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selbständig machen..ja oder nein?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von ninja, 31 August 2005.

  1. ninja
    ninja (52)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    also, ich habe überraschend das angebot erhalten, eine firma zu übenehmen, die sich auf autopflege /-aufbereitung spezialisiert hat. den umsatz der fa. kenne ich, weil ich schon seit einiger zeit die rechungen schreibe.

    was mir nur nicht klar ist, welche kosten kommen auf mich zu? so z. b.: beiträge an IHK, berufsgenossenschaft pp.

    hat jemand von euch erfahrungen in diesen dingen?

    was mich im moment noch etwas abhält, ist, dass ich den bisherigen inhaber der fa. als angestellten übernehmen "müßte". "müßte" deshalb, weil über ihn die momentanen geschäftskunden gehalten werden. mit der person sehe auch kein problem. vielmehr schreckt mich der aufwand mit den öffentlichen stellen (sozialversicherungen pp.). das muss ich noch klären.

    aber auch hier wäre ich für erfahrungsberichte / meinungen dankbar.

    ninja
     
    #1
    ninja, 31 August 2005
  2. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
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    Verheiratet
    Erstmal die Frage: Welche Rechtsform hat die Firma
    Zweitens: Wieviele Angestellte müssten übernommen werden
    Drittens: Nicht nur der Umsatz sondern der Gewinn der Firma sind kja für dich interessant gibt es Bilanzen oder E/Ü-Rechnungen der Firma
    Hat die Firma nen Steuerberater der dir das mal aufbereiten kann etc pp.
     
    #2
    Stonic, 31 August 2005
  3. martin99
    Gast
    0
    was auch noch interessant wäre: warum will der bisherige Inhaber die Firma abgeben??
     
    #3
    martin99, 31 August 2005
  4. Mr. Boo
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich denke auch, dass der Grund warum der bisherige Inhaber die Firma abgeben möchte sehr interessant wäre.
    Für mich gibt es eigentlich nur 2 Gründe:
    Entweder WILL er aufhören (z.B. aus Altersgründen) und sich mit dem verdienten Geld ein schönes Leben machen oder er MUSS aufhören, weil das Ganze keinen Gewinn abwirft und die Bank ihm im Nacken sitzt.

    Das Ganze muss vorher wirklich gut durchgerechnet und überlegt werden. Vermutlich wirst Du eine gutgehende Firma ja auch nicht kostenlos bekommen, sondern einen Kaufpreis dafür bezahlen müssen - und der muss auch erst mal vorhanden und kalkuliert sein.

    Selbständigkeit bedeutet eben nicht nur 'sein eigener Herr sein' , sondern eben auch untermehmerisches Risiko, wenig oder keine Ferien, Verantwortung und eben auch eine Menge 'Formalismen' und Behördengänge.
     
    #4
    Mr. Boo, 31 August 2005
  5. ninja
    ninja (52)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    na dann wollen wir mal:

    1. der bisherige inhaber hat insolvenz angemeldet, weil er einfach den überblick verloren hat, ihm im mai die frau weggelaufen ist und ihm tatsächlich die bank und auch das fa im nacken sitzen.

    er bekam vom gericht eine insolvenzverwalterin bestellt, die den laden seit rd. zwei monaten führt. die wiederum hat mir den laden zu übernahme angeboten, weil ich dort eigentlich nen 400, -€-job (fakturierung etc.) habe.

    die rechtsform ist mir unbekannt, soll heißen, es ist keine gmbh, ltd. oder dergl. er hat nen gewerbe angemeldt und gut. so müßte es auch bei mir laufen, da ich kein einlagekapital (auch kein inventar) für eine gmbh habe.

    2. "übernommen" werden müßte der bisherige geschäftsinhaber. darin sehe ich ansich kein problem, weil er zunächst das bindeglied zu bestehenden kundschaft ist.

    3. bilanzen hab ich noch nicht gesehen. aber mittlerweile (ich komme gerade vom betrieb) kenne ich die kostenseite. dem gegenüber kenne ich den umsatz seit 01.06.05. wenn ich berücksichtige, dass ich einen angestellten habe, scheint es sich zu rechnen soweit man nicht davon leben muss (muss ich auch nicht, da ich einen hauptberuf habe), sondern den gewinn nach steuern als ...hmm...taschengeld/zuverdienst sieht.

    4. einen steuerberater gibt es im moment nicht, sondern nur die inso-verwalterin. und die spielt mit nicht ganz so astreinen karten (führt hier zu weit um das auszuführen).
    fakt ist, sie will die fa. verkaufen, das bedeutet: kundenstamm, vorhandene betriebsmittel. nach unserer einschätzung max. 300,-- € für die betriebsmittel, weil es keine verträge hinsichtlich der kundenbindung gibt. die verwalterin spricht hier aber von 2,5 - 3-fache des umsatzes; völlig illosorisch!

    der reiz in der übernahme liegt darin, dass man die chance hat, ein wirklich ausbaufähiges geschäft fast für lau zu bekommen. meine angst besteht eigentlich darin, an irgendeiner stelle mit kosten konfrontiert zu werden, die nicht bekannt waren.

    hmm, muss noch ne menge grübeln....

    ninja
     
    #5
    ninja, 31 August 2005
  6. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
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    Verheiratet
    Naja dann pass auf das du im Kaufvertrag nicht die Rechtsnachfolge antrittst und somit für evtl. Schulden aufkommst die der alte CHef bei Zulieferern usw hat.

    Vor dem Kauf würd ich mir ne Bilanz bzw. E/Ü geben lassen und die von einem Steuerberater checken lassen
     
    #6
    Stonic, 31 August 2005
  7. Mr. Boo
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    naja, wenn der bisherige Inhaber Insolvenz angemeldet hat ('weil er den Überblick verloren hat'), dann sieht's für mich so aus, als ob das Ganze nicht nur so 'nebenbei' läuft, sondern ein Full-Time-Job sein könnte.
    Und, dass die Kosten 'so ganz von alleine' davonlaufen.....

    Also ohne eine eingehende Prüfung der Bilanz und GuV würde ich mich da nicht dran wagen. Sonst kann es ganz schnell gehen, dass Du trotz geringer Anfangsinvestitionen ins Minus gerätst..

    ich wär' vorsichtig......
     
    #7
    Mr. Boo, 31 August 2005
  8. ninja
    ninja (52)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    thanx einstweilen für die antworten.

    @stonic
    der hinweis ist gut! ich hatte das aber eh so gesehen, dass bestenfalls inventar übernommen wird. ansonsten eine rechtlich klare trennung zum vorgänger.

    @boo
    also, dass das dingen den bach runtergegangen ist, liegt wirklich in der person. er hat schlicht die privatentnahmen übertrieben oder lachs ausgedrückt, auf zu großem fuß gelebt.

    nach meiner einschätzung stehen einem monatlichen umsatz von rd. 4000,-- € (tendenz eher mehr) monatliche betriebskosten von rd. 2500,-- gegenüber. wenn ich -wie ich schon schrieb- nicht meinen lebensunterhalt davon bestreiten muss, sollte eine entsprechende "aufwandsentschädigung" nach steuern hängen bleiben.

    ninja.
     
    #8
    ninja, 31 August 2005
  9. Mr. Boo
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    zu den € 2.500 Ausgaben kommt dann noch das Gehalt für den bisherigen Inhaber hinzu, oder?

    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass da wirklich viel übrigbleibt. Als Hauptverdienst wird's sicher knapp, aber als Nebenverdienst - so wie Du das anstrebst - vielleicht doch gar nicht sooo schlecht.....
     
    #9
    Mr. Boo, 31 August 2005
  10. ninja
    ninja (52)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    7
    vergeben und glücklich
    @boo
    nein, das gehalt ist -vorläufig- darin enthalten. der gute wird pfändungen hinnehmen müßen. insofern "darf" er nicht viel verdienen. die eigentlichen betriebsaufwendungen belaufen sich auf ca. 1000,-- €.

    soviel erstmal für jetzt....termine :grin:

    thanx.

    ninja
     
    #10
    ninja, 31 August 2005

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