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Selbstmord Allgemein

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Giga, 6 Dezember 2003.

  1. Giga
    Gast
    0
    Da sich auf diesem Board anscheinend alle drei Minuten jemand durch Suizid befreien möchte, dachte ich, ich frag einfach mal, was ihr allgemein davon haltet. Ich hab auch schön die Suchfunktion™ benutzt, so wie es sich für N00bs gehört. Bin eben ziemlich toll. Und so. *hihi*

    Statement von mir kommt später, falls es jemanden interessiert. Was mir allerdings auch ziemlich gleich ist. *tihi*
     
    #1
    Giga, 6 Dezember 2003
  2. samlove_no1
    0
    ich mein ich bin zwar auch nicht in der grad momentan besten verfassung, aber selbstmord stand und steht nie für mich zur debatte. ich find das selbstmord so eine der egoistischsten dinge ist, die man in seinem leben tun kann. alle wissen doch, dass nach dem schmerz auch wieder was schönes folgt, auch wenn es nicht immer leicht ist daran festzuhalten. aber nach dem tief gibt es das hoch. damit hat bestimmt jeder schon erfahrungen.

    selbstmord? nur weil man keinen ausweg mehr sieht? oft hilft es einfach mal abstand zu gewinnen und die sache noch mal komplett aufzurollen....
    mit einem meiner ex freunde war ich 2 jahre zusammen. nach dem 3. anlauf. als er mit mir schluss gemacht hat, hab ich auch an selbstmord gedacht, aber man sollte nicht vor seinen problemen wegrennen.... und siehe da, er wollte mich zurück nach einiger zeit, aber dafür war schon zuviel passiert und mir ist es erst nach unserer trennung richtig bewußt geworden...

    also wenn hier ernsthaft jemand mit diesem gedanken spielt, dann sollte er/sie sich vielleicht hilfe suchen. ich habe eine wichtige person durch selbstmord verloren und es war sehr schwer für mich. tut das euern freunden nicht an....
     
    #2
    samlove_no1, 6 Dezember 2003
  3. Marla
    Marla (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.436
    123
    1
    nicht angegeben
    Hi!

    Ich glaube an ein leben nach dem tod, bzw reinkarnation. Ich glaube ebenfalls, dass man sich nach dem tod so einiges verbaut wenn man sich selbst getötet hat. Dennoch habe ich es schon einige male versucht und es nicht geschafft. Ich habe nicht vor sehr lange zu leben da mein leben ziemlich beschissen ist. Da ich aber nicht noch weitere Personen mit in den tod ziehen möchte warte ich mit dem nächsten und endgültigen versuch darauf, dass meine mum das zeitliche gesegnet hat da sie es sonst nicht verkraften würde. (hat bereits ein kind verloren, und eines fast)
     
    #3
    Marla, 6 Dezember 2003
  4. samlove_no1
    0
    @marla
    meinst du "wegrennen" bringt was? denkst du, durch deinen selbstmord machst du nicht auch deine freunde totunglücklich.
    ich weiß, ich hab keine ahnung, wieso dein leben so beschissen läuft, aber es wird doch bestimmt menschen geben, die dir helfen können und wollen oder?
     
    #4
    samlove_no1, 6 Dezember 2003
  5. Giga
    Gast
    0
    Genau das ist der springende Punkt™. Die Ernsthaftigkeit. Denn der Großteil aller Suizidhansis möchte nur Aufmerksamkeit erregen. Sie sind versessen auf Aufmerksamkeit, Zuwendung, Beachtung und der Gleichen, sagen sie wollen sich umbringen und alle kümmern sich um sie. Gutes Konzept eigentlich. Allerdings werden mit solchen Leuten die wirklichen Suizidgefährdeten nicht mehr ernstgenommen. Denn wenn der kleine Peter zweimal zur Feuerwehr rennt und sagt es brennt, obwohl es nicht stimmt, glaubt ihm beim dritten Mal niemand mehr, auch wenn es die Wahrheit ist.

    Na dann. Mach's gut.

    Wer weiß ob es nicht nur Aufmerksamkeitssucht ist? Eine kleine Einführung in ihre Gedankenwelt, mit Emotionen und Beweggründen wäre sicher hilfreich um herauszufinden, ob es nicht nur Geblubber ist.
    Wenn sich jemand umbringen will, dann tut er es auch. Daran hindert ihn niemand. Ich habe Erfahrungen mit sowas. Die 100%-Suizidfraktion macht eigentlich auch keine Andeutungen, sie sind eigentlich pauschal-nihilistisch. Wenn jemand einen Schlussstrich ziehen will, kann ihm das imho keiner ausreden.
     
    #5
    Giga, 6 Dezember 2003
  6. Marla
    Marla (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.436
    123
    1
    nicht angegeben
    huhu!

    es geht mir nicht um aufmerksamkeit. Es wurde einfach die frage gestellt wie wir dazu stehen und ich habe geantwortet. ich hab ja keinen tread eröffnet wo ich allen erzählen will das ich mich umbringe oder so. Außerdem kennt mich hier im forum niemand persönlich und denen aus meinem umfeld werde ich es gewiss nicht sagen sonst machen sie sich noch vorwürfe das sie was hätten ändern können oder so. Ich sehe einfach keinen sinn in meinem leben und wenn ich meine kraft zusammennehme um mein leben aufwärts zu bringen kommt ein harter schicksalsschlag der mich noch weiter runter bringt. Ich wünsche meiner mum ein langes leben, und vielleicht ändert sich bis dahin meine ansicht. Vielleicht auch nicht. Aber ich weiß wirklich nicht wofür es sich lohnt zu leben.
     
    #6
    Marla, 6 Dezember 2003
  7. Giga
    Gast
    0
    Fürwahr, wofür es sich lohnt zu leben, kann ich dir nicht beantworten. Ich sehe auch keinen Sinn darin, um ehrlich zu sein. Auch ich wurde nicht gefragt, ob ich leben will.
    Aber Leben ist irgendwo auch wieder ein Privileg. Ich nutze es. Schließlich lebe ich dieses Leben nur einmal. Und ich versuche soviel mitzunehmen, wie ich kann.

    Außerdem war das nicht ausschließlich auf deine Person bezogen, wenn auch dein Statement mir den Anschub gegeben hat. Ich unterscheide Suizidkandidaten in ein paar Gruppen, und du kommst mir wie eine Kandidatin aus Gruppe 2 vor.

    1. Die Aufmerksamkeitsnutte™
    -98% aller Suizidhansis
    -hauptsächlich labile Teenies
    -naiv³
    -versessen auf Aufmerksamkeit, Zuneigung, Ansehen, Beachtung und "PR"
    -völlig debile Gründe (z.B.: Die Beziehung mit dem Kellner auf der einwöchigen Kreuzfahrt ist zu Ende. Oder so.)

    2. Die "Ich-weiß-ja-noch-nicht"-Fraktion
    -eher in sich gekehrt
    -posaunen ihre Probleme nicht in die Öffentlichkeit
    -eher zurückhaltend depressiv, aber nicht pauschalnihilistisch/pessimistisch
    -überlegen eben noch

    3. Die 100%-Suizidabteilung
    -tot
     
    #7
    Giga, 6 Dezember 2003
  8. manager
    Verbringt hier viel Zeit
    567
    101
    0
    Single
    4. Die "Angst-vorm-Leben-nach-dem-Tod"-Fraktion™,
    zu der ich mich zähle.
     
    #8
    manager, 6 Dezember 2003
  9. Manni
    Manni (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    254
    101
    0
    Single
    Ich bin eher die "Ich-Weiss-noch-nicht" mit dann und wann mal: "Eigentlich-ist-mir-leben-VÖLLIG-egal-und-ich-könnte-mich-auch-einfach-umbringen-um-es-nicht-mehr-zu-ertragen"... :kopfschue
    Ich meine wol auch, dass man sagen kann, dass das Leben auch wieder "schön" wird. Aber man muss ja nun doch einsehen, dass "schön", "schlimm" "gut", und "schlecht" alles nur subjektive Begriffe, von denen man sich wohl direkt (wenn es kein Trauma ist) lösen kann, wenn man es WILL, wenn man sie aber erstmal bekommen will, Muss man sich erstmal wieder davon trennen wollen...
    :traurig:
    Und wenn man das eben nicht mehr will... Auch, wenn es "egoistisch" ist, ist es doch leben, was NUR einem selber gehört. Und auch dieses Leben zu leben ist egoistisch. :rolleyes2

    meine Meinung.
     
    #9
    Manni, 6 Dezember 2003
  10. kaninchen
    Gast
    0
    Selbstmord käme für mich im Moment gar nich infrage auch wenn ich öfter dran denke - aber machen werde ich es nie... Erstensmal finde ich es bis zu nem gewissen Grad feige wegzulaufen - man kann nich immer weglaufen und sollte probieren seine Probleme zu lösen, das is schließlich Leben... Ist halt nich nur lustig sondern manchmal auch reichlich bescheiden aber so is das nun mal bei jedem - beim einen mehr beim anderen weniger... Auch wenn man selbst immer das Gefühl hat dass man der is der mehr Dreck abkriegt.
    2. weiß ich wie das is wenn sich Freunde oder Bekannte umbringen und wie man sich dann fühlt... Wenn ich mich jetzt umbringen würde, garantier ich dass das meine Schwester aus der Bahn wirft, sie in der Schule abkracht, meine Eltern würden sich Vorwürfe ohne Ende machen und das sind alles Sachen die will ich nich... An sich find ich ist Selbstmord ziemlich Assozial seinen Freunden und seiner Familie gegenüber...
     
    #10
    kaninchen, 6 Dezember 2003
  11. Schorn
    Gast
    0
    Seit ich der Waldkommune Da war doch was mit der Werbung.. Achja: sie kostet! www.planet-liebe.de/werbung Serenity angehöre, bin ich total mit mir und meinem Leben zufrieden und habe seitdem auch keine Selbstmordgedanken mehr. Ich glaube, es ist einfach gut zu wissen, Leute um sich zu haben, die immer für einen da sind. Früher war ich oft depri, aber heute bin ich viel unterwegs und auch wieder zufrieden mit meinem Leben.
     
    #11
    Schorn, 6 Dezember 2003
  12. Manni
    Manni (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    254
    101
    0
    Single
    Öchöm... Ich muss dann ja doch sagen, dass ich, als Idealist, wohl immer Leute habe, die für mich da sind: Freunde!!!
    (setze ich aber bei JEDER bekanntschaft als Standart)
     
    #12
    Manni, 6 Dezember 2003
  13. Farewell
    Gast
    0
    Selbstmord ist schmerzlos...
    Wieso auch nicht, für einen selbst ist es dann ja vorbei. Was die anderen machen kann dann ja egal sein. Die Erde hört trotzdem nicht auf sich zu drehen, life goes on. Außerdem, wen juckts wenn da jetzt irgendjemand abkratzt, in der Dritten Welt sterben täglich tausende von Menschen - nicht auf Selbstverschulden - und es kümmert keine Sau.
     
    #13
    Farewell, 6 Dezember 2003
  14. mau2003
    Gast
    0
    typisch dass sich wiedermal vermehrt junge über sowas eher pro aussprechen.leute die wirklich ein hartes leben haben und nur ein bisschen schon gekämpft haben,und ich rede nicht von der liebe oder solch einem schwachsinn.(wer sich aus Liebeskummer oder sonst einer ähnlichen kleinigkeit umbringt,hatte ein glückliches und lockeres leben),für die kommt selbstmord eh nie in frage.aber eben solange sich leute über probs am arbeitsplatz ,schule oder eltern oder was weiss ich den kopf zerbrechen und alles aussichtslos sehen,werden sich noch viele umbringen.man darf sich nicht unterkriegen lassen.
     
    #14
    mau2003, 6 Dezember 2003
  15. Kuschelzwerg
    Verbringt hier viel Zeit
    194
    101
    0
    Single
    Ich denke mal solang man noch Familie und Freunde hat die man gern hat und lieb hat tut sich das kein Mensch an. Aber wenn man wirklich alles verloren, ich nenn jetzt mal ein Extrembeispiel: Das z.B. er oder sie den Job verloren haben der Partner ihn oder sie verlassen hat und vielleicht noch das Kind verunglückt ist denke ich schon das es nach so einer Sitation zu einen Selbstmord kommen mag. Es kommt drauf an wieviel ein Mensch selber Psychisch und Physisch verkraftet. Der eine ist so hart wie Stein den ist es egal ob er mal Probleme hat der fährt mit allen Mitteln drüber. Ein anderer ist schon tottraurig wenn er einfach von seine Freundin verlassen wurde die er solange kennt. Es kommt auch drauf an welches Umfeld man lebt. Stehen sie dir bei wenn du Probleme hast oder ist es ihnen völlig egal. Das selbe gilt auch für den Menschen selbst... hat er noch eine Person die er selber liebt und auf gar keinen Fall verlassen möchte? Wenn wirklich viele Faktoren zu einander treffen denke ich schon das es der oder andere dies als einzigen Ausweg sieht.

    Mfg

    Kuschelzwerg
     
    #15
    Kuschelzwerg, 6 Dezember 2003
  16. Giga
    Gast
    0

    Ähm, wie heißt du? Schnorrer? Ist ja auch egal. Mir ist es auch egal, welcher Sekte du angehörst. Geh in deinen Wald und sag das, was du geschrieben hast, deiner Lieblingsbuche. Die hört dir auch zu. Und so.

    Ich denke "dürfen", ist hier das falsche Wort. Ich denke man sollte sich nicht unterkriegen lassen. Man darf imho nämlich so gut wie alles.

    Zum ersten Satz: Selbstmord muss nicht schmerzlos sein.
    Zum Zweiten: Ich kann dir da nur zustimmen. Ich glaube, wenn jemand tot ist, kümmert es ihn herzlich wenig, was auf der Erde noch so passiert. Er ist TOT, er fühlt nicht mehr, denkt nicht mehr und tut auch nichts mehr. Ich weiß ja nicht, wie das so ist, wenn man tot ist, aber imho kümmert sich kein Toter um die Hinterbliebenen. Oder so.
     
    #16
    Giga, 7 Dezember 2003
  17. NenNetter
    NenNetter (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    617
    101
    0
    Single
    Selbstmord ist definitiv kein Ausweg.

    Auch wenn man ne harte Zeit hat, ist Selbstmord der falsche Weg. Man umgeht sozusagen die Aufgabe und deren Lösung. Aus harten Zeiten lernt man. War jedenfalls bei mir so. Ich hatte einige Jahre echte Probleme (welche möchte ich jetzt nicht unbedingt sagen: nur so viel härtestes Mobbing). Wenn man die Zeit überstanden hat, fühlt man sich irgendwie besser und hat etwas für das leben gelernt, was andere nie lernen werden.

    Probleme gehören zum erwachsenwerden dazu.

    (Ich weiß ein wenig schwer geschrieben aber ich hoffe ihr versteht wie ich das meine)
     
    #17
    NenNetter, 8 Dezember 2003
  18. Rehlein2005
    Verbringt hier viel Zeit
    155
    101
    0
    Single
    Meiner Mutter hier Freund hat sich aufgehängt und ich fand es zeimlich feige von ihm das er einfach vor seinen Problemen weg gelaufen ist er hätte ja auch über seine Probleme reden können !!
     
    #18
    Rehlein2005, 8 Dezember 2003
  19. manager
    Verbringt hier viel Zeit
    567
    101
    0
    Single
    Also als "feige" würde ich Selbstmord nicht bezeichnen. Es gehört schon verdammt viel Mut dazu, seinen Selbsterhaltungstrieb auszuschalten und sich in eine ungewisse Dimension zu begeben.
    Das Argument, dass man sich aus Rücksicht vor nahestehenden Personen nicht das Leben nehmen sollte, finde ich auch albern. Man lebt ja schließlich nicht für andere und im alltäglichen Leben dominiert ja auch das egozentrische Verhalten, ganz besonders in unserer heutigen Generation.
    Ein Weglaufen vor Problemen sehe ich darin auch nicht. Suizidgefährdete setzen sich ganz im Gegenteil sehr intensiv mit Ihrem Problem auseinander und kommen zu dem Schluss, das es keine irdische Lösung für Ihre Probleme gibt und dass der Tod die einzig vernünftige Lösung ist. Abgesehen davon sollte jeder das Recht haben können, über sein Leben frei zu entscheiden.

    Nehmen wir als Beispiel mal einen Menschen, der infolge eines Unfalls schwer behindert ist. Trotz der Radikalität seiner Situation wird sich der Behinderte meist ganz gut mit seiner Behinderung zurechtfinden und wird lernen damit umzugehen, ein Problem, dass sich also lösen lässt. Er wird mit der Zeit aber seine Ablehnung durch die Gesellschaft erfahren. Diese wird versuchen ihm einzureden, dass er sich eben damit "abzufinden" habe, nie wieder Sex zu haben, auf berufliche Entwicklung zu verzichten, sich auf der Strasse von Kindern auslachen und Erwachsenen blöd angaffen zu lassen und für den Rest seines Lebens eingekerkert in seinem Behindertenheimzimmer mit Taschengeld auf Sozialhilfeniveau dahinzuvegetieren. Er solle eben damit zufrieden sein und "erhobenen Hauptes dazu stehen", am besten schön isoliert von der normalen Gesellschaft unter seinesgleichen Artgenossen.
    Wenn er das tatsächlich auch so sieht, dann ist es schön für ihn. Aber oft wird er es sich entgegen seiner innersten Überzeugung "einreden" lassen. Soetwas bezeichne ich eher als Flucht vor dem Problem, weil es nur eine konformistische Anpassung bedeutet, aber keine wirkliche "Lösung" für den Betroffenen.

    Für diesen Menschen wäre es möglicherweise besser sich das Leben zu nehmen, er könnte sich so viel psych. Leid & Depressionen ersparen (wenn er danach nicht gerade in der Hölle landet, falls so eine Institution tatsächlich existiert). Die Gesellschaft wird das aber nicht akzeptieren, denn er soll schön sein Dasein fristen, zur Beruhigung all derer, die mit Ihrem unbeschwerten Leben im Reinen sind und mit soetwas für sie unvorstellbarem wie Selbstmord überhaupt nicht konfrontiert werden möchten.

    Aber ich möchte mit meinem Aufsatz ja jetzt nicht alldiejenigen Menschen vor den Kopf stossen, die mit Ihrem sorgenfreien naiven Dasein keine Vorstellung dafür bekommen können, dass es Leute mit unlösbaren existenziellen Problemen gibt und deshalb den Suizid moralisch und juristisch zu unterbinden versuchen. Nur schade, dass sich kein Selbstmörder von diesen Normen beeinflussen lässt, deshalb ist auch die gesamte Diskussion um Selbstmord sinnlos. Wer nichts von Selbstmord hält, soll's bleiben lassen und die Selbstmörder in Ruhe sterben lassen, die werden es ohnehin tun, wenn sie konsequent sind, da kann man noch so viel drüber diskutieren.
     
    #19
    manager, 8 Dezember 2003
  20. Collo
    Gast
    0
    Gut, daß Du es mir abgenommen hast, in ungefähr so einer Art wollte ich es auch schreiben :clown:
    Mein Vater hat sich auch umgebracht, ebenso der Vater eines Freundes und ich habe viel Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken. NEIN, es ist nicht feige, denn es gehört soviel dazu, den letzten Schritt zu tun. Selbstmörder sind zutiefst depressiv und überhaupt nicht in der Lage, über die irdischen Konsequenzen ihres Selbstmords nachzudenken.
     
    #20
    Collo, 8 Dezember 2003

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