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Schweißausbrüche, Atemnot, Herzrasen

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Liaison, 27 August 2008.

  1. Liaison
    Gast
    0
    Hallo,

    mich würde mal eine Sache interessieren, und zwar:

    In bestimmten Situationen, also zum Beispiel in der Schule oder bei Vorstellungsgesprächen oder auch bei unangenehmen Unterhaltungen zum Beispiel mit dem Freund bekomme ich oft Herzrasen, Schweißausbrüche,Atemnot und Übelkeit (bzw. so ein Gefühl). :wuerg:

    In der Schule,totale Prüfungsangst. Wenn der Lehrer gerade mal in seine Liste schaut,wen er denn heute abfragen möchte, fängt mein Herz an zu rasen. Wenn er dann auch noch meinen Namen aufruft,dann kommt alles wie in einem Schlag. >Starkes Herzrasen,Schweißausbrüche,Atemnot,(die Stimme verschwindet sogar manchmal), ich höre nur noch gedämpft und sehe ein bisschen wie verlangsamt oder verschwommen. so in der Art.

    Ich habe schon oft versucht,das irgendwie zu bekämpfen,aber es will mich nicht verlassen.

    Und wenn ich das jemandem erzähl,dann meinen die,dass es total krank ist und warum ich mir da überhaupt Gedanken drüber mach.

    Es kommt aber nun mal in Situationen,in denen ich etwas leisten muss und von denen etwas abhängt,was mir wichtig ist.

    Wie krieg ich denn sowas weg? :cry:
     
    #1
    Liaison, 27 August 2008
  2. User 38494
    Sehr bekannt hier
    3.930
    168
    395
    Verheiratet
    angst. :smile:

    ja, wie bekommt man angst weg?
    gute frage.

    eigentlich wohl meiner meinung am besten in dem man sich den situationen stellt.
    vielleicht redest du mal mit deinem lehrer darüber, oder mit deinem vertrauenslehrer.
     
    #2
    User 38494, 27 August 2008
  3. Starla
    Gast
    0
    Wenn es Dich sehr belastet und Du alleine nicht mehr damit zurechtkommst, spricht auch nichts dagegen, eine Verhaltenstherapie zu machen :smile:

    Du kannst Dir einen Therapeuten selbst suchen (einfach in den Gelben Seiten schauen) und ein Probegespräch vereinbaren. Solltest Du eine Therapie machen, musst Du Dich vorher sowieso von einem Arzt auf körperliche Beschwerden untersuchen lassen, dann weißt Du auch gleich, dass dahinter "bloß" die Psyche steckt :zwinker:
     
    #3
    Starla, 27 August 2008
  4. User 35990
    User 35990 (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    8
    Verheiratet
    Hi,
    also zu erst einmal krank ist das nicht, ich kenne das von mir und noch einigen anderen auch. War dann irgendwann mal so weit, dass ich in einer Mathearbeit (vond er eigentlich nichts abhing) in Tränen ausgebrochen bin und die Gott sei Dank nachschreiben durfte. Nennt sich Prüfungsangst, wenn auch in nem etwas krasseren Ausmaß. Nachdem ich mein Abi geschafft hab ist es nu an der Uni nicht mehr ganz so krass aber imme rnoch da. Was wichtige Gespräche und so angeht ist es unverändert heftig. Da gibts nur ruhig durchatmen und sich immer zu sagen : Ist garnet so schlimm, Augen zu und durch.
    Hatte das eine zeitlang sogar ganz extrem wenn ich mir nur einen Arzttermin oder so geben lassen wollte. :kopfschue

    Ich denke mal wenn es ganz extrem ist, kann man überlegen ob man damit mal zu einem Therapeuten geht, gerade wenn es an die Gesundheit geht (starke Atemnot etc).
    Hab mich son bissl damit arrangiert und je mehr solcher Stresserfahrungen ich *positiv* durchlebe (Abi, Termin bekommen, *erfolgreiche* Dates etc) umso besser wirds.
     
    #4
    User 35990, 27 August 2008
  5. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    248
    474
    vergeben und glücklich
    Nur Prüfungsangst wird das nicht sein, immerhin bekommt sie das ja auch in anderen Situationen.

    Angst steckt aber sicherlich dahinter. Hast du mal versucht dich abzulenken wenn du merkst, dass es gleich soweit sein könnte?
    Evtl. bist du total unausgeglichen, machst dir zuviele Gedanken und bist nicht ruhig genau. Autogenes Training oder Yoga wären beispielsweise Methoden, die du verwenden könntest, um "etwas runter" zu kommen. :zwinker:

    Schränkt es dich denn sehr in deinem alltäglichen Leben ein oder eigentlich gar nicht?
     
    #5
    User 37284, 27 August 2008
  6. tobias_w
    tobias_w (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    586
    101
    0
    nicht angegeben
    Es gibt evt etwas was dir sehr helfen könnte, und zwar autogenes training, wenn man es beherscht reichen 5min vorher sich zu entspannen und die angst lässt deutlich nach.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Autogenes_Training

    Ich hoffe es hilft dir:zwinker:

    Mensch hyperboly du warst schneller:tongue:
     
    #6
    tobias_w, 27 August 2008
  7. Liaison
    Gast
    0
    Also ich mach mir tatsächlich andauernd Gedanken oder Sorgen über irgendwas. Kann sogar manchmal nicht schlafen,weil ich andauernd über irgendwas nachdenke.. Da versuch ich immer nicht zu denken,wobei das schon ziemlich schwer ist xD.
    Danke für eure Antworten. Mit einem Arztbesuch warte ich jetzt erstmal ein bisschen und versuche selbst zu lernen, mich zu beruhigen.
     
    #7
    Liaison, 27 August 2008
  8. CCFly
    CCFly (36)
    live und direkt
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    Verheiratet
    ah, so jemand wie ich. herzlich willkommen im reich der panikattacken. klar nimmt einen sowas mit, gesund ist es auch nicht... aber es gibt mittel und wege, damit zurechtzukommen bzw die situation zu verbessern. als erstes fällt mir da ne therapie ein. gut, klingt blöd, aber sollte helfen. außerdem hats mir geholfen, solche situationen als völlig normal anzusehen und nicht zu meiden, sondern heraufzubeschwören. öfter sowas "durchstehen" ist ne gute übung. baldrian kann auch helfen, genügend hoch dosiert. viel erfolg!
     
    #8
    CCFly, 27 August 2008
  9. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    du könntest es mit bachblüten versuchen
     
    #9
    Beastie, 27 August 2008
  10. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Huhu,

    da mach ich gleich mit. Ich hab das schon, wenn ich z.B. irgendwo anrufen muss, wenn ich zum Arzt muss, wenn ich was kaputt habe und umtauschen muss.. Ich konditioniere mich auch gerne negativ, d.h. was Blödes merke ich mir eher, als die guten Dinge, wo ich mich durchgesetzt habe und hab dann immer Angst, dass nochmal was Blödes kommt.

    In der Schule war ich mal so aufgeregt, dass ich beim Aufsatzvorlesen eine so zittrige Stimme hatte, das alle dachten, ich heule :schuechte Ist mir heute noch peinlich, aber ich war so aufgeregt wegen der eins und dass ich vorlesen sollte und dann auch noch bei DEM Lehrer...

    glaub mir, ich kenne das. Panikattacken hatte ich auch schon, die hab ich damals von der Pille bekommen. Also solltest du, wenn du die Pille nimmst, mal überlegen, ob es zeitlich damit zusammenfällt - ich hatte mit der Valetter z.T. Todesangst, dass ich dachte, ich ersticke, und das dann 2-3 Mal pro Woche - das ist nun z.B. wieder komplett weg und ich denke auch nicht mehr so viel an "solche" Themen.

    Ansonsten halte ich autogenes Training auch für eine gute Idee, oder eben pflanzliche Beruhigungssachen, es gibt da z.B. so genannte Rescue Tropfen, ob es hilft, weiß ich nicht, manche schwören darauf.

    Oder du machst einen Yogakurs oder Feldenkrais, irgendwas halt, wo du Dinge erlernst, die dich auch im Alltag "runterholen" können.

    LG
     
    #10
    User 20579, 27 August 2008
  11. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    474
    vergeben und glücklich
    Das mit der Pille stimmt, darüber würde ich mir an deiner Stelle auch mal Gedanken machen.
    Ich hatte mit der Belara Panikattacken, die seit Einnahme der Valette vollkommen weg sind :smile: Das kann also schon damit zusammenhängen!
     
    #11
    User 37284, 27 August 2008
  12. bienchen*w*
    0
    ich war/bin auch teilweise so ein furchtbares nervenbündel... in besonders stressreichen phasen krieg ich bei zusätzlicher plötzlicher aufregung (z.b. das letzte mal, als ich meinen ex nach nur einer woche schon mit einer neuen engumschlungen gesehen hab) atemnot - ich bin allerdings hyperventiliererin... und kipp da ab und an mal um... nicht weiter schlimm, wenn ich ne papiertüte dabei hab... aber wann hab ich die schon in der hosentasche? naja.
    als mir mein lungenfacharzt dann mal verklickert hat, dass ich wenn ich das nicht selbst in den griff bekomme noch ne atemtherapie oder so machen müsste hab ich mich dann zusammengerissen und das selbst hinbekommen.

    gerade in außergewöhnlichen stresssituationen hilft mir dann:einfach innehalten, STOPP denken, kurz die luft anhalten (entgegen dem reiz danach zu schnappen), augen zu.in sich ruhen und dann ruhig ein und aus, ein und aus - bis sich die atmung normalisiert und du wieder einigermaßen klar denken kannst.
    sollte es bei dir ebenfalls hyperventilieren sein ... (verschwommen sehen erinnert mich da an mich... ich hab da meist auch noch so ein rauschen "rasseln von sand" in den ohren) probiers mit ner papiertüte. schnappst du dann eher nach luft und obwohl du atmest hast du dann das gefühl da ist keine luft zum schnaufen?

    im grunde genommen glaub ich aber, dass jeder da so seine eigene technik entwickeln muss. dem einen hilft baldrian oder bachblüten oder auch nur der gedanke, dass das zeug hilft, ein lieber mensch, der einen in den arm nimmt oder festhält, ne papiertüte... je nach typ oder "krankheitsbild"

    gegen dieses "hibbelige" also ständig nachdenken, sich sorgen machen hat mir sport immer ganz gut getan - bläst den kopf frei. dabei kann man sich zwar so seine gedanken machen, in sich reinhören, aber danach (besonders abends vorm schlafengehen!!!) freut man sich dann nur noch auf ne warme dusche und sein bett... da war dann nix mehr mit grübeln - da war ich fertig und hab gepennt wie ein baby.

    also... für mich hört sich das im grunde genommen so an, als würdest du grad ne extrem frustrierende und deprimierende zeit durchstehen, in der nicht alles oder fast nichts so läuft, wie es laufen sollte. meinetwegen machst du dir sorgen wegen deinen schulischen leistungen/ausbildung, schaffst es vll auch aufgrund deiner ängste, die dich hemmen nichts daran zu ändern. zudem kommt noch, dass du keinen ausgleich zum alltag hast, also sport, hobby etc. mit dem du dich auspowern, ablenken oder auch einfach nur mal erfolgsmomente genießen könntest (die dir so fehlen?) was im endeffekt ein in sich geschlossener teufelskreis ist... und sich immer weiter hochschraubt.
    lieg ich damit im ansatz richtig?
     
    #12
    bienchen*w*, 28 August 2008
  13. auti
    Gast
    0
    Das können aber auch Probleme mit dem Herz/Kreislauf System sein...

    Hast du da echt nur Probleme wenn du nervös bist oder z.b. auch nach großer Anstreng, großer Hitze oder wenig Schlaf?
     
    #13
    auti, 28 August 2008
  14. bienchen*w*
    0
    Ach jah... zwecks nachts nicht schlafen können, weil dir tausend sachen im kopf rumspuken: zettel und stift nebens bett, alles aufschreiben, dann isses ja vll. auch ausm kopf und du kannst am nächsten morgen ausgeschlafen drüber nachdenken...
     
    #14
    bienchen*w*, 28 August 2008

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