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Sometimes love is not enough?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Kätzchen 88, 5 August 2008.

  1. Kätzchen 88
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    hallo ihr alle da draußen!

    ich habe ein Problem. schon ziemlich lange.:geknickt:
    ich bin mit meinem Freund seit 3 einhalb jahren in einer Beziehung. Wir haben es nie leicht gehabt. ich liebe ihn, und er liebt mich. Aber es gibt einfach so viele belastende Faktoren, dass ich oft denke, dass ich diese beziehung nicht mehr aushalte. :kopfschue Ich hoffe immer nur, dass irgendwann alles besser wird, aber irgendwie passiert wenn wir aus einem Dümpel raus sind gleich das nächste. :flennen: Um nur einige Dinge zu nennen:
    *Fernbeziehung (macht ihn noch mehr fertig als mich, wegen selten sehen)
    * beide relativ wenig Geld (Zugfahren = teuer)
    * er hat schwere Gesundheitliche Probleme, die seine Lebensqualität enorm einschränken (chronische schmerzen, die allerdings nicht ärztlich anerkannt sind) und sich mitlerweile auch auf seine Psyche auswirken (minderwertigkeitskomplexe, die sich teilsweise in aggression oder Heulkrämpfen äußern) und ihn im Studium hemmen (schafft es nciht mehr zu lernen). Dies belastet auch mich stark, da ich es nicht schaffe ihm zu helfen, bzw. es auch gar nciht wirklich schaffen kann, egal wie sehr ich mich anstrenge.:cry:
    * Bekannte, die mich teilweise fragen, warum ich denn überhaupt noch mit ihm zusammen bin.:mad:

    Meine antwort ist dann: Ich liebe ihn doch.:herz: Aber gibt es auch Fälle, in denen Liebe einfach nciht genug ist? Die tatsache, dass wir beide oft in allen möglichen Problemen ertrinken führt immer wieder schnell zu sinnlosen Streits und Missverständnissen, die wir hinterher zwar aufklären können, die doch abe rihre Spuren hinterlassen.

    Jetzt frage ich mich, ob diese Beziehung überhaupt noch Sinn macht. Immer wieder frage ich mich, ob es nicht besser wäre, diese Beziehung zu beenden. er weiß wie ich denke und versucht sich an mich zu klammern, mich zu halten. Und dann frage cih mich: Bin ich überhaupt soweit, den Schlussstreich zu ziehen? kann ich ihm (und mir) das antun? Kann es sein, das Liebe alleine manchmal nciht genug ist?

    Ich würde mcih über hilfreiche Antworten und Meinungen freuen.

    Alles Liebe, Kätzchen
     
    #1
    Kätzchen 88, 5 August 2008
  2. zephir1990
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ooh das tut mir wirklich leid für euch...
    nicht dass es schon ohne solche probleme schwierig genug ist, eine Beziehung zu führen

    aber ich weiß nicht wirklich ob du auf deine frage hier ne antwort bekommen wirst weil ich eig denke dass wenn ihr euch wirklich liebt es keine rolle spielt was nun zB verwandte sagen.
    vielleicht solltet ihr aber versuchen, euch öfter zu treffen weil ich denke dass du ihn wirklich gut unterstützen könntest also ich meine einfach für ihn da sein...

    ich weiß nicht, was ich sonst noch dazu sagen könnte vielleicht habe ja andere hier ne ganz andere meinung, ich bin gespannt

    mfg zephir
     
    #2
    zephir1990, 6 August 2008
  3. Arashi
    Arashi (28)
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    vergeben und glücklich
    Ich selbst habe es zweimal erlebt, dass Liebe nicht genug war. Jedoch lag es bei mir bzw der anderen Person an mangelnder Lebenserfahrung. dass wir nicht wussten, wie wir mit problemen umgehen müssen. also es gibt es.

    Aber es sollte doch eine Ausnahme sein. Wenn ihr euch wirklich liebt, macht es doch keinen Sinn euch zu trennen. Schließlich liegen eure Probleme eher im materiellen bzw an der entfrnung und nicht bei gefühlen bzw keine ahnung von einer Beziehung. Bei den Streits , die ihr habt. Versucht in Ruhe darüber zu reden oder auch mal mit einer dritten Person, dass ihr etwas bei euren Differenzen aufräumt und euch ein bischen mehr verstehen könnt

    Versuch es, du kannst nur gewinnen. Wünsche dir ganz viel Glück
     
    #3
    Arashi, 6 August 2008
  4. Kätzchen 88
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    @ Zephir :Naja, wenn wir uns öfter sehen könnten wäre schon super. Aber er braucht viel zeit an Wochenenden um überhaupt aml lernen zu können und ich kann es mir finanziell auch nciht wirklich leisten. er bekommt auch nur Bafög. Einen Nebenjob kann ich aus privaten Gründen nicht machen (hat was mit meinem Vater zu tun, was ich hier jetzt nciht genauer erläutern möchte).

    @ arashi: naja, das mit den Streits die zu lösen haben wir auch schon raus. Es ist halt hart von den Eltern mit so komischen Blicken gemustert zu werden. Nicht, dass sie meine entscheidung nciht respektieren würden aber...
    Naja, das Hauptproblem liegt wohl darin, dass das alles uns beide ziemlich fertig macht und ich weiß, dass wenn sich an der Situation nichts verändert wir beide keine besonders glückliche zukunft haben werden. Nur immer wenn ich denke: Jetzt reicht das alles, ich will nicht mehr, denke ich doch wieder nach und wir raufen uns wieder zusammen.
     
    #4
    Kätzchen 88, 6 August 2008
  5. matthes
    matthes (34)
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    vergeben und glücklich
    Denke schon, dass Liebe allein manchmal (leider) nicht ausreichend ist. Wenn dich (eigentlich euch beide) die Probleme auffressen und ihr nicht mehr in der Lage seid, ein glückliches Leben miteinander zu führen, müsst ihr wirklich überlegen, ob es nicht besser wäre, euch die Freiheit zu schenken und wieder getrennte Wege zu gehen.

    Dies soll natürlich kein einfacher Weg aus den Problemen sein, sondern -- denke ich -- wird die allerletzte Möglichkeit sein, wenn ihr zusammen keinen Weg findet, Lösungen zu finden für die Probleme, die eure Beziehung momentan so belasten. Es gibt für viele viele Sachen Lösungen, aber es kann auch sein, dass es eben keine Lösung für eure Probleme gibt.

    Ich denke, dass es dir sehr schwer fallen wird -- nicht unverständlich natürlich --, dich von ihm zu trennen, ihn im Prinzip mit seinen Problemen alleine zu lassen, die Flucht dem Kampf vorzuziehen, vielleicht auch aufzugeben. Aber wenn es dich sonst innerlich zerfrisst, musst du an dich denken und nicht an die anderen; du musst entscheiden, ob eine Beziehung noch führenswert ist, ob du das schaffst. Wenn du es nicht schaffst, solltest du einfach deiner physischen und psychischen Verfassung wegen einen Schlussstrich ziehen.

    Gäbe es denn die Möglichkeit, dass ihr zumindest eines der großen Probleme, z.B. die Fernbeziehung, löst, indem ihr in die gleiche Stadt zieht, oder geht das wg. Studium/Job/familiärer Bindung nicht?
     
    #5
    matthes, 6 August 2008
  6. Kätzchen 88
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    @ Matthes: In die gleiche stadt zu ziehen wäre wohl kaum möglich. Ich studiere zwar jetzt noch nicht, allerdings gehe ich zu einer Uni, bei der es mir möglich ist zu Hause zu wohnen, ohne bafög zu beantragen. und ohne Schulden später zu leben ist ein gewaltiger vorteil. Für mich ist der Fakt, dass es eine Fernbeziehung ist auch in sofern erholsam, da ich zu hause oft nicht unmittelbar und täglich mit seiner Lebenslage konfrontiert werde, und somit selbst (abgesehen von depressiven Phasen) keine schulischen Probleme bekomme und mich zumindest in diesen Bereichen konzentrieren kann, mal abschalten. wenn ich dann wieder zu ihm komme trifft mich jedesmal der schlag, aber nach ein paar stunden habe ich mcih wieder eingewöhnt.

    ich muss sagen, dass ich leider ein Mensch bin, der immer und immer wieder zur Flucht greift oder Dinge versucht vor sich hinauszuschieben. Gewissermaßen versuche ich gleichzeitig vor einem Ende der Beziehung, aber auch vor der Beziehung (den Problemen) zu flüchten. Aber sowas funktioniert einfach nicht immer.

    Das, was mich an ihm oft am meisten stört, ist dass er durch seine Lebenslage an stellen mauern sieht, wo keine sind. Das ganze hat ihn soweit fertig gemacht, dass er auch Probleme sieht, wenn mal keine da sind. Zum Beispiel ein Anruf bei einem Arzt während eines Praktikums erscheint ihm unmöglcih ("da er ja nie zeit hat, wann sollte er auch mal 5 min überhaben um einen Arzt anzurufen und einen termin für die nächste Behandlung ausmachen?Für sowas nimmt er sich gut und gerne bis zu 2 wochen.) Da weiß ich dann nciht wie ich reagieren soll, außer ihm gut zuzureden. ich sage ihm immer, dass da, wo ein Wille ist auch ein Weg ist, aber er sieht das anders. Er sieht sich auch in den dingen eingeschränkt, in denen er es nciht ist.
    Dabei zuzusehen tut einfach weh :frown:
     
    #6
    Kätzchen 88, 6 August 2008
  7. matthes
    matthes (34)
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    vergeben und glücklich
    Hmm, ok, das klingt so, dass das In-der-Nähe-der-Uni-Wohnen tatsächlich viele Vorteile für dich hat. Klingt aber auch so, dass du genießt, eine Weile von ihm weg zu sein, mit den Problemen nicht mehr konfrontiert zu sein. Was hält dich bei ihm, außer deiner Liebe, der Angst Schluss zu machen, und dem Mitleid?

    Ihm scheint es in der Tat nicht gut zu gehen, aber er nimmt scheinbar auch deine Hilfe nicht in dem Maße an, in dem zu es gut fändest (und in dem es vielleicht nötig wäre). Hat er denn verstärkte Probleme, wenn er seltener zum Arzt geht, oder ist das eher Faulheit? Scheint ja grundsätzlich so, dass du mit seiner Art, an gewisse Sachen heranzugehen, nur schwer klarkommst.

    In deinem dritten Absatz beschreibst du, wie er mit seiner momentanen Lebenslage klarkommt (oder auch nicht): Er bemitleidet sich noch selbst, anstatt seine chronische Krankheit zu akzeptieren und damit umzugehen. Wie lange leidet er schon daran und wie schwer beeinflusst dies denn sein Leben (unabhängig von dir und der Beziehung)?
     
    #7
    matthes, 6 August 2008
  8. Kätzchen 88
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    @ Matthes: Nunja, abgesehen von Liebe, mitleid und Angst schluss zu machen hält mich eigentlich nichts bei ihm. Aber diese drei Punkte sind auch schon stark genug.

    Ne, faulheit ist es nciht, eher die Überzeugung, dass er es wirklcih nicht kann. einen nachteil hat er in sofern, dass ich jetzt zwar sage, es sind chronische schmerzen, fakt ist aber, dass sie nciht anerkannt werden, bzw, die Ärzte schlicht ratlos sind und aber immer noch weitersuchen wo die Gründe liegen könnten. Er allerdings verlangsamt das Suchen ungemein, indem er sich wenn er zu jemandem überwiesen wird oder sich melden soll dies doch arg herauszögert. Dadurch werden natürlcih die chancen auf eine eventuelle heilung noch geringer und seine Lebenslage noch komplizierter (er nimmt starke schmerzmittel mit noch stärkeren Nebenwirkungen, die Teilweise ien high-Gefühl vermitteln und ihn auch viele dinge vergessen lassen, motivationslosigkeit oder Hyperaktivität beschleunigen, sowie depressionen und aggressionen einen ausgezeichneten nährboden bieten. dabei ist das zeug übelst schädlich für alle anderen organe, vor allem Leber!)

    Durch diese Krankheit wird sein leben enorm beeinflusst. Leider kann ich nicht wirklcih unterscheiden, was er wirklcih nciht kann und was er nicht will. ein typischer Satz von ihm: ich kann nciht immer einkaufen gehen. Manchmal tut es dafür zu weh. Dann habe ich halt nichts zu essen. Oder: Es tut zu weh um zum Arzt zu gehen. Außerdem scheint es zumindest ein ganz wenig zu helfen, wenn er im Fitnesstudio auf unterster Stufe Fahrrad fährt. Dafür ist er mit dem Bus dann täglich mindestens 2 Stunden extra unterwegs. wenn er es einmal ausfallen lässt wird es schlimmer. Auch Wohnung aufräumen bevor ich komme ist meistnes nicht drin. oft müssen wir das zusammen machen, da er es an normalen tagen nicht schafft vorm Wochenende. Das sind nur ein paar beispiele die mir jetzt gerade einfallen. Aber ich kann davon ausgehen mindestens jeden dritten tag den satz: Das kann ich ja nciht, dafür tut das knie zu weh zu hören. Manchmal auch mehrmals, je nachdem, wie es ihm gerade geht.
     
    #8
    Kätzchen 88, 6 August 2008
  9. JackyllW
    JackyllW (30)
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    nicht angegeben
    Hallo Kätzchen,
    Vorsicht ist geboten,verwechsle Liebe nicht mit Gewohnheit.
    Gerade bei längeren Beziehungen hat man sich so an einander gewöhnt, dass man sich ein Leben ohne den anderen kaum vorstellen kann. Das ist tückisch - ist mir auch schon passiert. Ich war mit meinem Freund damals fast 2 Jahre zusammen und es gab auch diverse Punkte, die mich an ihm gestört haben, die er auch nicht ändern wollte. Ich habe überlegt, warum ich überhaupt noch mit ihm zusammen bin: wir haben uns auch kaum gesehen (Wochenendbeziehung), er hatte kein Verständnis für meine Lernerei, er hat mich nie unterstützt....aber ich liebte ihn, so dachte ich.
    Als die Beziehung kaputt und beendet war, fühlte ich mich beschissen und leer. Ich habe mehr ihm als der Beziehung nachgetrauert.
    Da habe ich gemerkt, dass ich nur aus Angst vor einer Veränderung der Gewohnheiten, des wöchentlichen Rhythmusses nicht schon viel früher die Beziehung beendet hatte.

    Versuche herauszufinden, ob es bei euch auch nur noch Gewohnheit oder Liebe ist....
     
    #9
    JackyllW, 6 August 2008
  10. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Natürlich ist manchmal Liebe nicht genug. Habe ich selbst auch schon erlebt. Manchmal sind Menschen einfach zu verschieden, haben zu unterschiedliche Ansichten und Vorstellungen vom Leben und ecken zu oft aneinander. Und trotzdem kann man sich lieben. Doch diese Liebe macht einen irgendwann kaputt, weil es so unglaublich anstrengend ist, sie zu halten, bzw. eine Beziehung unter den Umständen zu führen. Bei mir sind 2 Beziehungen an sowas zerbrochen und es ist ein Scheißgefühl, aber letztendlich lebt man ohne den anderen einfach besser als mit. Irgendwann, wenn man den Trennungsschmerz überwunden hat, fällt eine Last von einem und man weiß, dass es das Richtige war, sich gegenseitig frei zu geben...

    Ich kann nicht abschätzen, wie groß die Liebe tatsächlich zwischen dir und deinem Freund ist, aber wenn die Probleme überwiegen und unlösbar erscheinen, dann hilft manchmal nichts anderes, als getrennte Wege zu gehen. Man kann ja trotzdem noch in Kontakt bleiben.
     
    #10
    LiLaLotta, 6 August 2008
  11. sweatheart543
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    nicht angegeben
    Ich denke das wichtigste ist, dass ihr euch liebt. Denke eine Trennung ist immer die letzte Lösung. Habt ihr denn nicht mal über eine Lösung für eure Probleme nachgedacht? Wenn ihr schon solange eine Fernbeziehung habt, wieso zieht ihr nicht zusammen oder zumindest näher zueinander? Er studiert jetzt ok aber du könntest vielleicht zu ihm ziehen? Oder ihr wartet bis nach dem studieren damit. Ich kann dich gut verstehen, es ist sicher schwer sich selten zu sehen aber wäre es nicht noch schlimmer für immer getrennt zu sein... Ich meine im Endeffekt musst du wissen, was dich unglücklicher macht.
     
    #11
    sweatheart543, 6 August 2008
  12. matthes
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    vergeben und glücklich
    Was macht ihr denn eigentlich so in der Zeit, die ihr miteinander verbringt? Doch nicht nur Wohnung aufräumen, oder? (Wie sieht es überhaupt bei ihm aus bzw. wie schnell wird es unordentlich, dass du das explizit erwähnst, dass er es oft nicht schafft, die Wohnung aufzuräumen?)

    Denke auch, dass manchmal Liebe mit Gewohnheit verwechselt wird, oder zumindest durch die Gewohnheit die Liebe verstärkt wird (was nicht per se schlecht ist, jedoch in manchen Fällen halt das Leid einfach nur verlängert). Du musst dir dringend überlegen, wie viel dich an ihm, seinem Verhalten und seinem Umgang mit der Krankheit stört, wie du dir dein zukünftiges Leben vorstellst, welche Sachen du in der Beziehung haben willst und ob dies in nächster Zeit realistisch erreichbar ist. Wenn er den Willen hat, gewisse Sachen zu ändern, wird er es schaffen, aber es klang teilweise nicht so, dass der Wille immer da ist.

    Wenn es dich kaputt macht, dann musst du die Beziehung beenden. Wenn du Chancen siehst, dass ihr die Beziehung gemeinsam retten könnt, dann rettet die Beziehung! Habt ihr über euch und eure Beziehung in letzter Zeit mal gesprochen?
     
    #12
    matthes, 6 August 2008
  13. Kätzchen 88
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    nicht angegeben
    Lh... über uns und unsere Beziehung gesprochen, das haben wir wirklcih zu genüge. sehr sehr viel. Wir wissen beide, dass das alles sehr belastend ist.

    zu siener Wohnung: Es ist eigentlich nur ein Zimmer + kleines Bad. Das heißt alles möglcihe (auch kochen und so) ist auf sehr Engem Raum, was schnell chaos entstehen lässt.
    was wir machen wenn wir zusammen sind ist eine gute Frage. ich würde sie mit: Das, was von seinem Knie her geht beantworten. Heißt sportliche aktivitäten etc. wie z.b. auch schwimmen und normal radfahren oder selbst spazieren gehen fallen flach. Auch beim Shopping muss er sich alle 5 min auf eine bank setzten.
    Das, was man halt gemeinsam machen kann ist sehr beschränkt: Eis essen, evtl. mal nachmittags ins Kino (abends fährt kein Bus, laufen kann er nicht und taxi ist zu teuer :frown: ), mit gemeinsamen freunden treffen (die dann doch meistens uns besuchen kommen da er nur schwer hinkommt), Pen Paper - rollenspiele oder einfach mal gemeinsam kuscheln und nen Film schauen. Viel darüber hinaus ist nicht möglich, inne Disse beispielsweise kann ich ihn ganz sicher nicht mitnehmen :frown:
    Auch beim Sex ist leider nicht alles möglich :frown: und wenn er sein knie überlastet hat er hinterher schmerzen ....

    ich bin mir schon relativ sicher, dass das keine Gewohnheit ist. Gewohnt ist für mich mein Zu Hause, nicht das alle Jubeljahre mal so zwischendurch sehen. das ist eher schon das ungewohnte. Gewohnheitsmäßig hätte ich wohl kein allzugroßes Problem zu sagen: Sorry, geht nicht mehr. Es ist eher doch Liebe, aber auch, so leid es mir tut, mitleid. ich hatte einmal versucht ihn zu verlassen, waährend eines Streits. Wir hatten uns da beide relativ viel an den Kopf geworfen und ich hatte dann einfahc meine Sachen gepackt und bin gegangen. Er ist mir hinterher gelaufen und hat mcih heulend zurückgeholt. Der Streit wurde dann in einem ausführlichen Gespräch geklährt. Leider passiert es mir seitdem doch auch sehr schnell immer wieder, dass ich in ähnlichen situationen dann ebenso reagiere. Allerdings immer wenn ich den Gedanken zu ende spinne und ich dann dabei angekommen bin: Dann würdest du ihn nie mehr wiedersehen! brichts mir dann doch das Herz und irgendetwas in mir wehrt sichh: Nein, nicht schluss machen!!!
    Und damit verstricke ich mich in die sache immer tiefer. Ich glaube, ohne diese verdammte Knie- geschichte könnten wir beide wirklcih glücklich sein....
    Aber eine zukunft mit dem knie kann ich mir irgendwie auf lange Sicht gesehen nicht vorstellen. Deshalb sage ich ja auch immer: Wird bestimmt irgendwann ein Arzt noch was finden, die haben ja gerade erst mit ihren untersuchungen angefangen ( er ist jetzt seit einem dreiviertel Jahr in behandlung, allerdings hat man noch nciht allzuviele tests gemacht. Röntgen, abtasten, MRT, und Kortison in tablettenform (was er nciht vertragen hat), das wars auch schon. Auf den rest muss man erst noch testen....)
     
    #13
    Kätzchen 88, 6 August 2008
  14. matthes
    matthes (34)
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    vergeben und glücklich
    Mir fällt leider nichts mehr an, was ich an "guten" Tipps noch anbringen könnte. Es scheint, dass ihr schon intensiv miteinander gesprochen habt über alles, was euch belastet, und du dich intensiv mit ihm und deiner Beziehung auseinander gesetzt hast, um zu sehen, wieviel Liebe und wieviel Angst/Gewohnheit ist. Das Pendel, so klingt es, schlägt sehr Richtung Liebe aus. :smile:

    Gibt's denn Möglichkeiten, die Untersuchung des Knies ein wenig zu beschleunigen? Ich denke, dass ja auch er den Ernst der Lage und deine derzeitige Verfassung bemerken sollte und dass er daher auch von sich aus ein verstärktes Interesse haben sollte, so schnell wie möglich eine Diagnose zu haben. Kann nicht ganz nachvollziehen, dass er da selber kein Interesse hat, die Situation zu verbessern: Irgendwann werden ihm seine Tränen nicht mehr helfen, dich zurückzuholen; dann bist du wirklich weg. :kopfschue
     
    #14
    matthes, 6 August 2008
  15. Kätzchen 88
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    nicht angegeben
    naja, das ist es ja: Er ist der festen Überzeugung, dass er schon alles tut, und so schnell tut wie er kann. Er sieht Mauern wo keine sind und lässt sich auch von niemandem in dieser Ansicht beirren.
    Wie ich mich fühle und wie es um uns steht weiß er genau. Das macht ihn nur ncoh mehr fertig. Er hat mir gegenüber schuldgefühle, die seine Emotionale Lage nur noch verschlimmern.

    Besonders schwer über alles nachzudenken macht es mir, dass ich von so vielen Leuten auch immer beeinflusst werde, bzw. die mcih zu entscheidungen drängen wollen.

    * Seine Famile beispielsweise vertritt die Ansicht (habe ich so hinten rum mitbekommen: )"Egal was ihr macht, macht was, sonst macht ihr euch am ende beide fertig!"

    * Meine Familie vertritt die Ansicht: "Was willst du denn ncoh mit dem! Hör auf dir seine albernen geschichten anzuhören! Der macht dich nur unglücklich! Such dir nen anderen und mach dann endlich schluss!"

    * Meine Freunde wissen nciht genau, wie es um uns steht. Dadurch dass es ne Fernbeziehung ist und sie ihn auch nciht kennen habe ich Liebesleben und Privatleben komplett voneinander getrennt.

    * Unsere gemeinsamen Freunde meinen, dass es klasse ist, dass wir trotz alledem noch zusammenhalten. (die sehe ich aber leider nur sehr selten, da sie bei ihm inner nähe wohnen)

    * er will natürlcih dass ich mit ihm zusammenbleibe und ihn so akzeptiere und alles und für alles verständnis habe, hat aber auch angst, dass ich irgendwann nciht mehr wiederkomme

    *ich weiß, dass es für uns wenn sich an der lage auf Dauer gar nciht ändert, wir keine zukunft haben. Ich liebe ihn aber.


    Und wenn da diese ganzen Leute an mir ziehen und zerren weiß ich einfach nciht mehr, was ich tuen soll. Ich mag es nciht, mich von anderen manipulieren zu lassen. Wenn ich schlussmache meint meine Family: hat ja super geklappt, lassen wir sie doch wieter nach unserer Nase tanzen.

    Wenn ich mit ihm zusammenbleibe geht alles weiter wie bisher unds bleibt wieder nur die Hoffnung....
     
    #15
    Kätzchen 88, 7 August 2008
  16. matthes
    matthes (34)
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    vergeben und glücklich
    Die Aussagen vereinen ja alles ineinander. Verstehe, dass deine Gefühlslage wohl schlimmer ist als die Fahrt mit der Black Mamba im Phantasialand.

    Du bist hin- und hergerissen, bekommst viele gegensätzliche Aussagen und fühlst dich darin verständlicherweise verloren! Was denkst aber DU, was fühlst du, was ist, wenn du alleine bist, deine moralischen Stimmen im Kopf verklingen, wenn du nur über deine Gefühle, deine Stimmung, deine Zukunft, dein Leben, über DICH nachdenkst? Wenn du nachts an der Waldlichtung sitzt und nur Natur und dich hast, was denkst du dann? Ich denke, dass du nur so weiterkommen kannst, indem du wirklich -- unabhängig von allem, was andere gerade sagen, jedoch mit den Aussagen, die andere getätigt haben -- über dich selbst nachdenkst und in dich gehst um herauszufinden, wie du dir das Leben und die Beziehung in nächster Zeit vorstellst. Das klingt nicht nur schwer, das wird sicherlich auch schwer! Wünsche dir viel Kraft dafür! :knuddel:
     
    #16
    matthes, 7 August 2008
  17. kingofchaos
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    Er müßte man aus seiner " Opfer-Rolle ", die ihm anscheinend Spaß macht, rauskommen. Er scheint ja fast alle Aktivitäten mit den Schmerzen im Knie abzubügeln, egal was es ist.

    Sei es jetzt Sport ( obwohl Schwimmen gut für die Gelenke ist ) oder sonstwas ist, alles wird abgebügelt.

    Du mußt ihm klarmachen, daß er sich gefälligst drum zu kümmern hat, es ist sein Knie und wenn er weiterhin so damit rumschludert wird es ja nur schlimmer anstatt besser.

    Wenn das mal erledigt sein sollte, werden sich auch die anderen probleme lösen lassen. ABer daran hängt mM alles. IHm fehlt mal ein Tritt in den Allerwertesten damit er wirklich in die Gänge kommt
     
    #17
    kingofchaos, 8 August 2008
  18. Kätzchen 88
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    48
    91
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    nicht angegeben
    Naja, werde wohl noch sehr viel darüber nachdenken müssen...

    @ Kingofchaos: Genau das ist es, er sieht sich als absolutes Opfer und nimmt sien Knie für viele Dinge als Ausrede. Das Problem dabei ist: Er tut es nciht bewusst, sondern unbewusst. Selber erkennt man manche Dinge die man tut manchmal nicht... Nur leider ist er auch völlig davon überzeugt, dass er das "Opfer" ist.
    Das mit dem in Arsch treten habe ich schon versucht. Das Ende der Geschichte wahr, dass er da stand zwishen jammern und meckern:

    ja wie soll ich das denn alles machen! mit dem Knie kann ich das nicht! Das geht nicht! Warum wollen mich immer alle zu sowas drängen. Ihr versteht mich einfach nciht! Ihr könnt mich ja gar nicht verstehen, da ihr ja gar kein solches Knie habt und euch gar nciht vorstellen könnt, was für schmerzen das sind! Etc...

    aber mit einer überzeugung... das habe ich selten so gehört. Er glaubt es wirklich. Aber nun kann ich ihn doch auch schlecht zum Psychater oder sonstwohin schicken deswegen, mal abgesehen davon, dass er dort nicht hingehen würde, da er es nciht glaubt.
     
    #18
    Kätzchen 88, 8 August 2008

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