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Soll ich zurück in die Psychatrie?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von [[T.G]], 1 Oktober 2005.

  1. [[T.G]]
    Gast
    0
    Hallo Leute!

    Ich habe gerade ein riesiges Problem...stehe vor einer großen Entscheidung und weiß nicht weiter...
    ...ich war anfang dieses Jahres für 3 Monate in einer Psychatrie habe starke Depressionen. Alles ist etwas besser geworden, aber ich merke dass irgendwie alles gerade wieder "schlechter" wird. Naja...ich habe halt in letzter Zeit wieder sehr viele Probleme, habe mich dummerweise letztenz stark verletzt. Mache seit ende der stationären Terapie einen Ambulate. 2 Mal wie Woche. Ich habe nun Tabletten bekommen (Neurooleptika) damit ich endlich wieder schlafen kann, die wirken auch sehr gut und also an schlaf magents mir nicht.
    Es ist aber so, das es mit meinem Leben gerade wieder sehr abwärts geht.
    Meine Therapeutin hat mir vorgeschlagen wieder in die Klinik zu gehen. Ich stehe da jetzt vor einer riesigen Entscheidung.
    Als ich anfang dieses Jahres wiederkam hatte ich sehr starke Probleme danach:
    Ich wurde zum gespött, als verrückt eingestuft und habe viele Freunde verloren. In der Schule hatte ich echte Probleme 3 Monate an Stoff aufzuholen. Es war sehr schwer für mich und ich trage heute noch diese ganzen Sorgen...ich möchte das alles nicht nochmal durchmachen!!
    Wenn ich jetzt wieder in die Psychatrie gehen würde, würde ich wieder lange Zeit den unterricht verpassen, hätte kaum Kontakt zu meiner freundin (ist leider ne Fernbeziehung was alles noch schlimmer macht), ich würde wieder zum gespött werden. Als Lösung für einige dinge meinte meine Thera dass ich danach die Schule wechseln könnte. Aber ich möchte das auch nicht, weil die freunde die ich da habe bedeuten mir alles!!!

    Ich weiß nicht weiter...ich muss mich entscheiden, entweder ambulante oder stationäre Thera. Was würdet ihr denn tun? Mih zieht das alles so runter...

    Vergessen habe ich noch, dass ich dann nachmittags nicht mehr meinen Hobbys nachkommen kann....ich tanze Dienstags und Donnerstags, mache jeztzt silber und das möchte ich auch nicht aufgeben!!
    Ich wäre total eingeschränkt, weiß aber auch das es mir vllt helfen würde
     
    #1
    [[T.G]], 1 Oktober 2005
  2. hey :smile: ,
    ..halten wir fest: deine Therapeutin hält eine stationäre Therapie für erforderlich, du möchtest aber, was ich mehr als nachvollziehen kann, schon aufgrund des erwartenden Schulstoffversäumnisses lediglich eine ambulante Weiterbehandlung in Erwägung ziehen.

    Hast du dich denn schon sachkundig gemacht, ob sich eine für deine Problematik spezialisierte Einrichtung in der Nähe deines Wohnortes befindet, so dass du ggf. auch synchron zur Therapie eine schulische Ausbildung wahrnehmen könntest?

    Ich würde, unabhängig welchen Weg du nehmen solltest, niemandem, um dich zukünftig vor Anfeindungen jeglicher Art zu schützen, außerhalb deines engsten Freundeskreises davon berichten, dass du dich erneut in ärztliche Behandlung begeben "möchtest".

    Ich halte im Übrigen die Aufrechterhaltung des sozialen Umfeldes während einer therapeutischen Maßnahme für unabdingbar, schon eine Herauslösung aus dem angestammten sozialen Umfeld destabilisierend wirkt; von daher halte ich deine Ängste hinsichtlich einer stationären Therapie für berechtigt, mir ginge es nicht anders.

    Ich hoffe, du kannst beides, sowohl die offenkundig erforderliche Therapie und ein den Umständen entsprehend halbwegs geordneten schulischen Alltag in deinem Sinne verknüpfen, ich drücke dir dafür ganz fest die Daumen!!
     
    #2
    Berlin-Lankw.26, 1 Oktober 2005
  3. lea-sophie
    lea-sophie (41)
    Verbringt hier viel Zeit
    18
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Deine Geschichte hat mich sehr berührt. Wobei Dir niemand Deine! Entscheidung abnehmen kann.
    Trotzdem mal ein paar Worte von mir:
    Ich lese Dein Motto und frage mich, warum Du Dir Dein eignes Motto nicht zu Herzen nimmst. Ich kenne mich mit physischen Problemen nicht so aus, aber was ist passiert, dass Du Dein Leben sosehr aus den Händen gegeben hast? Jeder hat Probleme! Und die sind dazu da gelöst zu werden. Und zwar durch die Stärke Deines eigenen Geistes. Vielleicht liegt da Dein Problem?
    Vielleicht solltest Du lernen, Dir selbst zu vertrauen. Glaube daran, dass niemand Dir mehr helfen kann, als Du selbst. Suche nach dem Weg, der Dich mit erhobenen Hauptes durchs Leben gehen lässt. Schaffe Dir Deinen eigenen Gott, wenn es sein muß.

    Außerdem habe ich das Gefühl, dass Deine Gedanken sich im Moment nur um den Umstand kreissen, ob Du nun zurückgehen sollst in die Klinik oder auch nicht. Das macht Dich ziemlich fertig und Du siehst es als furchtbares Problem. Ich denke Deine Entscheidung steht schon lang fest, Du hast Dich nur bisher noch nicht getraut es laut auszusprechen. Triff Deine Entscheidung aus Deinem Herzen.

    Ach Mann, ... biete dem Leben die Stirn. Du bist doch wer!!!!!!

    PS: Ich hoffe, dass war nicht zu einseitig beleuchtet.
    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.
     
    #3
    lea-sophie, 1 Oktober 2005
  4. [[T.G]]
    Gast
    0
    Meine Thera hat das vorgeschlagen, weil sie meint es würde mir helfen.
    Es ist so dass ich innerlich einen Hass auf meinen vater habe. Ich liebe ihn aber. Er ist so gefühlskalt...er legt nicht viel wert auf kontakt zu mir und ihn interessiert sich wenig für mich. Meine eltern leben getrennt.
    Ich mache mich dafür verantwortlich dass er mich so benachteiligt! Ich habe mein leben als Opfer gegeben damit er merkt das er was falch gemacht hat und das ich mir zuneigung wünsche. habe mich verletzt und so...um ihm zu zeigen das er was falsch macht...aber dieses Opfer ist, laut meiner Thera, zu groß. Ich sehe das nicht so.....darum hat sie vorgeschlagen wieder in die Klinik zu gehen...

    Alleine schaffe ich das nicht! Alleine wäre ich heute tod!

    Ich habe für mich noch keine entscheidung getroffen weil ich viel zu verwirrt bin...desshalb hätte ich gern eure einschätzung um mir das zu erleichtern. Mir würde es helfen wenn ihr mir sagen würdet was ihr an meiner stelle tun würdest

    Wegen der PN die ich gerade bekam...
    Ich bin 15. War das letzte mal 3 Monate da...müsste wenn ich das wieder machen würde solange bis alles wieder gut ist!
    Ja ich kann es versuchen vorerst meine ambulante durchzuziehen würde auch antidepressiva bekommen weiß aber nicht ob das reicht meinem leben wieder einen sinn zu geben...möchte aber auch ungern in die Klapse
     
    #4
    [[T.G]], 1 Oktober 2005
  5. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.884
    0
    2
    Single
    Du sagst, du warst schonmal da. Also weißt du ja, was dich erwartet.

    Von den "äußeren Umständen" (also Schule, Freundin, Hobbies, Umfeld - eben die Dinge, die du verpassen würdest) mal abgesehen, denkst du, eine stationäre Therapie würde dir helfen und guttun?

    Wie war's das letzte Mal? War es da gerade der "Abstand" von manchen Sorgen, der dir geholfen hat? Oder etwas Bestimmtes an der Therapie? Oder einfach nur das Gefühl, "aufgehoben" zu sein?

    Kann das schwer einschätzen, war noch nie in der Situation. Aber vielleicht würde es dir bei deiner Entscheidung helfen, wenn du für dich selbst herausfindest, WAS genau an einer stationären Therapie dir helfen würde (bzw. das letzte Mal geholfen hat). Und ob es dir - auch langfristig betrachtet - guttun und weiterhelfen würde.

    Letztendlich mußt du diese Entscheidung selbst treffen. Wenn du so eine Möglichkeit siehst, daß es auch bald wieder "aufwärts" gehen wird und meinst, daß du mit ambulanter Therapie/Unterstützung von Freunden/Hobbies/Freundin klarkommen würdest, würde ich es an deiner Stelle lassen.

    Allerdings: Wenn du selbst spürst, es geht "abwärts" und du weißt nicht so recht, wie du diesen "Abwärtstrend" stoppen kannst, und auch die ambulante Therapie hilft dir da nicht weiter - dann solltest du dich vielleicht doch für den Klinikaufenthalt entscheiden.

    Aber das können wir alle hier wohl nicht so wirklich einschätzen.

    Was das "Gespött" in der Schule angeht: Du schreibst selbst, daß du einige Freunde hast, die du nicht verlieren möchtest. Das ist doch immerhin etwas - der Rest kann dir doch egal sein, wenn du Freunde hast, die WIRKLICH zu dir stehen. Es gibt immer welche, die reden und lästern - wenn sie wollen, finden sie immer einen Grund und ein "Opfer". Aber solange du in der Schule in deiner Klasse nicht alleine stehst, würde ich mir um die Leute die geringsten Sorgen machen.

    Was den versäumten Schulstoff angeht: Wäre das wirklich so viel? Bzw. gibt's keine Möglichkeit, daß du auch während des Klinikaufenthaltes mitlernst und Aufgaben machst und so? Gibt's bei anderen Krankheiten in Krankenhäusern ja grundsätzlich auch...

    Sternschnuppe
     
    #5
    Sternschnuppe_x, 1 Oktober 2005
  6. [[T.G]]
    Gast
    0
    Beim letzten Mal hat mir der Abstand zu meinen Eltern sehr geholfen! Weil ich wegen ihnen krank geworden bin.
    Na klar würde mir die stationäre Helfen...aber ich müsste halt mein Leben hier so aufgeben (Hobbys etc) und das möchte ich ja nicht
     
    #6
    [[T.G]], 1 Oktober 2005
  7. Honigbiene84
    Verbringt hier viel Zeit
    112
    101
    0
    nicht angegeben
    gut, du bist erst 15, also würde ich mir überlegen, ob eine stationäre auf dauer nicht besser wäre, weil du verschleppst deine probleme nur, wenn du sie aufschiebst und besser wird es dadurch auf keinen fall, eher schlimmer!!!!!!!!!!!!!!! ich z.B. halte mich seit zwei jahren mit tabletten am leben, möchte aber, sobald ich mit der schule fertig bin, mich davon lösen und eine gescheite therapie machen. die therapie lasse ich deshalb jetzt sein, weil ich einfach "keine zeit" habe. nur tabletten kann ich aber nur empfehlen, wenn es nicht mehr anders geht, da du das problem an der wurzel packen solltest!!!!!!
    vielleicht ist eine kombinierte einrichtung für dich das beste, in der du auch gleichzeitig mit der schule weitermachen könntest (sowas müsste es doch geben, oder?)....das mit dem tanzen würde ich erst mal auf eis legen, auch wenn es dir viel bedeutet....deine gesundheit geht vor....!!!! wenn du denkst, du stehst das leben wieder so einigermaßen durch, kannst du ja weiter machen...wichtig ist, dass du erst mal eine richtige längere therapie machst, aus der du auch etwas mitnehmen kannst.....
    und nochwas: freunde, die deine probleme nicht kapieren, hatten selbst nie welche oder verdrängen es...das sind aber keine freunde, sondern nur solche, die sagen, du würdest sie runterziehen. aber denk mal so: wenn sie sich runterziehen lassen, selbst schuld....!!! die wollen dir wahrscheinlich nur die schuld für irgendetwas geben, wofür du nichts kannst und das hast du nicht verdient!!!
     
    #7
    Honigbiene84, 1 Oktober 2005
  8. ktkrch
    Verbringt hier viel Zeit
    193
    101
    0
    vergeben und glücklich
    ich versteh ja das du die schule nicht wechseln möchtest wegen deinen freunden aber sie sind doch weiterhin deine freunde auch wenn du die schule wechselst was dir bestimmt auch helfen würde also ich würde an deiner stelle wieder in die klinik gehen da diese methode dir vielleicht ehr hilft da du so auch abstand zu deinen eltern bekommst
    mein vater legt auch keinen großen wert auf kontakt zu mir allerdings wohnen wir in einer wohnung und er redet nie mit mir ignoriert mich richtig ich hab ihn auch lieb aber wies scheint bin ich ihm nich sonderlich wichtig so hab ich ihn auch ignoriert damit er weiß wie das ist
     
    #8
    ktkrch, 1 Oktober 2005
  9. Touchdown
    Touchdown (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.220
    121
    1
    vergeben und glücklich
    Ich denke, wenn deine Therapeutin dir zu einer stationären Therapie rät, dann wird das auch das beste für dich sein. Erkundige dich doch einmal, ob du dort die Schule besuchen kannst. Alternativ gibt es die Möglichkeit, deine Lehrer zu fragen, welcher Stoff in der Zeit durchgenommen wird.
    Du kannst dir dann entsprechende Bücher mitnehmen und dich dort damit beschäftigen.
     
    #9
    Touchdown, 1 Oktober 2005

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