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Schmerzlose Geburt

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von SandraChristina, 4 September 2009.

  1. SandraChristina
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    hallo Ihr lieben,

    ich lese mal wieder einige interessante Dinge, die einiges an Diskussionsstoff bieten.

    Vor kurzem habe ich zwei Bücher über den Geburtsschmerz gelesen.

    "Hypnobirthin" von Mongan und "Der Geburtsschmerz. Bedeutung und natürliche Methoden der Schmerzlinderung" von Verena Schmid.

    ganz klar, Hypnobirthing ist echt abgehoben. In diesem Buch wird eine Mehtode der Selbsthypnose beschrieben, die laut Autorin zu einer schmerzlosen Geburt führt.

    Das Geburtsschmerz-buch von Frau Schmid kann ich durchweg empfehlen. Es zählt zur Hebammen- Fachliteratur und ist seriös aufgebaut. Zwar geht man hier nicht von einer schmerzfreien Geburt aus, die Grundaussage lautet jedoch: je weniger Eingriff in die Natur und Medizin, desto weniger Schmerzen entstehen bei einer Geburt.

    Beide Bücher sind gegen Eingriffe jeglicher Art (solange keine wirkliche medizinische Indikation vorliegt) also, keine Einleitung, kein aufstechen der Fruchtblase, kaum CTG, keine chemischen Schmerzmittel, keine PDA usw.

    Diese Bücher haben bei mir natürlich voll eingeschlagen. :zwinker:

    Ich gebe zu, Hypnobirthing ist grenzwertig. Wobei ich sagen muss, ich meditiere eh sehr viel und wende schon seit langem Selbsthypnose sehr erfolgreich an. Sei es bei Kopfschmerzen, oder dem Bohren beim Zahnartzt, ich lebe gänzlich ohne künstliche Schmerzmittel.
    Die Übungen in diesem Buch habe ich versucht, die entspannung die einsetzt ist wunderbar. das werde ich weiterverfolgen. kann man ja öfter brauchen, nicht nur beim gebären.l :smile:


    Interessant, meine Mutter hat meine Geburt auch nicht als schmerzhaft beschrieben. Ich zitiere: "naja, schmerzen sind das nicht. Aber ein unglaublicher Druck, der sich da nach unten schiebt. Ich hatte Ehrfurcht vor meinem Körper. Gebären ist etwas, das größer ist, als man selbst. Aber es ist gut auszuhalten".

    Meine Tante sieht es ähnlich, sie meint nach zwei Kindern: "man muss seinen Körper kennen, und völlig hineingehen in das Gefühl. Dann ist kinderkriegen wahrlich kein Problem".

    Verena Schmid schreibt in ihrem Buch davon, zwischen 7 und 14 % der Frauen in westlichen ländern tatsächlich ohne Schmerzen gebären.

    in America ist "Orgasmic Birth" ein bekannter Begriff. Es gibt sogar einen Film über Frauen, die bei der Geburt einen Orgasmus, anstatt großer Schmerzen erlebt haben. Die Geburt sei ein sexuelles erlebnis.


    In unseren Gefilden wird eine Geburt meist als etwas, gefährliches, äußerst schmerzhaftes und angstmachendes beschrieben.

    In filmen sieht man sich windende, schreiende Frauen, die umringt von einer ganzen manschaft von ärztlichem Personal mit lauten Press-Kommandos beworfen werden.

    schön ist daran nix.

    ach ja, "der erste Schrei" ist ein toller film übers kinderkriegen. er zeigt geburten rund um den globus. sowohl in der massenabfertigung im krankenhaus als auch im wasser, zusammen mit delphinen.

    Nach wie vor ist die Schulmedizin eher an männlichen maßstäben orientiert. Dem Schmerz wird nicht begegnet, vor ihm wird geflüchtet.

    Ich selbst bräuchte keine Geburt ohne Schmerzen. Das darf gerne richtig wehtun. :smile: Dennoch glaube ich, dass sich der schmerz auf natürliche und meditative Art und weise sehr gut aushalten lässt. Ich habe keinerlei Angst vor einer Geburt, ich freue mich riesig drauf und bin traurig, dass ich noch so lange darauf warten muss.

    Wie gehts euch? Habt/hattet ihr Angst vor den Schmerzen?

    haltet ihr es für möglich, dass es auch ohne, oder nur sehr geringe geht?
    an die, die kinder haben, was ist eure praktische erfahrung?
     
    #1
    SandraChristina, 4 September 2009
  2. User 69081
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    Also ich glaube OHNE Schmerzen kann keine Frau gebären. Das klingt zu sehr nach "ich geh eben einkaufen" Es arbeitet sich ein 50cm langes und 3kg schweres Wesen durch einen Kanal, der erst durch Wehen (der Name kommt nicht von ungefähr) auf die Größe kommt, die er braucht um das Kind zu gebären. Und das Kind schiebt sich durch reine Muskelkraft da durch. Muskeln die extrem selten in dieser Form gebraucht werden und die man nicht darauf trainieren kann. Dementsprechend ist es ähnlich wie wenn man eine ganz neue Sportart ausprobiert und das gleich bis fast zum Zusammenbruch, bis alle Muskeln schreien.

    Wenn man sich auf die Schmerzen einlässt und mit ihnen arbeitet, empfindet man die Schmerzen aber nicht so schlimm und nicht so sehr als Schmerz selbst sondern als eine Notwendigkeit.

    Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass bei den allermeisten Frauen direkt nach der Geburt Hormone dafür sorgen, dass der Schmerz und die Details daran vergessen werden.

    Woran ich mich bei der Geburt erinnere: Der Schmerz war da, aber aushaltbar. Da er notwendig war, habe ich ihn nicht als Schmerz angesehen sondern einfach als Anlauf zur Geburt.
    Als die Wehen stärker wurden, zogen die Schmerzen in den Rücken (wahrscheinlich auch dank meiner miesen Rückenmuskulatur). DAS tat weh. Richtig weh. Und wurde noch schlimmer durch den Wehentropf - natürlich, der sollte die Wehen ja verstärken.

    Die letzte Phase, die Pressphase:. Die Wehen kamen nahezu ohne Unterbrechung, ich konnte kaum noch sagen, wann eine Wehenpause ist. An Schmerz erinnere ich mich nicht so sehr (außer eben den Rückenschmerzen) aber an die Anstrengung und ein komisches Gefühl, als meine Tochter im Geburtskanal steckte und auch fest steckte.

    Ganz weghypnotisieren kann man die Schmerzen sicher nicht. Das hat ja schon einen Sinn, warum das weh tut. So aus Spaß hat die Natur das sicher nicht erfunden. Der Körper arbeitet unheimlich hart und signalisiert der werdenden Mutter, dass und wie sie mitarbeiten muss damit es leichter wird.
    Wenn man sich aber auf den Schmerz einlässt und ihn zulässt, dann denke ich, wird das nicht sooo schlimm.
     
    #2
    User 69081, 4 September 2009
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  3. Miss_Marple
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    Ich hab mich nicht wirklich intensiv mit der Thematik befasst und es ist mir auch lieber, ich lass da alles einfach auf mich zukommen, die ganze Theorie im Vorfeld ist mir ehrlich gesagt etwas zu blöd.

    Aber generell zum Thema Schmerz: der Körper kann unvorstellbar viel leisten und an Grenzen gehen, die eigentlich, unserem normalen Vorstellungsvermögen folgend, ohne Schmerzen gar nicht zu erreichen oder zu überwinden sind.
    Wie stark (und von mir aus auch ob überhaupt) man diesen Schmerz wahrnimmt, hängt sicher von vielen Faktoren ab. Zum einen ist es sicher so, wie Engelchen schon schreibt, dass man den Wehenschmerz hinterher serh schnell wieder "vergisst", sobald das "Ziel" erreicht ist. Aber auch die Wahrnehmung während der Geburt steht doch schon utner starkem Hormoneinfluss. Endorphine sind ein geiles Zeug und wenn davon genügend da ist, dann kann ich mir durchaus eine schmerzfreie Geburt vorstellen, bei der die immense Anstrengung als angenehm und vielleicht sogar "highmachend" empfunden wird.
    Ob das mit gezielter Selbsthypnose leichter zu erreichen ist, weiß ich nicht. Mir wärs zu esoterisch. Entweder ich hab genug Endorphine und Spaß an der Sache oder ich muss halt etwas mehr die Zähne zusammenbeißen. So oder so haben es schon Milliarden Frauen vor mir geschafft, scheint also irgendwie zu handeln zu sein.
     
    #3
    Miss_Marple, 5 September 2009
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  4. User 69081
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    Miss_Marple: ich bin dann mal gespannt, wieviel Spaß du am Ende an der Sache hast :grin:
     
    #4
    User 69081, 5 September 2009
  5. Miss_Marple
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    Ich auch, ich auch :-D
    "High" trotz oder auch durch Schmerzen kenn ich bisher nur vom Sport und ich weiß nicht, inwieweit eine Geburt tatsächlich damit vergleichbar ist. Aber vorstellbar ist eine gewisse Ähnlichkeit sicher.
     
    #5
    Miss_Marple, 5 September 2009
  6. User 69081
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    nach (weg)rennen war mir jedenfalls in der Pressphase *g*
     
    #6
    User 69081, 5 September 2009
  7. Numina
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    Ich hatte nun ja keine komplette Spontangeburt aber immerhin einige Stunden Wehen, teils ohne Pausen.
    Und das ist eine recht genaue Beschreibung von dem, was ich dabei erlebt hab.

    Schmerzen sind für mich das, was man fühlt wenn man Zahnschmerzen hat.
    Stechend, bohrend, nervend... eben schmerzhaft.
    Wehen fand ich eher drückend, unangenehm und als ob in mir drin ein Ballon anschwillt, der zu groß für meinen Unterleib ist :grin:

    Ich hatte mir vorher was komplett anderes darunter vorgestellt und muss sagen meine Vorstellung war um ein Vielfaches schlimmer als die Realität.
    Vor der nächsten Geburt hab ich auf jeden Fall weniger bzw. keine Angst.
     
    #7
    Numina, 6 September 2009
  8. xoxo
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    Ich habe keine Angst vor den Schmerzen.

    Ich habe mich neulich mit dem Thema beschäftigt und ein promovierter Biologe und Chemiker hat erklärt, dass der Körper der Frau bei einer Geburt schmerzlindernde bzw. betäubende Mittel ausschütten kann, die Medizin heutzutage aber zu sehr und zu schnell eingreift und überhaupt der ganze Geburtsvorgang durch PDA & Co. kaum was natürliches hat, sodass die meisten Frauen der westlichen Welt das Stadium, in dem der Körper die betäubenden Mittel ausschüttet, gar nicht mehr erreichen.
     
    #8
    xoxo, 6 September 2009
  9. suziana
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    ich glaube auch nicht,das man völlig schmerzfrei entbinden kann..das wäre ja noch schöner :zwinker:
    und wenn man noch kein kind hat und nur von so etwas liest,stellt man sich das leichter vor,als es am ende sein wird
    wehenschmerzen könnte ich jetzt mit nichts anderem vergleichen..auch nicht mit sportleistungen,wo man an seine grenzen stößt..denn da kann man jeder zeit aufhören..eine entbindung muss durchgezogen werden..ob man will oder nicht :smile:

    ich für meinen teil,kann mit schmerzen ganz gut umgehen,aber dieser druck nach unten war schon extrem
    als der kopf durchdrang,dachte ich kurzzeitig mein ganzer unterleib reißt auf :ashamed:
    ich habe den schmerz einfach ganz still und leise wehgeatmet
     
    #9
    suziana, 6 September 2009
  10. virtualman
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    Wenn ich mal kurz da was dazwischen werfen darf.
    Es ist bloß komisch das Schmerz ja eigentlich immer auch ein Warnzeichen für eine evt. Schädigung ist.
    Sorry dann kann ich auch einfach sagen ich leg jetzt meine Hand auf ne Herdplatte, und lass das einfach mal so auf mich zukommen, die Schmerzen müssen nunmal sein.
    Die Hand sieht aber danach trotzdem irgendwie kaputt aus, und wird wohl ein leben Lang so bleiben.

    Was ich damit sagen will ist, das es doch schon irgendwie möglich sein muss. Jaaa ok bin keine Frau und werde es nie erfahren usw...
    Aber was ich von Kindheit an weiß ist, das Schmerzen halt eine Art Warnzeichen sind, sonst wären sie ja nicht da.
    Es ist auch offizielle so definiert von der International Association for the Study of Pain

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schmerzen#Definition


    und jo klar, soweit ich weiß kann da ja auch was beschädigt werden (Dammriss) usw..., wofür der Schmerz dann wahrscheinlich stand.
    Andere wiederum können es sehr wohl schmerzfrei erleben. Also muss da auch was dran sein!
     
    #10
    virtualman, 6 September 2009
  11. Sylphinja
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    Du hast unter ner Geburt net nur Schmerzen bei nem Dammriss....Und was du vielleicht wissen solltest, im Augenblick unter der Geburt bzw direkt dannach wird der weibliche Körper nur so geflutet mit Hormonen, damit man diese Schmerzen übersteht und auch im besten Fall direkt vergißt....
    Denn wenn sich ne Frau wirklich 1:1 an die Schmerzen einer Geburt errinern würde, würde keine ein zweites Mal ein Kind bekommen wollen....
    Und das kannste mir ruhig glauben ich hat 36h Wehen eh bei mir ne Notsectio gemacht werden muste, weil der Muttermund ums verrecken net aufging ich aber schon fast Presswehen von der Intensität her hatte.
    Das ist ein Gefühl das kannst du gar nicht beschreiben, selbst ich find dafür keine passenden Worte.

    Du hast einfach nur andauernd einen Druck als wenn es dir gerade von innen heraus den Unterleib zerreist

    Und wie sagte meine Hebamme, wehen heisen so weil es eben weh tut, und zwar sauweh.
     
    #11
    Sylphinja, 6 September 2009
  12. User 35546
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    So, jetzt hab ich den Thread zwar immer gelesen, aber noch nicht geantwortet.

    Ich kann mir eine Geburt gänzlich ohne Schmerzen nicht vorstellen. Ich weiß aber, dass Frauen den geburtstschmerz anders verarbeiten. So hat eine Bekannte gesagt: Was? Das war Kinder kriegen, das würde ich morgen nochmal machen. Die hat beide Kinder jeweils innerhalb weniger Stunden auf die Welt gebracht.

    Ich selber hatte mit Schnecki eine schwere Entbindung mit Einleitung, da nach dem Blasensprung keine Wehen kamen. Dafür kamen sie dann innerhalb von 20 Minuten recht stark. Ich wollte voher keine Schmerzmittel, brauchte es dann aber.

    Hier schreib schon jemand, dass man Wehen nicht beschreiben kann, weil sie so unterschiedlich ausfallen können. Aber auch ich sage, dass war das, was in meinem Leben bisher am schmerzhaftesten war und ja, ich habe gehörigen Respekt vor einer weiteren Geburt. Aber vielleicht spielt da alles ne Rolle, was auch noch hinterher kam. Ich denke, das werde ich abwarten müssen.

    Meditation kann sicher hilfreich sein, aber ich (und das ist meine Meinung) denke nicht, dass man sich hypnotisieren kann, so dass die Wehen nicht mehr zu merken sind! Ich meine, man liegt ja bei ner Geburt nicht nur rum und versucht die SChmerzen wegzudenken, amn muss ja auch arbeiten, wenn ich an die letzte Stunde (die mit den Presswehen) denke, dann holla die Waldfee... da kommt man ganz shcön ins Schwitzen. Aber dass ich mir das nicht vorstellen kann, liegt vielleicht auch daran, dass ich mir Hypnose so garnicht vorstellen kann. Und ich möchte Schmerzen beim Zahnarzt etc. nicht mit Geburtsschmerzen vergleichen - für mich geht das nicht! Da liegen Welten dazwischen!

    Und nen Orgasmus bei der geburt? Nee :schuettel: für mich unvorstellbar, denn nichts daran war sexuell. Ich habe mein Kind auf die Welt gebracht, welches aus Liebe entstanden ist, aber das war auch das einzig sexuelle daran.

    Das Schmerzmittel war das einzig medizinische, was ich unter der Geburt bekommen habe, war dennoch froh, im Krankenhaus gewesen zu sein und nicht irgendwo anders.

    Und so sehr die Medizin manchmal verteufelt wird, ich bin froh, dass ich heute lebe, mit den Vorteilen der Medizin und dem bisher gewonnenen Kenntnisstand.

    Und ich weiß, dass ich bei meinem nächsten Kind genaue Vorstellungen haben werde, ich aber natürlich nicht sicher sein kann, sie durchsetzen zu können.

    Da stimme ich mal zu! Ohne es böse zu meinen!!
     
    #12
    User 35546, 6 September 2009
  13. SandraChristina
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    laut schmid werden am meisten endorphine ausgeschüttet, wenn sich wehen und entspannungsphasen gut abwechseln. wehenförderer bringen diesen natürlichen rythmus durcheinander. die wehen kommen zu stark oder pausenlos. das erschwert die ausschüttung von endorphinen.
    die endorphine schützen das kind mit. je mehr eine frau körper eigene schmerzmittel produziert, desto leichter ist die geburt fürs kind.

    ein ebenso interessanter ansatz von dahlke: geburtsblockaden (keine wehen, mumu öffnet sich nicht) entstehen, weil die frau ihr kind unbewusst nicht gehen lassen will. ebenso gibts die theorie, dass die schmerzen als so stark erlebt werden, weil es eigentlich emotionale schmerzen sind. eigentlich schmerzt die trennung vom kind, das loslassen der absoluten einheit. wird diese trennung nicht bearbeitet und angemessen betrauert manifestieren sie sich in körperlichen schmerzen.

    schade, dass ich noch so lange warten muss, bis ich endlich "richtig" mitreden darf.
    eine "probe-geburt" ohne kindliches ergebnis gibts ja leider nicht, ich würds gleich heute noch ausprobieren wollen. :zwinker:
     
    #13
    SandraChristina, 6 September 2009
  14. User 35546
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    Dann müssten ja die meisten Frauen einen Trennungsschmerz haben :ratlos: denn den meisten tut es schon möchtig weh. Ich persönlich gehe aber davon aus, dass die meisten Frauen ihr Kind im Arm halten wollen und deshalb immer weiter machen, denn wer würde sowas schon aushalten, wenns kein tolles Ergebnis gäbe?
     
    #14
    User 35546, 6 September 2009
  15. virtualman
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    Wie immer weiter machen? Gibts da etwa noch ne Alternative? :ratlos::ratlos:
    Was anderes geht doch garnicht, is so wie in ner Achterbahn, wenns runter geht gibt halt kein zurück mehr und man muss durch.

    oder nicht? :ratlos:
     
    #15
    virtualman, 7 September 2009
  16. User 35546
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    Mein Statement war jetzt darauf bezogen, dass geschrieben wurde, Geburtsschmerz entsteht dadurch, dass die Frau sich nicht von ihrem Kind trennen kann. Meine Meinung ist das nicht, denn fast alle Frauen haben Schmerzen und wollen trotzdem ihr Kind draußen haben und sind deshalb doch so strak und machen weiter, obwohl es einem vielmals eher nacfh Aufhören zu Mute wäre!!

    Klar, gibt es keinen Weg zurück... aber man kann auch Wege geringeren Widerstandes gehen.
     
    #16
    User 35546, 7 September 2009
  17. Sylphinja
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    Doch gibt es und ist auch manchmal notwendig, wenn das Kind feststeckt oder sowas das man nachhelfen muss mit der Geburtstange oder im Extremfall mit Kaiserschnitt.
    Oder man nimmt von vornherein nen Wunschkaiserschnitt (kopfschüttel)
    oder aber dieser ist aus medizinischen Gründen definitv geplant notwendig- bei ner Vorderwandplazenta zum Beispiel

    Aber im Ideallfall drückt sich das Kind durch den Geburskanal ob mit oder Ohne Mamas Pressen ist erstmal scheiß egal....das unterstüzt das zwar, aber wirklich verhindern könnte es ein fehlendes oder kraftloses Pressen net wirklich, nur eben erschweren.
     
    #17
    Sylphinja, 7 September 2009
  18. User 69081
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    Ich stimme Lillaja zu.
    Eine Geburt ist nunmal kein Spaziergang und ich kann mir vorstellen, das ist unter anderem so, damit man nicht maßlos Kinder in die Welt setzt (die Natur regelt ja nicht nur die Empfängnis sondern u.a. so auch die Verhütung). Ich denke der Schmerz gehört dazu, jede Frau empfindet den anders und es ist sicher maßgebend, wie sie sich darauf einlässt.

    Sylphinia: Du meinst sicher die Placenta praevia, oder? Mit einer Vorderwandplazenta kann man wunderbar spontan entbinden. :zwinker: (Mit VW-Placenta hätte ich noch mehr Angst vor einem KS, da müssen die doch durch die Placenta schneiden, oder? :ratlos: )
     
    #18
    User 69081, 7 September 2009
  19. virtualman
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    Komisch, ich denke das es doch jede Frau anders sieht.
    Hab heute mal meine Mutter gefragt, und sie meinte nur "ach die übertreiben doch alle, soo schlimm ist das doch gar nicht" usw...
    und als sie meine Schwester bekommen hat wäre sie bei der Geburt fast eingeschlafen! Und bei meinem Bruder, dem letzten hat es schätzungsweise nur 10 min gedauert meinte sie!
    Also zwischen fast eingeschlafen und unerträgliche Schmerzen bzw. kein Spaziergang liegt dann ja doch schon ein gewisser Unterschied. oder is das echt soo verschieden, und meine Mutter hatte einfach nur Glück?
     
    #19
    virtualman, 7 September 2009
  20. User 35546
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    Ja, für jede Frau ist es anders!! Jede Frau ist anders gebaut, jedes Baby bringt andere Voraussetzungen mit, jede Schwangerschaft ist anders, jede geburt auch und der Wehenschmerz ebenfalls!

    Genauso wie ich nicht sagen kann: Geburten tun immer weh und jede Frau leidet, kann deine Mutter nicht behaupten, dass wir übertreiben. Außerdem ist es auch noch ein Unetrschied, ob es die erste, zweite dritte oder neunte geburt ist. Eine Frau verändert sich.

    Und zu mir, auch wenn etwas OT: Selbst in meinem Geburtsbericht steht: Schwere Geburt, ja ich hatte Schmerzen und bin eigentlich nicht wehleidig. Aber es tat sauweh. Klar, habe ich es überstanden und würde es sogar nochmal machen... nur ohne die Verletzung meines Kindes bitte!! DAS brauche ich nicht nochmal!!
     
    #20
    User 35546, 7 September 2009

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