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Sollten Schullehrer regionale Akzente von Schülern korrigieren?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Theresamaus, 3 Februar 2010.

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Sollten Schullehrer regionale Akzente von Schülern korrigieren?

  1. Lehrer sollten Schülern regionale Akzente abgewöhnen.

    14 Stimme(n)
    56,0%
  2. Es ist unnötig, regionale Akzente zu korrigieren.

    5 Stimme(n)
    20,0%
  3. Das bringt doch eh nix. Akzente kann man eh nicht korrigieren.

    1 Stimme(n)
    4,0%
  4. Nein. Das wäre schon ein Einmischung in die Privatsphäre.

    2 Stimme(n)
    8,0%
  5. Um Gottes willen. Man sollte regionale Akzente sogar fördern.

    3 Stimme(n)
    12,0%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Theresamaus
    Benutzer gesperrt
    118
    0
    35
    nicht angegeben
    Günter Oettingers Englisch klingt sehr schwäbisch. Das versteht weder ein Engländer noch ein nicht-schwäbischer Deutscher. Aber lustig ist es auf jeden Fall :ROFLMAO:

    Seid ihr der Meinung, dass Schullehrer starke regionale Akzente von Schülern immer wieder korrigieren sollten, damit die Schüler sich eine hochdeutsche Aussprache aneignen? Oder sollten sie regionale Akzente tolerieren oder gar fördern?
     
    #1
    Theresamaus, 3 Februar 2010
  2. User 12900
    where logic cannot intervene
    9.748
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    4.923
    nicht angegeben
    Nein, das sollte ein Lehrer natürlich nicht tun.

    Allerdings sollten die Schüler schon fähig sein, zwischen Privatgespräch und Unterricht zu unterscheiden und den Akzent/Dialekt dann eben entsprechend runterzufahren. Ich erlebe an der Uni teilweise Referate (auf deutsch!), bei denen ich kaum ein Wort verstehe.

    Off-Topic:
    Ich glaube übrigens, du meinst Dialekte, Theresamaus.
     
    #2
    User 12900, 3 Februar 2010
  3. Fridge86
    Fridge86 (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    47
    33
    4
    Es ist kompliziert
    Meines Erachtens nach sollte man die Aktzente eher fördern, ich find es schade das sowas immer mehr ins Abseits driftet :frown: Allerdings sollte es schon so sein wie RiotGirl schon anmerkt
     
    #3
    Fridge86, 3 Februar 2010
  4. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    118
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    35
    nicht angegeben
    Auch Akzente von Ausländern fördern :grin: eh, voll krass eh
     
    #4
    Theresamaus, 3 Februar 2010
  5. User 12900
    where logic cannot intervene
    9.748
    598
    4.923
    nicht angegeben
    DAS sind auch Akzente, die sollte man mMn in Deutschland nun nicht fördern. Dialekte hingegen im passenden Rahmen gerne.
     
    #5
    User 12900, 3 Februar 2010
  6. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    118
    0
    35
    nicht angegeben
    Ist das nicht Doppelmoral bzw. Diskriminierung von Ausländern? :zwinker:
    Sowohl Deutsche mit regionalem Akzent als auch Ausländer mit Akzent tun nichts anders als ihre Muttersprache zu pflegen. Die einen sollen gefördert werden, die anderen dagegen nicht?
     
    #6
    Theresamaus, 3 Februar 2010
  7. User 29206
    User 29206 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    919
    113
    91
    nicht angegeben
    In Bildungseinrichtungen soll Hochdeutsch gelehrt und gesprochen werden. Ich habe noch zu viele Erfahrungen von zugezogenen Kindern abgespeichert, die nicht nur von ihresgleichen, sondern auch Lehrern und Eltern geschnitten wurden, weil sie die Lokalsprache nicht konnten. Sowas soll nicht sein. Das Gleiche gilt für "Kanaksprach" usw.
    Damit sage ich nicht, dass überhaupt keine Dialekte mehr gesprochen werden sollen. Aber eine gesunde "Zweisprachigkeit" ist unerläßlich.
     
    #7
    User 29206, 3 Februar 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 2
  8. User 12900
    where logic cannot intervene
    9.748
    598
    4.923
    nicht angegeben
    Ein türkischer Akzent hat aber mit dem Deutschen nicht viel zu tun, ein hessischer schon viel mehr. Sowas hat Tradition, es gibt Lieder, Literatur etc. in diesen Dialekten!

    Nein, ich finde nicht, dass das Doppelmoral ist.:rolleyes::bussi:
     
    #8
    User 12900, 3 Februar 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  9. dollface
    Verbringt hier viel Zeit
    2.223
    108
    369
    nicht angegeben
    ich glaube nicht, dass ein Akzent, den ein Ausländer hat wenn er deutsch spricht, irgendwas mit Förderung seiner Muttersprache zu tun hat. Er kann dann halt einfach kein akzentfreies deutsch sprechen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Ausländer absichtlich nen Akzent einbaut.

    Abgesehen davon finde ich nicht, dass man Akzente mit Dialekten vergleichen kann. Auf welches der beiden war denn die Umfrage bezogen??
     
    #9
    dollface, 3 Februar 2010
  10. ülpentülp
    0
    ich habe (sowohl in bayern als auch in sachsen) die erfahrung gemacht, das viele jugendliche den ortsüblichen dialekt kaum sprechen, wohl aber beherrschen. in aller regel hörte ich hochdeutsch.

    und wer in der lage ist, ein relativ sauberes hochdeutsch zu sprechen, ist sicher auch befähigt ein akzentfreieres englisch zu sprechen. aber eben nur der. wer nur schwäbelt, sächselt oder was auch immer wird dies immer auch in einer fremdsprache "durchsprechen" lassen.
     
    #10
    ülpentülp, 3 Februar 2010
  11. aiks
    Gast
    0
    Man sollte auf alle Fälle ein gewisses Hochdeutsch sprechen können, da finde ich schon, dass der Lehrer helfen sollte, wenn er merkt, dass sich ein Schüler sehr schwer tut sich richtig zu artikulieren, dass er auch in anderen Teilen des Landes verstanden werden kann.

    Wogegen ich als Österreicher aber absolut bin, ist dass man ein internationales Deutsch reden muss.
     
    #11
    aiks, 3 Februar 2010
  12. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    118
    0
    35
    nicht angegeben
    We are all sitting in one boat :jaa:
     
    #12
    Theresamaus, 3 Februar 2010
  13. User 32843
    User 32843 (29)
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Hier sprechen wir so oder so quasi nur Dialekt. Ich kann auch kein akzentfreies Hochdeutsch, aber da lege ich als Schweizerin auch keinen Wert darauf. Mein Englisch ist trotzdem nicht schweizerisch eingefärbt.

    Hier hat so oder so jedes Dorf schon etwas andere Ausdrücke, wenn die Eltern noch aus einem anderen Dorf kommen dann auf jeden Fall. Also gibt es weder einen "richtigen" Dialekt, noch spricht irgendwer überhaupt akzentfreies Hochdeutsch, da macht korrigieren schlicht keinen Sinn (fände ich auch schlecht).
     
    #13
    User 32843, 3 Februar 2010
  14. honi soit qui mal y pense
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    nicht angegeben
    Das kommt ganz auf die Region an: Wenn es eine sehr dörflich geprägte Schule hinter "Pfui Teufel" ist, wird das sicherlich sehr schwierig werden, den Schülern Dialekt abzugewöhnen bzw. "richtiges" Deutsch beizubringen - die Korrekturen werden vergebene Liebesmühe sein, sofern die dortigen Lehrer die Notwendigkeit überhaupt erkennen.
    Generell bin ich jedoch dafür, dass Dialekt definitiv nicht verboten gehört, dass Lehrer die Unterschiede zwischen Dialekt und akzentfreiem Deutsch aufzeigen sollen. Jedoch sollte das Ganze für Schüler nicht zwanghaft werden, sonst verstärken sich nämlich solche Irrläufer in der Sprache wie das Honoratiorenschwäbisch: das ist nichts Halbes und nichts Ganzes - und wird von manchen Menschen, auch zurecht, milde belächelt, denn es wirkt oftmals nur aufgesetzt. In solchen Fällen dann lieber ganz beim Dialekt bleiben.
     
    #14
    honi soit qui mal y pense, 3 Februar 2010
  15. ülpentülp
    0
    einen dialekt "verbieten" zu wollen ist ohnehin wohl eher unsinnig und auch nicht durchführbar. hochdeutsch zu fördern wäre (sicher auch der rechtschreibung zu liebe) durchaus sinnvoll.
     
    #15
    ülpentülp, 3 Februar 2010
  16. Garcon79
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Die Zeiten, in denen man die regionalen Dialekte (und die meinte T-Maus wohl, sie kennt halt den Unterschied zwischen Dialekt und Akzent nicht) rigoros ausmerzen wollte, sind glücklicherweise vorbei. Denn man hat inzwischen festgestellt, daß Kinder, die "zweisprachig" in Dialekt und Hochsprache aufwachsen, ein besseres Sprachtalent entwickeln als andere. Und jeder Dialekt ist auch ein Stück Regionalkultur, deren Verlust man verhindern sollte.

    Dennoch sollte es das Ziel sein, daß Kinder in dialektstarken Gebieten, die den Dialekt ja ohnehin dann meist bereits von zuhause mitbringen, spätestens in der Schule auch einwandfreies Hochdeutsch lernen. Denn die Verständigung mit Menschen aus anderen Regionen Deutschlands ist nun einmal am einfachsten, wenn beide sich auf Hochdeutsch verständigen können. Und auch für Ausländer, die deutsch gelernt haben, ist es nicht angenehm, in Gegenden zu kommen, in denen ihnen ihre mühevoll erworbenen Hochdeutschkenntnisse nichts nützen, weil ein für sie unverständlicher Dialekt gesprochen wird.

    Ein abschreckendes Beispiel, wie es nicht laufen sollte, ist die Schweiz: Nach meiner Erfahrung beherrschen dort viele Menschen wirklich kein Hochdeutsch, und die Schweizer Dialekte sind für deutsche Ohren (jedenfalls für meine) kaum verständlicher als Suaheli oder Ungarisch. Auch das Schweizer Fernsehen sendet im Dialekt, so daß die Nachrichten, die bei 3sat gezeigt werden, immer untertitelt werden. Ich denke dann immer an die armen Schüler aus Genf oder Lausanne, für die ihr erster Besuch in Zürich oder Basel ein Schock sein muß, weil sie dort nichts hören, was ihrem Schuldeutsch irgendwie ähnlich wäre.
     
    #16
    Garcon79, 4 Februar 2010
  17. User 50283
    Sehr bekannt hier
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    Thematisiert werden auf jeden Fall. Alleine schon, da sonst eine fälschliche Phonem-Graphem-Korrespondenz beim Schriftspracherwerb an/übernommen werden könnte (behauptet meine Uni).
    Auch wenn man ein wenig in der Geschichte wühlt kann das doch für Kinder mit interessanten Regionalprojekten vereinbart werden. Ich steh auf sowas.
     
    #17
    User 50283, 4 Februar 2010
  18. User 32843
    User 32843 (29)
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Wir sprechen durchaus Hochdeutsch, einfach mit Akzent. Im Alltag reden wir aber eben Dialekt, die Deutschschweizer (+Walliser) verstehen sich dabei relativ problemlos. Die meisten Deutschen die ich hier kenne verstehen den Dialekt nach einigen Wochen auch problemlos. Mit den französischen Schweizern hat man eh quasi keinen Kontakt, und wenn dann kann man entweder Französisch oder Hochdeutsch sprechen, je nach dem auch Englisch. Im Alltag werde ich aber garantiert nicht routinemässig auf Hochdeutsch umstellen, nur wenn es Verständigungsprobleme gibt...

    EDIT: Die Welschschweizer sprechen ja auch nicht schönes Schulfranzösisch, wenn die beiden französisch sprechenden Mitarbeiterinnen sich unterhalten dann verstehe ich trotz 8 Jahren Schulfranzösisch ca. 2 Worte pro Satz... da kann es bei uns ja genau gleich sein.
     
    #18
    User 32843, 4 Februar 2010
  19. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    35
    nicht angegeben
    Nee, das stimmt doch nicht. In der "Tagesschau" der Schweiz sprechen sie Hochdeutsch ohne schweizerischen Akzent. Nur Interviewpartner sprechen manchmal Schwiizerdütsch.
     
    #19
    Theresamaus, 4 Februar 2010
  20. User 87573
    User 87573 (28)
    Sehr bekannt hier
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    412
    nicht angegeben
    Ich bin Schwabe und ich steh dazu:>
    Die allzu schwäbischen Wörter verbanne ich natürlich aus meinem Wortschatz wenn ich mit Leuten von wo anders rede, aber allein jedes einzelne "sch" verrät mich zwanghaft als das was ich bin.
    Ist nun mal so, und ich mag diese leichte Klangeinfärbung gerne. Mir gefällts auch, ab und an Wörter zu hören, die ich eben nicht kenn, man fragt halt nach. Solang es sich um ein Privatgespräch handelt ist das ja egal. Bei Geschäftlichem sollte man natürlich schon versuchen, sich möglichst hochdeutsch zu artikulieren.

    An meinem Englisch hatte btw noch nie jemand was auszusetzen, ich hab da sicher keinen schwäbischen Einschlag. Vielleicht wurde ich auch durch meinen USA-Schüleraustausch beeinflusst, aber es gab schon Engländer, die mich für ne Amerkanerin hielten und fragten aus welchem Bundesstaat ich komme.
     
    #20
    User 87573, 4 Februar 2010

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