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Selbständigkeit - Welche Kosten?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von may, 12 Januar 2009.

  1. may
    may (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo,

    ich habe vor kurzem mein Studium abgeschlossen und bin nun seit geraumer Zeit auf Jobsuche. Da es sich aber wie es aussieht wahrscheinlich sehr schwierig gestaltet in meinem Bereich eine Festanstellung zu bekommen, bin ich nun am Grübeln und hin- und her überlegen ob ich den Schritt in die Selbständigkeit wagen soll.

    Eigentlich bin ich nicht so unbedingt der risikofreudige Mensch aber ich möchte finanziell endlich auf eigenen Beinen stehen und vor allem weg vom Arbeitamt :wuerg: Bei meiner Tätigkeit würde es sich hauptsächlich um Dozententätigkeit in der Vermittlung von Sprachen handeln und evt. ein völlig anderer Job (Mini-Job?) um dieses Gehalt noch aufzubessern. Ich denke die größten Verdienstmöglichkeiten gäbe es wie in vielen Branchen in der Sommer und Ferienzeit, da dort die Sprachkurse für die Dozenten gesucht werden quasi aus dem Boden sprießen :zwinker:

    Nun ja meine Frage an alle hier im Forum, die Erfahrungen mit Selbständigkeit haben wäre nun, welche Kosten so ungefähr auf mich zukommen würden (das schwankt sicher, suche erstmal nur nach einem ca.-Wert).......Kosten die eben sonst der Arbeitgeber übernimmt.

    Was kostet Krankenversicherung? - Ist privat oder gesetzliche für Selbständige besser?

    Welche weiteren Kosten kommen auf jeden Fall auf mich zu?
    Habe schon noch was von Rentenversicherung gehört.....was wohl auch nicht wenig ist. :hmm:

    Helft mir mal ein wenig weiter......und noch viel spannender: erzählt von euren Erfahrungen bei dem Schritt in die Selbständigkeit.

    Dankeschön :smile:
     
    #1
    may, 12 Januar 2009
  2. CK1
    CK1 (41)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    1. private Krankenversicherung, ist meist günstiger als die Gesetzliche
    2. private Altersvorsorge, nach einem guten und vorallem für diech passenden Tarif/Vertrag suchen, (gut Beraten lassen).
    3.Rechtschutzversicherung mit Abdeckung der Risiken aus der selbstständigen bzw. freiberuflichen Tätigkeit, da man heute an vielen Stellen den lieben Kunden/Konkurenten/Abmahnanwälten nur soweit trauen kann wie man/frau eine ausgewachsene Waschmaschine werfen kann. (Mein Bruder hat schon mehrfach vorgeschlagen, dass er seine Kunden im Notfall demnächst so betreut, wie sie seine die Rechnungen bezahlen :tongue: )
    Nicht zu vernachlässigen ist der Auwand mit den Umsatzsteuervoranmeldungen (zwischen quartalsweise und monatlich fällig mit den jeweiligen Zahlungen) Buchführung nicht vergessen.
    Nicht vergessen eine Umsatzsteuer Identnummer zu Beantragen, viele Zulieferer liefern nur an Kunden mit UStId.
     
    #2
    CK1, 12 Januar 2009
  3. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    kosten entstehen dir zunächst, wenn du ein gewerbe anmeldest.
    40 euro sind das (einmalig) glaub ich.

    tja, dann natürlich die krankenversicherung.
    da kannst du die billigste nehmen wo du nur notwendigste operationen bezahlt bekommst, oder eine teure, wo man dir jeden hustensaft erstattet. :grin:
    folglich kann man dir hier keine genauen kosten nennen. :zwinker:

    bei der rente musst du zunächst in die gesetzliche den mindestbeitrag einzahlen, bis du eine bestimmte anzahl von (eingezahlten) jahren nachweisen kannst. ... musst mal googeln.
    ansonsten kann (und sollte) man natürlich auch noch eine private altersversorgung anstreben.

    was die von meinem vorposter angesprochene rechtschutzversicherung angeht ... davon würde ich abraten, denn die ist viel zu teuer und für deine zwecke vermutlich nicht von nöten.
    falls du im recht bist, zahlt die gegenpartei ja deinen anwalt ... sofern man keinen vergleich macht.

    tja, das mit der umsatzsteuer ist kein buch mit sieben siegeln.
    das kann man getrost selber machen und insgesamt sind in dem elsterformular vielleicht 5 zahlen einzutragen.
    ich würde also auf einen steuerberater verzichten ... aber ich war ja auch schon mal selbständig und hab das immer selbst gemacht. :grin:

    sofern du nicht viele aufträge hast, kannst du mit deinen papieren zum finanzamt dackeln und die müssen dir dann bei der einkommensteuererklärung helfen ... sofern du deine zahlen halt parat hast.

    ansonsten wirst du dein telefon und internet absetzen können ... naja, der normale kram halt.

    das arbeitsamt informiert dich sicher genauer und ich würde dir raten dich dort genauer beraten zu lassen und seeeeehr gründlich zu überdenken, ob sich das ganze überhaupt rechnen kann.

    wenn es so einfach wäre seinen lebensunterhalt mit selbständigkeit zu bestreiten, hätten wir keine arbeitslosen mehr, sondern nur noch selbständige. :zwinker:

    rechne dir mal aus, was du monatlich zum leben brauchst.
    dann die kosten für DEINE selbst ausgewählte krankenversicherung, rentenversicherung, private altersvorsorge und evtl. kosten für auto etc. zusammen und dann weißt du, was du monatlich unbedingt einnehmen musst, um überhaupt über die runden zu kommen ... wobei man natürlich damit rechnen muss, das mal eine rechnung einfach nicht bezahlt wird und das dann mit erwirtschaftetem gewinn auffangen muss, oder auch mal eine auftragsflaute so ausgleichen muss, um seine laufenden kosten weiter bestreiten zu können.
     
    #3
    User 38494, 12 Januar 2009
  4. may
    may (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Muss man denn auch Umsatzsteuer zahlen bzw. Gewerbe anmelden, wenn man nicht im Verkauf tätig ist? Bei mir würde es sich wie gesagt hauptsächlich um Lehrtätigkeiten auf Honorarbasis handeln.

    Weiß jemand wie hoch dieser Pflichtbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung ist? Kann man sich davon bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze auch befreien lassen?

    @haarefan: Du hast recht so ein Schritt will sehr gut überlegt sein un ehrlich gesagt hab ich auch ein bissel Angst davor, nur sehe ich wenig bis gar keine Möglichkeiten mein Geld anders zu verdienen, da Dozenten oft nur auf Honorarbasis gesucht und eingestellt werden.....Festanstellungen ob Teil- oder Vollzeit sind sehr sehr rar gesät :geknickt:

    Danke schon mal für eure Tipps
     
    #4
    may, 12 Januar 2009
  5. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Aus Kostengründen war mein Onkel zu Anfang seiner Selbständigkeit 3 Jahre lang nicht mal krankenversichert...
     
    #5
    User 76250, 13 Januar 2009
  6. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    wie gesagt ... mach dich mal beim arbeitsamt schlau. ;-)

    wenn du selbständig bist, schreibst du grundsätzlich auf jede rechnung zzgl. 19 % mwst.
    (also zum beispiel:
    honorar: 100 euro
    zzgl. 19 % mwst: 19 euro
    zu zahlen: 119 euro)

    diese umsatzsteuer verwaltest du sozusagen treuhänderisch für vater staat.
    auf dem formular für die umsatzsteuer musst du angeben welche nettoumsätze (rechnungen die du geschrieben hast exklusive der aufzuschlagende mwst), dann wie hoch die errechnete mwst ist und dann noch die mwst die du absetzen kannst ... also die mwst die du beispielsweise für druckerpapier, telefonkosten etc ... also für die kosten die du hattest angeben.
    dann zieht man die mwst der kosten der mwst die man in rechnung gestellt hat ab und hat den betrag, den man (monatlich, oder auf antrag quartalsweise, halbjährlich oder jährlich) ans finanzamt zu überweisen hat.
    ist also nicht so schwer.

    wie man sieht, gibt es immer ausnahmen. :grin:
    konkret wird dir dein finanzamt auskunft geben können, ob du überhaupt umsatzsteuer berechnen müsstest, oder ob dein auftraggeber die umsatzsteuer zu entrichten hätte. ;-)

    aber selbst wenn du keine umsatzsteuer berechnen würdest, hat man ja kosten, von denen man die umsatzsteuer absetzen kann und somit wirst du das formular wohl eh ausfüllen müssen.
    aber ich bin kein steuerberater und somit gilt alles ohne gewähr. :grin:

    alles in allem ist der aufwand für das finanzamt nicht sooo schlimm, als das man das nicht selber regeln könnte.
    wie ich schon sagte, helfen die einem beim ausfüllen der formulare und das ist auch kein buch mit sieben siegeln.
    man muss halt nur ordentlich arbeiten.
    seine geschriebenen rechnungen sortiert aufbewaren und ebenso alle rechnungen und quittungen, die man absetzen kann.

    du kannst dich auch mal bei deinem finanzamt schlau machen, was im falle (d)einer selbständigkeit auf dich zukommen würde. :smile:

    im übrigen wird dir das arbeitsamt ganz genau sagen können, was im falle einer selbständigkeit auf dich zukommen würde. ;-)

    nur ... ich würde mir ganz genau überlegen, ob ich davon überhaut leben könnte.
    man lebt ja vom gewinn und nicht von dem, was man an umsatz (also was man in rechnung stellt) macht.
    mal hat man einen guten monat und dann wieder einen wo man wenig zu tun hat und muss weiterhin seine private miete, strom und sowas zahlen.
    Off-Topic:
    zitate von: http://www.frag-einen-anwalt.de/
     
    #6
    User 38494, 13 Januar 2009
  7. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Ich kanns dir von meinem Freund berichten:

    -Krankenversicherung monatlich ca. 250 Euro
    Krankentagegeld ist da noch nicht dabei, weil es das zum Zeitpunkt seiner Selbständigkeit letzten Herbst bei der AOK nicht gab, aber er wills auf jeden Fall noch dazu abschließen.
    Ist eben die Frage, wie gut oder wie schlecht man ein paar Tage/Wochen ARbeitsausfall verkraften kann (hat man Angestellte?).

    Ach ja er ist übrigens weiterhin gesetzlich versichert. Wenn man einmal in die Private wechselt, kommt man ja nie wieder in die gesetzliche zurück.

    Zum Thema Rentenversicherung:
    Ich kenn mich da kaum aus, gibt da ja einige Modelle. Pflicht ist nichts. Du kannst auch selbst was ansparen, mein Freund probiert das derzeit.
    Je nach deinem Gewerbe bist du evtl. handwerksrollenpflichtig und kannst u.U. aus der normalen Rentenversicherung erstmal gar nicht raus.

    Tja und sonst?
    Eben die Betriebskosten, evtl. Räume, Bürosachen, Auto, Ausstattung, PC, Wartung, Reparaturen etc.
    Miete, Strom und so weiter - braucht man ja sowieso.

    Wenn der Jahresumsatz unter 17.500 Euro liegt, dann ist man laut §19 UStG davon befreit.
     
    #7
    krava, 13 Januar 2009
  8. Koyote
    Koyote (38)
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    Verheiratet
    Alleine das Thema Krankenversicherung ist so Komplex, das dir neimand von uns Laien was dazu sagen kann!

    Denn zunächst mal hängt es von deinen Ansprüchen ab, dann davon ob du eher gestzlich oder eher privat Versichert sdeinn möchtest. Und wenn der Wunsch nach privat besteht, dann ob du je schonmal eine Krankheit hattest, die die Kosten für die private in die Höhe treibt.
    Dann ist wichtig dass du als Selbständiger eben ein Krankengeld erhälst, was als Angestellter selbstverständlich ist, musst du als Selbständiger eben extra absichern, daher ist wichtig zu wissen, wieviel Geld du im Monat brauchst um alle Kosten zu decken.
    Denn eine Krankheit kann ja auch mal Monate dauern, in dieser Zeit kommt kein geld rein, aber alle deine privaten Kosten und natürlich auch die Kosten für die Selbstständigkeit laufen weiter.

    Grundsätzlich kann man sagen dass bei geringem Einkommen (Gewinn) die gesetzliche KV billiger ist, bei höheren Einkommen wird irgendwann die private günstiger, insbesondere aber sind die Leistungen dort erheblich besser.

    Daher musst du zunächst mal die Frage für dich beantworten, wie viel ist dir deine eigene Gesundheit wert!
    So wie früher auf die KV verzichten geht übrigens heute nicht mehr.
    Wenn du also bei deiner bisherigen gesetzlichen Kasse kündigst und dann keine private abschließt, bist du wieder Mitglied in deiner alten kasse und zahlst irgendwann Beiträge nach!
    Das wird auch nie untergehen oder verjähren, oder ähnliches!
    Daher als erstes um den KV-Schutz kümmern.
    Gerade im Beginn der Selbstständigkeit ist die gesetzliche KV da am einfachsten!

    Gruß
     
    #8
    Koyote, 13 Januar 2009
  9. stella2002
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    krankenversichern musst du dich auf jeden Fall, es besteht ja jetzt Pflichtversicherung in der Krankenversicherung. Ich arbeite an der Quelle :zwinker: Du kannst aber in den Basistarif gehen der ist günstiger

    siehe hierzu folgenden Artikel:
    Die Koalition hat in der Gesundheitsreform auch eine Versicherungspflicht für jeden Bundesbürger stehen, wo nun nach und nach Details bekannt werden.

    Grundsätzlich muss jeder Bundesbürger bis zum 1.4.2009 bei einer privaten oder gesetzlichen Krankenkasse versichert sein.
    Wer unter 3.975 Euro (Jahresarbeitsentgeltgrenze) monatlich verdient, für den soll dies bereits ab dem 1.4.2007 gelten.
    Für alle die ihren Schutz in der privaten Krankenversicherung verloren haben, weil sie die Beiträge nicht mehr bezahlen konnten müssen sich im Basistarif der privaten Krankenversicherung versichern. Der Basistarif sieht keine Gesundheitsprüfung vor, deshalb kann niemand abgelehnt werden.

    Wer noch gar keine Krankenversicherung bisher hatte, kann wählen zwischen dem Basistarif und der normalen privaten Krankenversicherung, bei der normalen privaten Krankenversicherung ist eine Gesundheitsprüfung erforderlich und die Versicherung kann auch den Schutz ablehnen.
    Der Basistarif orientiert sich an dem Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung und darf nicht mehr als der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenkasse kosten also etwa 500 Euro im Monat.
    Alle die sich trotzdem nicht versichern und denken dass sie Zeit haben bis sie dann wirklich mal krank werden, kann es sehr teuer werden.
    Die ersten sechs Monate müssen komplett nachentrichtet werden und alle weiteren Monate wird 1/6 des Monatsbeitrags fällig.
    Ist es nicht mehr nachzuvollziehen wie lange gegen die Versicherungspflicht verstoßen wurde, wird behandelt als sei er 5 Jahre nicht versichert gewesen.

    Kurz mal nachgerechnet würde dass bei angenommenen 500 Euro Monatsbeitrag den Nichtversicherten ca 7.500 Euro kosten.


    Du kannst also deine gesetzliche Versicherung nicht kündigen, bis du den Nachweis erbringst das du bei einer privaten Krankenversicherung angenommen wurdest.
     
    #9
    stella2002, 13 Januar 2009
  10. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    17
    Verheiratet
    Von jemandem "der an der Quelle arbeitet" hätte ich etwas sachlichere Informationen erwartet!

    Das der Basistarif günstiger ist, ist eine glatte Lüge, er ist allenfalls billiger, und selbst das nur in ganz wenigen Konstellationen.
    Gerade bei jungen Menschen ist es eine absolute Falschberatung zu einem Basistarif zu raten, anstatt einen Standardtarif, der auch Altersrückstellungen beinhaltet.
    Die Leistungen beim Basistarif sind unterirdisch im vergleich zu den Leistungen anderer Tarife.
    Zudem ist der Baistarif, der ja die gleichen Leistungen bietet wie die gesetzliche KV, eben erheblich teurer.
    Insbesondere für den Einsteiger in die Selbständigkeit, der nur geringe Einnahmen hat, ist die gesetzliche KV günstiger, das ändert nichts daran dass man bei einer privaten KV am besten eine Anwartschaft abschließt, um dann später ohne Gesundheitsprüfung in einen vernünftigen tarif zu wechseln.
    Nämlich dann, wenn die Selbstständigkeit so gut läuft, dass die gesetzliche KV zu teuer wird.

    Auch beinhaltet der Basistarif eben kein Krankengeld, das ist aber für einen Selbstständigen unverzichtbar.
    Wenn man das noch auf den Basistarif draufrechnet, dann liegt er mit Basistarif + Krankengeld ca. doppelt so hoch, wie in der gesetzlichen KV + Krankengeld.

    Auch was die Nachzahlung angeht, so rechnest du völlig verkehrt, denn die rückwirkenden Beitragsforderungen spielen derzeit nur in den gesetzlichen KV eine Rolle.
    Denn, wer jetzt unversichert ist, der zahlt als gesetzlich Versicherter ab 1.4.07 nach, als Privatversicherter aber erst ab 1.1.09, denn erst ab dort gibt es ja die Pflicht sich zu versichern.
    Wer nur der privaten KV zuzuordnen ist, und nie auffliegt(wie sollte er auch?) der fährt, solange er gesund ist, immer noch günstiger.

    Gruß
     
    #10
    Koyote, 14 Januar 2009
  11. User 67523
    User 67523 (39)
    Sehr bekannt hier
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    375
    vergeben und glücklich
    Als Faustregel gilt:
    Solange Du keine eigene berufliche Infrastruktur (Auto, Buero, ...) unterhalten musst, brauchst Du etwa das Doppelte an Einnahmen dessen, was Du gerne bezahlt bekommen wuerdest, wenn Du Festangestellte waerst.
    Dies gilt (erst, aber besonders), wenn Du laenger selbstaendig sein moechtest, denn dann brauchst Du eine vernuenftige Altersvorsorge, Ferien, Weiterbildung, etc., und Du musst auch in der Lage sein, einmal einen Monat ohne Engagement auszukommen.

    Waehl etwas, wo laengerfristige Vertraege ueblich sind, z.B Du machst das Sekretariat von irgendwem im Auftrag (aber vor Ort, dass Infrastrukturkosten fuer Dich entfallen.)
    Sekretariat brauch einiges an Einarbeitung, bis man den "Betrieb" wirklich kennt, die Kunden einen kennen, etc., deshalb kommst Du dort meist auf die gesetzlich maximale (wenn in Deinem Land so eine denn ueberhaupt existiert) Vertragszeit.

    An all die, die den "doppelten Lohn" zu hoch finden: Als Festangestellter in einem Buerojob kann man durchaus mal waehrend der Arbeit oder an Randstunden zum Zahnarzt gehen, ohne gleich einen Ferienhalbtag einlegen zu muessen. Als Selbstaendiger entgeht einem dafuer bis zu einem halben Tagessatz. Etc. Etc.
     
    #11
    User 67523, 14 Januar 2009
  12. may
    may (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    215
    103
    1
    vergeben und glücklich
    um mich mal wieder zu wort zu melden........erstmal vielen Dank für eure vielen Informationen und Hilfen.

    Aber gerade wegen diesem riesen Wust an Kram den man bei dem Schritt in die Selbständigkeit beachten muss hab ich so einen Respekt vor dem Schritt. :ratlos:

    Gibt es nicht auch sowas wie einen Selbständigkeitscoach, der alles bürokratische und Behördenkram für einen erledigt? :zwinker:

    Ich weiß noch nicht ..... ich weiß noch nicht

    Glaube ich entscheide mich doch noch für die Variante einen anständigen Beruf zu lernen :zwinker:

    Aber wie gesagt schon mal danke für eure vielen Infos....bin auch weiterhin für alles offen
     
    #12
    may, 14 Januar 2009

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