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Scheidungskinder und die Ängste

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Love-Girl88, 9 April 2007.

  1. Love-Girl88
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hey,
    also erstmal zur Vorgeschichte meine Eltern haben sich getrennt als ich so ca. 3 Jahre alt war. Habe von da an bei meiner Mutter gewohnt und ca. jedes zweites WE bei meinem Vater übernachtet. Sie haben mich beide versucht aus den Krach rauszuhalten, was aber natürlich trotzdem nicht spurlos an mir vorbei gegangen ist. Hatte vorallem als ich älter war so 6-10 oder so oftmals "Angstzustände", besonders wenn es abend wurde und es ums schlafen ging. Hab Bauchschmerzen bekommen, konnte nicht einschlafen und wenn überhaupt auch nur in der Nähe meiner Mutter. Hatte also totales Heimweh, wenn ich irgendwo anders übernachten sollte auch bei meinem Vater. Irgendwann hat sich das allerdings alles gelegt und hatte keine Probleme mehr damit.

    So und nun habe ich es nach langem "Kampf" geschafft, dass sich mein (ehemals) bester Freund in mich verliebt. Ich bin schon mit Unterbrechungen ca. 1 1/2 Jahre in ihn verliebt und habe wirklich teilweise ziemlich gelitten, da er von anderen was wollte. Oder da ihm eine zeitlang auch nicht bewusst war, dass er auf dem besten Weg ist die Freundschaft kaputt zumachen.
    Dies hat sich aber alles gelegt, haben auch schon seit etwas mehr als einem Jahr Sex bzw. Petting. Sex erst zweimal, wobei wir auch unser erstes Mal miteinander hatten. Er war sich lange Zeit einfach nicht sicher und hatte Angst um die Freundschaft.
    Naja und nun ist er sich sicher und ich eigentlich auch, kämpfe ja wie gesagt schon seit 1 1/2 Jahren darum. Nur können wir uns auf Grund der Entferung (15-20km) und der Arbeit/Schule auch nicht sooo häuftig und spontan sehn, was bei uns im Moment auch noch ein Problem ist. Vorallem für mich, da bei mir auf einmal diese "Angstzustände" wieder auftreten.:eek: Da ich irgendwie Angst habe, dass mir das gleiche wie meinen Eltern oder so passiert. Und auch weil es halt bei uns beiden oft nicht so "perfekt" lief, hatten schon viele Hindernisse zu überwinden, denke dass unterstützt diese "Ängste" auch nochmal. Weiß vom Kopf her, dass es eigentlich Quatsch ist, aber diese "Ängste" kommen trotzdem. Ich bin deshalb im Moment total am Boden zerstört und habe richtig Angst davor, dass es wieder so schlimm wird wie früher. :kopfschue

    Deshalb wollt ich mal hier fragen, ob andere Scheidungskinder dieses Problem kennen? Und wie ihr damit umgegangen seid oder was euch geholfen hat? :geknickt:


    Hui ganz schön lang geworden, naja würde mich freuen wenn jemand was zu sagen könnte. :smile:
     
    #1
    Love-Girl88, 9 April 2007
  2. Sonnenaufgang
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    vergeben und glücklich
    Bin zwar kein Scheidungskind, aber meine bisherigen Partner sind beide Scheidungskinder. Diese Angst vor dem Verlassenwerden hatte mein erster Freund auch, darin ist letztlich auch die Beziehung zerbrochen. (genau wie bei euch war er vorher auch lange mein bester Freund und auch er hat quasi um eine Beziehung zwischen uns gekämpft)
    Was hilft ist wohl viel reden. Erklär ihm wie du dich fühst und worin diese Angst gründet. Versuch aber auch nicht ständig misstrauisch zu sein. Ich denke, dass man das mit vielen Gesprächen meistern kann.

    offtopic: mich Interessiert das Thema grundsätzlich sehr, da ich schon finde, dass Scheidungskinder viel mehr Probleme in festen Partnerschaften haben, als andere_> oft fehlt da einfach dieses Urvertrauen:kopfschue
     
    #2
    Sonnenaufgang, 9 April 2007
  3. diavola
    diavola (34)
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    Verliebt
    hey du,
    ich war 12 als sich meine eltern scheiden ließen, ein rosenkrieg mit porzellanwerfen und gegenseitig im wahrsten sinne des wortes (leider) an die gurgel gehen. mein vater hat mich voll auf seine seite gezogen, ich hatte meine mutter gehasst. jahre später verstehe ich ihren standpunkt und bin wütend auf meinen vater, weil er mich ewig als ersatzehefrau benutzt hat (ohne körperliches natürlich) und mich völlig vereinnahmt hat. wenn ich nicht gespurt habe, gabs liebesentzug, heute ist meine mutter meine beste freundin, mit meinem dad ists nach wie vor schwierig, aber besser seit ich ausgezogen bin.

    Ich habe ständig Angst, von meinem Freund, mit dem ich seit 1 3/4 jahren zusammen bin, der mich liebt, und ich mir da in normalen guten zeiten ganz sicher bin, von ihm verlassen zu werden, sobald wir nur den geringsten streit haben. und wir hatten schon so krasse streitereien und er ist nicht in die luft geschlagen worden, langsam sollte ich mich abregen. aber ich gehe auch immer schnell in die luft, wenn ich mir von ihm benachteiligt vorkomme oder ich den eindruck habe, dass ihm etwas anderes wichtiger ist. Ich habe das allerdings noch nie als parallele zur scheidung meiner eltern gesehen. Eher an den Erfahrungen, die ich mit meinen Exfreunden gemacht habe, für die war ich wirklich immer weit hinten in ihrer Prioritätenliste.... aber da kann man wieder anfangen, dass ich mir früher immer schwierige männer gesucht habe, um keine wirkliche nähe aufzubauen wegen schlechter erfahrungen mit dem vater. Alltagspsychologie lässt grüßen.

    Aber das Thema ist interessant, bin gespannt auf weitere Posts.
     
    #3
    diavola, 9 April 2007
  4. Love-Girl88
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Das tue ich auch sehr schnell und oft. Vorallem in letzter Zeit, da ich mich so zwar sicherer fühle, dass es mich nicht verlässt. Aber da das mit dem Treffen bei uns wie schon erwähnt noch nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle. Komme mir da auch oft Vernachlässigt vor und teilweise denke ich mir " Vllt. wäre es ja besser, wenn ich die ganze Sache noch rechtzeitig abbreche, dann habe ich es "hinter mir" und mir kann nix mehr passieren" obwohl ich ja eigentlich mit ihm zusammen sein will.:herz:

    Und ich habe aber auch das Glück, dass er mich versteht bzw. es zumindest versucht. Und ihm diese Erfahrung auch nicht ganz fremd ist, da seine Eltern auch mal kurzzeitig getrennt waren.

    Aber im moment habe ich echt Angst in gewisser Weise dadurch Depressionen zu krigen oder dass die Beziehung daran scheitert oder so.:ratlos: :kopfschue
     
    #4
    Love-Girl88, 10 April 2007
  5. Ich habe diese Angst auch.
    Bin auch ein "Scheidungskind", wenn man es so nennen will. Ich habe aber nie bewusst drunter gelitten, da ich sehr klein war als meine Eltern sich getrennt haben und es nicht anders kannte.

    Ich glaube es hat viel mit der Persönlichkeit zutun. Ich kenne zum Beispiel Scheidungskinder, die mit sowas überhaupt keine Probleme haben. Ich glaube man muss einfach der Typ dazu sein, diese Ängste zu haben oder zu entwickeln. Würde das nicht unbedingt an den familiären Verhältnissen fest machen.
     
    #5
    RandomUsername, 10 April 2007
  6. User 30029
    User 30029 (27)
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    nicht angegeben
    Tja, da kann ich mich wohl auch dazu gesellen.

    Bin ebenfalls ein "Scheidungskind", bei uns gabs alles von Geschirrschmeißen bis hin zu lautstarken Streitereien mit Beleidigungen unter der Gürtellinie. Zwar haben meine Eltern versucht, das von uns Kindern fernzuhalten, aber klappt leider nicht so gut, wenn die Streitereien so laut werden, dass man sie oben im Kinderzimmer bestens mitbekommt.
    Ich beneide alle Kinder, die das Glück hatten, mit einem heilen Elternhaus aufzuwachsen.
    Auch was die Verlassensängste angeht, bin ich geprägt, allerdings noch durch einige andere einschneidende Erlebnisse, die das ganze nicht gerade erleichtern.
    Ich fühle mich auch gleich schlecht, wenn ich mich vernachlässigt fühle, aber ich denke, das geht einher mit der Angst, verlassen zu werden und den Menschen zu verlieren, den man so sehr liebt.
    Ich kann auch deine Gedanken, Schluss zu machen, so gut nachvollziehen. Da hat man es dann hinter sich und muss keine Angst haben, verlassen zu werden.
    Ich kann dir da aber leider auch nicht so gut weiterhelfen, ich hab es mittlerweile soweit im Griff, dass es sich nicht wesentlich auf meine Beziehung auswirkt, aber das ist alles eine Kopfsache und muss von dir selbst ausgehen.
     
    #6
    User 30029, 10 April 2007
  7. Love-Girl88
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Ja ich denke auch, dass sich das mit der Zeit wieder bisschen legen wird, halt so wie es auch die letzten paar Jahre war. Nur ist er mein erster wirklich Freund an dem mir wirklich was liegt, ja ich wirklich liebe, wenn ich das jetzt schon so sagen kann und dass ich deshalb mit all dem noch mal richtig konfrontiert werde und es erst wieder verarbeiten muss.
    Aber es beruhigt mich grad schon wirklich ungemein zu lesen, dass es anderen auch so gut. Und vorallem wie du auch sagst, dass mit dem "Schluss machen", hab teilweise echt an mir und meinen Gefühlen gezweifelt und kam mir so allein und "bekloppt", damit vor.:cry: Beruhigt mich grad echt.:smile:
     
    #7
    Love-Girl88, 10 April 2007
  8. User 30029
    User 30029 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    11
    nicht angegeben
    Ging mir bei meinem ersten Freund (und erster großer Liebe...) nicht anders. Ich denke, ich war damals auch ne ziemliche Klette und es hat mich völlig aus der Bahn geworfen, wenn ich das Gefühl hatte, er würde mich vernachlässigen...

    Nein, keine Sorge, du bist weder allein noch "bkloppt" :zwinker: Auch wenn ich das bei mir selber auch schon so oft gedacht habe...denn rein logisch betrachtet, ist es natürlich absolut blödsinnig, Schluss zu machen, wenn es doch genau das ist, was einem so weh tut, aber tja, Gefühle sind halt nicht logisch und ich hatte genau die selben Gedanken wie du.
    Ich denke einfach wirklich, dass das alles mit der Kindheit zusammenhängt und man eine völlig irrationale Angst entwickelt, von den Menschen, die man liebt, verlassen zu werden. Um dem vorzubeugen, beendet man es halt lieber selber gleich...
    Ich kenn das so gut :knuddel:
     
    #8
    User 30029, 10 April 2007
  9. Die_Kleene
    Verbringt hier viel Zeit
    1.789
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Also ich bin auch ein Scheidungkind und hatte bisher nicht das Gefühl, dass sich die Trennung meiner Eltern auf meine Beziehung ausgewirkt hatte.
    Allerdings hatte/habe ich diese Gedanken mit dem Trennen auch manchmal. Das ist bei mir eine Art Selbstschutz, da ich nicht verletzt werden will und deswegen immer versuche, eine gewisse Distanz zu halten, was allerdings eigentlich tödlich für jede Beziehung ist.
    Das kam aber auch erst so "extrem", nachdem ich mich von meinem letzten Freund getrennt hatte.
    Ich habe zZ bei mir einfach das Gefühl, dass ich "die Nase voll von den Kerlen hab" und es deswegen zu diesem "Schutzreflex" kommt.

    Das was du, Love-Girl, erzählt, hat mein Exfreund aber glaube ich auch.
    Seine Eltern haben sich auch getrennt und er litt auch immer unter einer Art Verlustangst und hat immer noch Probleme mit der Trennung seiner Eltern, was auch unsere Beziehung belastet hat, da er irgendwann anfing mich mit seiner Vergangenheit zu "erpressen".
    Er meint bis heute, dass er das nicht wollte, aber ich habe es so empfunden und ua aus diesem Grund habe ich mich dann auch getrennt.

    Du scheinst ja einen sehr verständnisvollen Freund zu haben, das hilft dir denke ich schon sehr, diese "Angst" zu überwinden.
    Wie L.F. schon gesagt hat, das wird mit der Zeit wahrscheinlich auch vergehen.

    Ansonsten würde mir als Tipp nur noch einfallen, dass du dir in solchen Momenten einfach all das schöne an deiner Beziehung vor Augen führst und aufschreibst.
     
    #9
    Die_Kleene, 10 April 2007
  10. wirbelsturm
    Ist noch neu hier
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    vergeben und glücklich
    Hmmm, ich bin auch ein Scheidungskind. Meine Eltern haben sich getrennt als ich ca. 6 Jahre war.
    Es ging danach bis vors Gericht, war also schon heftig. Seitdem habe ich irgendwie ein gestörtes Verhältnis zu meinem Vater. Er hat sich danach jahrelang nicht um mich und meine Schwester gekümmert. Und nun plötzlich steht er wieder auf der Matte und will eine heile Welt:ratlos:

    So schlimm wie bei Love-Girl ist es nicht. Also bei mir leiden da die Beziehungen nicht direkt drunter. Eher indirekt.
    Weil mein Vater jetzt immer kommt, sich mit uns treffen will und die letzten Jahre total ignoriert, bis vor kurzem hat er auch mehr meine Schwester bevorzugt.
    Das nimmt mich alles schon mit. Ich bin dann immer so aufgelöst und am Boden wenn ich ihn gesehen habe und mit ihm sprechen sollte, da habe ich dann schon Angst das es meinen Partner nervt, wenn ich dauernd weinen muss:geknickt:

    Hmm, die Kinder mit einem "ganzen" Elternpaar wissen manchmal gar nicht zu schätzen was das eigentlich für ein Schatz ist..
     
    #10
    wirbelsturm, 10 April 2007
  11. User 30029
    User 30029 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    762
    103
    11
    nicht angegeben
    Völlig richtig...und ich hab solche Kinder schon immer darum beneidet!

    Aber wie die_Kleene gesagt hat, es wird mit der Zeit besser und ich hab es mittlerweile gut im Griff und denke nicht, dass meine Angst verlassen zu werden, noch sehr viel größer ist als die von anderen.
    Aber man muss ständig an sich arbeiten und wir haben es ungleich schwerer als die Kinder mit heilem Elternhaus...

    Du schaffst das schon! :knuddel:
     
    #11
    User 30029, 10 April 2007
  12. wirbelsturm
    Ist noch neu hier
    723
    0
    0
    vergeben und glücklich

    Ich finde es immer schlimm wenn meine Freundin sich aufregt das sie wieder was mit ihren Eltern zusammen unternehmen muss und sie die Nase voll davon hat.
    Ich wünschte ich könnte mal wieder was zusammen mit beiden Elternteilen unternehmen:kopfschue
     
    #12
    wirbelsturm, 10 April 2007
  13. Die_Kleene
    Verbringt hier viel Zeit
    1.789
    121
    0
    vergeben und glücklich
    ... Das würde ich nicht immer so unterschreiben.
    Es gibt ne Menge Familien, wo die Eltern aus "Rücksicht auf die Kinder" trotz schlimmer Streitereien zusammenbleiben und die Kinder unterschwellig diese Streits dann mitbekommen.
    Ich denke nicht, dass das besser is.
    Ich bin allerdings der meinung, dass die Eltern eigentlich für eine halbwegs friedliche Trennung verantwortlich sind.
    Es muss nicht immer grauenvoll nach einer Scheidung sein. Wenn sich die Eltern noch halbwegs verstehen und die Kinder auch das andere Elternteil, bei dem sie nicht wohnen oft sehen, dann kann eine Trennung sogar für alle Beteidigten eine gewisse Erleichterung bringen.

    Ich zB bin sehr froh, dass sich meine Eltern getrennt haben. Seit der Trennunh ist das Verhältnis zu meinem Vater noch viel besser und enger geworden, obwohl ich nicht bei ihm wohne.
    Meine Mutter ist wesentlich weniger gestresst, weil es nicht mehr diese Streitereien zuhause gibt. Dadurch hat sich auch unser Familienleben zuhause viel mehr entspannt.

    Außerdem haben meine Eltern beide neue Lebnspartner mit denen ich mich sehr gut verstehe und ich bin froh, dass meine Eltern beide einen lieben Partner an ihrer Seite haben!

    Man muss dazu sagen, dass es allerdings auch Schattenseiten gibt, es ist nicht aller nur paradiesisch friedlich. Aber dennoch denke ich, dass eine Trennung für uns alle das beste war.

    Ich glaube aber, dass ich da wohl eher ein Einzelfall bin.
    Meine Schwester empfindet das glaube ich noch etwas anders als ich, aber die ist ja auch noch jünger.
     
    #13
    Die_Kleene, 10 April 2007
  14. diavola
    diavola (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    1
    Verliebt
    Mein Problem ist, dass mein Vater immer, egal was, immer mir die Schuld für etwas gegeben hat, obwohl ich nicht einmal im Entferntesten damit zu tun hatte. Meine eltern haben nach der Scheidung etwa 7 Jahre kein Wort miteinandergeredet, ich musste immer alles ausrichten. Fiel bei meinem Vater ein Wort von meiner Mom, wurde er sofort aggressiv und abweisend, beleidigend. Immer wenn mir etwas nicht gepasst hat, gabs Megazoff. 10 Jahre lang bin ich alle 4 Wochen umgezogen, von Mama zu Papa, bleiben wollte ich eigentlich bei Mama, aber dann wäre Papa ausgeflippt. Die Ruhe ist erst da, seit ich ausgezogen bin, war jahrelang mein allergrößter Wunsch. Und parallel zu meinem Auszug kam ich mit meinem jetzigen Freund zusammen. Und das ist komischerweise die erste Beziehung, die hält. Ich hab soviele Ängste gehabt, wenn ich nur nach Hause kommen musste, ich brauchte 3 Monate um mich an die Ruhe in meiner Wohnung zu gewöhnen, niemand, der gleich rumbrüllen könnte. Jedenfalls haben viele gemeint, die Angst, jemand zu verlieren, würde vergehen. Ich brauche dafür jetzt schon ziemlich lange, es wird zwar besser, aber für mich ist es absolut megamegaschlimm, mit meinem Freund zu streiten. Da krieg ich überhaupt nichts mehr auf die Reihe, könnte mich beim kleinsten Streit vom Balkon stürzen, obwohl ich selber oft selber an einem Streit mitschuld bin, weil ich mir wieder benachteiligt vorkomme und dann absolut sicher bin, dass er mit Absicht so handelt, um mich zu ärgern und weil er mich nicht richtig liebt. Nach einem Tag Abregen schaut die Sache überhaupt nicht mehr so schlimm aus und dann habe ich Angst, ihn verloren zu haben und gebe wieder mir die reine Schuld. Mein Hase hats schon wirklich nicht leid mit mir, aber er sagt immer wieder "bei deiner Familie ist es ein Wunder, dass du so normal bist". Das seh ich als Kompliment :zwinker:
    So überlegt, ... vielleicht hängt das mehr zusammen, als gedacht.
     
    #14
    diavola, 10 April 2007

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