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  • Nacks
    Nacks (34)
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    vergeben und glücklich
    8 Februar 2005
    #1

    Sollen für Verkehrssünder einkommensabhängige Bußgelder eingeführt werden?

    Was sagt ihr zu diesem Tehma?
    Sollen für Verkehrssünder einkommensabhängige Bußgelder eingeführt werden?
     
  • gohenx
    gohenx (40)
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    8 Februar 2005
    #2
    Nö, denn dann könnten all diejenigen, die nur ein sehr geringes oder kein Einkommen haben wie die Säue durch die Gegend rasen
     
  • Xantos
    Gast
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    8 Februar 2005
    #3
    Ja.
    Es sollte ein Grundbetrag geben, den alle bezahlen müssen und dann sollte es sich nach oben hin anhand des Einkommens orientieren.
    Für Wiederholungstäter, die aufgrund geringen einkommens dann fahren wie nichts, sollte es natürlich auch noch eine regelung geben.
     
  • Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    8 Februar 2005
    #4

    quatsch, jetzt können die reichen penner wie die blöden rasen und sich alles erlauben!

    die die weniger zahlen hätten ja auch weniger zur verfügung,jedem soltle es so ins fleisch schneiden das es weh tut,aber gleichberechtigt!
     
  • Koyote
    Koyote (39)
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    8 Februar 2005
    #5
    Nein, besser nicht!
    Das könnte mir sonst schnell zu teuer werden :smile:
    Nicht das ich saumässig fahre, aber ich fahre doch ganz gerne mal etwas zügiger durch die Gegend. Bisher war das alles noch sehr günstig, und das soll auch so bleiben.
    Gruß Koyote
    PS: Gut würde ich das nur finden wenn mein Einkommen als ganz geringes Einkommen zählen würde... :zwinker:
     
  • gohenx
    gohenx (40)
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    8 Februar 2005
    #6
    @beatsteak: Was glaubst du wohl, was für Möglichkeiten die sog. reichen Penner haben um ihr Einkommen zu drücken?!
    Mit ein wenig Glück sieht z.B. deren Einkommensteuererklärung (z.B. Ärzte) "schlechter" aus als die von einem Angestellten.
     
  • Bernd.das.Brot
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    Single
    8 Februar 2005
    #7
    das ist blöd... weil jeder müsste offenlegen was er verdienst usw...
    außerdem warum soll man das machen? so wies jetzt ist, ist es doch ok!
     
  • La Vita è bella
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    8 Februar 2005
    #8
    das kann ich nicht verstehen. wieso muss alles einkommensabhängig sein und wieso werden immer die reichen leute zusätzlich zur kasse gebeten?

    wenn zwei leute den gleichen fehler begehen, weshalb sollte ein reicher mehr bezahlen als ein armer? weil er hart für sein geld gearbeitet hat?
    ich finde das totaler quatsch!

    noch was zur allgemeinheit: man kann nicht immer die mittelschicht und die reichen zur kasse beten. ansonsten wird es die irgendwann nicht mehr geben, oder sie werden ins ausland abwandern.

    ich könnte hier noch einige wirtschaftliche aspekte darlegen, doch das würde zu sehr vom eigentlichen thema abschweifen.

    gruss la vita ...
     
  • Sinalco
    Sinalco (35)
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    nicht angegeben
    8 Februar 2005
    #9
    Das bringt doch nur noch mehr Verwaltungsaufwand. Ich finde die aktuelle Situation durchaus fein.
    Bei größeren Sachen - Straftaten im Straßenverkehr - bzw. höheren Geldbeträgen wird das ohnehin ans Einkommen angepasst.

    leute, die es noch toll finden wiederholt verkehrsregeln zu brechen sind zu verachten und sollten möglichst hart bestraft werden.
    ob du nur "etwas zügiger" ist irrelevant, wenn das ok wäre würde eine etwas höhere zahl auf dem schild stehen :madgo:

    greetz
    sin
     
  • User 505
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    Moderator
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    8 Februar 2005
    #10
    Ich fänds gut. Bei Gericht wirds bei Geldstrafe ja auch so gehandhabt und es wär sicherlich gerechter als jetzt.

    Kann ich dir sagen: Wenn jemand, der im Monat mit ach und Krach über die Runden kommt, vielleicht 70 Euro pro Nase für Essen ausgibt, dann noch 20 Euro für Kleidung hat, der Rest für Miete und Telefongebühren usw. darufgeht, tut es demjenigen wesentlich mehr meh z.B. 100 Euro Strafe zu zahlen, als jemandem, der Kaviar futtert, jede Woche auf Gucci-Shopping-Tour geht und immer noch 1000 Euro pro Monat über hat.

    Für den einen sind 100 Euro ein Monat Essen + Kleidung und für den anderen 1/4 Gucci Oberteil weniger..
     
  • Koyote
    Koyote (39)
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    8 Februar 2005
    #11
    Hä??? Fühle mich jetzt gerade etwas auf den Schlips getreten...
    Ich bin mit Sicherheit kein Raser, falls Du Dir das jetzt einbildest.
    Ich wurde in 8 Jahren Autofahren, wobei ich davon zwei Jahre jedes Wochenende über 1000km gefahren bin, exakt zweimal geblitzt und zwar einmal mit 14 km/h und einmal mit 18km/h zuviel, denke also nicht dass das Raserei ist.
    Ich bin nur der Meinung das Tempolimits und deren Kontrollen immer eine gewisse Berechtigung haben sollten. Und das kann man häufig leider nicht erkennen. Wenn Du in einer Großstadt im Verkehr mitfährst, bist Du schon weit über Deinen erlaubten 50km/h. Dann müsste Deiner Überzeugung nach ja jeder dort bestraft werden... überleg Dir bitte mal was das bedeutet. Und erzähl mir jetzt nicht Du fährst exakt 50km/h in Städten und das exakt ab dem Ortsschild...

    Gruß Koyote
     
  • User 9402
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    vergeben und glücklich
    8 Februar 2005
    #12
    Nein, die staatliche Raubritterbande zockt schon genug Geld von
    Autofahrern ab. Muß nicht noch mehr werden.
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    8 Februar 2005
    #13
    Na, soweit kommts noch, fänd ich ne bodenlose Frechheit.
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
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    8 Februar 2005
    #14
    erst wollte ich sagen "nein, denn wer arm ist und trotzdem zu schnell fährt, hat eben pech. wenn er sich bußgelder nicht leisten kann, muss er sich ordnungsgemäß verhalten."

    aber dann hab ich an die andere seite, die reichen gedacht...
    den kratzen 50 € fürs zu schnell fahren oderso kein bisschen, für nen anderen isses alles was er im monat neben miete etc. übrig hat.

    also: JA, find ich gut.
    prozentzahlen angeben, also für bis zu 20 km/h zu schnell 20 % des gehalts oderso.

    wobei gehalt auch doof ist... am besten wäre 20 % des übrig bleibenden geldes nach abzug von miete undso, aber wie sollen die das bei jedem rauskriegen?
     
  • Dawn13
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    8 Februar 2005
    #15
    Das dürfte das grösste Problem sein und ich glaube kaum, dass der Aufwand, der damit verbunden wäre, das rauszufinden, sich lohnen würde.

    Im Übrigen seh ich nicht ein, wieso gerade jugendliche Raser ohne Kohle weniger zahlen sollten. Gerade die sind doch oftmals die schlimmsten und die sollen gefälligst anständig zur Kasse gebeten werden.
     
  • User 505
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    8 Februar 2005
    #16
    Deswegen sollte es einen Mindestsatz geben, der auch dem jugendlichen Raser weh tut. Aber es kann nicht sein, dass gewisse BMW und Benz Fahrer (sorry, aber nach meiner Erfahrung sinds oft genau die) angehalten werden, lächelnd ein Bußgeld zahlen und dann genau so weiter heizen, weils ihnen einfach wurscht ist - sie habens ja.
     
  • Sahneschnitte1985
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    8 Februar 2005
    #17

    Hm ich weiß nicht. Oft sind die wohlhabenden Leute diejenigen die aufpassen und das Geld zusammenhalten. Ich komme aus relativ gutem Hause und mein Vater hat sich fürchterlich geärgert als er ein Knöllchen für 15 Euro blechen musste. Uns fehlen die 15 Euro nicht aber es ist für uns trotzdem eine Verschwendung die nicht sein muss und bei uns würde niemand auf die Idee kommen wie ein wilder zu rasen auch wenn wir noch so viel Geld hätten.
    Von daher fände ich die einkommensabhängige Strafverteilung nicht ganz in Ordnung. Die wirklich schlimmen Raser haben ihr Konto in Flensburg schneller voll als sie denken können und dann ist es für alle aus mit dem Autofahren egal ob arm oder reich.

    LG Sara
     
  • La Vita è bella
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    8 Februar 2005
    #18
    es ist eine tatsache, dass es einen armen härter trifft als einen reichen. doch man darf nicht einfach jemand härter bestrafen, nur weill er reicher ist. sollten vor dem gesetz nicht alle gleich sein, egal welche hautfarbe, geschlecht usw.?

    es ist wieder einmal eine typische abzockerei auf dem rücken einer minderheit! und das schlimmste ist, dass das volk nichts gegen diese staatliche abzockerei unternimmt. wieso auch, die schadenfreude und der neid ist viel zu gross!

    man darf jedoch nicht vergessen, dass viele leute hart für ihr geld gearbeitet haben (lange ausbildung, lange arbeitswochen, Weiterbildung usw.), während viele der ärmeren leute nichts getan haben (party-feiern, joints-rauchen, Leben geniessen, Reisen usw.)!

    gruss la vita ...
     
  • User 505
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    8 Februar 2005
    #19
    Die armen Reichen..

    Jeder, der geblitzt wird, sollte einen Denkzettel erhalten, das ist der (offizielle) Grund für das Bußgeld. Ich bin ein Mal geblitzt worden, 6km/h zu schnell außerorts - passiert mir nicht nochmal, ist mir zu teuer. Bei mir hats gewirkt (oder ich lass mich eben nicht mehr erwischen).

    Die Frage ist: Wirkt das auch bei jemandem, der die 15 Euro normalerweise als Trinkgeld gibt?

    Wer nicht zahlen will, soll sich halt an die Geschwindugkeitsbegrenzungen / Parkanweisungen / etc. halten, egal ob arm oder reich - ganz einfach, oder?
     
  • nomoku
    nomoku (49)
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    8 Februar 2005
    #20
    Hallo,

    das halte ich für zu aufwendig. Außerdem kann man beim Einkommen zu sehr schummeln. Wenn jemand einen reichen Pappi hat und selbst kein Einkommen, dann ist das schon unterlaufen.
    Ich würde Raser eher zu ehrenamtlichen Aufgaben verdonnern. An den Straßen liegt genug Müll herum, der mal weggeräumt werden müsste. Ein paar Stunden Arbeit hat noch keinem geschadet und wird den Geschäftsmann genau so ärgern, wie den Bettelstudenten.

    Tschööö, nomoku
     

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