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smoking kill

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Beatsteak, 17 Februar 2007.

  1. Beatsteak
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    hi, ich hab ein mehr oder weniger schwer zu bewältigendes problem mit meiner mutter

    vor einigen monaten hatte meine mutter einen hirnschlag, den sie (trotz übler aussichten) ohne schäden überstanden hat, es steht noch eine op an, aba das ist eine andere story

    so jetzt zum eigentlichen problem, sie war/ist raucherin, MUSS aber aufhören da jede weitere zigarette einen plötzlichen (und sehr warscheinlich tödlichen) weiteren hirnschlag verursachen kann.
    sie schien aufgehört zu haben, doch nun lügt sie und raucht hin und wieder heimliche eine.

    ich und mein vater können sie ja nicht rum um die uhr bewachen, also hatt einer von euch eine wirksame idee um das hinter sich zu bringen? (versucht hat sie bücher und magenten aberglaubsmülltherapie)
    gibt es für mich eine möglichkeit ihr zu helfen?

    -=schonmal danke für kommende antworten=-
     
    #1
    Beatsteak, 17 Februar 2007
  2. Dollwitsch
    Gast
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    ich glaube nicht das du wirklich was großes bewirken kannst, den schritt musst sie alleine machen. Du kannst ihr eine Hilfestellung, eine räuberleiter geben das sie besser über die mauer kommt aber SIE muss den letzten großen schritt machen.

    Mehr als reden kannst du nicht machen. Die zigaretten würde ich ihr nicht wegnehmen. Dann will sie aufjedenfall die zigaretten :zwinker: Wenn du sie ihr wegnehmen willst dann nur mit ihrer erlaubnis.

    so sehe ich das.
     
    #2
    Dollwitsch, 17 Februar 2007
  3. Immortality
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    Single
    Tut mir leid, da wirst du nicht viel machen können. Denn wenn man mit dem Rauchen aufhören will, dann muss man es vor allem selbst wollen. Du kannst höchstens versuchen, ihr nochmal in aller Deutlichkeit klarzumachen, was es bedeutet, wenn sie trotz der Warnung des Arztes raucht. Aber ich nehme an, das weiß sie selbst.
    Zigaretten wegnehmen / wegschmeißen würde ich nicht, sie kauft dann eben neue.
     
    #3
    Immortality, 17 Februar 2007
  4. MicroMoney
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    vergeben und glücklich
    So hart es klingen mag, aber es ist doch ihre Entscheidung, wenn sie ihre Gesundheit gefährden möchte. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe vor 2einhalb Jahren selber aufgehört zu rauchen und zwar ohne einen so drastischen Hintergrund, sondern einfach, weil ich mich nicht weiter kaputt machen wollte.

    Ich finde es etwas verantwortungslos von ihr, das würde ich ihr an deiner Stelle auch in aller Deutlichkeit sagen.
     
    #4
    MicroMoney, 17 Februar 2007
  5. Steppi
    Steppi (28)
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    nicht angegeben
    hey....

    ich finde schon, dass du was machen kannst und das solltest du auch tun, denn es ist schließlich deine MUTTER. deswegen bin ich der meinung kommentare wie "du kannst sowieso nichts machen, denn es ist ihre entscheidung" etwas dumm und helfen dir kein stück nciht weiter.

    Ich bin der Meinung, dass ein offenes Gespräch am meisten hilft. Denn du bist schließlich ihr Sohn und kein Arzt oder irgendein Fremder und deswegen wird sie deine Meinung ganz anders beherzigen. Mit dem Rauchen aufhören ist mit Sicherheit eine sehr schwierige Sache und das sie jetzt wieder heimlich anfängt, zeigt ja, dass sie dem nicht gewachsen ist. Deshalb braucht sie Hilfe. Sage ihr, dass es nicht nur um Sie geht, sondern dass es auch um dich und deinen Vater geht (Familie). Ihr beide habt sie lieb und wollt sie nicht verlieren, deshalb wollt ihr darüber sprechen und das Problem versuchen gemeinsam zu lösen. Dies wird sie mit Sicherheit verstehen und sich darüber auch Gedanken machen. Sag ihr, dass Sie (deine Mutter) dein Vorbild ist und dir es nicht vorleben soll, aufzugeben und Probleme aus den Weg zu gehen. man muss sie bekämpfen, was ja beim rauchen möglich ist. Sie trägt eine gewisse Verantwortung und das muss ihr anscheinend klar gemacht werden. Du musst zeigen, dass du dir Sorgen macht und das du oder ihr ihr helfen wollt. Und wenns nicht funzt, dann muss halt eine Therapie her. Gibt doch heutzutage so viele Möglichkeiten vom Rauchen wegzukommen. Also auf keinen Fall zusehen sondern aktiv werden. Hab den Mut mal deine Mutter unter die Arme zugreifen, auch wenn man glaubt die Mutter muss es immer nur für den Sohn tun. Ist vllt. nciht leicht, aber der richtige Weg.

    gruß Steppi
     
    #5
    Steppi, 17 Februar 2007
  6. Musikmädchen
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    nicht angegeben
    Zwingen kann man sie natürlich nich.
    Aber wenn sie aufhören will und nur das Gefühl hat, dass sie es nich schafft, dann gibt's sicherlich Möglichkeiten, beispielsweise Hypnose oder Akupunktur. Und um sie von sowas zu überzeugen, würde ich den Rat von Steppi befolgen.

    Viel Glück!
     
    #6
    Musikmädchen, 18 Februar 2007
  7. Decadence
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    nicht angegeben
    entweder ihr wille sit stark genug oder sie muss dauer-observiert werden, wobei ich nicht glaube dass sie das allein schafft ohne dass jemand auf sie aufpasst.
     
    #7
    Decadence, 18 Februar 2007
  8. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    offene Beziehung
    Nun, das Problem mit dem Rauchen haben fast immer die Mitmenschen, die Raucher selbst wissen doch in aller Regel, was es bedeutet.

    Ich würde an Deiner Stelle ein Gespräch suchen und ihr Deine Ängste ganz normal schildern. Aber bitte keine Vorwürfe. Für sie selbst musst Du nicht entscheiden, denn das kann sie gut allein.

    Es gibt da einen bösen Satz: Jeder bringt sich selbst um, so gut er kann - Hauptsache er tuts aus freien Stücken.

    Davon abgesehen halte ich die Aussage, dass jede weitere Zigarette den Tod bedeuten könnte, für sehr gewagt. Es gibt mindestens noch 2 Millionen andere Risikofaktoren. Aber okay, Rauchen ist nicht gesund, das steht nunmal fest.

    Mein eigenes Beispiel: Mein Dad starb mit 63 Jahren, hatte bis dahin 4 schwere und 3 kleinere Schlaganfälle, hatte einen Herzschrittmacher und zum Schluss ein Raucherbein. Die Vermutung liegt sehr nahe, dass seine starke Raucherei damit zu tun hatte. Aber letztlich wäre ich nicht auf die Idee gekommen, ihn Zigaretten weg zu nehmen oder ähnliche Spielchen. Er wusste, was er tat und welche Konsequenzen daraus folgen. Also hat sich die Sache.

    Auch wenn es schwer fällt: Man muss andere Menschen eben so akzeptieren wie sie sind oder sich von ihnen distanzieren. Ändern kann man immer nur sich selbst, aber niemals jemand anderen.
     
    #8
    User 38570, 18 Februar 2007
  9. Steppi
    Steppi (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    würdest du ihn echt empfehlen, sich von seiner Mutter zu distanzieren, was soll das?

    gruß Steppi
     
    #9
    Steppi, 18 Februar 2007
  10. *_Nordlicht_*
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    also ich glaube, das problem ist es, dass deine mutter gar nicht die gefahr an der ganzen situation sieht. Vielleicht verdrängt sie den ernst der lage :ratlos: normalerweise ist es immer das beste mittel, leuten von etwas abzubringen, wenn man eine schocktherapie macht, aber bei deiner mama is ja schon was schlimmes eingetreten was sie eigentlich hätte aufrütteln müssen.

    es klingt vllt wirklich doof, aber such doch mal eine suchtberatungsstelle auf und frag was du noch tun kannst um sie zu unterstützen, dass sie aufhören kann mit dem rauchen
     
    #10
    *_Nordlicht_*, 18 Februar 2007
  11. XhoShamaN
    XhoShamaN (30)
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    vergeben und glücklich
    Ich hätt jetzt aus dem Herz heraus gesagt - sprich sie darauf an, dass sie wieder nach Rauch rieche ... dass sie geraucht hätte ... du fändest das sehr verantwortungslos, sie soll das doch bitte bitte unterlassen - sie wisse ja, was auf dem Spiel stehe.

    Mütter haben ihren Kindern gegenüber ein sehr starkes Verantwortungsbewusstsein, welches jedoch von der Sucht etwas gebrochen wird. Sprich ihr ins Gewissen, auf ne lieb gemeinte und nich schnippische Art. Aber weder distanzieren, noch sie vollends machen lassen hielte ich für richtig.
     
    #11
    XhoShamaN, 18 Februar 2007
  12. Beatsteak
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    naja meine sicht der dinge ist eigentlich, das sie für sich selbst verantwortlich ist (auch wenn mir das nicht gefällt)

    ich hatte mich schon einwenig damit abgefunden als sie mit 10% überlebenschance in der klinik lag (ich weis das klingt wiederlich, aba sowas macht man nicht bewusst, glaube ich)

    leider ist es ein echtes dilemma, sie kann ihr leben nicht "geniesen" wenn sie weiterraucht, weil sie angst vorm tot und angst davor uns aleine zu lassen hat (sieht bei ihrem ableben, schlecht für uni aus für mich{wegen geld} und mein vater würd warscheinlich nicht klar kommen)
    aber auf der anderen seite schafft sie es einfach nicht über diese "entzugszeit" raus und sich dabei rumquält (sie raucht seit über 30 jahren!!!)

    an diesen hypnose-shit hab ich auch mal gedacht, vllt hilft das ja, muss mich mal umhören wer sowas richtig macht
     
    #12
    Beatsteak, 18 Februar 2007
  13. MicroMoney
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Das wäre zumindest konsequent, nur so konsequent sind wenige Menschen.

    @Beatsteak: ICh war selber Raucher, zwar nicht ganz so lang wie deine Mum, aber lange genug um zu wissen, was Nikotin- bzw Zigarettenabhängigkeit bedeutet. Nikotinabhängigkeit endet nach 25 bis 30 Tagen, es ist durch aus möglich, sich soweit unter Kontrolle zu haben, um diese Zeit zu überstehen. Danach hängt es nur noch an der psychischen Abhängigkeit, die auch Jahre später (bei mir seit 2 einhalb Jahren) noch auftritt.

    Sowas kann man kontrollieren, wenn man nur will. Du sagst, sie will euch nicht alleine lassen und hat Angst vorm Sterben. Wenn das nicht genug ist, um ihren Willen zu beflügeln, dann weiß ich auch nicht :kopfschue
     
    #13
    MicroMoney, 18 Februar 2007

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