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Wissenswertes Sorgerecht für ledige Väter gefordert

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von User 20345, 4 Dezember 2009.

  1. User 20345
    User 20345 (37)
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    vergeben und glücklich
    Der Europäische Gerichtshof in Straßburg stärkt mit seinem Urteil die Rechte lediger Väter. Eine Überarbeitung des deutschen Sorgerechts ist damit Pflicht.

    Bislang durften unverheiratete Väter nur mit Zustimmung der Mutter auf ein gemeinsames Sorgerecht hoffen. Diese Regelung sehen die Richter in Straßburg als Diskriminierung an. Mit ihrem Urteil stellten sie die Weichen für eine Gleichstellung von verheirateten und ledigen Vätern.

    Zitat von Quelle
    Das Urteil des Gerichtshofes für Menschenrechte "gibt unehelichen Vätern die Möglichkeit, mehr Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen und stärkt auch das Recht der Kinder auf beide Eltern."


    Quelle:
    www.n-tv.de

    oder
    www.focus.de
     
    #1
    User 20345, 4 Dezember 2009
  2. Ein weiterer Schritt weg von den zwängen der staatlichen, monoamorösen Ehe.
    Dies ist nur zu begrüssen.
     
    #2
    Chosylämmchen, 4 Dezember 2009
  3. User 75021
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    Verheiratet
    Ich finde das super.
    Männer haben nicht nur Pflichten gegenüber dem Kind sondern auch die gleichen Rechte wie die Mutter-ob nun verheiratet oder nicht.
     
    #3
    User 75021, 4 Dezember 2009
  4. donmartin
    Gast
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    Hier redet niemand von der Ehe, sondern von Kindern, die ein Recht auf ihre Väter haben sowie von seit Jahren kämpfende Väter (dem Verein habe ich auch lange angehört), die ein Recht auf den Umgang, die Liebe und die Anteilnahme an erzieherischer Maßnahme IHRER Kinder haben!

    Väter, die daran (finanziell) kaputt gehen, ihre Kinder (nicht wegen einer Ehe/nicht Ehe) nicht sehen zu dürfen obwohl sie sich bewusst sind, Verantwortung tragen wollen, nicht nur Zahlmeister zu sein und jahrelang für ein Grundrecht des Kindes auf ihren Vater gerichtlich kämpfen müssen. Nur wenn Mama sagt Nein.
    Übrigens müssen auch Väter die geschieden sind bisher um das Recht kämpfen, wenn die Frau nicht will - selbst wenn nach einer Scheidung "gemeinsames Sorgerecht" erteilt wurde!

    Wer in Sorgerechtsstreitigkeiten gesteckt hat / steckt , der weiß ein Lied davon zu singen, welche Verordnungen, Anordnungen und Urteile Deutsche Gerichte gegenüber einem Mann als Vater fällen /gefällt / verordnet und erlassen haben, bzw es noch heute machen.


    Väteraufbruch für Kinder
    Väter helfen Väter eV.
    Vater sein eV
     
    #4
    donmartin, 4 Dezember 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  5. Es hängt mit der Ehe zusammen und die Rechte die hier zugestanden werden, sind nunmal ein Weg weg von den Zwängen dieser, von staatlicher Seite aus.
    Umso weiter wir weg von dem kommen, umso gerechter wird es bei der ganzen Sache.

    Der Kampf für Gleichberechtigung der Männer in der sache, wird von vielen Männern durchgeführt, ich dahingegen verschwende meine Kräfte auf die Sache mit der Ehe.

    Beides sind wichtige Aspekte, mit der wir uns, als Gesellschaft, beschäftigen müssen.
     
    #5
    Chosylämmchen, 4 Dezember 2009
  6. donmartin
    Gast
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    :zwinker: Ich habe auch nicht gesagt, dass du Unrecht hast oder es sich nicht damit beschäftigt werden sollte.
    Beides ist sehr wichtig, NUR liegt der Focus eindeutig bei diesem Urteil nicht auf irgendeine Eheschließung oder der Ehe und daraus folgenden Rechte und Pflichten.

    Diese Väter kämpfen seit Jahren darum. Die Folge wird sein, dass dadurch auch die Rechte der verheirateten oder geschiedenen Väter gestärkt werden. Denn die sind bisher genauso lausig wie der der unverheirateten Väter (wie ich bereits schrieb).

    Es geht nicht darum die Ehe abzuschaffen oder ihr einen anderen Stellenwert in der Gesellschaft zu geben.
    So wie du argumentierst, wäre es ja "besser, zu Heiraten bevor man ein Kind bekommt" um dann (wer denkt daran) bei einer Scheidung ein Recht zu bekommen, das bisher nur Verheirateten zugestanden wurde.(Dem ist nicht so!)

    Wie dem auch sei, ich gebe dir Recht, es ist beides sehr wichtig und hängt zusammen.

    Der Staat hat die Ehe über Alles gestellt. Im Falle einer Scheidung kommt erst die Frau, dann der Staat, und irgendwann ganz Unten stehen Väter. Die Kinder hat der Staat ersteinmal garnicht vorgesehen.

    ICh möchte nur nicht (vielleicht weil ich selber Aktiv werden musste und 4 Jahre habe kämpfen müssen und mich als VATER für jeden Pups habe rechtfertigen müssen) dass ein falsches, verschobenes Bild entsteht, denn diese Menschen kämpfen wirklich als Väter mittlerweile erwachsener Kinder! um ein Recht. Und nicht um die Ehe in Frage zu stellen. :zwinker:
     
    #6
    donmartin, 4 Dezember 2009
  7. Subway
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    Verheiratet
    Ein Schritt in die richtige Richtung. :smile:
     
    #7
    Subway, 4 Dezember 2009
  8. Da geb ich dir recht.
    Aber ich betrachte es halt von einem bisschen anderen Winkel und setze andere Schwerpunkte.

    Ich möchte hier damit keineswegs die Männer als das hinstellen, sondern lediglich meine Sicht postulieren und eben, mein Kernpunkt liegt eher auf der Sache mit der Ehe.

    War eher so gemeint, dass es völlig unerheblich sein sollte, ob verheiratet oder nicht. Vater ist Vater und dies wird durch die staatliche Ehe momentan leider noch eher unterdrückt, bzw Weg von dieser Ehe und man kommt zum Dogma "Vater ist Vater" näher.

    Das ist verständlich und ich stell damit klar, dass ich es gut heisse, dass die Männer sowas möchten und ich mich nicht zu diesen Männern stelle, zumindest zu den aktiv kämpfenden.

    Passiv bin ich natürlich ein völliger Befürworter und versteh auch deine entsprechende Antwort, auf meine Argumentation.
     
    #8
    Chosylämmchen, 4 Dezember 2009
  9. hennahlein
    hennahlein (35)
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    nicht angegeben
    ich finde es pauschal zu einfach gleich beifall zu klatschen. natürlich ist es für die väter gut und sinnvoll, die von den müttern gehindert werden.
    aber was ist mit den müttern, die einen desinteressierten vater für das kind haben?

    meine klage auf vaterschaftsfeststellung habe ich im dezember 04 eingereicht, es wurde ein genetisches gutachten angeordnet (januar 05 durchgeführt). bis heute habe ich kein ergebnis, weil er sich weigert die blutprobe abzugeben (auch wenn es als unterschlagung von beweismittel gilt).
    meine tochter wird weihnachten sechs, sie wird also im sommer eingeschult. wenn ich automatisch ein geteiltes sorgerecht hätte, könnte ich sie nicht anmelden, da mir seine unterschrift fehlt. ich hätte auch die letzten jahre nicht arbeiten gehen können, da ich sie nichtmal im kindergarten hätte anmelden können oder 600km weiter ziehen dürfen um den arbeitsplatz annehmen zu können.

    es kommt leider viel zu häufig vor, dass kinder zum spielball für den machtkampf der eltern werden, und das geht von beiden seiten aus (nicht grundsätzlich, ich meine, dass sowohl der vater als auch die mutter den machtkampf anzetteln können). in solchen fällen finde ich es sinnvoller die kinder vor den eltern zu schützen und nicht die eltern weiter gegeneinander aufzuhetzen und zu st6ärken. dann wird nämlich ganz schnell das aussuchen des kindergartens zum machtkampf und damit zum nachteil für das kind.

    ich bin gespannt, wie die deutsche gesetzgebung das ganze umsetzt und werde mir danach ein urteil bilden, ob ich es als sinnvoll empfinde oder nicht.
     
    #9
    hennahlein, 4 Dezember 2009
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  10. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Immerhin mal ein erster Schritt in die richtige Richtung... aber das ist längst noch nicht ausreichend.

    Es wäre wirklich dringend notwendig, Vätern nach einer Trennung deutlich mehr Rechte zuzugestehen, als das bisher der Fall ist. - Egal, ob es sich nun um verheiratete oder unverheiratete Eltenr haldelt.
    Überall, wo Frauen in irgendeiner Art und Weise benachteiligt sind, wird lauthals nach Glichberechtigung geschrien, während die Bereiche, in denen Männer benachteiligt werden, von den meisten Leuten überhaupt nicht beachtet werden.
     
    #10
    User 44981, 4 Dezember 2009
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  11. User 75021
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    Verheiratet
    @ hennahlein:
    Natürlich gibt es Väter die sich überhaupt nicht um ihre Kinder kümmern, aber denen wird auch scheißegal sein auf welche Schule sie gehen etc (das sind dann meist diejenigen, die nichtmal Unterhalt zahlen und vom Jugendamt gesucht werden weil sie auch die Vaterschaft nicht anerkennen).
    Ich denke wenn einem Vater sein Kind wichtig ist, dann sollte er auch das Recht haben sich in der Erziehung aktiv zu beteiligen-ob nun verheiratet oder nicht und dabei sollte es auch keine Rolle spielen ob er bei dem Kind lebt oder die Mutter alleine mit dem Kind lebt.
    Ich bin froh, das mein Ex und ich das gemeinsame Sorgerecht haben (wir waren zwar verheiratet, haben aber schon vor der Ehe ein Kind gehabt und das gemeinsame Sorgerecht gehabt).
    Für mich ein enormer Sicherheitsfaktor, denn ich weiß das im akuten Notfall die Kinder zu meinem Ex kommen und da kann keiner reinreden.
    Die Kommunikation beider Elternteile muss da natürlich stimmen, ansonsten wird es auch mit gemeinsamen Sorgerecht schwierig.
    Ich finde, man muss auch mal die Faust in der Tasche machen, damit es dem Kind gut geht.
    Bei uns war nach der Trennung auch nicht alles rosig und wenn ich mich nicht zusammen gerissen hätte, würden die Kids heut sicher ein ganz schlechtes Verhältnis zum Papa haben.
     
    #11
    User 75021, 4 Dezember 2009
  12. Auch wenn wir hier Beifall aussprechen, so sind wir wohl kaum dafür, dass Gewicht nun zu verlagern und die Männer zu bevorzugen.
    Das wichtigste ist für beide eine Gleichberechtigung zu etablieren und oberste Priorität das Wohl des Kindes im Auge zu behalten.

    Und auch dies darf nicht blind gemacht werden, es müssen auch oben beschrieben Fälle bedacht werden und da sollen auch Regelungen geschaffen werden.
    Wir sind keineswegs bei der perfekten Regelung, aber dieses Urteil ist zweifelslos der richtige Schritt dahin!
     
    #12
    Chosylämmchen, 4 Dezember 2009
  13. hennahlein
    hennahlein (35)
    Öfters im Forum
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    nicht angegeben
    @sweety
    natürlich ist es den männern auch scheißegal auf welche schule das kind geht.
    ich würde nur ein großes problem haben, wenn er automatisch durch die zeugung das geteilte sorgerecht hätte. wie soll ich ihn zb bei der schulanmeldung unterschreiben lassen, wenn weder jugendamt, noch polizei noch ich wissen, wo er sich aufhält?
    und wenn man das geteilte sorgerecht hat, müssen beide unterschreiben. ich musste zb bei der schuleingangsuntersuchung das alleinige sorgerecht nachweisen um sie an der schule anmelden zu können.
    hätte ich das alleinige sorgerecht durch die gesetzänderung nicht mehr, hätte ich in dem fall eine menge probleme gehabt und ihm wäre es vollkommen gleichgültig (wie alles, was sein kind betrifft)

    deswegen möchte ich da erstmal abwarten, wie das ganze nun umgesetzt wird.

    aber wie gesagt, grundsätzlich finde ich es erstmal gut und wichtig, dass beide elternteile von anfang an gleichgestellt werden sollen.
    entscheidend ist die frage der umsetzung.
     
    #13
    hennahlein, 4 Dezember 2009
  14. Shiny Flame
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    Verlobt
    Ich bin das Kind zweier geschiedener Eltern...

    Ich habe diese ganzen Schlammschlachten aus erster Hand mitbekommen. Mein Vater hatte ein Recht auf die Kinder, und wir haben ihn jedes zweite WE besucht - und meine Freundschaften litten darunter, weil ich an diesen WEs keine Freunde besuchen konnte, wegen der Entfernungen.

    Mein Vater freute sich, uns wenigstens manchmal zu sehen, und erfüllte uns alle Wünsche - Fernsehen, so viel wir wollten, Süßigkeiten, Ausflüge...

    Und meine Mutter musste zu Hause immer und immer wieder dafür kämpfen, dass die Fernsehzeiten nicht überschritten wurden - und dass man NICHT jeden Tag zwei Packungen Haribo essen darf - und an den Mutterwochenenden war ich fast nicht mehr zu Hause, weil ich dann all die Freundschaftstreffen nachholen musste...

    Mein Vater hatte die Honigwochenenden und meine Mutter musste schimpfen, durchsetzen, kämpfen und war immer die Böse. Ja, Väter haben Rechte - aber auch Mütter müssten REchte haben, nicht ständig nur die Böse Erzieherin zu sein, sondern auch mal mit ihren Kindern etwas schönes zu machen, ohne sie dadurch völlig zu verziehen, weil beim Vater ja eh immer schon gar keine Regeln gelten.

    Als ich mit 15 sagte, ich wolle nicht mehr jedes zweite WE zu meinem Vater, weil ich dann bei "wichtigen" Partys nicht hingehen konnte, wo mein aktueller Schwarm gewesen wäre, da... nun ja, meine Eltern haben gestritten wie in den schönsten Zeiten und ich habe ganz schnell einen Rückzieher gemacht. Meine Mutter schimpfte, dass Kinder sich halt irgendwann so oder so von ihren Eltern wegentwickeln und er das doch bitte akzeptieren solle, sie würde mich auch nicht mehr so oft sehen wie als Kindergartenkind...

    Ganz ehrlich - im Interesse der Kinder finde ich es besser, wenn der Elternteil, bei dem sie halt leben, auch Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Denn es gibt Schlammschlachten. Besuchswochenenden sind richtig und wichtig - aber trotzdem sollten diejenigen, die besucht werden, dann auch an ihren Erziehungsauftrag denken und nicht nur an ihr "Recht" auf ein Kind. Väter haben ein Recht auf ihre Kinder - aber Kinder haben auch das Recht auf klare Strukturen und eine einheitliche Linie in der Erziehung, denn die brauchen sie.

    Mich hat es als Kind nämlich ständig belastet und verunsichert, diese Wechsel zwischen zwei Welten, in denen ganz andere Regeln galten.

    Auch an die Kinder denken. Und für die sind klare Linien und festgelegte Regeln manchmal besser.
     
    #14
    Shiny Flame, 4 Dezember 2009
  15. BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Die Entscheidung war längst überfälligl

    @Hennahlein: Natürlich liegt da Unrecht anderer Art, das behoben werden muss. Aber das kann man wohl kaum aufwiegen, denn es sind zwei verschiedene Fälle, in einem Fall will der Vater das Kind nicht, im anderen muss er darum kämpfen.

    @Flame: Auch das ist ein Problem. Aber auch das Sorgerecht für den Vater kann eine klare, festgelegte Regel sein (das heißt, bei Trennung wird über das Sorgerecht entschieden, und dann ist klar festgelegt, wer zuständig ist).

    Einem Mann in solchen Fällen pauschal das Sorgerecht (und die -pflicht!) zu verweigern, ist einfach nur ungerecht und in meinen Augen verfassungswidrig.
     
    #15
    BrooklynBridge, 4 Dezember 2009
  16. @Flame das ist völlig egal ob Mann oder Frau, auch die Frau kann bei der Sache das "Problem" sein.
    Meine Mutter war viel lockerer und hatte gar keine Regeln, bei meinem Vater wars bisschen strenger.
    Aber grundsätzlich reicht es sehr oft aus, wenn die Benimmregeln klar sind und diese auch durchgesetzt
    werden.
    Eine allzu strenge Erziehung ist genauso nachteilig wie eine Lasche, auch hier macht es die Mischung und es muss vorallem auf das Kind angepasst sein.
    Kinder sind Menschen und Menschen sind Individuen und nicht alle sind gleich und nicht alle tut die gleiche Erziehung gleich gut oder gleich schlecht.
     
    #16
    Chosylämmchen, 4 Dezember 2009
  17. diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    Finde ich richtig die entscheidung. Klar brauchen kinder ne bezugsperson und ich finde es auch nicht schlecht, das vor gericht erst mal die frau bedacht wird, schließlich hat die mutter ja noch meist ein anderes verhältnis zum kind.

    Aber ich finde es gut, wenn man sich zumindest den vater genau anschaut. denn mit der alten regelung haben ja selbst mütter die offensichtlich eher weniger geeignet als mutter waren(jede WE auf parties volllaufen lassen, kein interesse an kindern und sonstiges dämliches verhalten) das alleinige sorgerecht bekommen.

    Ich habe kein problem wenn bei etwa gleicher eignung die mutter den zuschlag bekommt, aber in fällen wo der vater offensichtlich besser geeignet ist sollte er IMO auch das sorgerecht bekommen.
     
    #17
    diskuswerfer85, 5 Dezember 2009
  18. Piratin
    Piratin (38)
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    Verheiratet
    Ich finde es gut und richtig, dass Väter zukünftig mehr Rechte haben, aber das tut vor allem den Vätern und nicht zwangsläufig den Kindern gut (na, wenigstens einer). Meine Freundin ist Anwältin für Familienrecht und sie sagt sie hat noch nie soviele niedere Handlungen und Reden gesehen und gehört wie von Vater und Mutter die sich um die Kinder streiten und ihren Psychomüll auf ihnen abladen und sie als Waffe benutzen, und da haben beide gleiche Rechte.
     
    #18
    Piratin, 5 Dezember 2009
  19. hennahlein
    hennahlein (35)
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    nicht angegeben
    ich glaube, es werden hier einige begriffe durcheinander geworfen.

    das aufenthaltsbestimmungsrecht hat die person, wo das kind lebt.

    und dann gib es noch das sorgerecht, welches entweder geteilt (je 50%) oder allein bei einer person liegt.

    bisher war es so, dass bei unverheirateten eltern die mutter zustimmen musste, damit der vater einen teil des sorgerechts bekommt.
    davon ist das umgangsecht aber nicht betroffen. das hat der vater auch ohne sorgerecht.

    nach dem urteil und der entsprechenden anpassung soll geändert werden, dass die unverheirateten väter automatisch das geteilte sorgerecht bekommen, also nicht mehr von der gunst der mutter abhängen.

    aber was ist mit dem umgangsrecht?
    was mit den konflikten, die durch das geteilte sorgerecht entstehen?
    was ist mit den fällen, wo der vater spurlos verschwindet, wie wird dann das geteilte sorgerecht gehandhabt (momentan ist dann eine klage notwendig, die ca 6monate dauert)
     
    #19
    hennahlein, 5 Dezember 2009

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