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  • SilentBob81
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    7 Juni 2010
    #1

    Sexuelle Flaute in Beziehung, wie überwunden?

    In langjährigen Beziehungen setzt ja nicht selten eine gewisse Flaute im Bett ein. Man ist unzufrieden mit dem Sex, oder kann sich nicht aufraffen, mit dem anderen zu schlafen, Stichwort Stress, der Sex ist langweilig geworden, Kopf nicht frei, etc. Aber aus eigener Erfahrung weis ich, das man da auch etwas dran ändern kann, um wieder "auf den Geschmack zu kommen". War bei uns ein hartes Stück arbeit.

    Wer hat hier ähnliche Erfahrungen gesammelt? Vor allem interessiert mich, wie diese Flaute ausgelöst wurde und wie sie überwunden wurde, bzw. warum es nicht gelungen ist sie zu überwinden.
     
  • Riot
    Gast
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    7 Juni 2010
    #2
    Wir hatten nur mal ne Flaute, als es wegen ständigen Pilzinfektionen eben einfach nicht ging. :mad: Und eben in stressigen Zeiten, aber arbeiten mussten wir da nie großartig dran, da die Lust immer wieder aufkam, wenn die Voraussetzungen wieder stimmten.
     
  • squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    Single
    7 Juni 2010
    #3
    ich brauche grundsätzlich wenig sex und suche ihn dementsprechend oft (bzw. selten). deswegen kann ich es mir leisten, qualität absolut über quantität zu stellen und - wenn es qualitativ gerade nicht so interessant ist (wobei interessant eher "gefühlsecht" heißt - auch ein 08/15-quicky kann gefühlsecht und damit gut sein) - einfach auf sex verzichten. ich halte nichts von einem harten stück arbeit um "wieder auf den geschmack zu kommen". ich lass' beziehungen idR lieber sterben als übertrieben viel arbeit reinzustecken. weil es IMO allgemein ein irrglaube ist, beziehungen seien etwas, das man durch ganz ganz viel konzentration und aufmerksamkeit und harte arbeit wieder zum funktionieren zwingen kann. ein teil des spaßes, den ich überhaupt grundsätzlich aus beziehungen und partnerschaftlicher nähe ziehe, kommt aus dem impetus des unbeschwerten, fast beliebigen und zufälligen, schmetterlinge-im-bauch-mäßigen. beziehungen, die im dicken stahlplatten wieder zusammenvernietet worden sind, sind für mich nichts wünschenswertes mehr. so bin ich mit flauten umgegangen und es hat sich immer herausgestellt, dass die ach so einzigartige partnerin gar nicht so einzigartig war. viele probleme tragen sowieso entweder leute mit sich herum und können also gar nicht "von außen" gelöst, sondern nur irgendwie deren symptome abgefedert werden, andere probleme entstehen aus der beziehung und sind mit einem anderen partner nicht mehr vorhanden.

    wenn etwas nicht mehr geht, dann geht es eben nicht mehr. das ist die art der natur uns zu zeigen, dass es ein problem gibt und dieses problem ernst zu nehmen ist. dass der/die partner/in so nicht mehr gewollt ist. dieses beständige, selbstaufopfernde investitions-spielchen wirkt auf mich so, als ob man krank wäre und sich selbst mit aller kraft daran hindern wolle, endlich aufs klo kotzen zu gehen. es ist zwar grauslich, der geschmack im mund ist ekelhaft, aber nachher geht's einem einfach besser. zumal die meisten menschen, deren beziehung in die brüche geht, der meinung sind, sie hätten schon viel früher mit dem theater aufhören sollen.
     
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  • Shiny Flame
    Beiträge füllen Bücher
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    7 Juni 2010
    #4
    Ich vermisse die Antwort "ich hatte schon in Beziehungen eine Flaute, die nicht überwunden werden konnte", ohne dass damit gleich die gegenwärtige Beziehung gemeint ist. Denn das hatte ich schon zwei Mal.

    Einmal lag es wohl daran, dass ich mir meine BDSM-Ader noch nicht eingestehen konnte, und einmal lag es daran, dass ich tief in mir sehr, sehr unglücklich mit der Beziehung war.

    Die Gegenwart ist bisher gottseidank von sexuellen Flauten verschont geblieben. Könnte daran liegen, dass wir sexuell harmonieren, könnte auch sein, dass er einfach tierisch sexy riecht.

    Ach, da fällt mir doch was ein, wie ich in einer Beziehung doch mal eine Flaute überwunden habe: Der Mann hatte ein neues Deo, und ich merkte irgendwann, dass ich jedes Mal schlechte Laune bekam, wenn er es aufgetragen hatte. Wir hatten einen kleinen Streit, weil der den Dreierpack mit dem neuen Deo, der so praktisch im Sonderangebot gewesen war, nicht fortwerfen wollte, aber am Ende siegte ich. Ich schickte ihn unter die Dusche und kam gleich hinterher, und die Flaute war vorbei.
     
  • donmartin
    Gast
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    7 Juni 2010
    #5
    Was heisst "Flaute"? In einer Beziehung gibt es Regeln, keine Zwänge. Man lernt den anderen kennen und weiss, wie er "tickt". Es gibt / gab immer mal wieder Misverständnisse, wenn Signale falsch gewertet werden.

    GErade wenn man lange Zeit 5 Jahre + zusammen ist, Kinder erzogen hat, haben für den jeweiligen Partner andere Dinge vorrang.

    Dem Alltag nicht die Oberhand gewinnen lassen und sich in der Mitte treffen, die Regeln neu bestimmen und niemals mit der Verweigerung gleich die Beziehung, das sich Lieb haben in Frage stellen.

    Mit Zwang und Gewalt geht nichts. Ein Partner kann krank werden, hat wie jeder andere schlechte Tage und auch die Wechseljahre tragen dazu bei, dass man sich intensiv mit dem Partner beschäftigen sollte.
    Auf schlechte Tage folgen gute Tage, wenn man die Gründe kennt und den Partner sowie darauf eingehen kann - dann kommt die Lust ganz von alleine. Um so mehr kann man diese Momente dann auch genießen.

    Wir haben nie, auch in früheren Beziehungen dann Spielzeug gekauft, Filme angeschaut oder gar fremde Hilfe in Anspruch genommen, um das Liebesleben wieder zu beleben. Man muss LUST AUF DEN PARTNER, auf den Menschen haben, VErlangen mit ihm zu schlafen, kuscheln usw.
    Das kann man fördern, indem man auch in den Zeiten, in denen es nicht so gut läuft, und in denen, in denen scheinbar alles in ordnung ist, genauso Aufmerksam und Korrekt mit dem PArtner umgeht und sich gemeinsam die Zeit des "Alltags" schöner gestalten.
    Es gibt sicher auch diese Lustkiller wie Stress oder ein TV im Schlafzimmer. Aber wir reden darüber und keiner nimmt es als persönlichen Angriff, wenn dann keine Lust da ist, wenn man schlecht gelaunt ist oder wenn darüber gesprochen wird, ob die Kiste nicht raus aus dem Schlazi soll.
    Ich habe nicht die Erwartung an einen Partner, bloß weil ich ständig könnte - dass er es auch möchte.
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    7 Juni 2010
    #6
    Ich brauchte in keiner langen Beziehung sein, um eine Flaute zu erleben. Als wir frisch zusammen waren und Sex hatten, haben wir uns aneinander gewöhnt, Vertrauen aufgebaut, einiges ausprobiert. Bald hat sich eine Routine eingependelt. Sex so gut wie immer abends im Bett. Mich langweilen Männer sehr schnell im Bett und für gewöhnlich beende ich dann die Beziehung. Weil immer wieder reden und neu ansetzen auf Dauer wirklich anstregend sein kann. Ich will häufig Sex und mag weder Routine noch abgewiesen werden (wegen Schmerzen, Stress, Müdigkeit ...).

    Ich habe also überlegt, warum ich unzufrieden bin. Und dann habe ich gemerkt, dass er es mir wert ist und habe unser Sexleben umgekrempelt. Als erstes musste er wissen, dass nicht jede Kuschel- und Knutscherei auf Sex hinausläuft. Das hemmungsloses Knutschen wie in Jungendjahren ein besonderer Moment sein kann. Und das Blasen und Lecken kein Vorspiel sein müssen, sondern ganz für sich alleine stehen können. Als zweites habe ich ihn tagsüber einfach mal so in sein Zimmer geschleift oder ihn kurz bevor er das Haus verlassen wollte überrascht. Als drittes habe ich Orte vorgeschlagen, die ich mag und ihn zum Wäschekeller geführt, ihm den Stopknopf im Aufzug gezeigt, ... Dann habe ich ihn gefragt, welche Spielzeuge er mag und einige gekauft/mitgebracht. Danach habe ich ihm gesagt, dass ich es nicht mag, wenn er sich mit seinem Äußeren keine Mühe mehr gibt (unästhetische Klamotten, seltener Duschen, länger mal nicht rasieren). Zuletzt habe ich ihm gezeigt, dass seine Schmerzen und Müdigkeit verfliegen, wenn er sich ein bisschen körperlich betätigt, sprich mehr Sex mit mir hat. :grin:

    Es gibt immer noch Dinge, die mir fehlen, die er aber nicht mag, z.B. Spermaspiele. Und manchmal lässt das gemeinsam erarbeitete nach und das Seyleben flacht ab. Ich unternehme da sofort Gegenmaßnahmen, um nicht wieder in eine Routine abzurutschen. Unser Sexleben hat sich genug verbessert, sodass ich hinterher nicht mehr enttäuscht bin. Ich habe ihn nie gefragt, ob er mit unserem anfänglichen Sexleben zufrieden war. Aber er ist glücklich, dass ich ihn nicht fallen gelassen habe, sondern soviel Mühe und Zeit in ihn und unser Sexleben investiert habe.
     
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  • CCFly
    CCFly (37)
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    7 Juni 2010
    #7
    unsere flaute dauerte aufgrund infektionen bei mir mehrere monate. ging halt nicht anders. meine vaginalflora war praktisch gar nicht mehr vorhanden und natürliche feuchte hatte ich auch gar keine mehr. hab dann ne kur gemacht mit hyalo femme, danach gings so langsam wieder.
     
  • betty boo
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    7 Juni 2010
    #8
    kann ich so übernehmen. war auch mit ein grund dafür, dass meine letzte beziehung nicht gehalten hatte.
     
  • User 20579
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    7 Juni 2010
    #9
    Wir haben das immer mal wieder, da er bei Stress gar nicht möchte und ich stressig werde, wenn ich keinen Sex kriege :zwinker:

    Es hilft allerdings einigermaßen, den Sex weniger Ernst zu nehmen und im Zweifel auch mal auf SB umzusteigen - mir zumindest. Dann bin ich nicht so frustriert und genervt.
     
  • User 71335
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    7 Juni 2010
    #10
    och flauten hatten wir immer mal und ich rede hier mindestens von flautejahren (!), der rest ist eh normal das das immer mal stress oder hormonbedingt stagniert oder man eben in einer beziehung andere wege einschlagen muss.

    ähhh ja lösungsvorschläge: hormonelle verhütung abgeschafft,kondomverhütung abgeschafft, geburtstraumen überwunden, kinder wachsen lassen:grin:, sexuell wieder bei null (petting) angefangen (kann ich nur empfehlen, einfach mal auf sex verzichten aber alles andere petting, ov usw. machen), mit seitensprünge/offene beziehung angeboten, ablenkung, (virtuelle) alternativen zum abreagieren und druck rausnehmen z.B. SB, TS, CS usw..., endlose gespräche, trennungsversuche usw...
    das volle programm eben.:grin:
     
  • Fluxo
    Ibiza
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    7 Juni 2010
    #11
    Off-Topic:
    Entschuldigung - aber für was steht TS? Ich kenn einiges - aber das nicht :ashamed:

    Teamspeak wird es wohl kaum sein... :ratlos:
     
  • User 71335
    User 71335 (50)
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    7 Juni 2010
    #12
    Off-Topic:
    Telefonsex.:grin: man könnte auch T6 schreiben, macht jeder ein bisschen anders. Stimmt eigentlich heisst es hier immer Threadstarter, muss man wohl doch besser immer besser ausschreiben, also mit CS meinte ich auch nicht counterstrike.:grin::zwinker:

    Kann man natürlich auch im Teamspeak machen.:grin::tongue:
     
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
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    nicht angegeben
    7 Juni 2010
    #13
    Off-Topic:
    Telefonsex vllt? Sowas ähnliches wie Teamspeaksex :tongue:


    edit: achja, Lolly war schon da :smile:
     
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  • ArsAmandi
    ArsAmandi (36)
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    nicht angegeben
    7 Juni 2010
    #14
    Sexflauten waren bei mir bisher immer das erste Anzeichen für die baldige Trennung.
     
  • User 87573
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    7 Juni 2010
    #15
    Ich hatte erst in einer Beziehung eine und da lautete die Lösung Pille absetzen. Danach hat sich die Qualität und Quantität des Sexlebens deutlich gesteigert.
     
  • SandraChristina
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    nicht angegeben
    8 Juni 2010
    #16
    Wie ich die Flaute überwunden habe? Mit der Trennung.
     
  • User 76373
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    in einer Beziehung
    8 Juni 2010
    #17
    War bei uns auch so
     
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    Verbringt hier viel Zeit
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    8 Juni 2010
    #18
    Ich hab mich dann letztendlich von ihr getrennt.
    Dass wir kaum noch Sex hatten war nicht so schlimm wie die Tatsache dass es nur noch liebloses, langweiliges rumgevögel war..
    Das und eine Menge andrer Sachen haben dazu geführt, dass ich mich getrennt habe
     

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