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  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    3 Mai 2009
    #1

    Scheitert ihr lieber am Geschlecht, an eigenen Fähigkeiten oder am Glück ?

    Voller Erwartungen ging ich zu dem Treffen mit den Professorinnen, die mir von ihrem harten und steinigen Weg (so hatte ich angenommen) zur Habilitation und schließlich zur Einstellung als Professorin berichten sollten. Sie begannen von ihren Lebensläufen zu erzählen und alles was ich aufnahm war "Da hatte ich erneutes Glück" oder auch "Das war dann schon wieder so ein Zufall" und "Wenn man als Frau in einer typischen Männerdomäne dieselben Qualifikationen wie der männliche Mitbewerber aufweist, dann wird derzeit die Frau genommen" usw ...

    Äh hallo? Ich hatte mir erhofft, sie würden mir erzählen, wie sie von Anfang an das Ziel Professur angestrebt haben, wie hart sie dafür arbeiten müssten. Stattdessen sind sie viel rumgereist, haben ihren alten Freundeskreis hinter sich gelassen, internationale Kontakte geknüpft (klingt wunderbar) um dann monatelang mit Prof-Titel arbeitslos zu sein oder mit Ehemann als Hausmann und zwei Kindern von 400 € im Monat zu leben. Bis sie halt mal wieder Glück hatten.

    War es wirklich so abwegig zu glauben, dass ich es mit eigenen Fähigkeiten in die Wissenschaft schaffe? Und nicht, weil ich eine Pussy besitze und sich dazu noch ein glücklicher Zufall an den nächsten anreiht. Scheitert ihr lieber, weil eure Fähigkeiten nicht ausreichen oder weil euch ein Fünkchen Glück gefehlt hat?
     
  • MsThreepwood
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    3 Mai 2009
    #2
    Also ich scheitere generell nicht gerne :-D

    Und ich könnte mich auch ehrlich gesagt nicht entscheiden, woran ich lieber versagen würde. Wohl am ehesten noch daran, dass meine Fähigkeiten nicht ausreichen, denn daran kann man immernoch arbeiten.

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich der Ansicht bin, dann man auch eine gewisse Portion Glück im Leben braucht. Ich wäre nicht da wo ich jetzt bin, wenn nicht 7 unglaubliche Zufälle zusammen gekommen wären.
    Nach meinem Studium wäre es auch härter, weil kaum jemand Frauen anstellt in dem Geschäft. Zum Glück :smile:-D) hab ich da schon vorgesorgt und muss mir keinen Kopf mehr machen.
     
  • Iona
    Iona (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    3 Mai 2009
    #3
    Naja, würde das nicht überbewerten. Dieses "Glück" und diese "Zufälle", von denen da immer berichtet wird, ist nämlich häufig schon durchaus herbeigeführt weil man Leistung gezeigt hat.

    Aber das klingt mal wieder sooo typisch nach Frau. Man redet lieber von Zufall und Glück (vielleicht weil man es auch damals so empfunden hat) als davon, dass man vielleicht einfach gut war und sich verdammt nochmal tierisch angestrengt hat um da ein Bein auf die Erde zu bekommen als Frau, wo man vielleicht anfangs nur belächelt wurde weil man halt eine Frau ist unter vielen Männern. Frauen geben halt irgendwie nie zu, dass sie vielleicht einfach durch Leistung überzeugt haben. Das scheint sich irgendwie nicht zu gehören.

    Bei allen, Männer eingeschlossen ist das natürlich oft Glück und Zufall, manchmal muss man einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein - aber wenn man dazu dann nicht auch gut ist und gut rüberkommt, bringen einem auch diese Zufälle nichts. Weißt du, wie ich das meine?

    An meine Doktorandenstelle bin ich auch durch "Glück" und "Zufall" drangekommen. Aber wie sahen diese beiden Sachen aus? Ich hab mich vorher in nem Praktikum ins Zeug gelegt und war gut. Das ist aufgefallen und ich bin als Hilfskraft in dem Institut angestellt worden. Da hab ich mich halt auch nicht blöd angestellt, hab mich gut mit den Leuten verstanden (Teamfähigkeit etc.) und das hat halt irgendwann zu dem Angebot geführt.

    Klar kann ich jetzt überall erzählen dass das glückliche Umstände waren und Zufall, dass grad Geld da war für neue Projekte, aber verdammt noch mal ich hab auch was dafür getan dass ich diese Gelegenheit bekommen hab!

    Aber das zuzugeben - daran haperts wohl bei vielen...
     
  • dav421
    dav421 (30)
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    3 Mai 2009
    #4
    Also vielleicht liegt es am anderen Land oder das hat sich mitlerweile stark geändert, jedenfalls kann ich das so gar nicht bestätigen.

    Bei mir im Studiengang sinds mitelerweile 196 Männer und 22 Frauen. Was einem sofort auffällt ist, dass die wenigen Frauen, die da sind ziemlich motiviert sind. Ich erklärs mir dadurch, dass solche, die nur halbherzig motiviert sind es dann im Gegensatz zu einigen Männern nicht versuchen, da sie zwangsläufig mehr auffallen.

    Die werden aber auf jeden Fall 100 mal mehr angelechzt als belächelt und müssen damit klarkommen im Mittelpunkt zu stehen. Aber ansonsten sind wir eigentlich froh, dass wir überhaupt welche haben und werden es denen bestimmt nicht noch extra schwer machen.

    Klar es kommen hin und wieder ein paar frauenfeindliche Witze aber als intelligente Frau müsstet ihr doch bemerken, dass da was ganz anderes hinter steckt :zwinker:

    Das einzige, was als Frau erheblich schwieriger ist, ist da unauffällig mit nem "low profile" durchzukommen. Damit scheinen die Damen aber auch kaum Probleme zu haben, die wussten das im Vorraus.
     
  • Prof_Tom
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    3 Mai 2009
    #5
    Also ich halte es für eine Illusion und weltverklärerisch, wenn jemand echt behauptet, man kann durch eigene Leistung alles erreichen.
    Im Endeffekt ist nunmal wirklich das Glück der entscheidende Faktor, das man es drauf hat natürlich vorausgesetzt.
    Und wenn es heist "bei gleicher Qualifikation werden Frauen und Behinderte bevorzugt eingestellt" dann ist es halt auch eher Zufall/Glüück, und nicht etwas was man Steuern kann.
    Fast alle die "oben" sind, haben dies vor allen durch eine Verkettung glücklicher Ereignisse/Zufälle geschafft.
     
  • Schweinebacke
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    3 Mai 2009
    #6
    Gerade eine Proffesorenstelle zu bekommen ist EXTREMSTES Glück heutzutage in Deutschland, zumindest was ich so aus der Physik weiss. Da geht viel über Connections, es bewerben sich zig Leute auf eine Stelle und dazu kommt noch, das es in DE unterhalb des Profs praktisch keine unbefristeten Stellen mehr an der Uni gibt. Das ist mit für mich ein Grund, warum ich nach der Promotion ganz sicher keine wissenschaftliche Karriere mehr anstreben will. Ich habe einfach keinen Bock lange in der Luft zu hängen oder irgendwie dauerhaft in den USA oder Asien zu arbeiten.
     
  • Ginny
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    3 Mai 2009
    #7
    Mal so, mal so: Wenn ich weiß, dass ich meine Fähigkeiten noch vebessern kann und nicht mein Äußerstes gegeben habe, vielleicht selbst schon fand, dass ich zu schwach war, dann scheitere ich lieber an meinen Fähigkeiten, denn ich sehe dann Chancen für nen neuen Anlauf.
    Wenn ich aber schon quasi alles getan habe, dann lieber an äußeren Umständen, sonst bin ich noch viel demotivierter.
     
  • User 50283
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    4 Mai 2009
    #8
    Eigenes Können. Den Rest kann ich noch weniger beeinflussen.
     
  • squarepusher
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    4 Mai 2009
    #9
    es wundert mich, dass du, wenn du dich schon so auf dieses berufsfeld versteifst, nicht weißt, was für eine rolle die gunst des augenblicks, das glück, der zufall spielt.

    wie steinig es für einen ist, kommt wohl darauf an, wie man sein selbstverständnis als wissenschafter anlegt. der x-te sozialwissenschafter sein, der sein leben lang gscheite bücher schreibt, oder sich so auszubilden, dass man zwischen den disziplinen steht und eine wertvolle verbindung herstellt. so viele informatiker haben sich einfach deswegen habilitiert, weil sie von architektur so viel ahnung haben, dass sie die brücke zwischen architektur und informatik schlagen können. und alleine davon, diesen wissensaustausch herzustellen und auf einem universitären niveau zu betreiben, hat die informatik sicher mehr profitiert als vom nächsten, enorm gescheiten informatiker, der sein leben lang nur über programmierung, und vielleicht, wenn er wagemutig ist, sogar über design forscht.

    ich scheitere am liebsten an mangelnder originalität, weil das am lehrreichsten ist. gscheit sein kann jeder..
     
  • Subway
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    4 Mai 2009
    #10
    Wenn ich mir eins aussuchen müsste, dann wegen meinem Geschlecht. Denn dafür kann ich nichts.

    Als "fertig ausgebildete" Arbeitskraft (wobei es in meinem Berufsbild ein ständiges Lernen ist) würde ich es deprimierend finden, wenn ich auf Grund meiner Fähigkeiten den passenden Job nicht bekommen würde.
     
  • Película Muda
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    4 Mai 2009
    #11
    Ich kann pauschal nicht sagen, woran ich lieber scheitern würde. Am Geschlecht zu scheitern würde mich wohl sehr aufregen, weil es einfach das am offensichtlichsten Ungerechte ist. Dagegen, wenn ich an meinen Fähigkeiten scheitere, ist es zwar vielleicht härter einzustecken und zu verarbeiten, aber ich kann mir immerhin bewusst sein, dass ich mein Bestmöglichstes unter gegebenen Umständen gegeben habe. Und das mit dem Glück ist immer so eine Sache. Wenn es einfach nur Pech war, ist es wiederum ärgerlicher, aber leichter abzuhandeln, weil es nicht am eigenen Unvermögen lag. Schwer zu sagen also.

    Und ich denke nicht, dass Fähigkeiten alleine im Normalfall genügen. Wenn sie nicht wirklich absolut fantastisch und einzigartig sind, müssen Umstände und andere Faktoren schon mitspielen. Dazu zähle ich im Übrigen auch sowas wie zB dass Frauen bevorzugt werden, das ist eben ein momentaner Umstand dieses Berufes. Und Glück/Pech spielt eh immer irgendwie mit.
     
  • many--
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    4 Mai 2009
    #12
    Im akademischen Bereich brauchst du verdammt noch mal Glück, um eine Stelle zu bekommen, und da ist es egal, was sich zwischen deinen Beinen befindet.

    Natürlich musst du auch gut sein und Leistung bringen und bla, bla, bla, aber damit bist du immer nur noch einer von 200 Bewerbern auf eine Stelle - immerhin einer der Besten, so dass du nicht direkt abgelehnt wirst, aber du wirst es im akademischen Bereich nie schaffen, einfach aufgrund deiner Leistungen mit einer guten Stelle versorgt zu werden.

    Du musst dann zufällig die richtigen Leute kennen, zufällig genau den richtigen Forschugnsschwerpunkt haben, zufällig genau die richtigen Worte im persönlichen Gespräch finden... es h#ngt enorm viel vom Zufall ab. Die eigene Leistung ist niemals alleine ausschlaggebend; du kannst dich nur in eine möglichst aussichtsreiche Position befördern, den Rest macht Fortuna.
     
  • Hilfiger
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    4 Mai 2009
    #13
    Derjenige der was kann und oft Pech hat wird trotzdem erfolgreicher sein, als derjenige der wenig kann und öfter Glück hat. Irgendwann hat jeder Mensch Glück. Mal ist man auf der Sonnenseite, dann wieder auf der Schattenseite. Wenn ich mir aussuchen könnte woran ich am liebsten scheitere, dann am mangelnden Glück, weil ich genau weiss, dass das Glück wieder zurückkommt. Das hat auch sehr mit positiv denken zu tun. Strahlt man negativ aus, dann geht man schon in Richtung "Loser". Alte Sache, denn jeder ist seines Glückes Schmied.
     
  • User 77547
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    4 Mai 2009
    #14
    Ich glaube, das mit dem "Glück" oder "Zufall" war ein typisches weibliches Understatement Deiner weiblichen Professorinnen.

    Nein, wissenschaftliche Karrieren haben m.E. nicht in erster Linie mit Glück und Zufall zu tun (auch wenn das natürlich immer im Leben eine gewisse Rolle spielt).

    Was man für eine wissenschaftliche Karriere braucht, hängt zwar sicher auch von der jeweiligen Fachrichtung ab, aber hier mal einige Empfehlungen:

    Was brauchts für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere:

    Fundierte Fachkenntnis (ist natürlich eine wichtige Voraussetzung) über das "Nötigste" hinaus. Im Studium viel Lesen und zwar von Anfang an die internationale Originalliteratur und nicht nur irgendwelche Lehrbuchzusammenfassungen, Vorlesungsskripten etc.

    Möglichst schon während des Studiums Mitarbeit in der Forschung z.B. als Hiwi. Macht Spaß, man lernt was dabei über den Forschungsprozess und knüpft Kontakte zu Professoren. Man schnuppert schon mal in die Scientific Community rein.

    Erstklassige Diplomarbeit / Masterarbeit, die sich evtl. sogar schon in einer wissenschaftlichen Zeitschrift publizieren lässt.

    Von Anfang an internationale Ausrichtung (Auslandssemester etc.). Das ist für Dich, xoxo, ja kein Problem.

    Gute Wahl bei der Promotionsstelle. Evtl. im Ausland. Möglichst nur bei einem sehr renommierten Prof., der seine Doktoranden aber nicht nur ausbeutet, sondern sie auch promoted, in dem er Ihnen gute Rahmenbedingungen bietet, sie unterstützt, sie auf Kongresse schickt, ihnen Kontakte verschafft etc. pp.

    Gute Themenwahl (Promotion, Habilitation, Forschung insgesamt): Man muss es schaffen, sich bzgl. einer bestimmten Thematik schon als Doktorand bzw. Post-doc einen "Namen" zu machen.

    Publizieren in internationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften, was das Zeug hält nach dem Motto "publish or parish".

    Die Bereitschaft besitzen auch ins Ausland zu gehen. In D gibts kaum unbefristete Stellen für Personen, die noch keine ordentliche Professur ergattert haben. Dadurch wird eine wissenschaftliche Karriere sehr riskant. Es kann einem nämlich passieren, dass man sich zwar mit befristeten Stellen bis zur Habilitation "durchhangelt", es dann aber nach zig Jahren in der Forschung nicht schafft, eine der wenigen ordentlichen Professuren zu ergattern und irgendwann im zarten Alter von 35-40 vor dem absoluten Nichts steht. Auf dem externen Arbeitsmarkt hat man dann kaum noch eine Chance. In den USA, GB und vielen anderen Ländern (ab 1.10.09 übrigens auch in Österreich) gibt es hingegen ein "Tenure Track - Modell", bei dem man auch als Post-Doc ohne "ordentliche Professur" ("full professor") eine unbefristete Stelle bekommen kann (Assistant Professor, Associated Professor) und nicht irgendwann einfach aus dem System rausgekegelt wird.

    "Networking" innherhalb der Scientific Community betreiben (was ja auch richtig Spaß machen kann). Kooperationen mit Forscherinnen an anderen Unis (auch im Ausland) aufbauen und pflegen.

    Das alles ist schon sehr anspruchsvoll und ich denk mal, wenn man das alles auf die Reihe bringt, dann kommt das Quäntchen Glück häufig von ganz alleine. Es ergeben sich einfach, die richtigen "Opportunities", die man dann halt ergreifen muss.

    Wer aber behauptet, wissenschaftliche Karrieren sind in aller erster Linie Glückssache, der irrt m.E. gewaltig.

    In einem Punkt aber haben die Professorinnen sicher Recht: Frauen haben einen gewissen Vorteil, weil Frauen bei gleicher Qualifikation tatsächlich von den Unis (auch international) bevorzugt werden, da eigentlich überall der Anteil der Professorinnen erhöht werden soll. Dafür haben sie aber andere Nachteile. Sowas wie eine längere Babypause ist kaum drin, da man dann z.B. kaum eine ähnlich umfangreiche Publikationsliste wie die männlichen Mitbewerber erreichen kann und die Publikationsliste ist eines der wichtigsten Kriterien für Berufungskommissionen bei der Neubesetzung von Professuren.
     
  • 4 Mai 2009
    #15
    Ich scheitere grundsätzlich nicht, ein scheitern bedeutet für mich der Tod, in meiner jetzigen Auffassung und da bin ich mir nichtmal sicher – vielleicht kommt ja nachher noch was, aber das ist egal.

    Wenn irgendwas nicht so geklappt hat, wie ich es gerne gehabt hätte, gibt es direkt neue Perspektiven, zum Teil sogar bessere.

    Ich scheitere also vor dem Tod.
     
  • Adonay
    Adonay (26)
    Benutzer gesperrt
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    Single
    5 Mai 2009
    #16
    ich scheitere meistens nicht. ich bin ein glückskind :smile2:
    ich hab generell viel glück. und wenn ich scheiter dann ich an meinem geschlecht. rofl
     
  • Dr.evil
    Gast
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    5 Mai 2009
    #17
    Am Glück scheiter ich eigentlich nie. Daher scheiter ich wenn auch an meinen Fähigkeiten. Bin ich bisher aber noch nie großartig. Hört sich blöd an, aber ich setze mir keine großen Ziele, jedenfalls beruflich. Ich wollt auch mal ne wissenschaftliche Karriere einschlagen, bis ich für mich festgestellt habe, dass ich kein Workoholic bin und lieber ein Familie hätte, anstatt irgendwelche, oftmals völlig sinnlose Sachen zu erforschen die irgendein elitärer Kreis versteht und sonst niemand. Das ist z.B. in der Virologie nicht schlimm, weil die ja auf ihrem Niveau Menschen retten sollen, aber in meinem Bereich, der Moralphilosophie, ist es sowas von scheißegal (sorry), ob Kant recht hat oder nicht, solange man es nicht schafft, dem Schläger um die Ecke beizubringen, dass man keinen unschuldigen verprügelt.

    Generell denke ich aber, dass Glück auch eine Fähigkeit ist, die man irgendwie erwirbt, man sie aber nicht genau zuordnen kann. Ich sag immer, ich komm viel entspannter durch Studium, obwohl ich nicht viel dafür mache, als die meisten. Aber irgendwie schein ich halt clever zu sein.
    Von daher, wenn du genug Leistung bringst, das Glück hast, so gut zu sein wie du sagst, dann wird das schon werden.
     

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