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Freundschaft Sorgen um Kollegin

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Ai20, 25 Juli 2009.

  1. Ai20
    Ai20 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo,

    ich hab da ein Problem was irgendwie ein recht komisches Problem ist.

    Ich bin ein Mensch der sich in den letzten 4 Jahren daran gewöhnt hat nicht wirklich gute Freunde zu haben. Ich hatte zwar immer welche in meiner Klasse mit denen ich schon befreundet war aber die Freundschaften hielten meist nur während der Schulzeit und wenige Monate danach weil man sich einfach auseinander lebt.
    Die meisten sind weg gezogen und/oder haben einen Partner kennen gelernt und daher auch keine Zeit mehr.

    Da ich das schon so oft mitgemacht habe und das jedes Mal so endete das ich alleine da stand wollte ich, dass ich mir keine neuen Freunde mehr suche. Die paar die ich alle paar Monate mal sehe sollten mir genügen.

    Jetzt bin ich in einer Ausbildung mit anderen Azubis zusammen die alle im Schnitt 4-6 Jahre jünger sind als ich und ich dachte das ich da die 3,5 Jahre ganz gut ohne Freundschaften auskomme. Man redet zwar miteinander aber das war’s.

    Da die Gruppe bis auf 2 (incl. mir) nur aus Männer besteht war das ganze eh recht einfach.
    Dummerweise hab ich mich an die anderen so sehr gewöhnt das ich mich mit der anderen weiblichen Person ganz gut vertrage. Bin mit ihr und einem weiteren Arbeitskollegen dann mal weg gegangen (hab mich überreden lassen) und arbeite mit der auch öfter zusammen so das ich denke das sich so ne art Freundschaft aufgebaut hat (was ich ja nicht wollte).

    So jetzt hab ich 2 unterschiedliche Probleme:

    Problem 1: Die Arbeitskollegin wird wohl den Betrieb wechseln, was ich irgendwie sehr traurig finde. Weil ich mich auf eine Person eingelassen hab die auch ganz ok ist und gerade die geht. Somit habe ich wieder das gleiche wie immer .

    Worüber ich mir auch noch Gedanken mache (Problem 2) ist, sie redet viel mit mir auch über diverse Probleme was ich ja ok finde versuche auch zu helfen. Und ich merke auch das es ihr ganz gut tut das sie mal mit jemandem redet. Allerdings ist sie ein Mensch der oft auf Partys geht. Das ist soweit nicht schlimm aber man könnte sie im wahrsten Sinne des Wortes als Schlampe bezeichnen (und sie steht dazu).
    Sie hat jedes Wochenende eine andere Liebschaft (manchmal 2-3) die sie einmalig „nutzt“, das heißt sie schläft mit denen und dann Tschüss. Das geht los mit 13 jährigen bis hin zu 40 jährigen (zur Info sie ist Lesbisch). Währen es Männer dann wäre das natürlich noch schlimmer wegen diversen Krankheiten.
    Ich versuche ihr klar zu machen das dass der falsche weg ist aber ich weis nicht wie ich ihr das Beibringen soll.
    Und dann Frag ich mich selbst:“ Warum soll ich ihr das denn sagen? Sie ist doch alt genug!“

    Bin ich auch zu übertrieben?

    Keine Angst ich bin nicht eifersüchtig und stehe nicht auf Frauen, diese Reaktion ist normal für mich denke ich. Eine Art „Mutterinstinkt“.


    Was soll ich ihr sagen? Oder soll ich überhaupt was sagen oder sie so weiter machen lassen?

    Was meint ihr?
     
    #1
    Ai20, 25 Juli 2009
  2. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    So wie dir geht es vielen Menschen, Freunde kommen, Freunde gehen und hoffentlich bleiben immer mal ein, zwei lebenslang hängen. Das ist doch kein Grund zu glauben, dass man ohne Freunde auskommt und sich fest vorzunehmen, keine Freunde mehr zu wollen. Man genießt die Zeit, die einem zusammen verbleibt, bis wieder jemand um-, wegzieht, o.Ä.

    Auch Lesben können sich Krankheiten einfangen! Ich finde aber in der Tat, dass du übertreibst. Sie ist alt genug, um ihre Entscheidungen zu treffen, es ist ihr Sexualleben und du darfst deine Meinung dazu haben, aber sie als Schlampe zu bezeichnen finde ich mehr als falsch. Mag daran liegen, dass deine Freundin meiner Meinung nach kein schlampiges Verhalten an den Tag legt, sondern ihre Lust in gesundem Maße auslebt.
     
    #2
    xoxo, 25 Juli 2009
  3. Ai20
    Ai20 (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    ok, ich glaube du hast wirklich recht.

    Solls mir egal sein, aber dann soll sie nicht immer angelaufen kommen und sagen "Man hab ich am Wochenende wieder mist gebaut..."
     
    #3
    Ai20, 25 Juli 2009
  4. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    2.056
    vergeben und glücklich
    Dann sag ihr einfach, dass sie Dir ihre Mistbaugeschichten nicht mehr erzählen soll.

    Zu Freundschaften: Menschen sind soziale Wesen, es gibt auch Einzelgänger, aber die wenigsten mögen auf soziale Kontakte komplett verzichten.
    Freundschaften sind eben nicht unbedingt "für immer", den Anspruch habe ich auch gar nicht.
    Freunde sind Wegbegleiter, manche länger, manche kürzer, manche nur sporadisch. Mit einer Freundin, die ich seit nun fünfzehn Jahren kenne, habe ich nicht wirklich oft Kontakt - aber wenn, dann ist es, als wäre nie eine Pause dagewesen, der Draht ist sofort da. Ich weiß, dass ich sie jederzeit kontaktieren kann und sie sich drüber freut, mir gehts mit ihr ebenso. Wir hatten auch schon mal ein Jahr oder länger keinen Kontakt, weil in verschiedenen Ländern und "viel zu tun" - aber das ist kein Problem, da sich eben die Bindung als so "grundstabil" erweist und einfach eine feste Basis da ist.

    Manchmal ergibt es sich einfach aus Umständen oder aus persönlichen Entwicklungen, dass Menschen, die vorher fest zum eigenen Leben gehörten, nicht mehr so präsent sind. Das ist manchmal schade, klar, aber nicht immer ein Drama.

    Mein Rat: Versuch nicht, sich anbahnende Freundschaften zu vermeiden. Wenn Dir die Leute sympathisch sind und Du gern Zeit mit ihnen verbringst, dann lass das zu, denn es tut Dir gut. Klar ist möglich, dass diese Freundschaften auch wieder verebben, wenn sich die Lebensumstände ändern. Manchmal sind Bekanntschaften aus dem Zweck heraus entstanden - eben durch Schule oder die Berufssituation, weil man sich häufig sieht. Oder durchs Hobby, Sport zum Beispiel. Wenn der Ursprungsumstand entfällt, weil Ausbildung vorbei oder weil man im Sport das Team wechselt, kann es mit den vorherigen Kontakten weitergehen - oder sie schlafen ein, wenn der Hauptgrund des Kontaktes nicht tiefe persönliche Sympathie war, sondern eben der Umstand des häufigen Sehens und des gemeinsamen Interesses. "Zweckgemeinschaften" eben. Das kann desillusionierend sein, aber ist eigentlich sehr normal, dass solche Zweckgemeinschaften entstehen. Natürlich können auch langfristige Freundschaften aus solchen Situationen entstehen, aber oft ists dann eben auch vorbei.

    Und prüfe, ob vielleicht Deine Ansprüche an Freundschaft zu hoch waren und Du deswegen Enttäuschungen erlebt hast. Ich bin mit dem Wort Freundschaft relativ vorsichtig, für mich sind viele Kontakte eher Bekanntschaften - erst nach geraumer Zeit wirds für mich eine Freundschaft. Auch Bekanntschaften haben ihre positiven Eigenschaften und sind nicht "schlechter" als tiefe Freundschaften, nur eben anderer Natur.

    Gerade in Deinem Alter ist es ziemlich normal, dass man öfter den Ort wechselt und umziehen muss oder will, aufgrund von Studium, Ausbildung, Beruf oder aufgrund von Fernbeziehungen, die Nahbeziehungen werden, aufgrund Familiengründung... Da gibt es Neuorientierungsphasen, die ganz normal sind. Darunter können Freundschaften leiden, muss aber nicht sein.
     
    #4
    User 20976, 25 Juli 2009

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