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  • Andariel
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    Single
    3 September 2007
    #1

    Scheidung von Frau, Haus und Kind?

    Hallöchen,
    ich hatte vor einigen Monaten mal einen (von hunderten) Thread geschrieben, indem es um meine heimliche Beziehung mit einem verheiratete Mann geht --> Wir lieben uns, er ist verheiratet

    Tja, inzwischen ist viel passiert. Wir haben uns damals nicht getrennt. Nach einem weiteren missglückten Trennungsversuch war ich nervlich so am Ende, aber er mich echt immer wieder aufgebaut. Einmal mit der Nachricht auf einen gemeinsamen Urlaub im Juni. Wir hatten beide 2 Wochen frei und waren campen auf Rügen. Natürlich wusste niemand davon. Seiner Frau hatte er inzwischen wenigstens schonmal verklickert, das er sie nicht mehr liebt.
    Naja, ich habe ihm halt gesagt, das er sich nach dem Urlaub entgültig entscheiden soll, wenn er dann wieder rummosert beende ich es entgültig.

    Der Urlaub war jedenfalls richtig toll! Und siehe da, gleich nach dem Urlaub hat er seiner Frau gesagt, das er auf eine Trennung hinarbeitet. Er hat ein paar Sachen gepackt und ist dann zu seinen Eltern gezogen. Eine Woche später dann zu mir.

    Letzte Woche hat er seiner Frau nun endlich gesagt, das er sich in mich verliebt hat und nun hat sie seine Klamotten in Müllsäcke gepackt und auf den Flur gestellt. Heute holt er sie ab.
    Mir passt es nicht, das seine Frau das Haus bekommt, zu dem sie finanziell nie etwas beigetragen hat, und trotzdem noch wie blöde sein Geld, was auf dem gemeinsamen Konto landet, zum Fenster rausschmeißt.

    Wir zwei haben und oft in die Haare deswegen. Ich habe inzwischen meinen Job verloren und kann vom ALG kaum selbst leben und er kann leider kaum was beisteuern weil seine alte alles verpulvert. Wie soll das nur weitergehen? Wenn er Scheidung einreicht wirds teuer für ihn, da sein Weib ja nix verdient. Er sagt, das er dann für sie alles zahlen muss.

    Meine Frage nun: Was soll das werden? Wer kann mir da helfen? Kennt sich jemand damit aus? Was passiert mit dem Haus? Ich will einfach nicht glauben, das wir in einem Staat leben, indem der Ehemann, der sowieso schon während der gesamten Ehe jeden Scheiß bezahlen musste, nun auch während der Scheidung alles allein zahlen muss? Bitte, helft mir...
     
  • Stonic
    Stonic (42)
    Grillkünstler
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    3 September 2007
    #2
    Bei einer Scheidung kommt es erstmal drauf an wem das Haus gehört also wer im Grundbuch eingetragen ist ob das Paar in Gütergemeinschaft oder Gütertrennung lebt.
    Wieso arbeitet die Frau nicht hat sie ein Kind wenn ja wie alt ist das Kind etc?

    Alles weitere auch gerne per pn
     
  • tomas
    Verbringt hier viel Zeit
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    3 September 2007
    #3
    das ist nun mal der preis des fremdgehens.
    und du bist nicht viel anders, weil du dich auch von ihm unterstützen lassen willst.
    zu allen anderen dingen wird ihm sein anwalt schon was sagen.
     
  • Andariel
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    3 September 2007
    #4
    Naja, das Haus gehört beiden, beide haben unterschrieben.
    Die Frau ist Faul. Sie hat seit der Geburt des Kindes keinen richtigen Job gehabt. Immer nur kuze Gelegenheitsjobs, die sie nach wenigen Monaten wieder aufgegeben hat, weils ihr keinen Spaß machte... Obwohl er immer wieder gesagt hat, sie soll sich arbeit suchen, hat sies nie getan.
    Die gemeinsame Tochter ist 13 und total verzogen. n richtiges Mama-Kind. Mama hat immer alles gekauft, was Töchterchen haben wollte...

    @tomas: ICH will mich nicht unterstützen lassen. ER wollte mich unterstützen, aber das hab ich gleich abgeblockt... Mit was denn? Den paar cent, welche seine Frau ihm lässt? Neeee... hab ich gleich unterbunden. Ich bin kein Schnorrer wie sein Weib...
     
  • User 71335
    User 71335 (50)
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    3 September 2007
    #5
    Die Erziehung eines Kindes, ist einer bezahlten Tätigkeit gleichzusetzten.:zwinker:
     
  • Andariel
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    3 September 2007
    #6
    Ach ja? Die Verziehung auch?
     
  • lilofe
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    3 September 2007
    #7
    Sie blieb zu Haus nachdem sie das Kind bekommen hat und kümmerte sich darum. Ihm wurde dabei der Rücken frei gehalten und er konnte Karriere machen. Nur gerecht, wenn sie die Hälfte behalten kann.
    Und auch nur gerecht, wenn sie in Zukunft ordentlich Unterhalt von ihm bekommt. Wer einmal für ein Kind soviele Jahre ausgesetzt hat, kann nie mehr da einsetzen, wo er stehen würde, wenn er die ganze Zeit an seiner Karriere gearbeitet hätte.

    Ihr seid erst seit ca. einem Jahr ein Paar. Ich fände es eher merkwürdig, wenn er dich finanziell unterhalten würde.
    Jedenfalls geht es dich nichts an, was seine Frau mit dem ihr zustehenden Geld macht. Soll sie nur weil ihr Mann sie nach vielen Jahren verlässt von heute auf morgen einen anderen Lebensstil pflegen. Sei froh, dass Du seine Liebe nun exklusiv hast, und gib dich zunächst damit zufrieden.
     
  • User 67627
    User 67627 (47)
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    3 September 2007
    #8
    Wow, da bekomm ich ein wenig die Krise.

    Das Haus gehört beiden und auch wenn er es bezahlt hat, hat er noch lange keinen alleinigen Anspruch darauf.
    Aber Du kannst Dich trösten....seine Frau muss arbeiten gehen mit einer 13jährigen Tochter, also wird sich der Unterhalt in Grenzen halten. Vermutlich muss sie sich sogar eine Ganztagsstelle suchen.
    Er kann darauf bestehen, dass sie sich intensiv um eine Arbeitsstelle bemüht, also mit Faulenzen ist es dann vorbei.

    Aber ich finde es ehrlichgesagt absolut krass von Dir, wie Du über seine Frau sprichst. Du hast ihr den Mann ausgespannt und jetzt soll man noch Mitleid mit dem Kerl haben????? :ratlos:
     
  • User 71335
    User 71335 (50)
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    3 September 2007
    #9
    Das Ergebnis/Qualität (selbst, wenn es objektiv betrachtet, so schlimm wäre) spielt dabei leider keine Rolle.:zwinker:
     
  • dummdidumm
    dummdidumm (55)
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    nicht angegeben
    3 September 2007
    #10
    Das mag sich jetzt sehr böse anhören, aber wenn ich denn mal wirklich meine Frau verlassen sollte, hoffe ich, daß ich diese ganzen Dinge in Ruhe regeln kann, OHNE daß mich eine neue Flamme diesbezüglich beeinflussen will. Das ist dann nur eine Sache zwischen mir und meiner Frau und ich würde mir eine Enmischung darin verbitten.

    Dein Partner hat seine Frau verlassen, Du solltest ihm überlassen, wie er mit ihr umgeht. Vielleicht ist es mit Euch auch irgendwann vorbei und dann bist Du vielleicht froh, daß er auch bei Dir im Nachhinein so anständig ist.
     
  • Andariel
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    3 September 2007
    #11
    Tja, wenn ihr seine Frau kennen würdet, würdet ihr genauso denken. Sie hat ihn mit diesem Kind an sich gebunden. Er wollte keine Kinder, das wusste sie auch. Schwupps, war es da und von allen Seiten wurde er auf einmal zu Heirat gedrängt... Und da er nunmal nicht den Arsch in der Hose hat Nein zu sagen, oder für sich und das was er wirklich will, einzustehen hat er jetzt das Disaster. Am Liebsten würde ich echt alles einfach hinschmeißen! Aber ich kann nicht...
     
  • Sonnenaufgang
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    vergeben und glücklich
    3 September 2007
    #12
    Ich finde auch, dass du dich da heraus halten solltest. Das ganze Geld/Haus hat er ja wohl in der Zeit mit seiner Frau erwirtschaftet. Jetzt sitzt sie ohne Mann aber mit Kind da - ich finde, da ist es nur gerecht, dass das Gesetz einen Ausgleich vorsieht.
    Jedenfalls ist es mehr ihr Geld als deins.
     
  • User 38494
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    3 September 2007
    #13
    der arme tut mir ja wirklich leid!
    13 jahre lang derart schlimm leben zu müssen und jetzt muss er auch noch seine frau aushalten. schlimm sowas. :engel:

    was willst du denn hinschmeißen und warum kannst du das nicht?
     
  • lilofe
    Gast
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    3 September 2007
    #14
    Wenn Du vor ihm im gleichen Ton von ihr redest und auf ähnliche Art rumnörgelst, könnte ich mir ganz gut vorstellen, dass sich die Angelegenheit bald ohne dein Zutun erledigt.
    Ich kann wirklich viel verzeihen, aber wenn mein Neuer meinen würde mir so in meine Ex-Beziehung reinreden zu dürfen, wäre er bald nicht mehr mein Neuer.

    Das gilt auch wenn mein Ex ein Arsch gewesen wäre.
     
  • Andariel
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    Single
    3 September 2007
    #15
    Ihr habt sicherlich alle Recht, aber es ärgert mich einfach so, das sie alles bekommt. Und er für sie alles bezahlen muss, obwohl sie sich nichtmal n anständigen Job sucht.
     
  • little witch
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    3 September 2007
    #16
    Kennst du die Frau persönlich? Wenn nein dann gehe ich einfach mal davon aus, dass deine Behauptungen und deine Meinung über diese Frau von seinen Erzählungen her stammen. Finde ich etwas wage, ehrlich gesagt. Du hast der Frau den Mann ausgespannt, ob die Ehe gut lief oder nicht tut dann nichts zur Sache, vergebene Menschen sollten tabu sein. So oder so. Dass sie ein Recht auf das Haus hat ist nachvollziehbar, sie hat sich um das Kind gekümmert, ob es deiner Meinung nach verzogen ist oder nicht tut ebenfalls nichts zur Sache.
    Du solltest ihn entscheiden lassen, was er möchte und was nicht, wie er seine Frau unterstützen will und wie nicht.
     
  • Andariel
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    3 September 2007
    #17
    Ich kenne seine Frau... seine Tochter auch.
    Im Endeffeckt ist es auch seine Entscheidung. Aber er hat halt einfach nur Angst, das er bei einer evtl. Scheidung alles für sie übernehmen muss, weil sie ja nichts hat.
     
  • dummdidumm
    dummdidumm (55)
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    nicht angegeben
    3 September 2007
    #18
    genau! :jaa:
     
  • metamorphosen
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    3 September 2007
    #19
    Da siehst Du glaube ich ein paar grundlegende Sachen falsch. Der Staat bietet nicht einfach nur die Möglichkeit, ein schönes Fest mit einem feierlichen Ambiente im Standesamt zu feiern. Stattdessen legt er gewisse Dinge für diese Wirtschaftsgemeinschaft fest, andere lassen sich dabei in gewissem Maße regeln.

    Dein Liebhaber hat sich zum Zeitpunkt der Eheschließung für diese Regelungen entschieden und muss jetzt auch dazu stehen. Dass das einer neuen Flamme nicht passen wird, bedenken natürlich die wenigsten wenn sie heiraten.

    Über was willst du dann diskutieren? Das Haus gehört beiden . Punkt.

    Eben, er muss die Konsequenzen seines Verhaltens tragen und der Vertrag den er damals unterschrieben hat, behält seine Gültigkeit, auch wenn er das heute nicht mehr so gut findet.

    Aber mal ehrlich, wem geht es denn anders. :ratlos: Wenn ich einen Vertrag unterschreibe, muss ich ihn auch einhalten. Wenn ich etwas tue, damm muss ich auch Verantwortung dafür übernehmen. Warum sollte jetzt irgendjemand Mitleid haben?

    Mir erscheint das alles etwas naiv. Es kann doch auch nicht sein, dass diese 13 Jahre, selbst wenn sie Deiner Meinung nach unur ein kurzfristiges "Versehen" und Missverständnis gewesen sind, einfach weggewischt werden, nur weil Du jetzt da bist. :ratlos:

    Du machst einen etwas besitzergreifenden Eindruck und hast wohl auch das Gefühl, dass Dich seine Geldangelegenheiten und seine Ehe viel mehr angehen, als das tatsächlich der Fall ist.
     
  • User 38494
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    3 September 2007
    #20
    wie du ja selber wohl gemerkt hast, ist das heutzutage ja das einfachste von der welt einen job zu kriegen.

    mal ganz davon abgesehen, sollte man die tatsache nunmal nicht verleugnen, das die beiden verheiratet sind/waren, eine gemeinsame tochter haben und ich verstehe dich nicht, das du das nicht einsehen willst, das eine ehe nunmal so gestrickt ist, das man füreinander da ist (auch finanziell). :ratlos:

    so wie du mir rüberkommst scheinst du ein eher egoistischer mensch zu sein. sorry, ich kann mich auch irren, aber der eindruck ensteht eben, wenn man deine statements so liest.
     

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