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Sie macht mir sorgen

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von derunglückliche, 2 November 2007.

  1. derunglückliche
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    Hallo,
    also:

    1. Ich muss heute um 8 aufstehn, da ich zum Psychologen muss. Ich kann aber nicht schlafen.
    2. dreht sich wieder um meine oma, aber diesmal ist es "leider" ernster.

    Ich habe mir, wie ich noch in erinnerung habe, 2 threads geschrieben.

    einer ging es um meine oma, als sie von meinem cousen (oder wie man das schreibt sry) die katze bekommen hatte.
    im anderenging es darum, das meine Oma in letzter zeit viel vergisst.

    NUn aktuell ist es verdammt ernst und ich mache mir langsam sorgen, habe heute bzw. vorhin das erste mal geheult weil es einfach weh tut.

    Sie vergisst in letzter zeit ZU viel.
    Am Dienstag habe ich gekocht, und sie eingeladen, ich habe schon zu meiner oma gesagt "ich hoffe sie denkt dran, ist besser wir rufen nochmal an"
    und?? als wir angerufen haben hat meine oma nichts mehr gewusst =( am morgen erst gesagt das sie essen kommen kann.

    Als am Sonntag die uhren umgestellt wurden, habe ich, als ich zu ihr kam, shabe ich die uhr im schlafzimmer umgestellt das sie sich nicht auskennt damit. als ich wieder gehen wollte fragte sie mich "Wärst du so lieb und würdest meine uhr im schlafzimmer noch umstellen, ich weis nicht wie das geht?"

    Ich sagte, das ich das bereits tat und sie dann so:
    "Ach, woher soll ich das auch wissen, hab ich gar nicht gemerkt":cry:

    all soetwas passiert täglich und ich bin auch täglich bei dir. minds für 1 Std.

    Aber es tut einfach weh, wenn man 5 mal das selbe sagen muss, weil sie es wieder vergessen hat.

    Ebenso:
    Ich habe arge schuldgefühle, als würde ich sie ausnutzen:

    Sie hat mir 200€ gegebn, 3x 50€ und paar mal 10€....

    warum?? weil sie mich lieb hat und ich jeden Tag komme.
    Ich verlange kein geld, sie gibt es mir einfach.

    Die 200€ sind für meinen laptop der ist als weihnachtsgeschenk. so, die einen 50€ waren für 2 Jacken, die anderen 50€ als ich sie mal zum arzt gefahren habe (was sicherlich net ma 5€ sprit gekostet hat) unddie anderen 50...wieder so:geknickt: ich sag jedesmal das ich das nicht möchte und sie wird "sauer" und sagt:
    "sei still und nimms:cool1: "

    und dann gebe ich halt nach =(

    meine mum sagt auch das ich das geld einfach annehmen soll, meine oma hätte meinen onkels bzw. allen verwanden schon geld gegeben für autoversicherung, reifen, etc...

    ja aber bin ich andere??? mir ist es wichtig, das es ihr gut geht und net das sie mir dauernt das scheiss geld gibt...

    Ich weis einfach nich was ich machen soll =( es tut einfach so weh...ich habe große angst das ich mal komme, und sie weis nicht mehr wer ich bin.....es gibt viele sachen die sie vergisst. aber wenn ich das hier auf liste, werden es viele zeilen...

    Ich wuste jetzt nicht, wem ich das erzählen könnte, und da dachte ich, nerv ich euch mal =(..vll könnt ihr mir ja bischen helfen, was ich tun kann. nagut, eigtl nicht viel =(....

    ich habe ja genug sorgen....ausbildung suchen, arbeit, allgemein meine gesundheit....aber das macht mir am meisten sorgen...ich habe vorhin schon das bild vor meinen augen gehabt wie ich zu ihr komme und sie fragt, wer ich bin...:flennen: :flennen:

    ich weis einfach nicht weiter =(

    PS:
    ich hoffe, ihr könnt das alles entziffern, aber es ist schwer mit nassen augen sehenzu können was man schreibt.


    lg und eine schöne nacht.
     
    #1
    derunglückliche, 2 November 2007
  2. klatschmohn
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    Wie sieht es denn mit anderen Familienmitgliedern aus? Bist du der einzige, der sich um sie kümmert?

    Wurde sie den aufgrund ihrer "Vergesslichkeit" mal einen Arzt, Neurologen vorgestellt? Ich habe ein Jahr lang auf einer Akutgeriatrie gearbeitet und dort auch viele demente Menschen und deren Angehörige betreut. Wurde bei ihr mal ein Demenztest durchgeführt?

    Es gibt verschiedene Stadien der Demenz. Ich kann jetzt natürlich nicht sagen, ob sie darunter leidet aber ich denke es wäre wichtig, das mal von einem Arzt abklären zu lassen. Ich kenne jetzt deine anderen Threads nicht, vielleicht wurde das alles ja auch schon gemacht?

    Ab einem gewissen Grad ist es für Betroffene leider ziemlich schwer in der eigenen Wohnung ohne (medizinische) Betreuung zu leben.

    Alten Menschen ist es verständlicherweise enorm wichtig, in den eigenen vier Wänden zu leben, dort alt zu werden. Es ist eine ziemlich schwierige Situation für alle Beteiligten, wenn das, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr möglich ist.

    Ich denke in solchen Situationen ist es erstmal wichtig das medizinische zu klären- wo liegen die Defizite, was kann sie noch alleine, wobei braucht sie regelmnäßige Hilfe? Vielleicht wäre es gamnz gut sich mit allen Familienmitgliedern zusammen zu setzen und zu klären, wer was erledigen kann, wer regelmäßig helfen kann und möchte. Dabei ist es ziemlich wichtig fair zu bleiben und sich nicht gegenseitig Vorwürfe oder ähnliches zu machen.

    Es muss eben klar sein, wie weit die Familie unterstützen kann und wie weit die Selbstständigkeit eingeschränkt ist. Wenn man es schafft ein stabiles Netz aufzubauen können auch demente Menschen noch eine ganze Weile zuhause leben. Aber ich habe natürlich keine Ahnung, ob sie wirklich Demenz hat, das wäre wichtig abzuklären.

    Wenn sie Probleme damit hat sich selbst zu versorgen und zu pflegen wäre es auch möglich eine Pflegestufe zu beantragen bei der Pflegekasse. Dann könnte, wenn nötig noch ein Pflegedienst nach deiner Oma schauen.

    Das wären so die Möglichkeiten, die mir gerade einfallen. Es ist wichtig, dass die Familie zusammenhält und sich einig ist und alle Hilfsmöglichkeiten ausgeschöpft werden.

    Ihr /Du könntet euch auch an den ASD (Allgmeiner Sozialer Dienst) wenden, in den meisten größeren Städten gibt es auch Seniorenberatungsstellen die weiter helfen können.

    Ansonsten kann ich dazu nur noch sagen, dass es wichtig ist, die Selbstständigkeit der betroffenen Person so lange wie möglich ufrecht zu erhalten. Alte, besonders demente Menschen müssen in ihren Fähigkeiten gefördert werden. Ich meine damit, dass es sicher nicht sinnvoll ist, ihr jede Selbstständigkeit abzunehmen und alles für sie zu tun.......aktive Unterstützung ist besser, damit sie sich nicht nutzlos und hilflos fühlt.....

    Und zu der Sache mit dem Geld...mm... es ist ja schon so, dass man sich freut, wenn man von Oma ein bißchen Geld zugesteckt bekommt. Ich habe zu meiner auch immer gesagt: das ist wirklich nicht nötig....aber natürlich habe ich mich darüber sehr gefreut. Und auch du hast ja in deinem Text durchklingen lassen, dass es dir durchaus willkommen ist :smile:

    Da gibt es nun 2 Möglichkeiten. Entweder du sagst ihr klipp und klar, dass du kein Geld von ihr möchtest, weil du dir dabei komisch vorkommst. Oder aber, du redest mit ihr darüber, dass du dir komisch dabei vorkommst und nicht möchtest dass sie denkt, du würdest vielleicht nur deswegen kommen. Es kann auch gut sein, dass sie es falsch aufnehmen würde, wenn du ihre finanzielle "Hilfe" ablehnst..vielleicht kann sie dir ihr Aufmerksamkeit und Zuwendung nicht anders zeigen?

    Du könntest auch beim nächsten mal sagen: "Weißt du Oma, du hast mir gestern schon 50 Euro gegeben, ich komme erstmal zurecht." Ich glaube so würde ich es machen- sie weiß so, dass du ihre Finanzspritzen zu schätzen weiß, weiß dass du versorgt bist, und dass sie dir beim nächsten mal wieder was zustecken kann und alle sind zufrieden .
     
    #2
    klatschmohn, 2 November 2007
  3. derunglückliche
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    also,
    beim arzt war sie noch nicht. Ich bin eigentlich der einzige, der sich wirklich sorgen macht bzw sich drum kümmert.

    soviel wie sie leider vergisst, ist es schon nicht mehr der anfang, bzw ich würd mich freuen, wenn das irgendwie...alterbedingt ist oder so, also das es nicht demenz ist...was ich aber kaum glaube:geknickt:

    ich habe etliche male mit meiner mum geredet aber irgendwie...gebracht hat es nicht, ok einerseits versteh ichs, sie hat auch eigene probleme...und ich weis halt nicht was ich machen soll, die anderen 2 Töchter ...mh...die eine arbeitet, die andere hatte nen schlaganfall:cry: von demher ist eigtl niemand so wirklich da, wo man absprechen könnte was wer tut.


    zu dem geld:
    Klar freue ich mich, ich habe auch schon erwähnt das siemir vor 1 oder 2 Tagen schon geld gegeben hat aber da sagt sie immer:
    "Du nimsch es jetz und bisch ruhig"
    toll ^^ da nehm ich das geld halt und bin still...also da kannste sagen was du willst, das geld musste dann annehmen....sie hat sogar mal net mehr mit mir geredet weil ich gesagt hab:
    ne ich nehms jetz net ich wills net....is hart und da zwingt se dich das geld zu nehmen =(

    sie wird nächsten monat 80. Und so wie meine mum gesgat hat, gehen wir vll alle essen und das ist auch nicht billig.
    Ebenso sagte meine oma anfang letzten monat, das sie jetz das geld ausgibt, da sie immer gespart hat, aber sie eigtl genug hat.

    ich hab darauf gesagt das sie sparen solle für einen feernseher, da ihrer gut 25 jahre alt ist, aber, das hat sie leider vergessen =(

    das wars dann mal von meiner seite.

    ich weis noch, das es in dem einen thread darum ginge, das ich ja mit meiner oma mal zum arzt gehen wollte, aber, was bis jetzt aktuell ist, ich nicht weis wie ich das anstellen soll.

    weil ich eben denke, das dann meine oma merkt das etwas nicht stimmt....



    lg
     
    #3
    derunglückliche, 2 November 2007
  4. Tinkerbellw
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    nicht angegeben
    Wenn du sie soweiso schon zum arzt fährst denke ich wie mein vorredner, dass ein Besuch beim Hausarzt oder NEurologen angebracht ist. soviel wie sie vergisst kann es wirklich sein, dass die mal nen Topf auf dem herd vergisst oder mal den Schlüssel.
    Frag sie mal nebenbei welchen tag wir haben, welchen monat welches ahr, ihre Adresse. Oder lass sie mal eine uhr zeichnen, die zeiger sollen 10 vor 11 zeigen, kann sie das? wenn nicht sind das deutliche Demenzanzeichen.
    Liegen bei ihr oft zettell herum auf denen sie sachen notiert hat, um sie nicht zu vergessen? ist ihre wohnugn in letzter Zeit kürmeliger? Das wären weitere Anzeichen!
    Je früher man eine demenzerkrankung bemerkt, desto früher kann man auch medikamente geben, die den verlauf verlangsamen.
    ich wünsche die alles Gute
     
    #4
    Tinkerbellw, 2 November 2007
  5. klatschmohn
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    mmmm....Wenn du damit so ziemlich alleine da stehst ist es wirklich schwierig. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es absolut nicht einfach ist alte Menschen z.B. zum Arzt zu bekommen.

    Du begleitest sie doch zum Arzt, beziehungsweise fährst sie hin? Wie regelmäßig geht sie denn zum Arzt? Es hilft eben auch nicht viel bzw. gar nicht ihr vorzuhalten, was sie alles vergißt..... das muss man sensibler anstellen und dabei darauf achten, dass man den Willen des anderen nicht übergeht.

    Wie wärs, wenn du ihr sagen würdest, dass du dir Sorgen um sie machst und deswegen gern mit ihr zum Arzt fahren würdest? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Demenzkranke im Anfangsstadiumm schon merken, dass irgendwas nicht stimmt und deswegen verunsichert sind.

    Aber ich mag hier eigentlich nicht dauernd von Demenz reden, wenn noch gar nicht klar ist, ob sie es überhaupt hat.

    Ich stell dir mal eben die Stadien rein, aber nicht um dich verrückt zu machen sondern zur Aufklärung. Dazu muss man aber auch sagen, dass Krankheiten nicht immer in diesen Stadien verlaufen, manchmal werden Stadien übersprungen oder Menschen befinden sich die ganze Zeit in einem:

    Die Demenz verläuft meistens in drei Stadien:
    Im frühen Stadium (Vergessensstadium mit leichter Demenz) sind die Patienten in ihren Tätigkeiten und sozialen Aktivitäten beeinträchtigt, können aber meist noch unabhängig leben. Ihr Urteilsvermögen ist noch intakt, sie verfügen in der Regel über eine ausreichende Krankheitseinsicht und über eine breite Palette an Fähigkeiten, um diese bei Aufforderung selbst noch zu aktivieren.

    Im mittleren Stadium (Verwirrtheitsstadium mit mittelgradiger Demenz) ist die selbstständige Lebensführung nur noch mit Schwierigkeiten möglich. Die Patienten brauchen ein gewisses Maß an Aufsicht und benötigen zunehmend Hilfe, um ganz alltägliche Dinge durchzuführen. Jemand muss sie bei den so genannten Basisaktivitäten (Essen, Trinken, Anziehen, zur Toilette gehen) unterstützen. In diesem Stadium konzentriert sich die Pflege darauf, diese einfachen Fähigkeiten durch ständiges Aktivieren und Wiederholen zu erhalten oder aufzubauen. Besonders die genannten Verhaltensstörungen treten in diesem Stadium gehäuft auf.

    Im späten Stadium (Hilflosigkeitsstadium mit schwerer Demenz) und dem Fortschreiten der Erkrankung sind die Aktivitäten des täglichen Lebens der Patienten so stark beeinträchtigt, dass eine ständige und kontinuierliche Aufsicht benötigt wird. Zusätzlich zu den Basisaktivitäten verschwinden nun auch mehr und mehr die verbalen Aktivitäten (das Sprechen). Oft befinden sich die Menschen dann in einem in sich zurückgezogenen Zustand, der Außenstehenden als „Dämmerzustand“ erscheint.


    Noch was:

    Dementiell erkrankte Menschen …

    … erinnern sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr an Gesehenes oder Gehörtes
    … können sich kein Urteil bilden, keine Probleme lösen, keine Schlussfolgerungen ziehen
    … verwechseln Dinge und setzen Dinge miteinander in Beziehung, die gar nichts miteinander zu tun haben (ist das Suppe oder Mittwoch?)
    … finden oft nicht die richtigen Worte oder verändern ihren Satzbau merkwürdig, dadurch werden ihre Sätze oft unverständlich
    … verlernen vertraute Bewegungsabläufe (wie ein Hemd zuknöpfen oder mit Messer und Gabel essen), obwohl sie motorisch gesund sind
    … vergessen die Bedeutung von ihnen eigentlich bekannten Gegenständen
    … vergessen ihren eigenen und andere Namen
    … haben eine gestörte Orientierung und ein gestörtes Zeitgefühl
    … erkennen vertraute Angehörige und Freunde nicht mehr
    … ermüden schnell
    … verarbeiten Informationen nur langsam oder gar nicht
    … können nur schwer oder gar nicht mehr rechnen und/oder schreiben
    … stehen manchmal auf der Straße, auf der sie wohnen, wissen nicht, wo sie sind und wie sie nach Hause kommen.
    … können Sachverhalte nicht mehr angemessen beurteilen. So kann es passieren, dass sie beispielsweise im Sommer einen warmen Mantel tragen oder im Winter barfuß auf der Straße herumlaufen.
    … legen oft Gegenstände an völlig unpassenden Stellen ab, die Zahnbürste im Kühlschrank oder den Kaffeelöffel im Badezimmer.



    und zu guter letzt:

    Wenn Sie als Angehörige - Ehepartnerin, Ehepartner, Sohn oder Tochter - den Kranken zu Hause pflegen, ist es wichtig, dass Sie für Beständigkeit und Routine im Tagesablauf des Kranken sorgen. Eine Beschriftung von Gegenständen hilft dem Gedächtnis, sich zu erinnern. Wichtig ist aber auch: Holen Sie sich Hilfe und Unterstützung, wenn Sie sie brauchen. Informieren Sie sich über Hilfen für pflegende Angehörige! Prägen Sie sich ein: Sie sind nicht schuld an der Krankheit Ihrer Partnerin, Ihres Partners, ihres Vaters oder ihrer Mutter! Sie sind nicht allein!

    Hab noch einen Test gefunden, ist aber ein ganz anderer als der, den wir im Krankenhaus benutzt haben:

    Ja, oft Manchmal Nein Wie oft oder im welchen Maße Ihr Nahe:
    Wiederholt er sich und fragt nochmals und nochmals nach gleichen Sachen
    vergisst er mehr als früher besonders Sachen, die nicht so lange her passiert sind, eigentlich vorhin
    vergisst er Medikamente zu nehmen, auf einmal mehrere Sachen einzukaufen u. ä.
    Vergisst er ein Treffen, einen Namenstag, eine Familienfeier?
    Ist er trauriger oder ratloser als früher
    Hat er Probleme mit Rechnen, Rechnungsführung u. ä.
    zeigt er schon kein solches Interesse für vorige Vorlieben und Hobbys
    Braucht er Hilfe oder wenigstens einen Rat während des Essens, Ankleidens oder Hygiene
    Ist er impulsiver, misstrauisch, unruhig, spricht Unsinn oder sieht und hören das, was in Wirklichkeit nicht existiert
    seine Lenkfähigkeit ein Auto zu fahren schlechte geworden ist
    Sucht er Wörter, spricht weniger fließend, vergisst Namen


    Aber das alles kann dir kein wirkliches Bild verschaffen, am Ende macht es dich nur verrückt. Und ich denke alleine kommt niemand mit der Situation klar. Wenn es mit dem Arzt nicht klappt ist es, meiner Meinung nach wichtig eben ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich sicher und geborgen fühlt und in dem sie ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich ausleben kann. Oft hilft es auch, wenn Zettel und kleine Erinnerungen gesachrieben werden, an denen sich der demente orientieren kann.

    Gibt es denn zum Beispiel auch keine anderen Enkel mehr? Ich würde mal aufschreiben, was mir auffällt und es dann Familienmitgliedern, zum beispiel deiner Mutter zeigen. Ich meine, im Moment scheint deine Oma ja zu Hause ganz gut zurecht zu kommen. Geht sie denn noch selber einkaufen, macht Spaziergänge?

    Hast du das Gefühl, dass sie zeitlich und örtlich orientiert ist? Weiß sie, welcher Wochentag ist, welche Jahreszeit, welches Jahr?

    Du sollst jetzt natürlich nicht mit einem Fragebogen zu ihr rennen :smile: aber du kannst ja mal hier und da nachfrage. Hat sie noch andere soziale Kontakte?

    Und zu dem Essen: Ich finde es ok, dass sie ihre Liebsten zu ihrem 80 Geburtstag zum Essen einläd, mach dir da mal nicht so viele Sorgen. Sie möchte euch eben etwas geben, mit den Menschen zusammen sein, die sie liebt. Ich finde das vollkommen in Ordnung.

    Ich glaube ichhabe zuviel geschrieben :schuechte aber vielleicht hast du dich ja durchgearbeitet :grin:
     
    #5
    klatschmohn, 2 November 2007
  6. C++
    C++
    Gast
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    Löschen des Acc. ist nicht möglich.
     
    #6
    C++, 2 November 2007
  7. derunglückliche
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    also, ich hoffe ich habe alles verstanden ist viel text :zwinker:

    ich hoffe ich beantworte jetzt alles:

    Also, datum kannste glatt vergessen, das weis sie nicht. wobei ich das auch nicht ganz genau weis, was aber bei ihr auch ist: sie weis manchmal nich was für einen tag habe, z.B diese woche war ja donnerstag der feiertag, da denkt sie 1.nicht dran und 2. meint sie dann immer, es wäre sonntag...:geknickt:

    gestern hat sie ihre fernseh-fernbedienung gesucht,...direkt vor ihr lag sie =(...

    so *nochma anschau*

    ein demenz-zentrum oder sowas gibt es hier nicht...so viel ich weis, und das es kraft kostet stimmt schon...es ist halt auch immer die sorge, ob sie auch die medikamente richtig nimmt...bisher war es jedenfalls nur einmal wo ich mitbekomen habe das sie nicht wusste was das fürne weiße tablette war....und ich hab vor jahren extra mal son "wochen-spendierer" gekauft, da richtet sie immer samstag oder sonntag für die ganze woche...da schaut sie AB was sie nehmen muss....aber ob das so astrein ist.

    Meine mum ich gestern auch darauf angesrpochen das oma unbedingt zum arzt ,muss, da sagte sie: das is zu spät, spiel mal mit ihr was...:kopfschue wie soll ich etwas spielen, wenn sie es gar net erst kapiert.

    Ok was macht meine oma den ganzen tag?
    Übers jahr strickt sie 30-40 paar socken, für jeden an weihnachten, schaut nur abends von 20.00 uhr bis 22.00 uhr fernseh, sonst geht sie etwas spazieren, zu meiner tante das war es auch.
     
    #7
    derunglückliche, 3 November 2007

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