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So fühlt sich mein Leben an

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Regenbogen_, 15 August 2005.

  1. Regenbogen_
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich muss zu dieser Stimmung noch was in meinem anderen Thread schreiben. :geknickt:

    Dieses Gefühl

    Kennst du dieses Gefühl, wenn niemand nach dir fragt,
    wenn niemand deinen Namen ruft,
    wenn sich keiner zu dir setzt und
    wenn alles an dir vorbei läuft ,wie in einem Film
    wenn alle so tun, als seien sie auch ohne dich glücklich -
    ich kenne es .
    Die Welt dreht sich und ich drehe mich mit ihr.
    Doch das „WIE“ es gefällt mir nicht mehr,
    aber noch fühle ich mich starr und unfähig es zu ändern.
    Ich bin nur ein Teil des Ganzen, das ich nicht verstehe,
    nicht verstehen kann.
    Und so spiele ich weiter mit,
    spiele weiter das kleines Spiel.
    Doch die Sehnsucht wird größer,
    Tag für Tag wächst der Drang auszusteigen,
    einfach abzuspringen,
    euer - unser - aller Spiel einfach zu verlassen.
    Die Regeln habe ich nie begriffen,
    und nicht den Sinn,
    lohnt es sich danach zu suchen ?
    Geld,Macht,Einfluss,
    all das hat für mich keinen großen Wert.
    Und doch spiele ich weiter mit, und weiß nicht warum -
    es ist ein Teil meines Lebens, auf der Suche nach meinem Ich.
     
    #1
    Regenbogen_, 15 August 2005
  2. nordsternchen27
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Dieses Gefühl kenne ich leider nur zu gut.

    Aber es lohnt sich zu kämpfen, für einen selbst!!!
     
    #2
    nordsternchen27, 15 August 2005
  3. Regenbogen_
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Liebes nordsternchen27

    Du hast die Erfahrung gemacht, dass es sich zu Kämpfen lohnt. Mir ist diese Erfahrung bisher ( bis wohl auf eine winzige Ausnahme und das ist noch nicht sicher ) stets verwehrt geblieben.
    Ich bin im Moment auch mehr in einer gedrückten Stimmung. Das mag daran liegen, dass es wieder so langsam auf Herbst/Winter zu geht.

    Gruß
    Regenbogen_
     
    #3
    Regenbogen_, 15 August 2005
  4. Minny
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich kenne das gefühl leider auch viel zu gut :cry: und bis jetzt habe ich auch nichts dagegen machen können
     
    #4
    Minny, 15 August 2005
  5. ..dein Bedürfnis, Existenz gewürdigt zu sehen, ist nur allzugut nachvollziehbar und ausgesprochen legitim..

    ..wenn ich es richtig in Erinnerung habe, verquickst du deine vermeintlich fehlende gesellschaftliche Rolle mit dem Verlust einer Beziehung, was jedoch kaum zur Lösung des eigentlichen Problems, deinen durchweg verständlichen Liebeskummer schadlos zu überwinden, beitragen dürfte.. :cry:

    ..Liebeskummer ist, das konntest du ja bereits an der gestrigen Resonanz ablesen, nahezu jedem User widerfahren.., genau darin ergibt sich schon der gedankliche Ansatz zur grundsätzlichen Frage, ob eine wegbrechende Beziehung über die schmerzliche Erfahrung entgangener Liebe hinweg lebensbrechend wirkt. - ..die Erfahrung zeigt: NEIN! - dein Leben wird in gleichen Bahnen wie zuvor verlaufen: du wirst geachtet, von Freunden, Bekannten und der Familie, soweit noch vorhanden, geliebt und respektiert, nichts hat sich verändert, es sei denn, du greifst selbstzerstörerisch in deinen langjährig aufgebauten Lebensablauf dümmlich ein..

    ..trauere um deine Beziehung, lasse jedoch nicht zu, das jene Trauer dein Leben leidvoll verändert!

    ..ich wünsche dir nochmals viel, viel Erfolg und Kraft dabei!! :smile:


    ..Gruss..
    ..René..
     
    #5
    Berlin-Lankw.26, 15 August 2005
  6. Regenbogen_
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    @ Berlin-Lankw.26

    Wir hatten das ja per PN geklärt, dass da wohl zu schnell auf meinen Beitrag geantwortet hast.
    Und jetzt nochmal nein... Ich war NICHT diejenige Person wo die Freundin verlor !

    Nie ausgedrückte Trauer ist die beständige Begleitung meines Lebens.
     
    #6
    Regenbogen_, 15 August 2005
  7. ..da hatte ich dich tatsächlich mit jemandem von gestern verwechselt, tut mir leid..
     
    #7
    Berlin-Lankw.26, 15 August 2005
  8. Kater_86
    Gast
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    naja, früher fühlte ich mich sicherlich auch so.

    Aber solange ich noch ein Bett habe, keine Drogen konsumiere und meine Gesundheit ok ist, kann man im Leben noch viel erreichen
     
    #8
    Kater_86, 20 August 2005
  9. Sweetsymphony
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Brauche nicht zu schreiben das ich das kenne.

    Veraenderung, ja. Aber keine Handlung.

    Wuensche und Traeume die man leben moechte aber nicht kann.
    Man weiss das man es besser gekonnt haette aber hat keine Chance es wieder gut zu machen, es auszubessern.
    Man will es nicht akzeptieren und wird naiv. Man vergraebt sich in Gedanken und Wuensche. Es wird alles besser, sagt man sich immer wieder.

    Einerseits heißt es "Traeume sind Schaeume" andererseits heißt es "Traeume sind Taten die in uns schlummern". Was ist nun richtig? Beides.

    Es ist nur soweit Wirklichkeit wie weit wir es zulassen.
    Traeume sind nur der Plan, der Weg sind wir selbst.
    Hast du Wuensche und Traeume, dann hast du Hoffnung.
    Wenn du Hoffnung hast, hast du Ziele.
    Wenn du Ziele hast kennst du den Weg.
    Das kann nun soweit gehen das man am Ende bei seinem Traum landet und ihn leben kann.

    Weite Wege die unangenehm wirken hindern aber daran diesen Weg zu gehen.
    Ist der Weg schlimmer als das jetzige? Ist der Preis zu hoch?
    Schaffe ich es denn oder bleibe ich auch der Strecke liegen?

    Manchen muss erst bewusst werden wie schlecht es um sie steht, so das sie aus Angst und Panik sich bewegen. Wie ein Reh das im Feld sitzt, der Maehdrescher kommt aber staetig naeher und droht es zu ueberfahren.
    Es verharrt auf seinem Platz, soll es rennen? Oder soll es sitzen bleiben?
    Was ist sicherer?

    Wenn du weisst was sicherer ist, dann weisst du was du tun musst, willst oder kannst. Aber wie soll man das wissen wenn es soetwas unnatuerliches ist wie ein Maehdrescher fuer das Reh?

    Manche muessen von ihren eigenen Problemen gezwungen werden sich zu bewegen weil sie sonst untergehen.

    Die Phase mache ich gerade durch.
    Schaffe dir etwas was dich schuetzt. Sei du selbst und baue etwas auf was dich ausserhalb deines Ich`s schuetzt. Baue keine Wand mit deinen Gefuehlen zB. Baue eine Wand mit deinem Ich.

    Ich zB arbeite an meinem Ausseren um anderen zu zeigen was ich von ihnen halte. Ein "leck mich am Arsch, Welt" Verhalten kann man ausdruecken, so in etwa. Jeder macht das anders, aber es muss Abstand schaffen zu dir selbst.
    Schutzwaelle die einen immer groeßeren Abstand zu deinem Haus schaffen.
    Dieser Schutz kann dich endlich ein wenig zur Ruhe kommen lassen, im inneren.
    Und das braucht man frueher oder spaeter in einer solchen Situation.


    Nochetwas zu diesem Gefuehl:
    Es ist als waerest du ein Stahlstift unter einer Metallplatte der nicht zulaesst das die Masse dich erdrueckt. Du wirst gezwungen weiterzumachen, obwohl du nicht mehr kannst.
    Aber du musst koennen, obwohl du es nicht mehr moechtest..... das ist paradox und schwer zu verstehen fuer Menschen die das nicht selbst erlebt haben. Aber es ist gut so, denn es laesst nicht zu das du dich aufgibts. So war es bei mir und hoffe so ist es bei dir.
    Es haelt die Zeit sozusagen still, abgesehen vom Zustand. In der Zeit kannst du etwas suchen und finden, denke du weisst was ich meine. Ein hoher Preis den man aber meist bezahlen muss.

    Gut zureden wie "Gib dir einen Tritt" helfen wenigen in der Lage.

    P.S: Es stimmt nicht das es anderen schlechter geht. Man soll sich nicht ablenken mit anderen. Man soll sich nicht herrausreden und damit troesten.
    Sich blind machen fuer sich selbst.
    Aber das ist eh zu schwer zu erklaeren fuer Menschen die das nicht erleben.
    Es ist die Hoelle auf Erden im eigenen Kopf und das meine ich sprichwoertlich so. Anders kann man es nicht beschreiben.
     
    #9
    Sweetsymphony, 20 August 2005

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