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  • Farian
    Farian (29)
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    Single
    17 August 2007
    #1

    Sex überbewertet?

    Ist Sex in unserer Gesellschaft denn wirklich viel zu überbewertet?
    Ich finde es ehrlich gesagt lächerlich, wenn man hört, dass Sex der Hauptbestandteil einer Beziehung sein soll.

    Ihr kennt in Talkshows alle diese kleinen Infobalken im unteren Bereich des Bildschirms, wenn ein neuer Talkgast vorgestellt wird.
    Zum Beispiel steht da unter anderem das Alter und Dinge die diese Person näher beschreiben... vor einiger Zeit laß ich zu einem 23 jährigen Mann: "... hatte noch nie Sex.." Als ob das alles ist, was wissenswert an diesem Menschen ist. Und als der arme Kerl vor dem Talkmaster saß und sein "Problem" darstellte, sah man verwunderte bis hin zu abwertenden Blicke im Publikum.. Was soll das bitte?

    Unsere Gesellschaft schreibt vor, dass das erste Mal bei Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren ist. Was bringt einem denn diese Statistik? Warum kann nicht jeder für sich unabhängig vom Alter sexuelle Erfahrungen sammeln, ohne von der Gesellschaft verurteilt zu werden?


    Schreibt bitte eure Meinung zu diesem Thema
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
    1. Orgasmus überbewertet?
    2. Dein Orgasmus . Wichtig oder echt überbewertet?
  • fpnfjdk
    fpnfjdk (28)
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    vergeben und glücklich
    17 August 2007
    #2
    Ja, sex wird überbewertet.... eigentlich sollte es nur als "weiterer Genuss" in die Liebe mit einfließen, doch Leute, die so etwas wie den "ons" treiben, sind weit von Liebe entfernt...


    Edit:
    Ach und höre auf gefakte oder meinetwegen auch nicht gefakte Talkshows zu schauen, treibe lieber etwas sinnvolles wie Kreatives oder Sport oder einfach nur was kochen... du hast mehr davon und wird dir früher oder später was nützen

    Und das mit 13-15 ist absolut quatsch
    bei Mädels liegt es bei 16-18 und bei Jungs bei 18-20, 13-15 steht vllt in der Bravo
    Und selbst iwelche Schnitte sind wurscht
     
  • User 18889
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    nicht angegeben
    17 August 2007
    #3
    Ich kann es selbst nicht nachvollziehen, dass jemand mit z.B. 23 noch keinen Sex hatte und empfinde da eher Mitleid als irgendwas anderes. Sex ist doch schön und ich finde, das sind dann irgendwie verschwendete Jahre. Klar sollte man beim ersten Mal so alt sein, dass man sich vernünftig um die Verhütung kümmern kann und dass es nicht strafbar ist, aber ansonsten finde ich es für die jeweilige Person schade, wenn sie solange drauf verzichten muss/will.

    Sex ist nicht der Hauptbestandteil meiner Beziehung, aber er ist wichtig. Ich will meinen Partner spüren und ihm natürlich auch was gutes tun bzw. ihn verwöhnen. Ohne Sex würde da gewaltig was fehlen.
     
  • User 34612
    User 34612 (39)
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    17 August 2007
    #4
    Tja, mittlerweile ist Sex kein Tabuthema in der Öffentlichkeit mehr. Jeder redet drüber, jeder gibt seinen Senf dazu und es gibt sogar Internetforen, in denen sich Leute Tipps holen, wie sie höher, schneller, weiter, besser werden :zwinker:

    Ich denke, man sollte beide Seiten sehen:
    Positiv sehe ich, dass auf diese Weise viele Unsicherheiten geklärt werden können - nach dem Motto :"Bin ich normal, wenn ich das und das tue, so und so bin..."
    Dass jeder sehen kann, wie vielfältig und spannend alles sein kann, was mit Sex zu tun hat.
    Dass (unter dem Vorbehalt, gerade im Internet vorsichtig damit umzugehen) Aufklärung betrieben wird.

    Andererseits kann ich mir vorstellen, dass gerade sehr junge Jugendliche unter Druck gesetzt werden, wenn es an jeder Ecke nur noch darum geht. Schlimmstes Beispiel ist da für mich die MTV- Serie "Virgin Diaries".

    Ich denke auch, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Wenn ich alles vorgesetzt bekomme, kann ich nicht aus eigenem Handeln lernen. Das ist aber sicher nicht nur beim Thema Sex so.

    Klar, sollen und wollen wir ja alle haben. Aber es ging ja eher darum, dass es so präsent in der Gesellschaft ist. Du setzt dich ja bestimmt nicht in eine Talkshow und erzählst es allen, wie schön der Sex mit deinem Freund ist, oder?
     
  • User 18889
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    nicht angegeben
    17 August 2007
    #5
    Na vielleicht ja doch. :tongue: :grin:
     
  • LadyMetis
    LadyMetis (34)
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    17 August 2007
    #6
    So seh ich das nicht.
    Wenn man mit 23 noch keinen Sex hatt, na und. Das heißt doch nicht dass man nicht will oder nicht kann oder keinen abkriegt, sondern einfach dass der richtige für den Sex noch nicht da war. Und das als Zeitverschwendung zu sehen ist lächerlich. ich seh es als Zeitverschwendung wenn man ständig ONS hat, die einem nix bringen, schon gar keine Liebe.
     
  • User 53748
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    17 August 2007
    #7
    Erst einmal spiegeln solche (gefakten) Talkshows ganz sicher (und hoffentlich ^^) nicht die ganze Gesellschaft Deutschlands wieder. Manche haben eben ihr erstes mal mit 12 und andere vllt erst mit 30 oder später, oder nie, das solls auch geben. Na und?
    Ich finde es sollte jeder so leben wie er glücklich ist und wenn man mit 18 noch Jungfrau ist ,na und? Dann war vllt noch nicht der/die richtige dabei.

    Sex sehe ich als schönen, ergänzenden Part einer Beziehung. Ohne Sex, Zärtlichkeiten, Küssen etc würde mir schon sehr was fehlen. Es gäbe weniger Unterschiede zwischen "bestem Freund" und "Freund", außer vllt. das man mit dem Freund mehr Zeit verbringt, ihm alles erzählt, mehr Vertraut, ihn liebt usw.

    Ich denke in jeder gut laufenden Beziehung hat Sex einen gesunden Stellenwert eingenommen, bei manchen bedeutet das vllt einmal am Tag, bei anderen zwei, dreimal die Woche, bei widerum anderen zweimal im Monat usw. Diejenigen sehen unsere Gesellschaft wahrschienlich eher als offene, aufgeklärte an,als als eine "übersexualisierte". Rfichtig ist jedoch, das die Medien gerade auf unerfahrene oder Singles einen enormen Druck ausüben. Man bekommt das Gefühl vermittelt nicht dazu zu gehören wenn man mit 23 noch keinen Sex hatte, usw und so fort, und DAS ist das falsche.
     
  • such pain
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    nicht angegeben
    17 August 2007
    #8
    leben und leben lassen wäre eine vortreffliche regel für überhaupt alle menschen und deren belange. nur der wahre sinn dieser aussage erschließt sich nicht für jedermann.
     
  • kagome
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    17 August 2007
    #9
    sex wird total überbewertet, es wird verlangt das man es früh haben soll, und es wird verlangt das es in einer bestimmten art und weise haben soll, und wenn jemand sagt er will oder sie will bis zur hochzeit sich aufsparen wird er als exotisch dargestellt oder gar als neuer trend. wie es nicht normal wäre, wenn halt damit warten will. muss ja nicht gleich bis zur hochzeit sein.
     
  • CCFly
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    17 August 2007
    #10
    ich hatte bis 24 keinen sex und gefehlt hat er mir nicht. das einzige, was mir gefehlt hat, war nähe und liebe, denn das ist mir wichtiger als körperliches vergnügen. und wenn ich dabei eh nix spüre, wozu solls dann wichtig sein?
     
  • Arashi
    Arashi (29)
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    17 August 2007
    #11
    Wenn ich keine Beziehung habe, ist es nicht der Sex , der mir fehlt, sondern sonstige körperliche Nähe. Küssen, kuscheln usw. Und vr allem das Gefühl, geliebt zu werden.
    Wahrscheinlich bin ich deshalb nicht der Typ für ONS. Klar, mal mit jm knutschen, ok. Aber ich habe außerhalb einer beziehung (wenn ich jm nicht liebe/verliebt bin) einfach kein Verlangen nach mehr. Und wenn ich mit jm knusche, mit dem ich nciht zusammen bin, dann ist das auch nicht allzuhäufig. Ich brauchs dann in der Form auch nciht.
    Entweder ganz mit beziehung oder gar nicht.

    Aber würde er in einer Beziehung (dauerhaft) fehlen, würde ich schon einfach etwas vermisse, dass ich meinem Partner nahe sein kann. Sex ist mir nur in einer Beziehung wichtig. Aber auch nicht das wichtigste.

    Zur eigentlichen Frage: Denke schon, dass Sex im normalen Alltag /in der Werbung überbewertet wird. Dass "coole" Leute Sex haben etc... :kopfschue
     
  • Luc
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    17 August 2007
    #12
    Einerseits wird es überbewertet, andererseits tabuisiert. Also wer "cool" ist, hat viel Sex. Spricht man aber über Sex, sieht man oft rote Köpfe.
     
  • Batrick
    Batrick (30)
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    17 August 2007
    #13
    Sex ist ganz klar überbewertet. Ne schöne Sache, aber brauchen tu ich ihn nicht...
     
  • User 56700
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    17 August 2007
    #14
    Natürlich ist Sex überbewertet, man schaue sich alleine hier mal die Umfragen an, dreht sich ja jede 2. um dieses Thema!:zwinker:
     
  • User 75021
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    17 August 2007
    #15
    :jaa: so sehe ich das auch!
     
  • User 34612
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    vergeben und glücklich
    17 August 2007
    #16
    Na, dann sag mal vorher bescheid und wir können alle einschalten *g*:tongue:
     
  • happy&sad
    happy&sad (34)
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    nicht angegeben
    18 August 2007
    #17
    Sex ist für mich nicht das wichtigste in einer Beziehung, da kommt noch einiges Zwischenmenschliches weiter vorne.
    Aber wenn ich jemanden liebe, berühre ich ihn gerne. Das muss nicht immer zum Sex führen, aber wenn es das doch tut, auch gut :grin: . In einer Beziehung gibt es (für mich) immer eine gewisse körperliche Anziehungskraft (sonst könnte ich mit dem Kerl ja auch nur befreundet sein), der ich hin und wieder gerne nachgehe.
    Trotzdem würde ich eher mit jemandedn zusammensein, mit dem ich keinen Sex haben kann, de3n ich aber liebe, als mit jemanden, der toll im Bett ist und ansonsten ein Kotzbrocken.
     
  • Freak2280
    Freak2280 (38)
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    vergeben und glücklich
    18 August 2007
    #18
    Nö, ich find ihn eher noch unterbewertet. :cool1: Zum Glück gibts noch den Fußball, um die Zeit zwischen dem Sex zu überbrücken.
     
  • emkay83
    emkay83 (35)
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    18 August 2007
    #19
    ja sex wird überbewertet. nicht das er schlecht wäre, aber die masse, mit denen du täglich mit irgendeiner form von sex zugeschüttet wirst (im fernsehen, internet, zeitschriften etc.) hat einfach überhandgenommen. sex ist was schönes, was geiles, das zwei menschen (manchmal auch mehr) in welcher situation auch immer teilen und so sollte es bleiben. ich finde es einfach nur peinlich und lächerlich, wie sex-details überall ausgebreitet werden, wie das motto "sex sells" in unserer konsumgesellschaft völlig aus dem ruder gelaufen ist und wie den jungen menschen der "perfekte sex" vorgetäuscht wird. allein wenn man mal abends auf rtl2 oder sowas ein bisschen tv guckt, diese soft-pornos, das ist so lächerlich, alle haben makellose körper, die lust ist grenzenlos, es werden 17 stellungen probiert, es kommen immer beide gleichzeitig usw... klar, das die 12 oder 13jährigen (die sich sowas natürlich gerne mal ansehen) ein völlig falsches bild von sex kriegen und sich dann als unmännlcih fühlen, wenn sie mit 16 noch keinen sex hatten, keinen adonis-körper haben, wenn die freundin mal keinen orgasmus hat etc....

    aber was die talkshows angeht. ich frage mich manchmal wieviel zeit manche menschen anscheinend haben, das sie sich so einen scheiss überhaupt anschauen. und auch noch glauben was einem da erzählt wird. eine freundin von mir war mal bei andreas türck - diese ganzen shows sind von vorne bis hinten getürkt, es ist alles abgesprochen und keine der personen, die da vorne sitzt, ist das, was sie lt. eingeblendetem balken anscheinend ist
     
  • munich-lion
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    nicht angegeben
    18 August 2007
    #20
    Es gibt doch kein Thema, bei dem mehr gelogen wird als beim dem Thema Sex.

    Mir persönlich ist es völlig wurscht, ob er in der Gesellschaft überbewertet wird oder nicht...ich habe meine konkreten Vorstellung, wie ihn praktizieren und ausleben will und dazu brauche ich keine Medien, die mir erklären, was wirklich geil ist, denn das weiß ich zum Glück (mittlerweile) ganz allein. Ich kann nur sagen, dass mir ist Sex unheimlich wichtig ist, aber nur dann, wenn ich ihn so bekomme, wie ich es mir vorstelle.
     

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