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schwangere Teenager

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Knuddelmaus333, 7 März 2005.

  1. Hallo Leute
    Wie ist eure Meinung zu Teenager die schwanger sind.Sollten sie abtreiben oder das Kind besser behalten?Wem kann man sich anvertrauen?Was meint ihr.
     
    #1
    Knuddelmaus333, 7 März 2005
  2. Sahneschnitte1985
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Kenne selber eine frischgeborene Teenagermama von daher hab ich mich in letzter Zeit öfters damit beschäftigt.
    Erste Anlaufsstelle wäre mein FA der erstmal die Schwangerschaft bestätigen müsste. Dann würde ich meine Familie darüber informieren. Bei uns wäre das jetzt kein Drama und meine Eltern würden mich auch nicht vierteilen. Von daher sind es auch die Ansprechspartner.
    Ob man das Kind abtreibt oder nicht bleibt jedem selbst überlassen. Ich selber würde es nicht abtreiben, da es die familiäre Situation erlaubt. Zudem wäre es für mich selber aus moralischer Sicht nicht vertretbar. Würde es nicht gehen, gebe ich das Kind zu Adoption frei.


    LG Sara
     
    #2
    Sahneschnitte1985, 7 März 2005
  3. simimaus
    Gast
    0
    Schließe mich der Meinung von Sahneschnitte an. Ich würde kein junges Mädchen verurteilen, daß abtreibt, die Situation ist doch bei jedem anders.

    Ansonsten hat Sahneschnitte alles richtige gesagt.
     
    #3
    simimaus, 8 März 2005
  4. Ich denke, JEDE(R) der vögelt, muss irgendwo auch damit rechnen, dass Sie schwanger wird. Sollte dieses durch einen "Unfall" passieren, lässt sich irgendwo VIELLEICHT (z. B. je nach Alter) eine Abtreibung nachvollziehen. Jedoch denke ich, dass man das Kind dann auch zur Adoption freigeben kann, und vom finanziellen Standpunkt muss in Deutschland bestimmt niemanden abtreiben.
    Wird jemand aus Leichtsinn schwanger und lässt es abtreiben, ist es Mord!
     
    #4
    Perfect Gentleman, 8 März 2005
  5. Auricularia
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    Verheiratet
    Je nach familiärer Situation lässt sich eine Abtreibung vielleicht
    nachvollziehen, toll ist es in keinem Fall... :/
    Im Freundeskreis meiner Schwester sind zwei Mädels mit 15
    schwanger geworden. Bei der einen stand die Familie absolut
    hinter ihr und sie bekommt das ganze ziemlich gut auf die Reihe.
    Die andere... tja... für die war die Abtreibung eigentlich nur
    sowas wie eine nachträgliche Verhütung, und es würde mich
    nicht wundern, wenn das nochmal passiern würde... :frown:
     
    #5
    Auricularia, 8 März 2005
  6. december
    december (30)
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    in einer Beziehung
    Ich denke darüber kann man sich mal wieder streiten.

    Ich selber denke wenn man mit jemandem schläft dann sollte man auch so erwachsen sein das man die Konsequenzen kennt und sich dagegen auch schützen kann. Denn es muss niemand schwanger werden der es nicht will. Natürlich gibt es Fälle wo die Pille oder das Kondom bei richtiger An wendung versagt aber wenn jemand schwanger wird weil er nicht weiß wie man mit diesen Dingen umgehen muss oder sie handhabt dann habe ich dafür kein Verständnis und es tut mir dann auch für das Kind leid denn von Liebe allein kann das nicht leben. Eine gewisse Grundlage vorallem finanzieller Art (unabhängig der Eltern) sollte schon da sein.
     
    #6
    december, 8 März 2005
  7. Beastie
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    Single
    ich halte überhaupt nicxhts von schwangeren teenagern und finde sie verantwortungslos

    allerdings würd ich nich behaupten, dass teenager gundsätzlich schlechte eltern sind..
     
    #7
    Beastie, 8 März 2005
  8. die_venus
    die_venus (35)
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    Verheiratet

    Was ist das denn für eine Milchmädchenrechnung?

    Wenn ich nicht leichtsinnig schwanger werde und es abtreibe ist es kein Mord, wenn ich aber leichtsinnig war schon?

    Ist es denn ein unterschiedliches Verfahren? Nein!
     
    #8
    die_venus, 8 März 2005
  9. Sesi
    Sesi (29)
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    nicht angegeben
    Ich würde es nicht abtreiben, da es irgendwie mord ist und irgendwann wird man sich sagen: " Wieso habe ich das getan?"
    Irgendwie geht das leben auch weiter mit baby... Ich würde es behalten und damit leben. Den das wäre für mich mein Leben was in den baby steckt...
     
    #9
    Sesi, 8 März 2005
  10. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    man könnte im juristischen sinne zwischen mord und totschlag unterscheiden vieleicht!.....*grübel*
     
    #10
    Sonata Arctica, 8 März 2005
  11. die_venus
    die_venus (35)
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    Unsinn, es ist in beiden Fällen juristisch kein Mord!
     
    #11
    die_venus, 8 März 2005
  12. gwyneth
    Gast
    0
    sich als außenstehender anzumaßen, darüber zu urteilen, ob irgendjemand sein kind besser umbringt oder nicht :wuerg:
    ich selber bin es mehr als leid, noch immer die frage beantworten zu sollen, ob ich mein kind nicht besser abtreiben hätter lassen, in meiner situation. und das, wenn meine fröhliche, lebendige, wunderbare, inzwischen dreijährige tochter daneben steht. inzwischen bin ich dazu übergegangen mich nicht mehr zu erklähren, sondern zu sagen, sie ist mein wunschkind.
    jeder frau, jedem mädchen sollte die otion offen stehen, aber auch die möglichkeit, zu ihrer verantwortung zu stehen, ohne gesellschaftlich in eine äußerst besch****** (meine natü+rlich bescheidene) situation gedrängt zu werden.
    solche auschalisierungen "sollen junge mütter abtreiben" sind :kotz: denn kommt ein 17 jähriges mädel in die situation, ist sowieso schon verunsichert, extrem fertig, verwirrt und die hormone spielen verrückt, fühlen sich sicher viele, als würde das von ihnen eigentlich erwartet.
     
    #12
    gwyneth, 8 März 2005
  13. Jesse.B
    Jesse.B (35)
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    0
    vergeben und glücklich
    Zum Thema Schwangerschaftsabbruch (= Abtreibung):

    Grundsätzlich ist Abtreibung in der Bundesrepublik ein strafbares Verhalten, auf das bis zu 3 Jahre Freiheitsstrafe stehen (§ 218 StGB). Die Aussnahme wird jedoch in § 218a Abs. 1 StGB gemacht, solange eben nicht mehr als 12 Wochen seit der Empfängnis vergangen sind und ein Beratungsgespräch geführt wurde. Gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit der Straflosigkeit des Abbruchs bis zur 22. Woche. Ich halte § 218a ff. StGB mE für Unfug. Meiner Meinung verschiebt sich in der Realität das Gefüge nämlich nicht dahin, dass in Konfliktsituationen der Abbruch die Ausnhame bleibt, sondern zur Regel wird. Das soll nicht heißen, dass jede Frau gleichermaßen gefühllos abtreiben lässt, doch wie ich schon mehrfach gelesen habe, bekommt man bei Pro Familia seinen "Passierschein" wohl über der Maßen leicht, gerade wenn man Jung ist. Der Schutz des (ungeborenen) Lebens wird darüber hinaus auch dadurch mE ad absurdum geführt, dass PID in Deutschland untersagt ist wegen dem Schutz des Embryos, gleichzeitig aber der aus dem Embryo erwachsene Fötus nach Fruchtwasseruntersuchung (PND) und bei quasi infauster Prognose (beispielsweise Feststellung einer zukünftigen Behinderung des KIndes) abgetötet werden kann. Sowas nenne ich mal Ironie des Schicksals...

    Hinzu kommt, dass für mich aus persönlicher Perspektive nicht erträglich ist, weshalb in Fällen der Abtreibung das Entscheidungsrecht allein bei der Schwangeren liegen soll. Natürlich trägt die Schwangere die Last der Schwangerschaft, doch trägt sie zwangsläufig auch die Last der Erziehung?! Was ich damit meine ist, dass es nicht allein der Mutter obliegen darf, über Abtreibung zu entscheiden. Ich meine, dass dem Vater hier durchaus ein Mitspracherecht zustehen muss.

    Auf Grund dieser Überlegungen muss ich sagen, dass ich Abtreibungen persönlich nicht billige und sie verbieten würde. Ausnahmen würde ich nur im Rahmen des heute schon existierenden und sinnvollen § 218 a Abs. 2,3 (Straflosigkeit bei Bedrohung des Lebens der Schwangeren durch die Schwangerschfat und bei Schwangerschaft als Folge sexueller Straftaten).

    Wenn Teenager heute meinen, sie müssten mit 14 schon Sex haben, dann sollten sie wenigstens so reif sein, Verhütungsmittel einzusetzen. Tun sie das nicht, spielen sie mit ihrem Schicksal und ich hoffe für sie, dass das nicht schief geht. Doch meiner Meinung nach muss man auch in diesem Alter und gerade bei diesem immer gravierender werdenden Problem mehr Verantwortungsbewusstsein schaffen. Natürlich kann ich von einer 14-Jährigen nicht verlangen, dass sie die Konsequenzen aller ihrer Taten in dem gleichen Maß vorhersieht wie das eine 18-Jährige tun müsste. Ich denke jedoch, dass jemand, der sich selbst für reif genug erachtet, Sex zu haben, auch mit den Konsequenzen eventueller Unfälle leben muss, egal, wie alt oder jung er/sie ist.
     
    #13
    Jesse.B, 8 März 2005
  14. gwyneth
    Gast
    0
    ich möchte nur anmerken, dass ich persönlich solche aussagen, wie die meines vorredners, genauso schlimm finde, wie pauschalsierende aufrufe zur abtreibung. mir ist es jetzt zu mühsam, seinen post zu zerlegen. mögen sich andere die mühe machen, diesem bullshit etwas entgegenzusetzen
     
    #14
    gwyneth, 8 März 2005
  15. Dreamerin
    Gast
    0
    Ich hab ne Zeit lang (mit 19 - also TEENager :tongue: ), doppelt verhütet, weil ich Antibiotikum nahm und mal Durchfall hatte.

    Ich hab jedes Mal höllisch aufgepasst, dass ja nix passiert. Hab mir ständig Sorgen gemacht, ob der Gummi abrutscht usw.

    Und ich hatte auch Angst, dass ich schwanger geworden bin (obwohls ja fast unmöglich war).

    Als ich in der Situation (Angst davor!) war, da war ich mir sicher, dass ich das Kind nicht will, und zwar aus purem Egoismus. Wir hätten Platz zum Wohnen, Geld und Unterstützung. Aber ich hab mir gesagt, ich bin jung, ich wollte das Kind nicht und irgendwie sah ich mein Leben schon total ... "unten". Ich stell mir für die nächsten paar Jahre noch was anderes vor, erst dann bin ich bereit für ein Kind.

    Dass man aber überhaupt aus purem Egoismus raus solche Entscheidungen treffen kann... das find ich nicht gut. Denn wenn man darf, tut man es auch. Ich nehm mich da nicht aus.

    Genauso wie "Ach, das Kind ist behindert, es hat nix vom Leben, weg!". Das kann nicht sein, dass man Gott spielt.

    Irgendwann wird man sich die Kinder wirklich "bestellen" können. "Ich hätt gern eins mit blonden Haare und 1,80 m groß". Dann gibts nur noch perfekte Menschen.

    OK, ich weiche ab...
     
    #15
    Dreamerin, 8 März 2005
  16. @gwyneth

    Meintest du jetzt den Beitrag von Jesse?

    Zum Thema Abtreibung finde ich eh, dass man sich JEDEN Fall einzeln angucken und müsste und nichts pauschalisieren darf. Und um es klar zu mache: Ja, im Grunde bin ich GEGEN Abtreibung!
     
    #16
    Perfect Gentleman, 8 März 2005
  17. kdaisy
    kdaisy (34)
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    Verheiratet
    Ich stimme dir zu. Jeder Fall muss einzeln betrachtet werden. Jede ungewollt Schwangere muss die Möglichkeit haben in Ruhe die positiven und negativen Punkte für sich abzuwägen, unter Einbezug des Partners natürlich. Und sich nicht beeinflussen lassen. Eine Beratung über alle Möglichkeiten beim FA könnte auch helfen.

    Und wenn sie sich dann entschieden hat, soll sie den Schritt, der am besten für sie ist, ohne Verachtung und Verurteilung ihrer Mitmenschen tun können. Auch wenn es eine Abtreibung sein sollte, kann es in manchen Fällen auch eine Befreiung sein. Da muss keine junge Frau, die Mal abgetrieben hat, die Beschimpfungen von solchen, die noch nie in der Situation waren, dulden. Schliesslich fällt niemandem eine derartige Entscheidung leicht.
     
    #17
    kdaisy, 8 März 2005
  18. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich

    ich meinte ja auch nur WENN,also um jetz mal den untershcied zwischen dein be8iden sachen zu erklären!

    weil ich finde es nämlich auch eindeutig schlimmer wenn jemand aus fahrlässigkeit schwanger wird und abtreibt oder wenn es ein wirkliches versehen ist!

    aber hey,dann wärs ja fahrlässige tötung!!
     
    #18
    Sonata Arctica, 8 März 2005
  19. die_venus
    die_venus (35)
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    Verheiratet
    Schon klar, dass es schlimmer ist, wenn man fahrlässig mit der Verhütung umgegangen ist ...

    Aber sorry, das ändert nichts an den Tatsachen einer Abtreibung. Es ist tot, so oder so.

    Der Satz stört mich einfach, es ist doch auch keinen natürlichen Todes gestorben, wenn ich nicht leichtsinnig war.
     
    #19
    die_venus, 8 März 2005
  20. Da hst du doch Recht, das Ergebnis ist in beiden Fällen das Gleiche. Ich möchte damit doch nur zum Ausdruck bringen, dass man bei einem solch ernsten Thema eine differenzierte Sichtweise an den Tag legen muss, und nicht pauschalisieren darf.
     
    #20
    Perfect Gentleman, 8 März 2005

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