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Schwangerschaft und neuer Arbeitsvertrag

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von User 72497, 5 Februar 2009.

  1. User 72497
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    hey leute,

    meine beste freundin hat nen ernstes problem,also sie hatte nicht so wirklich glück mit den männern...
    sie hat da durch auch keinen wirklich guten und intensiven draht zur family... sprich kein vertrauen ...und der gleichen ...
    nun hat sie sich endlich mal das zu herzen genommen, was wir freunde ihr geraten haben, was ihre family gesagt hat...

    sie hat angefangen endlich mal was für sich zu tun ... hat unter den alten und den letzten typ nen strich gezogen und ist nicht immer abhängig!
    sie ist 19 und hat leider noch keine ausbildung .. eben wegen den typen unteranderem ...auch deswegen ist das familienverhältnis angekratzt ...

    nu hat sie nen job gefunden ... und alles schien jetzt mal zu funktionieren ... jezt hat sie gestern erfahren das sie schwanger ist vom letzten typen ...
    nun ist natürlich der job wieder in gefahr ... und da sie erst 19 ist bekommt sie kein geld vom amt (arge) ...

    wie ist das nun ... der arbeitsvertrag ist schon unterschrieben ...beim bewerbungsgespräch muss man glaub net druff antworten ... aber so ne schwangerschaft fällt leider irgendwann ins auge...
    muss sie das nun irgendwann angeben???sie hat 6 monate probezeit und im august/september wird der termin liegen für das kleine neue leben ...

    was kann sie nun machen? was hat sie für mögluchkeiten? wer und welche einrichtungen können sie noch unterstützen, da ihre ellies ja net groß viel vertrauen haben ...wie verhält sich das mit dem arbeitsplatz und der schwangerschaft?
     
    #1
    User 72497, 5 Februar 2009
  2. FreeMind
    Gast
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    Es ist richtig sie muss die Frage nach einer möglichen aktuellen Schwangerschaft im Bewerbungsgespräch nicht wahrheitsgemäß beantworten. Sie hätte auch lügen können ohne das ihr dabei ein Problem entstanden wäre.

    Auch darf ihr wegen der Schwangerschaft nicht gekündigt werden, in der Probezeit findet sich aber leicht auch ein anderer Grund, wenn der Arbeitgeber es drauf anlegt. Ist natürlich auch für ihn eine blöde Situation, wenn die neue Mitarbeiterin dann erstmal für nen paar Monate in Mutterschaftsurlaub entschwindet.

    Den Vater eintragen lassen und entsprechen Unterhalt fordern wäre sicher die erste Massnahme. Dann entsprechend bei Arbeitsplatzverlust ALG2 beantragen, Kindergeld beantragen, Wohnungsgeld beantragen, Erstausrüstung Kind beantragen .. usw. Einiges geht davon auch zusammen mit dem Arbeitsplatz, kommt auf den Verdienst an.

    Was arbeitet sie den? Einige Berufe schliessen die Schwangerschaft ab einen bestimmten Zeitpunkt aus.
     
    #2
    FreeMind, 5 Februar 2009
  3. User 69081
    User 69081 (31)
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    nicht angegeben
    Erstmal hat sie Kündigungsschutz. Von dem Moment wo sie selbst von der Schwangerschaft wusste und sogar von dem Tag an 2 Wochen rückwirkend. Unabhängig davon, wann sie es dem AG sagt.

    Das mit der Probezeit ist wohl das größte Problem. Wenn die zuende ist, muss der AG keinen neuen Vertrag aufsetzen. Wenn ihm die Schwangerschaft ein Dorn im Auge ist, dann wird er wohl einen anderen Grund nennen, um den bisherigen Vertrag nicht in einen normalen umzuwandeln.

    Sie hat 2 Möglichkeiten: entweder den Bauch verbergen bis sie den neuen Vertrag unterschreiben kann ODER sich mit dem AG hinsetzen und die ganze Situation besprechen.
    Möglichkeit 1 ist natürlich die unfeine und fällt auch aus, wenn es ein Job ist, der mit der Schwangerschaft nicht vereinbar ist. Es gibt Arbeiten, die eine Schwangere nicht ausführen darf, die ganze Liste, was das alles ist, müsstest du dir ergooglen. Auf Anhieb fällt mir Labor- Fließband- und Schichtbetrieb ein.

    Ansonsten kann ich mich nur anschließen, den Vater auf jeden Fall eintragen und Unterhalt fordern wenn das Kind da ist. Wird ihm nicht gefallen aber zum Sex und zur Verhütung gehören immer 2.

    Hoffentlich hat sie eine komplikationslose Schwangerschaft und kann weiter arbeiten und dem AG beweisen, dass eine Schwangerschaft kein Problem ist. Dann hat sie bei ihm gleich einen dicken Stein im Brett und er weiß, dass er sich auf sie verlassen kann.
     
    #3
    User 69081, 6 Februar 2009
  4. Stonic
    Stonic (41)
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    Nur ganz kurz zum rechtlichen wenn sie tatsächlich Probezeit hat wandelt sich der Vertrag automatisch nach dem ende der Probezeit in einen Ausbildungsvertrag der bis zum ende der Ausbildung dauert.

    Zweitens kann man auch einen Auszubildenden wärend der regulären Ausbildungszeit schwer kündigen auch wenn er nicht schwanger ist

    aber:

    In der Probezeit darf ohne Angabe von Gründen gekündigt werden...ergo wird der AG wenn er von der Schwangerschaft eräfhrt und sie loswerden willl ohne Angaben von Gründen kündigen was iherseits zu einer Kündigungsschutzklage führt das ganze geht zum Arbeitsgericht das Gericht wird den Anscheinsbeweis annehmen das wegen der Schwangerschaft gekündigt wurde aber das AV schon als zerüttet ansehen sie wird also drei Monatgsgehälter oder so bekommen und den Ausbildungsplatz los sein.
    Ziemlcih dumm gelaufen insofern besser sich mit dem AG hinsetzen und vernünftig nach einer Lösung suchen
     
    #4
    Stonic, 6 Februar 2009
  5. User 20579
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    Es kommt halt drauf an, was das für eine Probezeit ist.

    Ist das ein befristetes Probearbeitsverhältnis, was nach den 6 Monaten von selber enden soll und ggf. verlängert werden kann, dann hat sie keinen Mutterschutz - denn dann ist es keine Kündigung, sondern ein "normal" befristetes Arbeitsverhältnis.

    Ist es ein Probearbeitsverhältnis, was nur für 6 Monate die kürzeren Kündigungsfristen haben soll und danach in ein unbefristetes übergehen soll, steht ihr der Mutterschutz zu - und dann kann sie für die komplette Zeit der Schwangerschaft nicht gekündigt werden.Einfach mal im Mutterschutzgesetz lesen. Wenn die Entbindung rum ist, ist sie dann im "normalen" Arbeitsverhältnis und dann arbeitet sie dort länger als 6 Monate und unterfällt dem Kündigungsschutzgesetz und kann nur noch aus bestimmten Gründen gekündigt werden.

    Bei normalen Arbeitsverhältnissen schon. Bei Schwangeren nicht. Die kriegt man nicht los, es ist echt so :zwinker: Ob man das moralisch macht, ist was anderes.

    Ansonsten würde ich mit sowas nicht in ein Forum gehen, sondern zu einem Anwalt für Arbeitsrecht bzw. mich mit dem AG an einen Tisch setzen, und die Sache klären - sie sollte dabei aber auch klar sagen, dass sie schwanger ist und eine Bescheinigung vom Gynäkologen dabei haben.
     
    #5
    User 20579, 6 Februar 2009
  6. Stonic
    Stonic (41)
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    Doch auch bei schwangeren läuft das so
     
    #6
    Stonic, 7 Februar 2009
  7. Beastie
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    das stimmt nicht.
    einer schwangeren darf in der probezeit nur mit zustimmung der entsprechenden für den arbeitsschutz zuständigen behörde gekündigt werden
    und die werden nicht einfach so ja sagen
     
    #7
    Beastie, 7 Februar 2009
  8. User 69081
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    nicht angegeben
    Variante 1:
    Die Probezeit gehört zum richtigen Arbeitsvertrag, am Ende der Probezeit muss nichts neues unterschrieben werden. Solange man keinen groben Mist baut, geht es direkt ineinander über.
    Dann ist der Kündigungsschutz durchgehend.

    Variante 2:
    Am Ende der Probezeit wird ein neuer Vertrag aufgesetzt, der richtige Arbeitsvertrag.
    Dann ist der AG nicht verpflichtet, den neuen Arbeitsvertrag aufzusetzen sondern kann den Probezeitvertrag einfach auslaufen lassen und ist die Schwangere los.

    Variante 2 gilt auch für alle zeitlich begrenzen Arbeitsverträge. Eine Schwangere kann nicht gekündigt werden (außer sie klaut oder sowas), ihr Arbeitsvertrag darf aber auslaufen.

    Auch in der Probezeit kann eine Schwangere nicht einfach so gekündigt werden. Da muss sich der AG erst vor der entsprechenden Kammer rechtfertigen etc. Welch umständlicher Weg das ist, kann Lillaja sagen.
     
    #8
    User 69081, 8 Februar 2009
  9. User 35546
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    Dem kann ich nur zustimmen! Auch in der Probezeit kann man eine Schwangere nicht einfach so kündigen!

    Wenn der Vertrag so ist, dass er erstmal nach der Probezeit ausläuft, dann wird sie sicher nicht weiter angestellt... aber ich glaube, so sind die wenigsten Verträge geschrieben!

    Ist es eine normale Probezeit, die nach den 6 Monaten in das normale Arbeitsverhältnis übergeht ist nichts mit Kündigen, außer sie begeht Diebstahl etc...

    Wenn man Kündigen möchte, braucht man einen driftigen Grund, der nichts mit der Schwangerschaft zu tun hat und man muss zur jeweiligen Aufsichtsbehörde und die bearbeiten das dann...

    Also kann sie "Glück" haben und kann bis zum Mutterschutz arbeiten und geht dann nach der Geburt in die Elternzeit.

    Ich habe jetzt nicht genau gelesen, ist es ein befristetes Arbeitsverhältnis? Also 1 Jahr oder so? Dann läuft es wehrscheinlich in der Elternzeit aus... und sie muss sich danach um ein neues kümmern!

    Quelle: http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=7087&ccheck=1
     
    #9
    User 35546, 8 Februar 2009

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