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Schule und Volljährigkeit

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von _Cindy_, 17 November 2009.

  1. _Cindy_
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Wir ist das eigentl. jetzt in Bayern geregelt? Dard ich sobald ich 18 bin, die Schulbriefe selbst unterschreiben?
    Weil da steht ja immer dort, der Beziehungsberechtigte muss da und da unterschreiben. Aber das bin doch in dem Fall ich, oder?

    Außerdem muss ich auf den Elternsprechtag jetzt ofiziell alleine gehen?!
     
    #1
    _Cindy_, 17 November 2009
  2. Chérie
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    Also wenn du 18 bist hast du logischerweise keinen Erziehungsberechtigten mehr.

    Was die Elternsprechtage angeht: die waren ja für die ELTERN gedacht, von daher hast du da ja nichts zu suchen. Wenn du Probleme hast, kannst und musst du die mit deinem Lehrer selbst besprechen. Habe die Erfahrung gemacht, dass für die Eltern der volljährigen Schüler ohnehin kein Elternsprechtag mehr vorgesehen war, die konnten wenn sie wollten direkt in die Sprechstunden gehen.
     
    #2
    Chérie, 17 November 2009
  3. brainforce
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    nicht angegeben
    Klar kannst und darfst du von nun an alles selbst unterschreiben! bzw. was heißt du MUSST alleine in den Elternsprechtag? Müssen tust du überhaupt nichts und zweitens dürfen deine Eltern auch hin wenn du das "erlaubst" bzw. sie sich über deine Volljährigkeit hinwegzusetzen versuchen.
     
    #3
    brainforce, 17 November 2009
  4. Chérie
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    Off-Topic:
    Ist zwar OT aber das klingt doch stark nach "Ich bin 18 und meine Eltern können mir gar nix". Man sollte meiner Meinung nach Anteilnahme der Eltern am Schulleben über die Volljährigkeit hinaus nicht mit so einem negativen Beigeschmack versehen. Ich hatte GsD keine Probleme in der Schule, aber wenn, dann sind manchmal die Eltern schon die richtigen Personen, die da einen wieder auf die richtige Bahn lenken können...
     
    #4
    Chérie, 17 November 2009
  5. User 77547
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    Bei uns gabs damals in der 12. und 13. Klasse keinen Elternsprechtage mehr. ....und ja: Natürlich kann man die Krankmeldungen etc. selbst unterschreiben. Aus diesem Grund wurden bei uns damals gar keine mehr gefordert.
    Da ja ab diesem Alter sowieso keine Schulpflicht besteht, kann das der Schule eigentlich egal sein, warum und weshalb man fehlt. Außer natürlich man fehlt so oft, dass die keine Noten mehr geben können etc....dann fliegt man halt raus.
     
    #5
    User 77547, 17 November 2009
  6. brainforce
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    Off-Topic:
    so hatte ich es sicher nicht gemeint trotzdem finde ich deine Sichtweise etwas naiv - wenn man mit ca. 18 noch nicht begriffen hat um was es geht bspw. schulisch dann werden die Eltern wohl kaum noch in der Lage sein das irgendwie zu ändern; zum Teil ist das Erziehungssache und was in früheren Jahren vernachlässigt wurde kann wohl schlecht durch die gleichen Personen nachgeholt werden...
     
    #6
    brainforce, 17 November 2009
  7. squarepusher
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    schön für dich, bei anderen ist das nicht so. es gibt eltern, gegen die muss man einen schulabschluss schon fast erstreiten. du kannst die gesetzeslage als etwas verstehen, das die unerhörte eventualität ausschließt, dass eltern zu dumm dafür sind, ihr machtverhältnis gegenüber ihren kindern aufzugeben, und ernsthaft glauben, dieses machtverhältnis noch bis über die volljährigkeit des kindes hinaus aufrechterhalten zu dürfen.

    wie auch immer: wenn der schüler 18 ist, gibt es auch keine elternsprechtage mehr - weil die persönlichen informationen über den schulerfolg des schülers dem datenschutz unterliegen und die eltern erst vom sohn/von der tochter dazu ermächtigt werden müssen, wenn die schule mit ihnen reden soll.

    gute eltern verstehen sowas als allgemein notwendig und richtig. gute eltern respektieren schon jahre vor der volljährigkeit die persönlichkeits- und selbstbestimmungsrechte von menschen. gute eltern haben einen draht zu ihren kindern, der es unnötig macht, in der schule "einen fuß in der türe" zu haben.
     
    #7
    squarepusher, 17 November 2009
  8. 4more_boy86
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    nicht angegeben
    Ohne jetzt spontan irgendwelche Belege geben zu können, meine ich mich entsinnen zu können, dass zu meiner Schulzeit diese Diskussion auch einmal gerichtlich dahingehend geklärt wurde, dass die Schule bei volljährigen Schülern sehr wohl noch die Eltern informieren und anschreiben darf!
     
    #8
    4more_boy86, 17 November 2009
  9. brainforce
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    wenn die Schule die "Volljährigkeit übergeht" dann ist doch eh alles weitere sinnlos - nur wage ich zu bezweifeln was das bringen soll?
     
    #9
    brainforce, 17 November 2009
  10. Lalilia
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    Ich bin mir auch einigermaßen sicher, dass die Eltern auch über die Volljährigkeit hinaus über schulische Probleme informiert werden dürfen, solange die Kinder noch bei den Eltern wohnen und diese dann ja noch eine erzieherische Funktion (und sei es nur die des Geldgebers) haben (sollten).
    Nach schlechten Erfahrungen mit diversen Amokläufen, bei denen die Eltern nichts, aber auch garnichts über das schulische Versagen ihrer Kinder wussten, wurde das geändert, wenn ich mich recht erinnere.

    Meine Eltern waren auch in der 13. noch auf den Elternsprechtagen und haben da auch noch was erzählt bekommen, das Tabu scheint, wenn es es denn gibt, nicht allzu groß zu sein.
     
    #10
    Lalilia, 17 November 2009
  11. waschbär2
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    Das ist beides falsch.

    Ab 18 gibt es keine Erziehungsberechtigten mehr und die Eltern sind rein rechtlich in der Beziehung Personen wie du und ich.
    Allerdings sieht es in der Praxis manchmal so aus, dass dies von der Schule meist geflissentlich ignoriert wird und nur bei ausdrücklichem "Widerspruch" beachtet wird.

    Und nach den Amokläufen wurde da gar nichts geändert - wie auch ?
     
    #11
    waschbär2, 17 November 2009
  12. brainforce
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    so und nicht anders schauts aus!
     
    #12
    brainforce, 17 November 2009
  13. squarepusher
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    natürlich ist das so. ich finde es grenzbanal, über sowas überhaupt zu diskutieren, nur weil es wie üblich zwei, drel hanseln nicht verstehen.
     
    #13
    squarepusher, 17 November 2009
  14. User 50283
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    Nope. Mein Vater ist Lehrer und muss regelmäßig Anrufe besorgter Eltern abwimmeln, weil er nichts sagen darf. In seinem Kollegium hingegen wird das gerne mal ignoriert und Auskunft gegeben, was aus meiner Sicht ehrlich gesagt eine absolute Sauerei ist.
     
    #14
    User 50283, 17 November 2009
  15. 4more_boy86
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    nicht angegeben

    Um mal die ohne Beleg als "so ist es und nicht anders" geäußerten Ansichten zu widerlegen, habe ich kurz recherchiert...es ist sehr wohl so, dass Eltern volljähriger Schüler bei Absinken der Leistungen und bei Ordnungsmaßnahmen gegen volljährige Schüler informiert werden dürfen, auf jeden Fall in Bayern (wobei ich mir vorstellen könnte, dass das in anderen Bundesländern ähnlich geregelt ist).

    Zum Beleg: Art. 88a, 75 I 2 BayEUG
    Verfassungsmäßigkeit gerichtlich bestätigt durch den bayerischen Verfassunsgerichtshof am 30. September 2004 (Az.: Vf. 13-VII-02; 11-VII-03)
    Sehr informativ ist auch die Anfrage einer MdL der Grünen, siehe SIMONE TOLLE - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN



    E contrario lässt sich selbstverständlich folgern, dass über nicht explizit in diesen Artikeln geregelte Gegenstände die Eltern nicht informiert werden dürfen- allerdings verbleiben ja dann nur noch Themen, über die Eltern leicht Bescheid wissen können.
     
    #15
    4more_boy86, 17 November 2009
  16. squarepusher
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    der liebe artikel besagt auch, dass man hier - mangels einsprüche und dokumentierter vorfälle - nicht sagen kann, was eine echte beschwerde, die bis vor den deutschen oder den europäischen verfassungsgerichtshof getragen würde, ergeben würde.

    die rechtsgrundlage steht auch auf recht wackeligen beinen und ist auf einem völlig akademischen niveau bearbeitet worden, damit braucht in einem konkreten fall niemand erst vor gericht ziehen: in belangen "öffentlicher sicherheit" und im rahmen des "staatlichen bildungs- und erziehungsauftrags" wurde das recht auf informelle selbstbestimmung des volljährigen schülers benachrangigt. beide begründungen sind windig, to say the least, und du kannst dir ausrechnen, in wie vielen fällen man sich glaubwürdig darauf beziehen könnte - bzw. das risiko wirklich eingehen wollte, einen dadurch womöglich vom zaun gebrochenen rechtsstreit zu verlieren und die entsprechenden konsequenzen zu tragen. wenn in solchen fällen ein urteil zulasten der schule ergeht, rollen köpfe.

    du kannst im interesse des staatlichen bildungs- und erziehungsauftrags natürlich grundrechte wie das persönlichkeitsrecht (und damit das recht auf informelle selbstbestimmung) in frage stellen, aber es sollte einleuchten, dass das nicht der sinn von grundrechten ist - von jedem dahergelaufenen partikularinteresse benachrangigt zu werden, nur weil es irgendein akteur gerade für genehm hält.

    auf basis dieses urteils sollte keine schule die eltern volljähriger schülerInnen über irgendwas informieren, und ich glaub auch nicht, dass das getan wird.
     
    #16
    squarepusher, 17 November 2009
  17. Chérie
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    Ich finde es viel eher von dir naiv zu denken, dass man mit 18 von einem Tag auf den anderen auch erwachsen geworden ist und weiß, worauf es ankommt. Und wenn ich mir das hier von der TS so durchlese ("ich muss offiziell zum Elternsprechtag") dann kommt mir so eine Person nicht unbedingt auch "erwachsen" im Sinne von Bescheid wissen vor.
     
    #17
    Chérie, 17 November 2009
  18. brainforce
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    gerade in dem von dir zitierten Teil schreib ich doch das ich es nicht so meine! Schau mal auf welchen Text sich mein Post bezieht! Evtl. hab ich mich etwas missverständlich ausgedrückt.

    Natürlich ist man nicht von einem auf den anderen Tag erwachsen - aber das tut doch bei der Ausgangsfrage rein gar nichts zu Sache!

    Mit 18 ist man zumindest in dieser Sache vor dem Gesetz erwachsen d.h. unterschriftenberechtigt was eigene Arbeiten betrifft.

    Jedoch sagt das ja nichts über die persönliche Reife aus!
     
    #18
    brainforce, 17 November 2009
  19. 4more_boy86
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    nicht angegeben
    Ich habe das Urteil ehrlich gesagt nicht vollständig gelesen und kann und will daher die Qualität dieses Urteils nicht beurteilen. Allerdings wurde das Gesetz darin auch nicht für verfassungswidrig erklärt! Und die Verwendung von Generalklauseln wie "öffentliche Sicherheit" oder "staatlicher Bildungs- und Erziehungsaufrag" ist durchaus üblich, ja geradezu notwendig, und rechtsstaatlich unbedenklich.

    Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die Praxis, sofern dieses Gesetz entsprechend angewendet wird, oft zu Problemen führt, schließlich sehe ich keinen Grund, dass sich die tatsächliche Fürsorge der Eltern für ihr Kind von einen Tag auf den anderen abrupt nur deswegen ändert, weil ihr Kind jetzt formal volljährig ist.
     
    #19
    4more_boy86, 17 November 2009
  20. waschbär2
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    vergeben und glücklich
    #20
    waschbär2, 17 November 2009

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