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  • Lily87
    Gast
    0
    3 Dezember 2009
    #1

    Schwere Zeiten

    Hi,

    was habt ihr schon alles an schweren Zeiten mitgemacht? Wie lange habt ihr darunter gelitten, leidet ihr immer noch usw.

    Es muss natürlich niemand ins Detail gehen.

    Ich bin in letzter sehr nachdenklich, da meine Familie momentan einen schweren Verlust verkraften muss.
     
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  • glashaus
    Gast
    0
    3 Dezember 2009
    #2
    Ich nenne jetzt nicht alles, weil mir das zu privat ist, aber da du selbst vom Verlust eines Menschen sprichst: Ich hab vor 2,5 Jahren meinen Opa verloren und noch heute ist das phasenweise immernoch sehr, sehr schmerzlich, besonders wenn es in anderen Lebensbereichen mal nicht so läuft.
    Seitdem habe ich mich selbst sehr verändert und auch die Beziehung zu anderen, teilweise habe ich relativ starke Verlustängste und die Sehnsucht nach einem stabilen Umfeld ist wahnsinnig groß.
     
  • MsThreepwood
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    3 Dezember 2009
    #3
    Ich zähle nur auf und gehe nicht bei jedem ins Detail: Mobbing, Scheidung der Eltern, Tod mehrerer nahestehender Menschen, Vergewaltigung, schwere Krankheit von mehreren Familienmitgliedern, Essstörung, psychische Erkrankung meinerseits.
     
  • User 75021
    User 75021 (37)
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    Verheiratet
    3 Dezember 2009
    #4
    Scheidung der Eltern
    Tod eines anderen nahestehenden Menschen
    Trennung/Scheidung von einen Menschen den man (ge)liebt (hat)
    (sexueller) Missbrauch, Vergewaltigung
    schwere Krankheit von Familienmitgliedern/Freunden
    ungewollte Schwangerschaft
    andere Schicksalsschläge die daraus resultierten wie zb Drogen etc, aber will auch nicht näher drauf eingehen.
     
  • Cornflakes
    Gast
    0
    3 Dezember 2009
    #5
    Ich bin schwerstbehindert auf die Welt gekommen, diese schwere Zeit hält jetzt schon seit 18 Jahren an.
     
  • User 53338
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    offene Beziehung
    3 Dezember 2009
    #6
    Ja, ich leide heute noch sehr unter meiner Vergangenheit, werde auch bald wieder eine Therapie beginnen. Viele Folgen machen sich jetzt erst bemerkbar oder werden mir nun erst richtig bewusst (so von wegen, dass man oft nicht wusste wie "unnormal" das eigene Handeln ist). Hab totale Defizite was soziale Kontakte angeht, kann kein Vertrauen aufbauen, habe extreme Probleme mit Nähe, psychische wie physische, Probleme in der Realität zu bleiben (Dissos), Verlustängste, Minderwertigkeitskomplexe, Depressionen, Autoagression usw. :rolleyes: :confused:
     
  • hennahlein
    hennahlein (36)
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    nicht angegeben
    3 Dezember 2009
    #7
    einiges aus der liste.
    will aber auch nicht drüber sprechen.
    die scheidung meiner mutter von meinem erzeuger fand ich zb nicht schlimm, das war die zeit davor (er alkoholiker und schläger)

    der tod meines bruders ist auch bis heute ein großes thema, obwohl es inzwischen acht jahre her ist...
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
    Benutzer gesperrt
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    Verheiratet
    3 Dezember 2009
    #8
    Mobbing zeitweise in der Schule, dauerte aber nicht an (hing mit dem unten zusammen)

    (sexueller) Missbrauch, eher sexuelle Belästigung

    andere "Schicksalsschläge" -ich bekam in der Pubertät Mädchenbrüste
     
  • Lily87
    Gast
    0
    3 Dezember 2009
    #9
    Mobbing

    Das beschäftigt mich heute noch sehr, ich habe gewisse Ängste im sozialen Bereich, an denen ich arbeiten muss. Aber es wird besser.

    Tod eines anderen nahestehenden Menschen

    Vor fast 3 Monaten ist ein Familienmitglied gestorben, nach kurzer, aber sehr schwerer Krankheit. Einerseits denke ich mir, er ist nun erlöst, er hat sich schließlich den Tod gewünscht. Andererseits hat er eine große Lücke hinterlassen, die niemand mehr füllen kann. Vor allem seine Frau leidet sehr.

    Meine Großeltern fehlen mir auch sehr.

    Trennung/Scheidung von einen Menschen den man (ge)liebt (hat)

    Das war auch eine schwere Zeit, habe ich aber restlos verkraftet.

    andere Schicksalsschläge

    Wir hatten leider Alkoholiker in der Familie, was meine Kindheit etwas getrübt hat.

    schwerwiegende Misserfolge Schule/Uni/Job

    Musste wegen Krankheit ein Schuljahr wiederholen, wurde in der Schule von den Lehrer immer als Versager hingestellt, meine Talente wurden nie erkannt (obwohl ich durchaus in den meisten Fächern gute Noten hatte)

    (sexueller) Missbrauch, Vergewaltigung
    schwere Krankheit von Familienmitgliedern/Freunden
     
  • Zwergenfrau
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    nicht angegeben
    3 Dezember 2009
    #10
    Sexueller Missbrauch, Mobbing und krankheitsbedingte Depressionen - da kam innerhalb kürzerster Zeit (~ 2 Jahre) alles zusammen.
    Letztes Jahr ist dann einer meiner Sandkasten-Freunde tragisch verunglückt, was mich ziemlich aus der Bahn geworfen hat.
     
  • donmartin
    Gast
    1.903
    3 Dezember 2009
    #11
    Trennung von einen Menschen den man sehr (ge)liebt (hat)
    Scheidung von einen Menschen den man lieb hatte
    Tod 3er sehr guter Freunde
    Selbstmord des besten Freundes
    schwere Krankheit von Familienmitgliedern
    schwere Krankheit + Tod der Mutter

    eig. schwere Krankheit nach Unfall (ganz hart am Tod vorbei)
    mittelschwere Depression,
    eig. psych. Erkrankung
    Kampf mit einer Sucht



    Der härteste "Schlag" hat über 30 Jahre gedauert, wenn die eigene Mutter einem spüren lässt und es ausspricht, ds man "ungewollt" war und "unerwünscht" ist.


    Trotzdem gibts durchaus Menschen, denen es noch schlechter geht.
    Ein Mensch kann verhungern, sich verletzen und gegen Krankheiten gibt es Medikamente und Ärzte.

    Liebesentzug und Mißachtung anderer Menschen - darunter leiden sehr viele - das ist tausendmal schmerzhafter und langwieriger als Alles andere. daher auch "meine Schicksalsschläge" ganz Klein geschrieben.
    Das sind Peanuts gegen das Leid und den Schlägen, den anderen zuteil werden. Und die stumm leiden. Jahrzehntelang.
     
  • User 88899
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    3 Dezember 2009
    #12
    Tod meines damaligen Partners. War sehr schlimm und ich hab seitdem noch größere Verlustangst.
     
  • ViolaAnn
    ViolaAnn (27)
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    3 Dezember 2009
    #13
    Trennung eines Menschen den man geliebt hat. (erster Freund)

    Ansonsten war nichts!

    LG ViolaAnn
     
  • Numina
    Numina (31)
    ...!
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    3 Dezember 2009
    #14
    Tod eines Elternteils.
    Vor zwei Monaten ist mein Vater gestorben, den ich sehr geliebt hab. :frown:
    Wie lange ich drunter leide ist nicht nicht abzuschätzen...
     
  • User 46728
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    3 Dezember 2009
    #15
    Tod eines Elternteils (Dad) vor 3 Jahren - die äußeren Umstände, wie ich s erfahren "durfte" etc waren verdammt hart, aber das sprengt den Rahmen
    Tod meiner Oma, die mich mit erzogen hat vor ~2 1/2 Jahren
    Tod meines Onkels vor ~1 Jahr und 4 Monaten
    (das war alles innerhalb von weniger als 2 Jahren, war schrecklich und hat abgehärtet) --> Verlustangst!
    Es kommt hinzu, dass die Tage, in denen ich den Tod meines Dads "analysieren" durfte [Polizei gab mir keine Infos, alles über 3 Ecken, ich habe nicht erfahren, wo die Leiche ist, bis ich selber das Bestattungsunternehmen gefunden habe bla] und die 3 Tage, in denen meine Oma im Koma lag, die schwesten meines ganzen Lebens waren.
    Es gab noch paar Todesfälle, aber die haben mich jetzt nicht soooo hart getroffen.

    Trennung&Scheidung der Eltern, aber das hat mich jetzt nicht sooo mitgenommen.

    Dass ich in der Schule hin und wieder in der 3., 5. und 6. geärgert wurde, nehm ich nicht so ernst. In der 3. wars einfach ne komplett fehlgeschlagene Klassenzusammenstellung.


    Trennung von Exfreunden->aber da muss fast jeder durch.
     
  • xoxo
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    3 Dezember 2009
    #16
    1.) Mobbing
    2.) Tod eines anderen nahestehenden Menschen
    3.) Trennung von einen Menschen den man (ge)liebt (hat)
    4.) schwerwiegende Misserfolge Schule/Uni/Job
    5.) (sexueller) Missbrauch, Vergewaltigung
    6.) schwere Krankheit von Familienmitgliedern/Freunden
    7.) Essstörung
    8.) andere Schicksalsschläge
     
  • Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    3 Dezember 2009
    #17
    Bis auf eine schwer zu verkraftende Trennung kann ich von den vorgeschlagenen Dingen noch nichts vorweisen, aber ich arbeite gerade schwer an meinen Misserfolgen in der Uni... :grin:
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
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    3 Dezember 2009
    #18
    So wirklich schwere Zeiten hatte ich bisher eigentlich noch nicht.

    Die schwersten Dinge, die ich erlebt habe, empfand ich alle zumindest im Nachhinein nicht als sonderlich dramatisch und sie haben alle keine größeren bleibenden Schäden hinterlassen:

    - Hänseleien in der Schule (heute würde man dafür schon den inflationär verwendeten Begriff Mobbing nehmen, ich sehe es aber als nicht so schlimm an) - Im Nachhinein haben diese Hänseleien aber dazu beigetragen, ein persönliches Defizit zu beseitigen, das mir sonst noch viel größere Probleme machen würde.

    - Tod einiger mir nahestehender Personen (Uroma, Oma, Opa) inkl. schwerer Krankheit, Pflegebedürftigkeit, usw. davor (hier war die Zeit vorher immer viel schlimmer als der letztendliche Tod, der jeweils vor allem eine Erlösung war - sowohl für die verstorbene Person, als auch für alle Angehörigen, die in der schweren Zeit vorher mit leiden, mit pflegen, usw. mussten)

    - plötzlicher, unerwarteter und viel zu früher Tod eines Menschen, der mir zwar nicht so nahe stand, der mich aber trotzdem stark geprägt hat

    - Sportunfall mit relativ komplizierter Beinbruch inkl. zwei folgenden Operationen, 6 Wochen Rollstuhl, danach Krücken, neu laufen lernen, 1 Jahr Sportverbot, usw. als kleines Kind. Aber so im Nachhinein finde ich das nicht mehr besonders schlimm, da ich keinerlei bleibende Schäden davongetragen habe und die Sache auch nur kurzzeitig ziemlich schmerzhaft war (beim Unfall selbst und nach den beiden Operationen)

    - Das Bangen und Hoffen, als eine gute Freundin eine sehr schwere Zeit mitmachen musste. Dieses schlimme Schicksal im Umfeld dieser Freundin hat mich sehr berührt, obwohl ich die betroffene Person überhaupt nicht kannte.

    - ein ziemlich erfolgloses, frustrierendes und extrem stressiges Semester, in dem mich mein eigentlich tolles Studium einfach nur noch angekotzt hat (aber daran war ich selbst schuld, da ich einfach zu viel auf ein mal machen wollte und den Arbeitsaufwand einiger Dinge stark unterschätzt habe).


    Und eine Sache gibt es, die mich schon seit vielen Jahren ein wenig belastet:
    Ich habe zu wenige Sozialkontakte und finde einfach keine Partnerin, so dass ich mich doch ziemlich nach Liebe und Zuneigung sehne.
     
  • User 46728
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    3 Dezember 2009
    #19
    Off-Topic:
    Irgendwie wurden hier alle gemobbt:frown:
     
  • SnakePlisken
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    28 Dezember 2009
    #20
    Mobbing (gesamte Realschulzeit nicht nett :geknickt:)
    schwere Depressionen
    Misserfolge im Studium
    andere Schicksalsschläge
     

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