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SEHR aufwühlender Traum, und kein Scherz.

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von SunsetLover, 27 November 2004.

  1. SunsetLover
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hallo,
    das was ich hier schreibe ist kein Scherz, sondern das hab ich heute morgen geträumt. Es hat mich ziemlich fertig gemacht und mich auch den ganzen Tag nicht mehr losgelassen, ich stehe heut irgendwie total neben mir und bin einfach nur fertig, weil es so intensiv war.
    Ich weiß nicht, was mein Post bezwecken soll, ich nehm ja an daß keiner hier "professioneller Traumdeuter" ist, aber ich hab das Gefühl, ich muß das rauslassen... Was meint ihr dazu, was das ganze soll?! Ich hab noch nie sowas intensives geträumt, vor allem weil ich auch kurz danach erst mal garnicht Herr meiner Lage war. Ich hab sowas noch nie erlebt. Aber es ist nicht so, daß ich sowas wieder erleben will, es war am Ende des Traums so intensiv durchwühlt, und als ich dann wach wurde- keine Ahnung. Absolut unkontrolliert, abgrundtief traurig, verletzt, und auch der Satz, den ich gesprochen hab, hab ich irgendwo garnicht so richtig realsisiert, mir wurd das erst klar, wie ich kurz danach mich einigermaßen gefangen hab und mich entschlossen hab, das aufzuschreiben.
    Aber lest bitte bitte mal selbst, es klingt vielleicht hier und da blöd, aber das ist sehr genau das, was ich geträumt habe, und was ich danach dann aufgeschrieben hab.
    Bitte keine blöden Kommentare, ich weiß, daß es vielleicht hier und da vielleicht fast lächerlich klingt, aber mir war absolut und ist auch jetzt nicht zu lachen zu Mute... Ich bin aber froh um JEDEN Gedanken, der mir irgendwie helfen kann zu verstehen, was da heute morgen passiert ist...:cry:

    Zum Background (Kurzversion): Ich bin seit fast 3 Monaten mit meiner Ex (Sonja) auseinander, wir waren 4 Jahre zusammen. Am Ende hatten wir sehr viel Krach, und sie hat sich immer mehr zurück gezogen und mir am Ende gesagt, sie sei sich die ganzen 4 Jahre nicht sicher gewesen. Mittlerweile dachte ich, ich hätte damit abgeschlossen, es tut zwar noch hier und da mal weh, aber ich dachte: das schlimmste nach der Trennung ist geschafft. Und dann heute morgen das.
    Alex(ander) ist ein sehr guter Uni-Kollege von mir.

    Die Abschrift von heute morgen:
    ----
    Wir sitzen nebeneinander in einer Reihe an Computern. Links neben mir Alex, dann ich, dann Sonja. Neben Sonja rechts muß noch eine andere Person sitzen, denn sie redet lebhaft mit dieser Person rechts neben ihr, lacht ab und zu. Ich kann diese Person aber nicht sehen. Ich rede mit Alex nur kurzes, mit Sonja hingegen gar nicht. Nur mein Blick geht ab und zu kurz zu ihr, aber sie scheint mich gar nicht wahrzunehmen, denn meistens wenn ich nach rechts sehe, dann ist sie gerade dabei mit der Person rechts von ihr selbst zu reden.
    Wir sitzen auf meiner Etage, im Büro am Computertisch. Meine Mutter ist auch noch da. Sie fragt irgendwas, ich weiß nicht mehr was. Ich gebe enttäuscht und verletzt wegen Sonja eine Antwort, die Alex zu treffen scheint. Was die Frage und meine Antwort war, weiß ich nicht mehr. Alex reagiert auf meine Antwort aber nur mit einem kurzen und zynischen "Danke.". Ich stehe auf und stürme aus dem Raum. Dann komme ich irgendwann wieder rein, meine Mutter steht noch da. Ich sage zu Alex: "So war es doch nicht gemeint". Sonja ist nicht mehr da. Ich frage meine Mutter, wo denn alle hin sind, denn Alex ist auf einmal auch verschwunden. "Weg", "Gegangen.", sagt sie. Sonja sei drüben im Zimmer, im Wohn-/Musikzimmer meiner Eltern auf der selben Etage. Ich geh zur Tür, klopfe kurz an und spitze durch die Tür. Sonja steht vor der Schlafcouch und zieht gerade die Bettwäsche von der Decke der Schlafcouch ab. "Komm ruhig rein", sagt sie, so freundlich, daß es von ihr eine, so scheint es, nie gekannte Wärme, Herzlichkeit und Tiefe ausstrahlt. Vor allem nimmt sie mich in diesem Moment wieder bewußt wahr. "Kommt die Wäsche in die Waschküche?" fragt sie. Dann legt sie sie auf den Boden, wo anscheinend schon der Kopfkissenbezug liegt. Ich lehne mich kurz mit den Unterarmen auf den Sattel des Fahrrad-Ergometers, der vorm Fenster steht, draußen ist es hell und die Sonne scheint. Ich schaue raus in den Garten. Ein unruhiges, gespanntes, ängstliches Gefühl kommt in mir auf, auch mit erzeugt durch ihre Freundlichkeit, so ungewohnt, so herzlich. Vielleicht Sehnsuchtsgefühl, Verlustgefühl nach genau dieser ihrer Herzlichkeit in diesem Moment. Dann steht sie schräg vor mir. "Was ist?". Da kann ich die Tränen nicht mehr halten, es bricht regelrecht aus mir raus. "Ich kann nach den 4 Jahren nicht so weitermachen", schießt es mit Tränen aus mir raus, "so als wäre nie etwas passiert.". "Da geh ich dran zugrunde". In diesem Moment ist das Gefühl kaum zu beschreiben, ich bin total aufgelöst. Mein Innerstes ist total aufgewühlt, ich heule regelrecht, ich kann kaum normal reden. Sie scheint es betroffen zu machen, sie legt ihre Hände rechts und links auf meine Wange, auf den Hals. Ihr Gesicht verändert sich. "Ich kann nicht machen, als wenn ich dich nicht lieben würde", bringe ich irgendwie heraus. "Ich auch nicht, dann geh!", sagt sie und zeigt zur Tür. Auch sie ist jetzt aufgewühlt, wie ich an ihrer mir vertrauten Stimmlage in solchen Situationen erkenne. In dem Moment weiß ich, daß auch sie was empfindet, im Kampf verdeckt, sich ablenkt davon. Wir fallen uns in die Arme, weinen, umarmen uns. "Ich liebe dich Sonja", heule ich irgendwie heraus, was auch sie, mittlerweile auch total aufgelöst mit einem "Ich liebe dich auch", erwidert. In dem Moment spüre ich anscheinend mit jeder Zelle meines Körpers wie es ist, sie im Arm zu haben. In der so aufgelösten Situation, unter Tränen, umarmt und umarmend, habe ich ein so unendlich tiefes Gefühl der Liebe zu ihr und ein Gefühl, geliebt zu werden, daß es so scheint, als kann man mit dieser Liebe alles aushalten, was ansonsten trennen könnte zwischen uns. Das Gefühl in diesem Moment kann ich nicht beschreiben, ich hab es so noch nie gefühlt.
    Ihre Arme um mich geschlungen, mein Kopf auf ihren Schultern, ich spüre ihr Kopf und ihre Haare an meinem Kopf. Wir halten uns weinend im Arm und drehen uns leicht.

    Was danach passierte:

    Ich werde wach, total heftig, fühlte mich so unendlich und unbeschreiblich tief in meinem Unterbewußtsein aufgewühlt, wie nie zuvor. Ich war kurz nach Aufwachen absolut nicht Herr meiner Gefühle. Tränen, viele. Weiß nicht warum, aber irgendwie strömen sie nur so. Irgendwie bringe ich die Worte "Ich laufe vor mir weg, das bin nicht ich im Moment" raus. Sonja war mit soviel Gefühlen, soviel unbeschreibbarem wie Duft, Stimmlagen, Gestiken, in diesem Traum so nahe. So nahe bei mir, daß es wie ein Fall aus 100m auf den kalten nassen harten Boden erscheint, jetzt wo ich gerade doch alleine auf einmal immer mehr realisiere: es war ein Traum.
    Als ich mich entschied, daß jetzt zu schreiben und damit nun fertig bin, ist es Samstag, 27. November 2004, kurz nach 7h morgens, die Kirchenglocken gehen in der Nähe. Ich liege noch halbwach und versuche wieder einzuschlafen, bin aber so innerlich aufgewühlt wie noch nie zuvor. Hab auch ein Gefühl, daß ich nicht beschreiben kann; so als weiß ich todsicher, daß ich diesen Traum heute nicht abstreifen kann und er mich den ganzen Tag begleitet. Hab das Gefühl, der Tag wird heut enorm schwer werden.
    Die Kirchenglocken machen es nicht einfacher, Erinnerungen an sie. Das Pfarrhaus direkt neben der Kirche, das häufige Glockenläuten vor allem Morgens, wenn ich bei ihr zur Besuch war und ich morgens aufwachte. Das Leben rund um und mit der Kirche, das Leben im Pfarrhaus, mit ihrem Daddy als Pfarrer, mit ihren Brüdern. Bereit nach dem Frühstück mal noch kurz mit Sonja mit dem Auto ein paar Freunde besuchen zu gehen. Ihre Mum beim Basteln im Wohnzimmer, die Kanarienvögel im Käfig...

    ----

    Hilfe....
    sl :cry: :cry:
     
    #1
    SunsetLover, 27 November 2004
  2. Lichttänzer
    Verbringt hier viel Zeit
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    Ich muss dir sicherlich nichts darüber erzählen, wie Träume entstehen und warum bestimmte Dinge aus unserem Wachleben darin vorkommen. Ich kann aus deinem Traum eigentlich nur einen einzigen Schluss ziehen, aber dazu später. Zunächst möchte ich noch loswerden, dass meine eigenen Träume quasi eine Art Variable darstellen: Die Ereignisse, die sich in meinen Träumen vollziehen, finden tatsächlich irgendwann statt. Ich fühle mich dann immer wie in einem furchtbaren Déjà-Vu, allerdings gibt es eine Einschränkung. Die Handlungen finden immer mit anderen Personen statt. Soll heißen, was ich träume, bewahrheitet sich irgendwann, aber ich kann nicht sagen, wann oder mit wem. Die Handlung bestätigt sich, aber die Trauminformation, wer darin verwickelt ist, ist nutzlos. Daher der Ausdruck "Variable". Vielleicht ist das eine Begabung unseres Unterbewusstseins, Dinge logisch vorauszusagen, die wir mit unserem Normalbewusstsein nicht mal ahnen können.
    (Im Zuge dieser meiner persönlichen Erfahrung würde ich dir raten, dein Augenmerk noch einmal auf die Person zu richten, mit der Sonja gesprochen hat, die du aber nicht erkennen konntest.)


    Jetzt kommt mein kleiner Griff ins Traumlexikon.
    Du erzählst, dass du in deinem Traum die Personen erkennen konntest. Sofern du sie an ihrem Gesicht erkennen konntest, bist du traumtechnisch gesehen eine mittlere Seltenheit. Jedenfalls wird nach morgenländischer Traumdeutung das Erkennen von Gesichtern als Wunsch nach Harmonie gewertet. Solltest du allerdings simpel gewusst haben, wer die anderen Personen im Raum sind, ist das nichts Ungewöhnliches.
    Der nächste Punkt, der mich ein wenig stutzig gemacht hat, ist deine Beschreibung mit der Bettwäsche. Größere Mengen schmutziger Wäsche werden nämlich als Symbol für Ungerechtigkeiten betrachtet, die dem Träumer zugefügt wurden oder werden. Die Frage "Kommt die Wäsche in die Waschküche?" lässt sich unter diesem Aspekt natürlich völlig neu deuten.
    Mit den Tränen ist es kompliziert. Einerseits sagt man, dass Leute, die im Traum weinen, dadurch innere Spannungen lösen, die sie im Wachleben nicht wahrhaben wollen. Andererseits aber ist es eines der stärksten Symbole überhaupt, wenn man im Traum weint und beim Aufwachen bemerkt, dass man tatsächlich Tränen vergossen hat; dies ist oftmals Hinweis auf ein Trauma oder eine tief gehende Verletzung. Jetzt kommt der komplizierte, widersprüchliche Aspekt. Wenn man andere Menschen im Traum weinen sieht, ist dies ein Symbol für sich anbahnende, freudige Ereignisse. Ich weiß nicht genau, wie beides zusammenpasst, vor allem nicht in Bezug auf die von dir beschriebene Situation.


    Man könnte unendlich an deinem Traum weiterdeuten, in jedem einzelnen Aspekt. Aber die Hauptpunkte werfen in mir folgende Überlegung auf: Anscheinend hast du das Schlimmste bei weitem nicht überstanden, im Gegenteil. Das Gefühle so plötzlich so intensiv quasi aus dem Untergrund auftauchen heißt nach meinem Dafürhalten, dass sie auch irgendwie da hinuntergezwungen wurden. Und jetzt sind sie wieder da, mit allen Hoffnungen und Ahnungen in Bezug auf deine Zukunft.
    Ich denke, das wühlt dich so auf, die Frage, ob nicht schon alles vorbei war oder ob deine Gefühle und die damit verbundenen Probleme noch präsent sind.
     
    #2
    Lichttänzer, 27 November 2004
  3. SunsetLover
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Danke erst mal für deine ernste und sehr interessante Antwort.

    Ich hab sie nicht gesehen, kann mich auch nicht erinnern, daß sie irgendwas gesprochen hat, so daß ich es hören konnte geschweige denn mit mir gesprochen. Was ich absolut nicht weiß ist, was mein Uni-Kollege darin zu suchen hat. Zwischen ihm und Sonja gibt es auch keine Verbindung; die zwei haben sich vielleicht 3mal gesehen wenns hoch kommt. Und vor allem der kuurze "Streit" mit ihm. Ich weiß, daß es eine konkrete Frage gab, aber ich weiß sie nicht mehr.

    Also ich bin ziemlich sicher, daß ich die Gesichter erkennen konnte. Von Alex und von Sonja fast 100% sicher. Und ich bin auch eher ein Mensch, der sehr harmonieliebend ist. Sei es in der Familie oder sei es auch, was Partnerschaft angeht. Ich kann lange Streitigkeiten und vor allem Ungereimtheiten, die länger unausgesprochen zwischen mir und anderen stehen, absolut nicht haben.

    Diese Symbolik hat mich wirklich ziemlich erstaunt, weil es paßt. Aus meiner Perspektive logischerweise, aber auch mit ein bißchen Menschenverstand neutral gesehen ist es so, daß meine Ex mir einiges an Ungerechtigkeiten an den Kopf geworfen hat. Bemerkungen eben wie das mit den 4 Jahren, in denen ich eigentlich sehr sehr viel für die Beziehung gearbeitet und investiert habe und das hat sie ja dann damit irgendwo von einer Sekunde auf die andere als nichtig erklärt. Aber auch noch andere Sachen, es wären viele Beispiele. Die Sache mit der Waschküche...keine Ahnung. Sie ist oft Diskussionen von Problemen aus dem Weg gegangen, die "Wäsche" wurde also im Prinzip seltenst auf ihre Initiative gewaschen. Daher vielleicht ihre Frage? Weil normal weiß man ja, wo Wäsche hingehört...

    Ich weiß nicht welche Spannung das sein soll... oder vielleicht ist es eben einfach so, daß ich mir mehr versuche klar zu machen: ich bin schon längst über sie hinweg, aber ehrlich habe ich noch nicht mit ihr abgeschlossen und liebe sie doch noch. Das sie mir mindestens im Moment ziemlich fehlt, ist sicher.

    Ich weiß nicht mehr, ob ich schon beim Träumen geweint hab. Aber zumindest direkt nach dem Aufwachen sind die Dämme gebrochen. Zum Thema "Trauma" oder tiefgehende Verletzung... I don´t know. Klar, verletzt bin ich schon, wie tief, das kann ich wohl irgendwie nicht abschätzen. Aber anscheinend ja schlimmer als ich dachte.

    Wenn du das so genau aufspalten kannst: ich kann nicht mit 100%tiger Sicherheit sagen, daß sie auch geweint hat. Ich bin mir ziemlich sicher, aber nicht ganz. Aber zumindest war sie auch ab diesem Zeitpunkt, wo ich angefangen habe, auch hochgradig aufgelöst.

    Das kann (leider) gut sein. Ich hatte ein paar Wochen nach der Trennung meine Zwischenprüfung im Geo-Studium; hatte also nicht wirklich Zeit immer das alles jetzt durchzukauen, da ich ein großes Pensum zum Lernen hatte. Und ich habe auch ziemlich schnell versucht, wieder auf den Damm zu kommen, abzuschalten, mich abzulenken. Neue Digitalkamera, angefangen Inline Skates zu fahren, nächstes Jahr (mit einem anderen Uni-Kollegen) eine Fahrradtour in die Normandie- alles Dinge, die die letzte Zeit irgendwie erst geboren wurden. Es kamen zwar immermal wieder ein paar Tage dazwischen, wo ich down war, aber tendenziell hatte ich das Gefühl, darüber weg zu sein.


    Ich hab bis zuletzt versucht, noch zu retten was zu retten ist und hab dann danach versucht, wenigestens eine Freundschaft aufzubauen, wobei sie sich eigentlich aber fast total quer gestellt hat und das ist im Prinzip auch gescheitert. Aber: es kann schon sein, daß ich irgendwo damit nicht abschließen kann, es ist einfach schwer sich daran zu gewöhnen, daß wir uns vielleicht nie mal wenigstens freundschaftlich die Hand reichen können.
     
    #3
    SunsetLover, 27 November 2004
  4. SunsetLover
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Hab auch mal etwas recherchiert und einiges gefunden:

    Computer:
    Das Traumsymbol Computer deutet auf die Ordnung hin und das Rationale im Leben. Auf der anderen Seite stellt das Traumbild Computer auch fast immer einen Hinweis auf die fehlende menschliche beziehungsweise persönliche Kommunikation dar.
    => Ich bin normal ein recht rationaler Mensch und die Kommuninkation war auch ein großes Problem mit meiner Ex, da wir eine Fernbeziehung hatten die zudem durch die zurückhaltende Art meiner Ex dann oft noch schwerer war. :frown:

    Stuhl:
    symbolisiert das Ansehen und die stellung bei anderen.
    Dieses Sitzmöbel umschreibt kurze Ruhepausen nach der Arbeit, denn er ist nicht so bequem wie z. B. ein Sessel.
    => Ich hab zwischen meiner Ex und meinem Uni-Kollegen (= Uni) gesessen, und wenn ich etwas überlege, war es auch so, daß sehr es auch sehr oft wegen der Uni Krach gegeben hat mit meiner Ex. Einfach deswegen, weil ich weniger Zeit hatte, als ich nach der Uni nachhause kam (in dem Jahr, das sie bei mir verbrachte) und dann eben noch was machen musste. So saß ich lange eben zwischen diesen beiden "Stühlen" Uni einerseits und meine Beziehung andererseis.

    sitzen:
    das Sitzen im Traum weist auf Entspannung, Gelöstheit und seelische und geistige Ausgeglichenheit hin oder verkörpert den Wunsch danach.
    => Wunsch der Ausgeglichenheit eben zwischen Uni und meiner Beziehung? Würd passen... :frown:

    Fahrrad:
    Wer von einem Fahrrad träumt, ist ein fröhlicher, naturverbundener Mensch.
    Das Fahrrad verweist auf Jugend und vielleicht auch auf das erste, aufregende Bewusstwerden der Sexualität.
    =>Das stimmt bei mir, zumindest was im Moment naturverbunden angeht. Fröhlich im Moment leider eher nich... Und meine Ex war meine erste in Richtung der Sexualität ernste und richtige Beziehung, in der wir beide das erste mal zusammen viel "entdeckt" haben.

    Wenn ich das alles zusammenziehe, ist es erschreckend, welche Symbolik da wirklich zutrifft. Ich hab von sowas nie sonderlich viel gehalten, aber auch das mit der Wäsche usw. paßt irgendwie alles ziemlich gut zusammen. :frown:
     
    #4
    SunsetLover, 27 November 2004
  5. Pug
    Pug (34)
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    Wasser im allgemeinen hat nach meinem Wissen immer etwas mit Gefühlen zu tun. Also auch Tränen.

    Es heißt auch, wenn man von Gebäuden träumt, geht es um das innere in einem selbst. Sprich, du Träumst von dir und deiner Situation. Gut, soweit waren wir ja schon. :smile:

    Was deinen Freund betrifft: Es kann möglicherweise so sein, daß du eigentlich möchtest, daß deine Freunde dir mehr helfen. Außerdem interpretiere ich dein Streitgespräch mit ihm so, daß du vielleicht glaubst, ihn während deiner Beziehung mit deiner Ex vielleicht vernachlässigt hast.

    Ansonsten finde ich die Erklärung von Lichttänzer gut.


    (Bin aber absoluter Leihe, also gib nix auf meine Kommentare) :zwinker:
     
    #5
    Pug, 27 November 2004
  6. SunsetLover
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Hallo, danke für deine Antwort,
    ja, daran hab ich auch schon gedacht. Es war auch leider des öfteren so, daß wir nicht sonderlich viel zu dritt unternehmen konnten. Auch wenn er für die Uni als Ganzes stehen sollte, würde das Sinn machen, weil sie auch eben teilweise unter dem ganzen Trouble gelitten hat.
     
    #6
    SunsetLover, 27 November 2004

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