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So oder so?

  1. Wegbaggern

    10 Stimme(n)
    37,0%
  2. Ort muss bleiben

    17 Stimme(n)
    63,0%
  • ProxySurfer
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    17 November 2004
    #1

    So oder so (II)?

    Stell dir vor du bist Politiker. Unter deinem wunderschönen, historisch wertvollen Heimatort (5000 Einwohner) wird viel Braunkohle gefunden. Die Wirtschaft will den Ort umsiedeln und wegbaggern, dadurch werden 5000 Arbeitsplätze (bei hoher Arbeitslosigkeit) geschaffen. Die Bürger wehren sich mit allen Mitteln, wollen ihre Heimat unbedingt behalten. Wie würdest du dich entscheiden?
    A: Wegbaggern
    B: Ort muss bleiben
     
  • bamba
    bamba (30)
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    vergeben und glücklich
    17 November 2004
    #2
    doch nich etwa heuersdorf?
     
  • ProxySurfer
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    17 November 2004
    #3
    @ bamba:
    Nein, ich meine nicht Heuersdorf, die Frage ist FREI ERFUNDEN. Bin aber aus Sachsen und kenne daher Heuersdorf...

    Dein Goethe-Spruch aus Faust passt übrigens gut zu meiner Frage...
     
  • bamba
    bamba (30)
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    vergeben und glücklich
    17 November 2004
    #4
    okay :zwinker: .. is nämlich nur 10 min von mir entfernt.
    lag so nahe .. aber die zahl der einwohner würde ja schon alleine nicht stimmen *g*
     
  • Honeybee
    kurz vor Sperre
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    2
    nicht angegeben
    17 November 2004
    #5
    Wieviel würde da für mich bei rausspringen? :grin:
     
  • ProxySurfer
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    17 November 2004
    #6
    @ bamba:
    Genau, ich dachte, bei einem kleinen Dorf meinen bestimmt viele, daß das ja weg kann.
     
  • deBergerac
    deBergerac (31)
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    18 November 2004
    #7
    Das liegt nicht in der Entscheidungskompetenz der Politiker. Es ist rechtlich fast nicht durchführbar 5000 Personen zu enteignen. Vorallem da der Staat vermutlich kein Interesse an der Tätigkeit selbst hat (es wird keine Braunkohle benötigt um den Energiebedarf zu decken).
    Sollte sich eine Firma so für diesen Standort interessieren und sich solche Gewinne erhoffen, dass sie im Vorfeld soviel Kapital investieren kann um die Bewohner zu bezahlen ist das was anderes. Und selbst in diesem Fall ist es immer noch Sache der Bewohner ein solches Angebot anzunehmen.

    Herzlich willkommen in der Marktwirtschaft.
     
  • Rolfus
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    nicht angegeben
    18 November 2004
    #8
    Braunkohle hat doch keine Zukunft. Somit: Ort muss bleiben.
     
  • seppp
    Gast
    0
    20 November 2004
    #9
    Ich denke jedem sollte es frei stehen sein Haus zu verkaufen und sich umsiedeln zu lassen oder zu bleiben. Denn Teil den die Graber kaufen können, können sie dann ausgeraben, den den sie nicht kriegen eben nicht.
     
  • 20 November 2004
    #10
    *looooooooooool*
    ..du bist aber witzig!!
    Da wo ich früher gewohnt hab war Rheinbraun in der Nähe und es wurde zB auch der Ort wo ich mal Wohnte um 20 km "verlegt"!
    Und es konnte auch jeder "frei" entscheiden.. aber nur, ob das Haus wo anders so wieder aufgebaut wird, oder eine Entschädigung gezahlt wird!
     
  • Ike
    Ike (36)
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    20 November 2004
    #11
    Es geht wohl nicht nur um die Kohle, sondern auch um die Industrie, die für die technische Ausstattung zuständig ist. Diese riesigen Abbaumaschinen werden wohl in Deutschland hergestellt, und man braucht einige wenige Abbaustätten, um einfach neue Techniken auszuprobieren/zu zeigen dass deutsche Technik was kann. (Genauso wie man eine Strecke für den Transrapid will/wollte, einfach um das Ding auch mal in Deutschland fahren zu lassen. Kommt halt schlecht, wenn man einem Ausländer was verkaufen will, und keiner im eigenen Land hat es.)

    @seppp: Weißt du wie groß so Bagger sind? :grin: Und wie tief die graben? Glaub mir, niemand will umgeben von so einer Grube leben, und muss es auch nicht, denn die Erschütterungen des Abbaus muss sich kein Hausbesitzer bieten lassen. Solang da also noch jemand lebt müssen die entweder weit um ihn herum buddeln, oder alle paar Monate eine Vollrenovierung seines Hauses bezahlen.
    Wie es mit der Lärm-/Abgasentwicklung aussieht wage ich gar nicht zu raten...
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    20 November 2004
    #12
    Leider nicht ganz richtig ...
    Die Kommunen können unter gewissen Bedingungen sogar enteignen, wenn es um die Errichtung eines IKEA geht ... Erst jüngstes Urteil des VGH.

    Und zum Thema:
    Ja, ich wäre dafür. Nicht gerade wenn es um Braunkohleabbau geht, aber im Prinzip schon.
    Der 5000-Seelen-Ort wird nämlich über kurz oder lang eh sterben, wenn es keine Arbeitsplätze gibt. Das dürfte gerade in den neuen Bundesländern hinreichend bekannt sein ...
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    20 November 2004
    #13
    Wenn das Dorf wunderschön und historisch wertvoll ist, und die Menschen wollen dort bleiben, dann soll es bleiben.

    Das müsste übrigens ein Mega grosses Dorf sein (etwa Grösse von N.Y.) wenn an seiner Stelle im Braunkohle Bergbau 5000 Arbeitsplätze entstehen sollen!!!
     
  • deBergerac
    deBergerac (31)
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    20 November 2004
    #14
    Lies meinen Post genauer. Ich sprach niemals davon das es unmöglich. Abgesehen davon, wieviele Personen muss man enteignen um ein Ikea zu bauen? Sicherlich keine 5000.
     
  • Ike
    Ike (36)
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    20 November 2004
    #15
    Manchmal gehen Arbeitsplätze eben vor hübsche Dörfer. :rolleyes:

    Und so groß muss das Dorf nicht sein, wie ich oben schon geschrieben habe kann so ein Tagebau schlecht bis an den Dorfrand gehen, da muss schon Sicherheitsabstand gehalten werden.
     

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