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Schichtdienst

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von Laja, 2 November 2006.

  1. Laja
    Laja (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.171
    123
    3
    in einer Beziehung
    Hey ihr Lieben.

    Ich hätte gerne mal ein paar kurze Erfahrungsberichte von denjenigen unter euch, die Erfahrungen mit Arbeit im Schichtdienst gemacht haben.

    Ich mache gerade mein FSJ in einem Behindertenwohnheim, und mir macht das wirklich sehr, sehr viel Spaß.
    Nur die Arbeitszeiten machen mich fertig.
    Ich arbeite immer eine Woche im Spätdienst von 15:30 bis 23:00, den Freitag meist von 12:30 bis 19:30, dann das Wochenende von 09:00 bis 19 Uhr, und die Woche darauf von Mo bis Fr im Frühdienst von 06:00 bis um 09:00 Uhr. Und DANN habe ich zwei Tage frei.
    So wird es das ganze Jahr gehen, und das Problem ist einfach, dass ich an sieben von 14 Tagen überhaupt nicht das Gefühl habe, ein wenig Freizeit zu haben.
    In der Spätschicht stehe ich zwischen zehn und eins auf, dümpel sinnlos rum, gehe arbeiten, komme um 23:30 nach Hause, dümpel wieder rum und gehe schlafen. Ich komme zu nichts und fühle mich auch nicht wirklich entspannt, weil meine Freizeit quasi zweigeteilt ist. Das nervt mich echt total.
    Und naja - das Wochenende ist ja sowieso das Letzte, da will ich gar nichts zu sagen.
    In der Frühschicht bedeutet das frühe Aufstehen und mein 40-minütiger Weg zur Arbeit, dass ich um neun, spätestens zehn im Bett sein sollte abends. Der Rest des Tages ist zwar zu meiner freien Verfügung, was sehr schön ist, aber ich habe große Probleme damit, früh schlafen zu gehen.

    Ich habe das Gefühl, überhaupt kein Leben mehr zu haben. Und erschwerend kommt dazu, dass ich eigentlich eine 38,5 Stundenwoche habe, dh in den 2 Wochen auf 77 Stunden kommen sollte. Wenn man das aber mal nachrechnet, schaffe ich nur 72.
    Und das bedeutet, dass ich zusehen muss, irgendwie ein paar Stunden dazuzubekommen. Und das ist nur in der Frühschichtwoche oder am freien Wochenende möglich, indem ich mit den Bewohnern in meiner Freizeit etwas unternehme, zB in die Stadt gehe oder sowas.
    Nächste Woche habe ich insgesamt drei "Dates" am Nachmittag. Es ist ja nicht so, dass es keinen Spaß macht - im Gegenteil. Ich freue mich sehr darauf.
    Aber es zerrt wirklich an meinen Nerven.

    Ging es euch anfangs (naja, ich bin jetzt gerade im 4. Monat) auch so?
    Wie habt ihr euch organisiert, um möglichst viel gefühlte Freizeit zu haben?

    Ich möchte nochmal betonen, dass ich mich wirklich nicht über meine Arbeitszeiten in dem Sinne beschweren will. Ich habe das von Anfang an gewusst, aber es ist halt wesentlich härter ausgefallen, als ich es mir vorgestellt hatte.
    Und ich liebe diese Arbeit wirklich. Sie macht mich sehr glücklich und füllt mich aus - das weiß ich sehr zu schätzen.
    Aber ich habe halt das Gefühl, dass alles andere in meinem Leben auf der Strecke bleibt.

    Liebe Grüße,
    Laja
     
    #1
    Laja, 2 November 2006
  2. Andre85
    Andre85 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    Das problem sind eindeutig die Arbeitszeiten...
    Ich kenne das aus eigender Erfahrung.
    Ich habe von 7.30 Uhr bis 16 Uhr Über die woche Täglich gearbeitet, seit dem Ersten Tag an bin ich mit diesen zeiten nicht klar gekommen, das hat mit der Zeit so an meiner gesundheit genagt, das ich die Ausbildung verlohren habe.

    Was bringt dir eingendlich das Freiwillige soziale Jahr-- Wenn ich mal fragen darf?

    Gibt es da keine Festen jobs zu vernünftigen arbeiteszeiten??
     
    #2
    Andre85, 2 November 2006
  3. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
    20.750
    698
    2.618
    Verheiratet
    Ich bin Au Pair in den USA und darf bis zu 45 Stunden in einer Woche arbeiten. Ich komme im Durchschnitt auf 44 Stunden und 15 Minuten. Ich habe einen Teil meines Vor- und Nachmittags, knapp 7 Stunden, frei. Wenn man die Hausarbeit abzieht, dann sind es noch etwas weniger. Da aber alle anderen Au Pairs in der Zeit arbeiten muessen, ist das nicht wirklich wertvolle Freizeit. Ich unternehme immer Samstag Abend oder Sonntags etwas.

    Montag / Dienstag / Mittwoch:

    6 Uhr - 8.45 Uhr
    15.30 - 20.30 Uhr

    Donnerstag:

    6 Uhr - 8.45 Uhr
    15.30 - 18 Uhr

    Freitag:

    6 Uhr - 8.45 Uhr
    15.30 - 23 Uhr

    Samstag:

    8.30 Uhr - 14 Uhr
     
    #3
    xoxo, 2 November 2006
  4. Supersucker
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Verheiratet
    wenn ich Spätschicht habe und mehr vom Tag will, steh ich halt früher auf.

    War das so schlimm? Ich muss um 6.00 Uhr anfangen
     
    #4
    Supersucker, 2 November 2006
  5. Laja
    Laja (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    3
    in einer Beziehung
    Hm, also ich muss ehrlich sagen, dass ich das eine sehr angenehme Zeit finde. Da hast du um 16 Uhr Feierabend, die Geschäfte haben noch 2 bis 4 Stunden auf, der Abend hat noch nicht einmal angefangen. Und wann musstest du da aufstehen? Um viertel nach sechs, halb sieben vielleicht?
    Das ist nichts anderes, als ich Jahrelang in der Schulzeit getan habe.
    Wenn mein Wecker aber um 04:30 angeht, dann ist das was anderes, denn ich finde auch 21 Uhr eine unmögliche Zeit zum Schlafengehen.
    Also ganz ehrlich.. ich beneide dich um diese Zeiten.

    Das FSJ hat mich schon innerhalb der ersten drei Monate um so viel bereichert, dass ich es gar nicht aufzählen kann.
    Ich habe ein ganz anderes Weltbild bekommen, ich denke anders, ich lebe anders.
    Es ist ein wunderschönes Gefühl, etwas zu tun, was jemandem hilft, der dies zu schätzen weiß.
    Das ist wirklich Glück, und ich will diese Erfahrung nicht mehr missen.
    Außerdem bin ich so sehr viel selbstständiger geworden, und auch das ist einiges wert.

    Und natürlich hätte ich auch in eine Behindertenwerkstatt oder eine andere Einrichtung, vielleicht eine Tagesstätte gehen können, aber ich habe mir den Platz ganz sicher nicht nach der Arbeitszeit ausgesucht.
    Das Wohnheim ist einfach optimal.
    Es gibt nur 10 Bewohner, und wir arbeiten so, dass man sich abends leicht mal ein oder zwei Stunden Zeit nehmen kann, jemanden zu duschen und ins Bett zu bringen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Einrichtungen "fertigen" die Bewohner so schnell wie möglich ab, und darauf habe ich weiß Gott keine Lust.
    Bei uns wird die Würde des Individuums gesichert, und das finde ich sehr wichtig.
    Die Leute haben ein Recht auf Selbstbestimmung, sie können mitreden und müssen am Alltag teilhaben, dh auch ihre Pflichten erledigen.
    Es werden Kompromisse MIT den Bewohnern gemacht, und nicht über sie.
    Und das ist mir wichtig.
    Denn einem Menschen ist, meiner Meinung nach, nicht geholfen, wenn er nicht mal die Möglichkeit bekommt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, nur weil er unter frühkindlicher Hirnschädigung leidet, eine geistige Behinderung hat oder wegen Querschnittslähmung im Rollstuhl sitzt.


    @Xoco: Das ist das einzige, was ich dem Schichtdienst zugute halten kann: es gibt bei uns keinen geteilten Dienst, denn das wäre wirklich etwas, womit ich wohl nicht leben könnte. (Ganz davon abgesehen, dass mein Weg zur Arbeit auch viel zu weit ist, um in zwei Mal am Tag hin und zurück zu fahren).

    @Supersucker: Und wo ist da die Logik? Wenn ich abends früher schlafen gehe, um morgens früher aufzustehen, dann verschiebt sich die Freizeit doch nur auf einen anderen Teil das Tages.
    Ich schlafe generell nicht länger als sieben Stunden. Ob ich nun also direkt um Mitternacht schlafen gehe und um sieben aufstehe, oder ob ich bis vier Uhr morgens aufbleibe und dann halt erst um elf auf den Beinen bin - das tut sich zeitmäßig doch gar nichts.
    Das Problem ist nur, dass abends fast nie irgendwas los ist, und vormittags fühle ich mich unter Druck gesetzt, weil ich die ganze Zeit im Auge habe und meine Freizeit dann auch nicht recht genießen kann.
    So meine ich es.
    Es ist ja nicht so, dass ich zu wenig Freizeit habe. Nur der Zeitpunkt ist so nervig.
    Und ich wollte halt wissen, wie ich das Beste daraus machen kann.

    Laja
     
    #5
    Laja, 2 November 2006
  6. Supersucker
    Verbringt hier viel Zeit
    419
    101
    0
    Verheiratet
    Entweder abends ordentlich weggehen oder vormittags am Pc sitzen.
     
    #6
    Supersucker, 2 November 2006
  7. Chabibi
    Sehr bekannt hier
    2.300
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    253
    in einer Beziehung
    Off-Topic:
    Was machst du denn jetzt wenn du mit den Zeiten schon nicht klarkommst ? Oder was willst du mal machen ? :ratlos:
     
    #7
    Chabibi, 2 November 2006
  8. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    248
    474
    vergeben und glücklich
    @Andre: Das sind aber ganz normale Arbeitszeiten, die man in jedem Beruf hat!

    @laja: Ich kann mir schon vorstellen, dass das sehr stressig ist, für mich wäre das auch nichts aber du wirst dich sicherlich noch daran gewöhnen. Dir bleibt eben nichts anderes übrig als eben die restliche zeit zu genießen, vielleicht nicht zu früh schlafen zu gehen und nicht den ganzen rest des tages noch daheim zu sitzen, sondern etwas zu unternehmen.
     
    #8
    User 37284, 2 November 2006
  9. Andre85
    Andre85 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    33
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    0
    Single
    An sich sind die zeiten auch im Normalen bereich die ich hatte, aber ich habe ständig probleme, ich kann abens beschiessen einschlafen, komme morgen sogut wie garnicht in gang, habe keine kraft, bin dann müde und erschopft, mir ist dann kalt. Dadurch bin nicht nicht so pünktlich gewesen und das wurde mir übel genommen. Schon früher in der Schule hatte ich nichts als Probleme, da bin ich auch die letzte zeit oft zu spät gewesen.
    Das mit der ausbildung ist ja nun schon ein dreiviertel-Jahr her, und man denke, das ich wenn ich zu haus sitze, solle es mir doch gut gehen, aber nicht ist. Mir geht es noch genauso scheiße wie damals. Ich glaub ich komme mit meinem leben einfach nicht mehr klar. ich mach mir viele gedanken, das macht mir sogut wie täglich großen kummer. Ich habe mich das Jahr über ziemlich hängen lassen, mir fehlt einfach die kraft etwas anzufangen, bzw ich weiß nicht wie das geht. Ich habe mir aber vorgenommen das ich es mal als LKW Fahrer im Nahverkehr versuche, das ist eigendlich so das einzige was ich mir vorstellen kann, was meine marode gesundheit aushalten tut. Ich könnte mir sicherlich auch etwas kreativers vorstellen, aber den ganzen tag durch die schaufenster zu kriechen, da is mein rücken nach ner stunde fertig, da geht dann nichts mehr.
     
    #9
    Andre85, 2 November 2006
  10. Cinnamon
    Cinnamon (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.172
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Mein Thema *g*! :grin:

    Hey Laja, ich hab letztes Jahr auch ein FSJ absolviert, ebenfalls wie du in einer Behinderteneinrichtung, ursprünglich mal mit der Intention in dem Beruf weiterzumachen. Tja, und jetzt mach ich einen stinknormalen Bürojob, gehe von montags bis freitags arbeiten und bin sehr, sehr glücklich damit.

    Mir hat mein FSJ, vor allem die Arbeit mit den Behinderten und das gemeinsame Leben mit ihnen sehr viel Spaß gemacht und es fiel mir am Ende verdammt schwer zu gehen, aber im Nachhinein hab ich für mich das richtige getan.

    Und woran lag's? Bei mir ebenfalls wie bei anderen an den Arbeitszeiten. Ich hatte einen ähnlich langen Fahrtweg wie du zur Arbeit und Frühschicht von 6.00 Uhr bis 14.30 Uhr und Spätschicht von 12.30 Uhr bis 21.00 Uhr. Bei mir waren es allerdings gemischte Schichten, d. h. mal Spät-, mal Frühdienst. Man konnte sich also auf nichts einstellen. Ähnlich wie bei dir hab ich bei ner Spätschicht erstmal lange geschlafen, mich geduscht und bin dann los gefahren. Ich hatte ja auch keine Verpflichtungen oder musste lernen. Dann hat man gearbeitet, ich bin danach meist noch zu meinem Freund für 2 Std. und dann nochmal 35 Minuten nach Hause gefahren. Nah meinem Spätdienst hatte ich für gewöhnlich Frühdienst, das hieß spätestens 5 Uhr aus den Federn - wenn man den Tag davor erst um 00.00 Uhr im Bett lag kannst du dir bestimmt vorstellen, wie müde ich nach meinem Frühdienst war und zu Hause hab ich mich erstmal ins Bett gelegt. Wie gesagt, es gab ja nichts zu tun und meine Freunde waren alle Arbeiten.

    Da lag auch ein relativ großer Knackpunkt für mich, denn meine Freizeit spielt sich nunmal grundsätzlich abends ab, weil alle Freunde von mir nen Bürojob haben. Oft konnte ich bei Kneipenabenden einfach nicht dabei sein, weil ich arbeiten musste oder auch mal bei meinem Freund mitwollte. Natürlich war ich auch noch bei meinem Freundeskreis dabei, aber nunmal viel seltener als früher. Und das haben einige nicht verstanden un mich auch ziemlich unter Druck gesetzt.

    Das ich an den meisten Wochenenden wegen der Arbeit nichts machen konnte, da reden wir mal gar nicht von.

    Ingesamt gings mir aber auch körperlich relativ schlecht, weil ich mich einfach nicht an die Wechselschichten gewöhnen konnte. Ich stehe heute um 6 auf und gehe um 23 Uhr ca. ins Bett und ich fühle mich fitter als während meiner ganze FSJ-Zeit. Relativ unausgeglichen war ich auch, weil die Arbeit mit den Behinderten an meinen Nerven gezerrt hat ohne dass es mich irgendwie richtig gefordert hat, zumindest nicht vom Kopf her.

    Mit der Zeit hab ich mich war an all die Dinge gewöhnt und es war mitunter auch sehr angenehmes arbeiten (z.B. schön spazieren gehen oder fern sehen ;-)). Wenn man ausgelernt hat mit Nachtzuschlägen, Feiertagszuschlägen etc. verdient man ganz schön gut.

    Apropos Feiertage, die hab ich während dem FSJ-Jahr natürlich auch zu 95 Prozent gearbeitet, während andere frei hatten und das gar nicht verstehen konnten.

    naja, ich laber hier schon wieder und komm wohl total vom Thema ab, aber es ist schön (oder auch nicht), dass es Leute gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder machen wie ich.......

    Nach 4 Monaten FSJ hatte ich übrigens auch noch immer so Schwierigkeiten mit den Arbeitszeiten, das hat sich aber immer weiter gelegt, irgendwann hat man sich dran gewöhnt, dass der eigene Arbeitsrhythmus nicht so derselbe ist, wie der von vielen anderen Menschen!

    Insgesamt kann ich für mich sagen, dass es ein echt tolles Jahr war, was mich total weiter gebracht hat (nicht nur in er Entscheidung, was ich werden will :zwinker: ), aber immer unter dem Deckmantel, dass es ja jetzt nur für ein Jahr ist und ich die Zeiten nicht ein Leben lang habe!
     
    #10
    Cinnamon, 2 November 2006
  11. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.472
    offene Beziehung
    Nun, solche Dienstzeiten sind zunächst immer eine Belastung, wenn man nicht daran gewöhnt ist. Sowas gibt sich aber mit der Zeit und der eigene Biorhythmus stellt sich darauf ein.

    Gerade im sozialen Bereich sind solche Dienstzeiten eher die Regel als die Ausnahme. Hier mal ein weiteres Beispiel, wie ich immer arbeiten durfte, als ich noch in der Pflege war:

    Erste Woche:
    Montag bis Freitag: 13:00 - 20:00 Uhr
    Samstag/Sonntag: Dienst (Zeiten siehe unten)

    Zweite Woche:
    Montag bis Freitag: 06:15 - 13:30 Uhr
    Samstag/Sonntag: Frei

    Das wiederholte sich dann ständig, also immer 12 Tage am Stück Dienst, dann zwei Tage frei.

    Die Dienste an den Wochenenden und Feiertagen sind nochmal andere. Hier eine Auswahl der Möglichkeiten:
    • 06:15 - 15:00 Uhr oder
    • 11:00 - 20:00 Uhr oder
    • 06:30 - 09:30 und dann nochmal von 15:00 - 20:00 Uhr oder
    • 06:30 - 10:30 und dann nochmal von 16:00 - 20:00 Uhr oder
    • 06:30 - 12:30 und dann nochmal von 17:00 - 20:00 Uhr
    Naja, gibt noch ein paar mehr Dienstformen.

    Wenn ich heute zurückblicke, fand ich diese Zeiten gar nicht so schlimm. Heute habe ich meist Dienstzeiten von 06:00 bis meist 18 oder 19:00 Uhr, aber kam auch schon oft bis 21 Uhr vor. Aber inzwischen bin ich auch nicht mehr in der normalen Pflege.

    Sowas braucht Zeit, bis man sich dran gewöhnt. Man muss sich seine Freizeit dann ganz bewusst einteilen...
     
    #11
    User 38570, 2 November 2006
  12. mhel
    mhel (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.856
    123
    3
    nicht angegeben
    Also Zivi durft ich das auch in nem Behindertenwohnheim erfahren. Frühdienst ging glaub von 6:30 bis 14:30, Mitteldienst von 11:30 oder 13:30 bis 19:30 oder 21:30 und Nachtdienst von 22 bis 6 Uhr.
    Dann hat ich noch nen netten Fahrweg von locker ner Stunde.
    Beim Frühdienst (den ich zum Glück relativ selten hatte) musst ich so kurz nach um 4 Aufstehen, da konnt man mich die ganze Woche vergessen. Die Zeit ist auf Dauer absolut nix für mich. Man war zwar zu ner normalen Zeit zuhause aber konnte dann absolut nix machen weil man ko war. Beim Mitteldienst ist man halt aufgestanden und auf Arbeit gegangen, bis auf Abends weggehen (auch mal länger) konnt man aber nix machen weil schon alles zu hatte.
    Nachtdienst ging eigentlich bis auf die erste Nacht eigentlich. Man konnte früh nach dem Dienst noch was erledigen, oder halt nach dem schlafen.
    Was ich am besten fand war, das es durch den ab und zu WE Dienst immer mal in der Woche 2 Tage frei gab bzw das meist als langes WE eingerichtet war.
    Haben zwar viele gesagt das ich das gut gemacht hab und das auch beruflich hätte machen können aber allein schon wegen den Arbeitszeiten bin ich froh das es nur 11 Monate waren. Wie man das 40 Jahre aushält frag ich mich auch.
     
    #12
    mhel, 2 November 2006
  13. Knutscha
    Knutscha (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.216
    123
    7
    nicht angegeben
    *für ihren Schatzi *

    Mein Freund ist vor allem in der Frühschichtwoche immer mächtig müde und er findet Spätschicht besser.
    Er arbeitet entweder von 6- 13.45uhr oder von 13.45-22.15Uhr

    Wenn er Frühschicht hat,hat er zwar Freizeit,die er aber fast ausschließlich mit schlafen verbringt. Er kommt um 14.30uhr heim, checkt emails und so und legt sich spätestens um halb vier hin. Um 18uhr gibts meist essen, dann geht er noch duschen oder zockt Xbox und dann bin ich auch meistens schon bei ihm. um 22 oder 23uhr geht er dann ins Bett.

    In der Spätschicht steht er zwischen 8 und 10uhr auf und hat dann eigentlich noch relativ viel zeit. Wenn ich Ferien hatte,sind wird z.B morgens einkaufen gegangen oder er geht z.B morgen sein Cabrio aufm Landratsamt abmelden und so...also geht eigentlich schon.
    Wenn er um 23uhr heimkommt,dann isst er meist noch was und wenn ich bei ihm bin dann gehn wir so um 0uhr ins bett oder wenn ich nicht da bin, dann zockt er noch oder guckt fernsehen und geht so zwischen 1 und 2 ins bett....oder er bleibt länger im Geschäft bzw geht noch mit seinen Kollegen nach Stuttgart rein.

    Samstags muss er auch ab und an schaffen. Bis zu 12 mal im Jahr. von 6-13.45uhr
     
    #13
    Knutscha, 2 November 2006

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