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Schluss machen? Ja - Nein? Wie?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von ItalianFlower, 16 März 2010.

Stichworte:
  1. ItalianFlower
    Sorgt für Gesprächsstoff
    78
    33
    1
    Verlobt
    Mit meinem Freund bin ich seit dem 11.02 so richtig fest zusammen, vorher haben wir einige Wochen in der Anfangs- bzw. Kennenlernphase gesteckt.
    Von Anfang an war es nicht einfach für uns.
    Immer gab es Konflikte: Entweder gab es Druck von außen oder wir hatten unsere Auseinandersetzungen.
    Er will nicht seine Ansichten ändern und ich will nicht meinen Glauben für ihn aufgeben bzw. kann ihn nicht zum Wechsel zwingen...
    Wir haben etwa die gleichen Interessen und Vorstellungen, aber in Punkto Glauben gibt es immer nur Streit.
    Er versucht gegen seinen eigenen Wünschen sich zu ändern, macht mir aber gleichzeitig auch Vorwürfe, ich würde viel zu viel und vieles unmögliches von ihn fordern. Ich stelle mich gegen meine Familie wegen dieser Beziehung, was mir nicht leicht fällt.
    Gestern habe ich bereits gesagt, dass es vllt. besser wäre wenn wir es beenden, da wir uns nur gegenseitig schaden würden...

    Reagier ich da über? Oder ist es wirklich das Beste sich zu trennen? Aber wenn letzteres der Fall ist, wie kann ich Schluss machen, ohne ihn oder mich zu verletzten? Keiner will das Ende, aber miteinander funktioniert das auch nicht - wir können uns ja schließlich nicht auf das Körperliche konzentrieren.

    Danke:winkwink:
     
    #1
    ItalianFlower, 16 März 2010
  2. User 66223
    User 66223 (31)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Inwiefern gibt es Probleme beim Glauben?
     
    #2
    User 66223, 16 März 2010
  3. ItalianFlower
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    78
    33
    1
    Verlobt
    Es gibt Auseinandersetzungen, weil wir unterschiedliche Ansichten zum Praktizieren und Stellenwert des Glaubens haben.
    Dann gibt es "Streit", weil ich nicht viel körperliche Nähe brauche und er nicht richtig zeigen kann, dass er mich liebt oder zu mir steht.
     
    #3
    ItalianFlower, 16 März 2010
  4. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.212
    Verheiratet
    Wer seinen Glauben über eine weltliche, reale Beziehung stellt, der hat in meinen Augen ganz andere Probleme.

    Überlege dir was dir wichtig ist. Dinge wie "den Glauben wechseln" funktionieren nur sehr selten und auch nicht auf Kommando. Wie soll man sich das vorstellen?

    "Eigentlich glaub ich ja nicht an Gott, doch wenn ich ihn Allah nenne, dann macht das ja gleich viel mehr Sinn, dann glaub ich halt jetzt mal daran."

    Um auf deine letzte Frage zu antworten: Ja, du reagierst über. Du gibst dem Glauben einen viel zu hohen Stellenwert. Aber wenn das deine Erziehung ist, dann kriegt man das auch nur sehr selten wieder weg.
     
    #4
    Subway, 16 März 2010
  5. aiks
    Gast
    0
    Wenn jemand seinem Glauben oder Nicht-Glauben einen so hohen Stellenwert gibt, dann merkt man das doch normal bereits beim Kennenlernen? Mir ist es noch nie passiert, dass ich wenn total super find und sich dann herausstellt, dass er ein tiefgläubiger Christ ist, weil sich das ja schon am ganzen Charakter bemerkbar macht.

    Aber ich könnte wohl auch nicht mit jemandem zusammen sein, der stark gläubig ist und das vielleicht auch noch eventuellen zukünftigen Kindern reindrücken will - da würd ich schon auch zu einer Trennung tendieren, wenn das so stark auseinander geht.
     
    #5
    aiks, 16 März 2010
  6. User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.275
    598
    8.057
    nicht angegeben
    In so einem Fall muss man innerhalb der Beziehung Toleranz und Respekt für die Ausübung des Glaubens oder des Nicht-Glaubens aufbringen. Man kann niemanden dazu "überreden", einfach mitzumachen bzw. soll man Glauben als eine persönliche Sache auffassen, die keine partnerschaftlichen Konsequenzen hat.

    Ich denke, dass es möglich ist, in so einer Gemeinschaft zu leben, allerdings sehe ich großes und ständiges Konfliktpotential. Für mich wäre es längerfristig nicht denkbar, eine Beziehung mit einem sehr gläubigen Menschen zu haben.
     
    #6
    User 91095, 16 März 2010
  7. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    168
    395
    Verheiratet
    wenn man sich wirklich liebt, dann gibt es keine trennung ohne schmerz.

    ich muss subway da mal zustimmen. :jaa:

    der glauben sollte dem menschen dienen ... nicht andersrum.
    der glaube kann jemandem helfen besser mit krisen klar zu kommen, schicksalsschläge besser zu verarbeiten und meinetwegen auch dazu anregen ein zwiegespräch mit einer imaginären person zu führen, um zu einer problemlösung zu kommen.
    darüber hinaus steckt der glauben einem ein grobes raster ab, wie man sich sozial richtig zu verhalten hat.

    wer aber seinen glauben vor sich selbst und seinem leben stellt, hat aber meiner ansicht nach den sinn des glaubens als solches nicht verstanden.

    du schreibst, das du wenig körperliche nähe brauchst und das ihr euch nicht auf das körperliche konzentrieren könnt.
    verstehe ich das richtig, wenn ich glaube, das es dir dein glaube verbietet körperlich zu lieben und da die wurzel der probleme des glaubens von dir und des nichtglaubens deines freundes zu finden ist?

    wäre meine frau eine streng gläubige muslime gewesen und wir hätten in der anfangszeit keinen sex gehabt, hätte ich mich schlichtweg getrennt.
    nicht (nur) wegen dem fehlenden sex, sondern ganz einfach auch weil es eine für mich nicht akzeptable charaktereigenschaft gewesen wäre sich derart in seinem leben vorschriften machen zu lassen und das auch noch als normal empfindet.

    natürlich hätte man sich mit blasen, fingern und sonstwas über wasser halten können ... was ja bei manchen (gläubigen) frauen dann noch erlaubt ist, solange der heilige grahl nur nicht beschädigt wird und das jungfernhäutchen noch intakt ist und später einen schönen blutfleck im bettlaken abgibt, aber mit so einem scheinheiligen schwachsinn könnte ich nicht leben.

    entweder man hat sex (mit allem drum und dran) oder frau bleibt jungfrau (mit allem drum und dran).
    es heißt ja, das die frau REIN in die ehe gehen soll ... und sex ist für mich nicht nur das ich meinen schniedel in eine frau stecke, sondern oralsex ist sex und sex hat so viele andere varianten die nichts mit geschlechtsverkehr zu tun haben, das eine frau nicht wirklich "rein" und vollkommen jungfräulich in die ehe gehen KANN.

    jeder muss sich also überlegen inwiefern ihm traditionen, glauben und familie wert ist und wie er selbst sein leben ... in dem von ihm selbst gestecken rahmen ... gestalten möchte.
     
    #7
    User 38494, 16 März 2010
  8. dollface
    Verbringt hier viel Zeit
    2.223
    108
    369
    nicht angegeben
    Ich verstehe nicht so ganz, inwiefern euer individueller Glauben zu Problemen in der Beziehung führt. Ich mein, wenn man weiß, dass man an einem Punkt unterschiedlicher Auffassung bzw in eurem Fall unterschiedlichen Glaubens ist, dann ist das halt so, man diskutiert nicht ständig drüber, weil man weiß es führt zu Streit und wird nix ändern und gut is. Ich glaube auch an Gott und mein Freund hat mit Kirche und dergleichen rein garnix am Hut, wir wissen das beide aber das ist weder Streitthema bei uns, noch reden wir groß drüber. Ne pure Unterschiedlichkeit bei gläubigen Ansichten führt meiner Ansicht also nicht zum Streit, man kann dem einfach aus dem Weg gehen.
    Schwierig kann ich es mir nur vorstellen, wenn man aus Glaubensgründen z.B keinen Sex vor der Ehe haben will oder so.
    Kannst du vielleicht mal nen konkretes Beispiel nennen, auf Grund dessen es bei euch zu Streit geführt hat, bzw führt?
    Kannst du da vielleicht mal nen Beispiel nennen
     
    #8
    dollface, 16 März 2010
  9. ItalianFlower
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    78
    33
    1
    Verlobt
    @dollface:
    Es hat ganz am Anfang damit begonnen, dass ich direkt klarstellte, dass ich keinen Sex haben möchte. Habe dazu sogar meine Gründe genannt und es erklärt (nicht nur rel. Herkunft). Auch wenn dieses Thema scheinbar geklärt war/ist, besteht es scheinbar noch für ihn.
    Dann ist meine Mutter sehr gegen diese Beziehung, da er einen anderen Glauben hat und sie befürchtet, ich würde mich beeinflussen lassen. Mein Problem ist, dass ich ganz genau davor Angst hab: einen Fehler gegenüber Gott zu tun. Am liebsten oder mein Wunsch wäre, er würde meinen Glauben teilen. Aber da er es nicht tut, nicht tun will (was sein Recht ist) und der Druck von außen (Altersunterschied und Eltern) kommt es immer wieder zu diesen Streitigkeiten.
     
    #9
    ItalianFlower, 16 März 2010
  10. aiks
    Gast
    0
    Also wenn jemand so fundamentalistisch wie du an die Sache rangeht, dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig als dir einen Partner zu suchen, der eben so stark in seinem Glauben verhaftet ist.
    Ich glaube persönlich nicht, dass eine Beziehung sonst funktionieren kann auf Dauer. Vorallem ohne jegliches Sexleben, das schon einen sehr wichtigen Stellenwert innerhalb einer Beziehung für Menschen hat, die es nicht bewusst aus ihrem Leben ausklammern wollen.
     
    #10
    aiks, 16 März 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  11. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.922
    398
    2.212
    Verheiratet
    Dem kann ich mich nur anschließen.
     
    #11
    Subway, 16 März 2010
  12. dollface
    Verbringt hier viel Zeit
    2.223
    108
    369
    nicht angegeben
    Was wäre denn für dich ein Fehler gegenüber Gott?
    Gott macht sicher keine Vorschriften und wenn Menschen denken sie müssten sich an irgendwelche krassen Regeln halten, damit Gott ihnen wohlgesonnen ist dann hat das in meinen Augen mit Glauben nix mehr zu tun.
     
    #12
    dollface, 16 März 2010
  13. Wette
    Wette (32)
    Öfters im Forum
    630
    53
    53
    offene Beziehung
    zum Schluß machen an sich, gilt dies für Männer und Frauen:

    [ame="http://www.youtube.com/watch?v=2QjN0raPQyM&feature=related"]YouTube- CasanovaCodeCoaching 15 :: Schluß machen[/ame]
     
    #13
    Wette, 16 März 2010
  14. hellgrau
    Gast
    0
    Schluss machen, klare Sache. Es geht gar nicht um die genauen Gründe. Wenn Du ernsthaft hier online fragst, ob ihr euch trennen sollt, dann ist der Zug eh schon abgefahren.
    Und dann kommen eben auch noch genug Gründe.

    Du musst das doch auch selbst merken. Wenn Dein Glaube oder Dein Gott wichtiger ist, als Dein Partner, dann ist doch klar, wovon Du Dich trennst, wenn das nicht zusammenpasst.
     
    #14
    hellgrau, 16 März 2010
  15. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit
    1.074
    123
    14
    vergeben und glücklich
    Meine zwei besten Freundinnen sind sehr gläubig - hier auch als "fundamentalistisch" bezeichnet :zwinker: - und haben sich Partner gesucht, die ihren Glauben teilen. Ihre Partner sind jeweils aus der gleichen Gemeinde und ähnlich engagiert. Anders würde das auch gar nicht funktionieren. Wie willst du denn eine dauerhafte Beziehung führen, wenn die grundsätzliche Lebenseinstellung nicht harmoniert?
    Das beginnt bei Sex und Verhütung, geht weiter beim Tages-/Wochenablauf, vielleicht beim Freundeskreis, beim Humor usw...
    Was für eine Beziehung, in der der eine kaum mal Zeit hat wegen Gottesdienst, Lobpreis, Hauskreis etc, und der andere sich zurückgesetzt fühlt, kein Verständnis aufbringt und mit den Augen rollt. (Ich unterstell dir nicht, dass du so ausgebucht bist, das ist das Beispiel meiner Freundin.)


    Was für eine Art der Beziehung strebst du eigentlich an? Und kannst du dir diese Art Beziehung mit deinem Freund vorstellen?
    Ich vermute, du willst keine Spaß-Beziehung, sondern eine mit Zukunft. Da sollten die Grundlagen stimmen und ich finde, eine ähnliche Glaubenseinstellung ist essentiell. Ich persönlich könnte mit einem Christen, der so gläubig ist wie meine Freundin, nicht zusammen sein. Mit einigen anderen, die ich kenne, vielleicht schon. Meine Freundin ihrerseits könnte nie und nimmer mit jemandem zusammen leben, der nicht aus ihrer Gemeinde ist - dass er Christ ist, reicht nicht. Sie würde nicht glücklich, also warum sich unglücklich machen?

    Du schreibst von deiner Angst, einen Fehler gegenüber Gott zu machen. An welchen "Regeln" machst du das fest? An der Bibel, vermute ich?
    Wie verstehst du die Bibel denn, wörtlich, übertragen, symbolisch? Gegen welche Gebote fürchtest du denn zu verstoßen, wenn du mit deinem Freund zusammen bist?

    Meiner Meinung nach will Gott seine Menschen glücklich sehen und wer wirklich liebt und niemanden mutwillig verletzt/ausnutzt etc, kann in seinen Augen keine Fehler machen. Aber mein Glaube hilft dir ja leider kein Stück weiter.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass meine nicht-christlichen Beziehungsansichten meiner Freundin meist nicht großartig helfen, weil sie ihre Beziehung in einem ganz anderen Licht sieht. Als von Gott gefügt und als persönliche Entscheidung, die stärker wiegt als flatterhafte Gefühle. Dafür hab ich dann kein rechtes Verständnis, dementsprechend reden wir manchmal aneinander vorbei. Vielleicht findest du mehr Verständnis für deine Situation unter Gleichgesinnten? Keine Ahnung, beim SMD oder so? :smile:

    Ich persönlich denke nach deinen Aussagen jedoch Folgendes:
    Dein Glauben scheint dir ja sehr wichtig zu sein. Und schon nach einem Monat zweifelst du an der Beziehung. Wäre es nicht vielleicht besser, die Reißleine zu ziehen, ehe die Gefühle stärker werden?
    Ich rate eigentlich selten zu Trennungen, aber wenn es so früh bereits so starke Probleme wegen eines so wichtigen Bestandteils des Lebens gibt... dann vielleicht schon. :knuddel:
     
    #15
    drusilla, 17 März 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1

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