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Scheidung, Trennung: machte es einen Unterschied für die Kinder?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Chérie, 13 Januar 2010.

  1. Chérie
    Chérie (30)
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    Hallo zusammen,

    diese Frage richtet sich an Scheidungs-Kinder, als auch vielleicht an deren Eltern.

    Macht(e) es für euch einen Unterschied zu wissen, dass die Eltern "nur" getrennt sind, aber immer noch verheiratet und dann der Gedanke, Mama und Papa sind nicht einmal mehr verheiratet?
    Wie alt ward ihr?


    LG, Chérie
     
    #1
    Chérie, 13 Januar 2010
  2. MsThreepwood
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    Bei der Trennung war ich 8, bei der Scheidung 13 oder 14. Und ja, es machte einen Unterschied, weil ich durch die Scheidung einen wirklichen Schlussstrich ziehen konnte und nicht mehr in der Schwebe hing.
     
    #2
    MsThreepwood, 13 Januar 2010
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  3. Chérie
    Chérie (30)
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    Das war ja dann auch eine sehr lange Trennungsphase. Und sorry, falls ich nochmal nachfrage, aber "in der Schwebe" bedeutet was? Dass du immer noch gehofft/gedacht hast, es würde nochmal funktionieren?
     
    #3
    Chérie, 13 Januar 2010
  4. develon
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    Also bei mir gings recht flott, war damals 2 Jahre Alt, naja. . . mit 4Jahren hatte mein Dad dann das Besuchsrecht. Natürlich träumt man dann nochmal davon das Mama und Papa zusammen wären, aber naja, ist nie mehr so gekommen, wahrscheinlich auch besser xD
     
    #4
    develon, 13 Januar 2010
  5. MsThreepwood
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    Nunja, ich wusste nie, woran ich bin. Wir sind jedes Jahr gemeinsam in den Urlaub gefahren, in dem meine Eltern dann auch "irgendwie zusammen" waren, d.h. sehr liebevoll zueinander, auch als Paar aufgetreten etc.

    Aber außerhalb davon, bzw sehr schnell nach diesen Urlaubsfahrten waren sie dann wieder getrennt.

    Das war diese Schwebe-Phase.
     
    #5
    MsThreepwood, 13 Januar 2010
  6. Subway
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    Ich hab sowohl Scheidung als auch normale Trennung erlebt und bei mir war es so, dass das nur vom Partner abhängig war ob ich das schlimm fand oder nicht. Ob da jetzt eine Heirat noch mit im Spiel war, war mir als Kind persönlich egal.
     
    #6
    Subway, 13 Januar 2010
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  7. User 75021
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    Ich bin ein Scheidungskind und selber geschieden (mit zwei Kindern).
    Ich habe keinen Vergleich zu einer Trennung. Meine Eltern ließen sich nach dem Trennungsjahr direkt scheiden und bei mir war es auch so. Alles andere hätte ich auch blöd gefunden. Ich brauche klare Verhältnisse und denke meine Kids brauchen das auch.
     
    #7
    User 75021, 13 Januar 2010
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  8. User 50283
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    Meine superklugen Eltern haben erst sehr zum Ende meiner Grundschulzeit geheiratet, um sich kurze Zeit später dann wieder zu trennen bzw. ziemlich bald scheiden zu lassen. Formalen Kram fand ich eher nervig, weil ich ne Menge von den Hintergründen mitbekommen haben ohne sie richtig einordnen zu können und das meinen Blick auf ein Elternteil leider stark beeinflusst hat.
     
    #8
    User 50283, 13 Januar 2010
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  9. User 46728
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    Meine Eltern haben sich von einen Tag auf den anderen als ich 8 war getrennt. Scheidung kam erst 5 Jahre später. Für mich gabs keinen Unterschied, hab die Beiden nie wieder zusammen gesehen, es wurde selten telefoniert (meist wg mir oder wann mein Dad mich abholen kommt).
     
    #9
    User 46728, 13 Januar 2010
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  10. Piratin
    Piratin (38)
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    Verheiratet
    Meine Eltern haben sich vor 14 Jahren nach 25 Jahren Ehe getrennt und nach meiner glücklichen geborgenen Kindheit war das ein Schock den ich bis heute nicht recht verkraftet habe. :-(

    Ich hab auch schon zu meinem Freund gesagt: ich will eine glückliche Familie, keine alleinerziehende Mutter sein, ich fand es schrecklich, meine Mutter war total fertig und überfordert, hat nur geklammert und ich hab meinen Vater so schrecklich vermisst....
     
    #10
    Piratin, 13 Januar 2010
  11. Bloody x doll
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    Es ist kompliziert
    Meine Eltern haben sich getrennt als ich 11 war. Wann endgültig die Scheidung war, weiß ich ehrlich gesagt nicht mal. Ich habe davon nichts mitbekommen, ich weiß nur, dass es irgendwann einen Gerichtstermin gab. Im Grunde finde ich das auch unwichtig, ich war mir immer im Klaren, dass sie nicht wieder zusammen kommen würden. Bei meinen jüngeren Geschwistern, bzw. zumindest bei meiner Schwester, war das anfangs allerdings anders.
     
    #11
    Bloody x doll, 13 Januar 2010
  12. ArsAmandi
    ArsAmandi (35)
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    Meine Eltern (bzw ein Elternteil mit Partner Nr.2) sind bereits etwa 8 Jahre getrennt, werden sich nie scheiden lassen, ist mir recht egal, Trennung ist Trennung. Habe ja zu beiden Kontakt, verstehe "Kinder" nicht, die damit ein Problem haben.
     
    #12
    ArsAmandi, 13 Januar 2010
  13. User 94032
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    Meine Eltern haben sich getrennt als ich 12 war und die Scheidung folgte nach 3 Jahren, denke ich, genau weiß ich es jedoch nicht.
    Für mich war es kein Problem, es war mir von Anfang an klar, dass sie nicht mehr zusammen kommen werden, da mein Vater sofort eine neue Frau hatte und damit hatte sich das Thema, zumindest für mich.
    Ich denke jedoch, dass das für meine Mutter schwieriger war und sie sich manchmal, zumindest am Anfang, noch Hoffnungen gemacht hat.
     
    #13
    User 94032, 13 Januar 2010
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  14. donmartin
    Gast
    1.903
    MEine Tochter war gerade 11 als wir uns getrennt haben.
    1 1/2 Jahre später war die Scheidung.

    Es hat sie sehr mitgenommen, weil sie es nicht verstanden hat.
    Auch was eine Scheidung bedeutet, wusste sie nicht einzuordnen.

    Ich habe ihr dann gesagt, sie solle doch mal einen Brief mit allen Fragen und was sie innerlich bewegt schreiben.
    Nach meinen langen Antwortbrief haben wir noch darüber gesprochen und dann hat sie es auch verstanden, aber noch nicht so richtig geglaubt, dass wir nicht mehr "eine Familie" sein werden.

    Dabei ging es weniger um die Anwaltstermine, den formalen Akt der Scheidung sondern eher um die Beweggründe warum sich "Mama und Papa" trennen. Denn sie sah uns als Eins an und nicht als "ganz normale Menschen", denen "so etwas passiert".

    Danach konnte sie verstehen, warum und dass sowas geschieht, dass Menschen sich nicht mehr verstehen und sich trennen. Es folgte noch eine fast 2 jährige, langsame "Eingewöhnungsphase" weil ich eine neue Freundin hatte. Erst dann war sie über den Berg, hat es verstanden und auch akzeptiert und verinnerlicht.
     
    #14
    donmartin, 13 Januar 2010
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  15. kaninchen
    Gast
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    Meine Eltern haben sich getrennt, als ich 11 oder 12 war. Also davor war nur Zankerei, dann ist mein Vater ausgezogen und kurz drauf sehr weit weg gezogen.

    Damals wollten sie sich scheiden lassen, sind sich aber über nichts einig geworden. Also hat ewig gedauert, bis die Sachen wie Wohnung, Unterhalt usw. ansatzweise geregelt hatten. Über das Sorgerecht für meine Schwester und mich sind sie sich nie einig geworden. Mittlerweile sind meine Schwester und ich seit ein paar Jahren volljährig, geschieden sind die beiden immer noch nicht. Wäre denke ich besser gewesen, wenn die zwei das direkt (oder wenigstens zeitnah) zu Ende gebracht hätten, weil die beiden nie auf einen Nenner gekommen sind, was Erziehugnssachen anging. Und weil es echt nervig war, meinem Vater für jeden Krankenkassen-, Ausbildungs- oder Schulkram hinterherzurennen.

    Aber so vom Ding her, ob geschieden oder getrennt macht das glaub ich keinen Unterschied. Sie sind halt nicht mehr zusammen...
     
    #15
    kaninchen, 14 Januar 2010
  16. donmartin
    Gast
    1.903
    Das ist in den meisten Fällen so. Eigentlich traurig.

    Ich denke es kommt wirklich weniger darauf an, dass die Kinder "verstehen" was dieses ganze Gerede von Scheidung / Unterhalt usw bedeuten und wie die Eltern (beide zusammen) mit dem Kind umgehen - bzw vorher umgegangen sind.

    Vielleicht haben wir den Fehler gemacht, und haben sie aus allem rausgehalten, Streit nie vor den Kindern, obwohl die Kinder sehr sensibel sind und es "spüren, dass etwas nicht stimmt und sie daher "den Schock ihres jungen LEbens bekam" als wir uns getrennt hatten.

    Meine EX Frau war nicht sehr sensibel, nachdem wir uns getrennt hatten, Streitigkeiten und auch Gerede gegen mich wurden offen vor dem Kind besprochen (nicht in meinem Beisein).

    Während wir Erwachsenen völlig irrational und egoistisch handeln und nur noch Geld sehen und die Erfahrungen der Scheidungs/Unterhaltsprozeduren (mal ganz abgesehen vom verletzten Stolz) und den Ämtern machen, vergessen wir schnell, was die Kinder bewegt.

    ICh habe mich gleich nach der Trennung an das Jugendamt gewandt und an einen Verein (Väter für Kinder e.V.). Dort wurde mir auch gesagt, dass 80% aller Kinder nach einem Jahr KEINEN Kontakt mehr zu ihrem Kind/den Kindern haben.

    Traurig. Viele machen sich aus dem Staub, zahlen Unterhalt, wenn überhaupt und lassen die Kinder mit 1 Millionen Fragen und einem gebrochenem Herzen zurück.

    Daher finde ich den Thread und die Frage auch sehr wichtig und interessant.

    Damit ICH als Erwachsener (von meiner Tochter weiß ich wie sie denkt und gefühlt hat), und als Geschiedener mal abschließen kann.

    "Richtig" machen kann man garnichts. Nicht in diesen Angelegenheiten wie Trennung und Scheidung. Gut machen kann man auch nichts.

    MAn ist es den Kindern aber auch nach vielen Jahren noch Schuldig, Antworten auf ihre Fragen zu geben (denn wir bleiben IMMER Mama und Papa) und auch anderen Menschen, die sich in dieser Situation befinden, zu sagen : "so bitte nicht".
     
    #16
    donmartin, 14 Januar 2010
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  17. User 29904
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    #17
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
    User 29904, 14 Januar 2010
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  18. Drachengirlie
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    Meine Eltern haben sich vor zwei Wochen getrennt.
    Erfahren habe ich es allerdings erst am Sonntag.

    Ich stehe noch ein wenig unter "Schock" und muss das noch verarbeiten.
    Es geht mir ziemlich nahe, weil ich meine Eltern sehr liebe, ich eine glückliche Kindheit mit ihnen hatte und die beiden eigentlich super zusammen passen. Streit hatten sie kaum, glücklich waren sie auch (dachte ich) und sie verstehen sich auch gut. Aber meine Mutter hat einen anderen Mann kennen gelernt und sich neu verliebt.

    Das wichtigste ist für mich, dass sich die beiden immer noch sehr gut verstehen und das tun sie auch! :smile:

    Ich bin erst mal froh, dass sie noch gar nicht von einer Scheidung reden, weil das für mich noch eine zusätzliche Belastung wäre. Sie meinten, sie wollen jetzt einfach nur getrennt sein und sich nicht gleich scheiden lassen (auch aus finanziellen Gründen - Haus abbezahlen etc.). Meine Mutter will sich gar nicht scheiden lassen.

    Ich weiß noch nicht recht, wie ich fühle, was ich denken soll. Ich denke, eine Trennung ist für mich gleichwertig dem einer Scheidung. Allerdings ist eine Scheidung ein richtiger Schlussstrich, also würde man eine Trennung auch ein wenig mit der Hoffnung verbinden, dass sie vielleicht doch wieder zusammen kommen. Und ich hab das ehrlich gesagt auch ein wenig Hoffnung, weil meine Mutter ihren Freund halt noch nicht länger als ein halbes Jahr kennt. Vielleicht passt das ja doch nicht so gut wie sie dachte und will zu Papa zurück? Die Wahrscheinlichkeit ist eher gering, aber die Trennung ist ja auch noch zu frisch und ich muss das Ganze erst noch irgendwie verarbeiten! ^^ Allerdings wird meine Mutter jetzt auch die Trennung öffentlich machen, das heißt, dass sie wahrscheinlich Freunde verlieren wird und in der Familie ein wenig auf "Widerstand" und "Ablehnung" stoßen wird. So was macht man ja nicht freiwillig durch, sondern nur, wenn man sich seiner Entscheidung sicher ist!

    Von daher: Trennung ist für mich gleichwertig einer Scheidung! Auch nach einer Scheidung kann man wieder zusammen kommen! :zwinker:
     
    #18
    Drachengirlie, 14 Januar 2010
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  19. envy.
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    Meine Eltern haben sich sehr human und ohne dass es mich groß belastet hätte getrennt. Da war ich 5 oder 6 und klar war zuerst das Geheule groß. Aber meine Eltern haben sich dann ganz in Ruhe mit mir hingesetzt und mir erklärt, das Mama jetzt erstmal in einer anderen Wohnung schläft, wir hier aber trotzdem noch zusammen essen und Zeit verbringen. Das war erstmal eine Übergangslösung und so langsam hat meine Mama sich dann ne richtige eigene Wohnung gesucht und da hatte ich dann auch ein Zimmer, und dann wars so dass ich Montag, Dienstag bei Mama, Mittwoch, Donnerstag bei Papa, usw geschlafen habe, und da die beiden nah beieinander wohnten war das kein Stress für mich.
    Als ich dann 16, 17 war hatte ich langsam die Schnauze voll von dem ständigen Gependele und dem "2Zuhause haben", und hab dann beim letzten Umzug meiner Mutter einfach nicht mehr mitgemacht. Meine Eltern verstehen sich heute ziemlich gut und wir machen oftmals was zu dritt.
     
    #19
    envy., 14 Januar 2010
  20. User 30735
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    vergeben und glücklich
    Meine Eltern war eigentlich nicht lange "nur" getrennt und selbst wenn, für uns (meinen Bruder und mich) war es so oder so klar, dass das endgültig ist.
     
    #20
    User 30735, 14 Januar 2010

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