange bis sie "auftaut"...

    Ne, heute ist alles auf den schnellen Erfolg ausgelegt, Menschen die nicht gleich alle in ihren Bann ziehen können und Heerscharen unterhalten können sowie auf andere zugehen können, sind nicht so gern gesehen.
    Keiner möchte sich mehr mit dem "verborgenen", dem was die Schüchternheit verbirgt, beschäftigen.
    Dabei steckt meist mehr Potenzial und Charakter in diesen Menschen als in
    den "erfolgreichen Tausendsassas.....;-)

    Dass das aus den USA kommen soll verwundert auch mich nicht. Einer "Welt" in der alles nur auf Schein und Illusion aufgebaut ist und Schüchternheit oft als Waffe eingesetzt wird.
     
    #14
    donmartin, 6 Juli 2009
  15. metamorphosen
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    vergeben und glücklich
    Ich halte das für eine etwas merkwürdige Aussage. Auf was stützt die sich denn?

    Krankheiten werden ja eigentlich nicht regional definiert und ich kann mir nicht vorstellen, dass man im ICD eine Krankheit mit dem Namen Schüchternheit findet. :eek:

    Falls Du irgendwelche Formen von Phobien und Angststörungen meinst, wäre das ja etwas anderes als Schüchternheit.

    Schüchternheit ist meiner Meinung nach ein umgangsprachlicher Begriff und gar nicht klar definiert. Für mich ist das auch nicht wirklich eine Charaktereigenschaft, weil das ja gar nicht unbedingt konsistent ist. In der einen Situation verhält sich jemand vielleicht schüchtern und in der nächsten gar nicht.

    Wieso abgesehen von Medikamenten? :eek: Wenn einfach nur normale Schüchternheit gemeint ist, muss man da gar nicht unbedingt etwas dagegen tun.
    Wenn man seine Schüchternheit überwinden will, wird man sich den Situationen stellen und damit zurechtkommen müssen.

    Wenn es jedoch um psychische Störungen geht, sollte man einen Arzt oder Therapeuten konsultieren.

    Man kann ohne weiteres schüchtern sein und trotzdem Frauen kennen lernen und Partnerschaften führen. Das eine hat mit dem anderen nicht unbedingt was zu tun. Wenn man seine Stärken und Schwächen kennt, kann man durchaus Situationen und ein Umfeld wählen, in dem es für jemand schüchternen eben trotzdem nicht so schwer ist mit anderen ins Gespräch zu kommen.
     
    #15
    metamorphosen, 6 Juli 2009
  16. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Ich sehe Schüchternheit ganz klar als Charaktereigenschaft, die auch nichts mit fehlendem Selbstbewusstsein, o.Ä. zu tun hat.
    Ich sehe Schüchternheit nicht mal grundsätzlich als negative Charaktereigenschaft.

    Ich finde eine gewisse Schüchternheit bei anderen Personen sogar durchaus angenehm. Sie ist nämlich oft mit einer gewissen Ruhe und Verlässlichkeit verbunden.
    Einer meiner besten Kumpels ist wirklich sehr schüchtern und braucht sehr lange, bis er gegenüber fremden Menschen auftaut. - Aber ich könnte mir keinen besseren Kumpel vorstellen. Ihm kann ich immer 100%ig vertrauen und mit ihm könnte ich sprichwörtlich Pferde stehlen.
    Solche schüchternen Menschen, die erst nach einiger Zeit auftauen, mag ich oft lieber als irgendwelche Alleinunterhalter.

    Es mag sinnvoll sein, etwas gegen extreme Schüchternheit (die man dann vielleicht als psychisches Problem, aber nicht als Krankheit bezeichnen kann) zu unternehmen - aber nicht in Form von irgendwelchen Drogen, sondern durch entsprechende Therapie.

    Aber ich finde es erschreckend, wenn Schüchternheit in den USA als Krankheit angesehen wird.
    Wird eigentlich jeder individuelle, von der Norm abweichende Charakterzug gleich als Krankheit angesehen?!? - Wo kommen wir denn da hin, wenn das weiter geht? - Irgendwann werden alle so lange mit Drogen vollgepumpt, bis sie dem staatlich festgelegten Normcharakter entsprechen...
     
    #16
    User 44981, 6 Juli 2009
  17. Fluxo
    Ibiza
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    nicht angegeben
    Die Frage sei mir gegönnt...

    Kann man nicht jede Chrarktereigenschaft eines Menschen als Krankheit auslegen? Sagt mir bitte einen Menschen, der vollkommen normal ist?

    Ich würd das nicht unbedingt mit Medis versuchen (in dem Fall), vielleicht zusätzlich unterstützend, ja... Würde da eher zu autogenem Training oder ähnlichem tendieren...
     
    #17
    Fluxo, 6 Juli 2009
  18. Halcyon Days
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Darum geht es gar nicht. Eine Krankheit ist einfach etwas, was dich persönlich und deine Lebensqualität beeinträchtigt. Und dazu KANN Schüchternheit ab einem gewissen Grad durchaus gehören.

    Wie einige schon vor mir gesagt haben: Schüchternheit ist nichts anderes als Angst vor Versagen und Ablehnung. Manche Menschen haben Angst vor Spinnen oder vor Höhen, dann gibt es ebenso Menschen, die haben Angst vor anderen Menschen.
     
    #18
    Halcyon Days, 6 Juli 2009
  19. User 85539
    User 85539 (33)
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    das nennt man dann aber schon Soziale Phobie und hat mit normaler Schüchternheit nicht mehr viel zu tun.

    die Quelle würde mich allerdings auch interessieren.
     
    #19
    User 85539, 6 Juli 2009
  20. Fluxo
    Ibiza
    829
    113
    73
    nicht angegeben
    Hey :smile:

    Darauf wollt ich eig. gar nicht raus... eher auf - welcher Mensch ist schon komplett gesund... Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es ab einem gewissen Grad die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt, aber von vornerein her zu gehen und zu sagen "Bei dem ist die Schüchternheit so ausgeprägt, der braucht Medis" find ich allg. etwas voreilig und sollte (wie die meisten Themen, wo es um die Psyche eines Menschen geht) meiner Meinung nach nicht von Laien (wie ich es z.B. bin) diskutiert werden. In dem Bereich etwas fest zu machen find ich extrem schwer, man kann nicht einfach hingehen und sagen "Wenn der so und so viel Punkte in dem Test hat, ist Schüchternheit bei ihm eine Krankheit!" da würd ich Gespräche mit ´nem Therapeuten eher ratsam finden.

    Meine Frage bezog sich eher auf den gesamten Kuchen, der sich Menschheit nennt, nicht nur auf das Stückchen, dass unter Schüchternheit leidet. Ich spreche mich auch nicht gegen Medis aus (aus eigener Erfahrung), bin aber halt der Meinung, dass die meisten im Forum (und dazu zähl ich mich auch) zu wenig Ahnung von dieser Materie haben, als das sie sich richtig damit auseinander setzen könnten.

    Irgendwie glaub ich aber, dass wir im Kern das Gleiche gemeint haben...
     
    #20
    Fluxo, 6 Juli 2009

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