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  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    17 März 2009
    #1

    Seid ihr für oder gegen einen EU-Beitritt der Türkei?

    Es gibt bei uns Befürworter und Gegner eines EU-Beitritts der Türkei. Momentan wird das nicht so heiß diskutiert, aber ist noch nicht vom Tisch.
    Seid ihr dafür oder dagegen?
     
  • User 24257
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    17 März 2009
    #2
    dafür,
    wenn die Voraussetzungen, die an die Türkei gestellt werden, erfüllt sind und wenn die Union innenpolitisch wieder so gefestigt ist, daß sie aufnahmebereit ist. Das allerdings kann noch lange dauern.

    Man sollte erstmal klar machen, daß die EU sagt, wann und wie es laufen wird. Also ganz klar die Frage: Wer will was von wem?

    Daß die Türkei zum Großteil in Asien liegt, ist zumindest geographisch kein Argument. Diese Grenze ist geographisch willkürlich. Kulturell läßt sich da allerdings sicher einiges argumentieren.
     
  • krava
    krava (36)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    17 März 2009
    #3
    Dagegen.

    Kultur, Politik und Religion passen nicht zum Rest der EU.
     
  • Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    17 März 2009
    #4
    Kulturell kein Thema. Menschrechtlich und politisch schon.
     
  • ~Miako~
    ~Miako~ (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    17 März 2009
    #5
    Dagegen.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    36
    nicht angegeben
    17 März 2009
    #6
    Aber die Türken in der Türkei sind häufig moderner als die Türken in Deutschland.
    An deutschen Unis gibt es kein Kopftuchverbot, in der Türkei schon. Ironischerweise könnten die deutschen Türken moderner werden, wenn die Türkei EU-Mitglied wird und mitredet.:smile:
     
  • User 24257
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    17 März 2009
    #7
    Politik und Beachtung der Menschenrechte können geändert werden, bzw. hat die Türkei in dieser Thematik schon weite Fortschritte gemacht.

    Kultur und Religion: Ich verweise mal auf das Motto der EU: "In Vielfalt geeint"

    Außerdem gibt es ja schon so riesige Unterschiede zwischen den Kulturen der EU. Man vergleiche mal die finnische Kultur mit der portugiesischen. Oder die rumänische mit der irischen.

    Die Tükei steht zudem letzlich noch immer in der Tradition der oströmischen und byzantinischen Kultur. Auch das osmanische Reich war immer eng an Europa gebunden. Wobei man natürlich dazu sagen muß, daß es in ostanatolischen Bergdörfern nochmal ganz anders aussieht als in Istanbul.
     
  • musicus
    musicus (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    18 März 2009
    #8
    dafür.

    die türkei ist auch 'ideologisch' ein wichtiges bindeglied zwischen europa und asien bzw. der arabischen/orientlaischen/islamischen welt.
     
  • *Luna*
    *Luna* (35)
    Meistens hier zu finden
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    in einer Beziehung
    19 März 2009
    #9
    Eindeutig dagegen. Ich finde irgendwann muss mit der EU Schluss sein, es können nun mal nicht alle in die EU. Außerdem passt die islamische und christliche Kultur/Religion einfach nicht zusammen. Es gibt bzw. es würde nur zu Konflikten kommen, nicht nur finanziell! Ich sehe keine Vorteile sondern nur Nachteile.
     
  • Papier
    Gast
    0
    19 März 2009
    #10
    Zurzeit ist die Türkei Politisch und Gesamtökonomisch noch lange nicht soweit. Allerdings muss man festhalten das Staaten wie Rumänien oder Bulgarien die ein Korruptionsloch schlechthin sind eigentlich viel rückständiger sind was die Ökonomie betrifft. Jene hätte ich auch längst nicht in die EU aufgenommen, da diese Staaten der EU nichts geben können sondern nur nehmen müssen aufgrund ihrer desolaten Lage hab ich von der Idee sowieso nichts gehalten - da ich die EU für eine Institution halte die auf geben und nehmen basiert und auch aufgebaut wurde und nicht dafür da ist Staaten mit dem höchsten Korruptionsindex die Subventionen hinterher zu werfen.
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
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    19 März 2009
    #11
    In Sachen Rechtsstaatlichkeit, politischer Stabilität, Wirtschaftskraft, etc. ist die Türkei noch meilenweit vom EU-Standard entfernt, so dass ich einen EU-Beitritt überhaupt nicht unterstützen kann.

    Auch auf Grund der geografischen Lage, der Religion und der Kultur halte ich einen EU-Beitritt für äußerst fragwürdig.
     
  • User 77547
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    19 März 2009
    #12
    Wenn die Türkei die Aufnahmekriterien erfüllt und die EU sich mal wieder selbst im Klaren ist, wohin sie eigentlich will (Stichwort: Lissabon-Vertrag), dann sehe ich eigentlich keinen Grund, weshalb man die Türkei nicht aufnehmen sollte.

    Wird aber sicher noch ein paar Jahre dauern bis es soweit ist.
     
  • Sheilyn
    Sheilyn (33)
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    19 März 2009
    #13
    DAGEGEN.

    und auch dagegen, wenn es um die schweiz gienge.
     
  • Papier
    Gast
    0
    19 März 2009
    #14
    Da käme gleich die Frage auf: Was trennt die Schweiz eigentlich noch von einem EU Staat, ausser der offiziellen Bezeichnung? Personenfreizügigkeit ist gegeben, liberalisierter Handel, liberalisiertes Finanzsystem sowieso und das schweizer Bankgeheimnis ist spätestens mit dem Faktor UBS eigentlich auch nicht mehr weit von der EU entfernt, der gesamte schweizer Warenverkehr läuft über oder in der EU...
     
  • User 24257
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    19 März 2009
    #15
    Unmittelbare Geltung des primären (EG- und EU-Verträge) und sekundären (Richtlinien und Verordnungen und son Zeug) Gemeinschaftsrechts fällt mir jetzt so ein :zwinker:
     
  • Papier
    Gast
    0
    19 März 2009
    #16
    Eigentlich gelten jene dort auch, da in der EU nur das verkauft werden darf was den EU Richtlinien entspricht....
     
  • User 24257
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    19 März 2009
    #17
    naja. Vorschriften, wie Sachen produziert werden dürfen, ist ja nur ein kleiner Teil des Gemeinschaftsrechts.
    außerdem ist das eine sehr indirekte Geltungsweise.
     
  • User 29206
    User 29206 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    19 März 2009
    #18
    Wer Rumänien und vor allem Bulgarien aufnimmt, der muss auch die Türkei aufnehmen, wenn die Aufnahme irgendetwas mit zivilgesellschaftlicher Entwicklung und wirtschaftlicher Stabilität zu tun haben soll.

    Wer da sagt, wir könnten die Osmanen nicht aufnehmen, weil sie Muslime sind, sagt auch, dass Albanien und Bosnien kein Teil von Europa sind.

    Grundsätzlich bin ich aber gegen eine Osterweiterung, die nur weitere Staaten beschert, die aufgrund historischer Spezifika eine rückständige Auffassung von nationalem Egoismus ihr Eigen nennen.
     

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