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  • Theresamaus
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    9 Mai 2009
    #1

    Seid ihr für Legalisierung von Inzest, wenn dabei keine Kinder gezeugt werden?

    Nach §173 StGB ist vaginaler Beischlaf zwischen engen Verwandten (also Inzest) verboten. Es gibt aber viele Länder, in denen Inzest nicht gesetzlich unter Strafe steht. Das sind sogar ganz viele. Dann wird es wohl Gründe dafür geben.
    Analer oder oraler Beischlaf unter Verwandten bleibt straffrei, weil dabei keine (behinderten) Kinder gezeugt werden können. Wenn man so argumentiert, könnte man doch auch den vaginalen Beischlaf legalisieren, sofern dabei keine Kinder gezeugt werden, sei es durch gute Verhütung, durch Impotenz des Mannes, durch Sterilisation oder durch Menopause?
     
  • User 32843
    User 32843 (30)
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    9 Mai 2009
    #2
    Solange dabei niemand geschädigt wird (also keine Kinder) und beide freiwillig mitmachen sollte man sie machen lassen. Das kann dem Staat nun wirklich egal sein.
     
  • neverknow
    neverknow (29)
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    9 Mai 2009
    #3
    Ja, eigentlich schon, wenn dabei keine Kinder gezeugt werden können. Die Frage ist nur, wie weist man das nach?

    Klar, homosexuelle Geschwisterpärchen haben es da leicht, aber wenn das nur denen erlaubt wäre, würden die heterosexuellen diskriminiert. Also auch heterosexuellen erlauben, wenn mindestens einer von denen sterilisiert ist? Aber was, wenn der vielleicht später mit jemand anders doch noch Kinder bekommen will?

    Auch wenn ich es wahrscheinlich trotzdem irgendwie "komisch" fände, wenn jemand mit seinem Bruder oder seiner Schwester zusammen ist ...
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    9 Mai 2009
    #4
    Schwierige Frage, aber die jetzige Regelung finde ich so gesehen schon unlogisch.
     
  • Lily87
    Gast
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    9 Mai 2009
    #5
    Ja, solange sie keine Kinder zeugen. :zwinker:
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
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    9 Mai 2009
    #6
    Meiner Meinung nach sollte wirklich nur vaginaler Geschlechtsverkehr verboten werden, da hier immer (auch wenn verhütet wird) Inzest-Kinder entstehen können.

    Bei allen anderen Sexualpraktiken fehlt diese Gefahr, so dass kein Grund für ein Verbot besteht.
     
  • ~Miako~
    ~Miako~ (30)
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    9 Mai 2009
    #7
    Gennau :smile:
     
  • BABY_TARZAN_90
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    9 Mai 2009
    #8
    Ich finde das Verbot o.k.

    Wobei die Sache ja meistens erst dann ans Licht kommt, wenn das Verbot seine Wirkung schon verfehlt hat...

    Ist das Kind aber einmal da, dann muss sein Wohl im Mittelpunkt stehen. Ob dann die Bestrafung der Eltern hilfreich ist, steht auf einem andern Blatt...

    Oder es geht wie beim Ödipus - die Partner wissen gar nicht, wie nahe sie einander verwandt sind. Und das ist dann auch kein Fall weder für ein Verbot noch für eine Strafe.
     
  • User 32843
    User 32843 (30)
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    9 Mai 2009
    #9
    - Beim Analverkehr kann dann Sperma rauslaufen und so in die Vagina gelangen -> Kinder können entstehen.

    - Beim gegenseitigen Fingern kann Sperma an die Hand und so in die Vagina gelangen -> Kinder können entstehen

    etc... wenn sinnvoll verhütet wird kann auch bei vaginalem Verkehr nichts passieren, wenn man unvorsichtig ist auch ohne vaginalem Verkehr. Wie will man den Eltern dann beweisen dass sie "richtigen Sex" hatten, um sie zu verurteilen?
     
  • donmartin
    Gast
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    9 Mai 2009
    #10
    Wenn 2 Menschen zusammen Sex haben und das freiwillig, hat das einen Grund. Wenn nicht sogar "Liebe" im Spiel ist. Und wenn es geknallt hat, kann kein Gesetz der Welt irgendetwas verbieten.

    Es ist genauso "Schwachsinnig", dass der Gesetzgeber sich da einmischen würde, und die Art des Geschlechtsverkehrs vorschreiben will und das auch noch zu kontrollieren.....

    Über "Zwangsmaßnahmen" um keine Kinder zeugen zu können will ich garnicht nachdenken wollen. Das hatten wir schon......

    Jeder der raucht oder Drogen nimmt ist sich der Risiken bewusst.
    Der Gesetzgeber verbietet es aber nicht, trotz Milliarden Schäden.
    (jetzt bitte nicht die Diskussion.."ja aber er verdient ja auch...)...

    Vielleicht tut auch im Fall "Inzest" und Schwangerschaft ein wenig Aufklärung not....Nicht verbieten und noch mehr tabuisieren....
     
  • Daniel117
    Daniel117 (28)
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    14 September 2010
    #11
    Hi

    Hallo. Also ich finde es sollte erlaubt werden solange keine kinder dabei rauskommen,obwohl ich das auch klar mit einschrenkungen sage, weil die begründung das die warscheinlichkeit von behinderten kindern dadurch sehr groß ist einfach nicht stimmt. Ich sehe da eher die kinder selbst, die sicher kein leichtes leben hätten wenn das raus käme. Leider... Gruß Daniel
     
  • 14 September 2010
    #12
    Jede sexuelle Aktivität zwischen Menschen, welche auf Freiwilligkeit basiert sollte geschützt sein, durch den Staat.
    Das dies nur bedingt umgesetzt ist, ist längst bekannt und zeigt die gewisse Doppelmoral was bei Toleranz und Freiheit heute zu sehen ist.
     
  • Kurzstreckenfahrer
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    14 September 2010
    #13
    Gleichgeschlechtlichen Inzest fände ich auch okay. Wenn der Vater mit dem Sohne...kein Problem.
    Kinder von Inzestpaaren neigen gehäuft zu Fehlbildungen. Ein behindertes Kind ist für niemanden gut, nicht mal für das Kind selber.
     
  • 14 September 2010
    #14
    Wenn auf diese eugenische Weise argumentiert wird, müsste man wohl jede Partnerschaft auf ihre Kindertauglichkeit überprüfen, da auch bei nichtverwandten zum Teil ein erhöhtes Risiko auftreten kann.
    Und genauso bei Leuten mit Behinderungen.

    Und umso weiter fortgeschritten die Möglichkeit die Geburt zu kontrollieren, würden nur noch "gesunde" Kinder geboren werden müssen. Solch eine Argumentation führt direkt in die Aufwertung der Menschen aufgrund von gewissen Kriterien, ausser man möchte die Argumentation auf eine kleine Gruppe begrenzen, durch eine willkürlich gesetzte Grenze.

    http://www.gfhev.de/de/startseite_news/2008_GfH_Stellungnahme_Inzestverbot.pdf

    Es findet hier also klar eine Diskriminierung statt. Hier wird eine Gruppe von Leuten irgendwas verwehrt aufgrund von zwielichtigen Argumenten und diese Argumente könnten genauso für andere Personen angewendet werden, dies ist aber nicht der Fall.

    Der Staat soll hier eher wieder den Standpunkt des Aufklärers einnehmen: Problematik für die Kinder und den Leuten mit diesen Neigungen unterstützen und helfen.
     
  • User 87573
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    14 September 2010
    #15
    Mir sind inzestöse Beziehungen egal, solange man eben darauf achtet, dass daraus keine Kinder entstehen und solang das von beiden Seiten aus auf freiwilliger Basis stattfindet.
    Für mich wärs nichts, aber ich muss es ja auch nicht machen.
     
  • User 36171
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    14 September 2010
    #16
    Unter Menschen, die auf Augenhöhe sind (also eben NICHT der Vater mit der sechzehnjährigen Tochter), zum Beispiel Geschwister, wäre ich für eine Legalisierung, ja. Das ist meines Erachtens nur logisch.
     
  • sleepyDragon
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    15 September 2010
    #17
    Die bekanntgewordenen Fälle von Inzest kann man an einer Hand abzählen. Dabei meine ich die einvernehmlichen. Da schädigt man mit dem Verbot die paar Betroffenen.
    Für Vergewaltigung bzw. Mißbrauch von Schutzbefohlenen gibt es schon Paragraphen im Strafgesetzbuch.
    Aber die christliche Tradition ist dagegen, daher wird es wohl noch eine Weile dauern, diese überflüssige Strafbarkeit abzuschaffen.
    Sieht man nur mal die Umfragen hier im Forum zu dem Thema, ist nicht anzunehmen, dass plötzlich alle Welt Inzest betreibt, sobald der Paragraph wegfällt.

    PS: Mir fehlt der Auswahlpunkt "Ich bin für Legalisierung ohne Einschränkung"
     
  • Kronos
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    15 September 2010
    #18
    Wenn ich wider Erwarten doch manchmal aus Langeweile zur Mittags/Nachmittagszeit das Fernsehgerät einschalte und in dem dann dort ausgestrahlten Programm sehe, was für Gestalten sich dort auf der Bühne der jeweiligen Sendungen so tummeln, dann wäre das (eine Kontrolle/Überprüfung) mit Sicherheit nicht die schlechteste Idee.
     
  • User 96994
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    15 September 2010
    #19
    Ich bin auch dafür, dass es erlaubt ist. Wenn sie das Risiko behinderte Kinder zu bekommen eingehen wollen ist das ihr Ding auch wenn ich das nicht gut finde. Das sehe ich aber nicht nur bei Inzest so, sondern auch bei Paaren in denen einer oder beide eine Behinderung haben bei der die Wahrscheinlichkeit diese an die Kinder weiterzugeben hoch ist.
     
  • User 15352
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    15 September 2010
    #20
    Genau aus diesem Grunde bin ich dagegen. Sollten sexuelle Handlungen zwischen Vater und Sohn beispielsweise legal sein, könnte man weitaus schwerer Missbrauchsfälle aufdecken.
     

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