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  • Theresamaus
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    27 Dezember 2009
    #1

    Sollte man Kindern beibringen, dass Homosexualität keine Krankheit ist?

    Kinder im gewissen Alter fangen an, Fragen über Sexualität zu stellen: woher kommen Kinder? wie entstehen Kinder?
    Wenn zwei Männer sich auf der Straße intensivsten küssen, könnten Kinder fragen, was sie da tun.
    Sollte man Kindern schon lange vor dem schulischen Aufklärungsunterricht und vor Bravo beibringen, dass Homosexualität keine Krankheit und schon gar keine Absurdität ist? Oder sollte man damit warten bis sie pubertär sind?
     
  • Lily87
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    27 Dezember 2009
    #2
    Wenn sie fragen stellen, kindgerecht beantworten.
     
  • Theresamaus
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    27 Dezember 2009
    #3
    Kindgerecht ist gut, aber die Frage ist wie beantworten.
     
  • User 86199
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    27 Dezember 2009
    #4
    Hm vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber ich verstehe das Problem nicht. Kindgerecht eben angepasst an das kindliche Entwicklungsstadium würde ich bei einem schwulen küssenden Pärchen das gleiche sagen wie bei einem Heteropärchen: irgendwas à la "Die lieben sich und zeigen das dadurch dass sie sich küssen." Vielleicht auch noch ein Zusatz, dass sich meistens Männer und Frauen ineinander verlieben, aber dass es auch Frauen gibt, die sich in Frauen verlieben und Männer, die so eine Beziehung führen, wie die Mama mit dem Papa. :zwinker:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 21:54 -----------

    Wüsste nicht, warum ein Kind das nicht verstehen könnte.
     
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    27 Dezember 2009
    #5
    Und wenn Kinder anfangen zu fragen, ob Schwule Kinder kriegen können? Oder wo der eine Mann sein Pipilein reinsteckt und so?
     
  • User 86199
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    27 Dezember 2009
    #6
    Dann erkläre ich natürlich, dass das nicht geht, weil man das nur bei Mann und Frau geht.
    Die Frage wo der Mann bei dem anderen Mann sein Pipilein reinsteckt ist m.E. nicht mehr oder weniger unangenehm als wenn mich mein Kind fragen würde, wo der Mann bei der Frau sein Pipilein reinsteckt.
     
  • Brumm
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    27 Dezember 2009
    #7
    und was ist mit homophilen frauen?
     
  • User 86199
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    27 Dezember 2009
    #8
    Ich glaube mit ein bisschen Gespür merkt man ganz gut, wieviel das Kind nun genau wissen möchte. So hat es mir jedenfalls meine Mutter erzählt.
    Am Anfang war ich schon mit einem "Du bekommst einen kleinen Bruder, weil Mama und Papa sich ganz lieb hatten." zufrieden. :smile:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 22:03 -----------

    Was meinst du denn mit "homophile Frau"?
     
  • Tinu
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    27 Dezember 2009
    #9
    Ich finde, man sollte damit nicht anders umgehen, als mans bei nem heterosexuellen Pärchen auch tun würde. Warum auch? Das gesondert zu thematisieren,führt doch nur wieder dazu, dass es so aussieht, als wäre es nicht normal.

    Meine Tochter bekommt schon aus dem engeren Familienkreis mit, dass es dort zwei Männer-Paare gibt, die eben zusammenleben (& sich lieb haben).
     
  • BrooklynBridge
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    27 Dezember 2009
    #10
    Wenn sie aufgeklärt werden, dann auch darüber, dass es Homosexualität gibt, dass die meisten Menschen das zwar nicht machen, aber dass es völlig in Ordnung und kein bisschen schlimm ist.
     
  • xoxo
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    27 Dezember 2009
    #11
    Naja, normal würde ja der Norm entsprechend bedeuten und ich würde meinen Kindern sagen, dass ich selber es für gleichwertig wie Heterosexualität halte, dass es aber in Deutschland und so gut wie überall auf der Welt nicht als normal gehandhabt wird.
     
  • BABY_TARZAN_90
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    28 Dezember 2009
    #12
    Und dann würde ich ihnen sagen, dass sich die zwei Männer lieben.
    Was sollte ich ihnen sonst sagen?

    Vielleicht würde ich noch sagen, dass es sich nicht überall schickt, sich in aller Öffentlichkeit zu intensiv zu lieben - unabhängig vom Geschlecht.
     
  • User 49007
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    28 Dezember 2009
    #13
    ist schon irgendwie eine Saudumme Frage
     
  • User 44981
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    28 Dezember 2009
    #14
    Es reicht wohl, den Kindern diese Sache, die für mich sowieso eine Selbstverständlichkeit ist, vorzuleben und auf eventuelle Fragen (z.B. "Warum küssen die zwei Männer da?") kindgerecht zu antworten.
     
  • User 91095
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    29 Dezember 2009
    #15
    Ich frag mich, wie ein Kind überhaupt darauf kommen sollte, dass Homosexualität eine Krankheit ist. Als ich das erste Mal davon gehört hab, dass es früher als Krankheit angesehen wurde, bin ich aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen.
     
  • User 40300
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    29 Dezember 2009
    #16
    Homosexualität ist zwar sicher keine Krankheit; aber selbst mir ist klar dass es nicht das ist was allgemein als normal bezeichnet wird. Was ist eigentlich überhaupt normal?? Homosexualität ist eine normale Laune der Natur. Ich bin auch der Meinung dass Liebe nicht nur zwischen Mann und Frau möglich ist; ich erlebe das ja selbst tagtäglich.
    So oder so ähnlich sollte man es seinen Kindern erklären. Zu welchem Zeitpunkt wage ich nicht zu beurteilen.
    Kinder stellen Fragen und die sollten wir wahrheitsgemäß beantworten. Nur schade dass ich selbst wohl nie Kinder werde haben können.
     
  • simon1986
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    29 Dezember 2009
    #17
    Liebe ist unberechenbar. Sie schlägt zu wo es ihr passt.
    Es gibt eher zu wenig Liebe in der Welt, als dass man ihr noch Vorschriften machen könnte!

    Unsere Eltern haben alle unsere Kinderfragen beantwortet, sobald sie in uns auftauchten.

    Wenn sich zwei Männer auf der Strasse heftig küssen, dann sage ich den Kindern: die lieben sich (vielleicht).
    Solche Situationen habe ich längstens schon als Babysitter "bestanden" :grin:
     
  • brainforce
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    29 Dezember 2009
    #19
    hmm so oder so ähnlich würde ich es auch erklären - allerdings würde ich schon hinzufügen wollen das es im Vergleich zur "Mann-Frau-Konstellation" eher die Ausnahme als den Regelfall bedeutet.

    Nicht um auszugrenzen würde ich das hinzufügen sondern deshalb da ein Kind sicher auch mit Vorurteilen gegenüber Homosexuellen konfrontiert wird.

    Wenn das Kind nun weiß das diese Vorurteile in erster Linie deshalb vorhanden sind weil homosexuelle Partnerschaften eher die Ausnahme darstellen im Vergleich mit heterosexuellen Partnerschaften so kann man als Elternteil und auch als Kind besser darauf reagieren.

    Die Geschichte kennt und kannte viele Fälle wo die Minderheit von der Mehrheit erstmal diskriminiert etc. wurde - die Gesellschaft braucht Zeit sich zu entwickeln... das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
     
  • VelvetBird
    Gast
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    29 Dezember 2009
    #20
    Ich würde meinen Kindern nicht sagen, dass Homosexualität keine Krankheit ist. Allein deswegen, weil ich es scheiße finde, wenn das Kind von mir überhaupt die Assoziation "Homosexualität - Krankheit" aufschnappt.

    Ich würde einfach nichts sagen, solange mich das Kind nicht fragt. Und wenn es fragt (je nachdem wie alt und reif das Kind ist): Eine Frau verliebt sich meistens in einen Mann und ein Mann in eine Frau, aber es gibt auch viele Frauen, die verlieben sich in andere Frauen und viele Männer, die verlieben sich in andere Männer. Es ist überhaupt nicht komisch oder schlimm, es ist halt so. Es sind ja auch nicht alle Blumen rot, alle Menschen blond oder alle Hunde groß.
     

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