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soziale berufe

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Packset, 5 November 2006.

  1. Packset
    Gast
    0
    ....
     
    #1
    Packset, 5 November 2006
  2. quichie
    quichie (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    nein, könnte ich nicht machen. ich bin wohl allgemein nicht sehr sozial veranlagt und für die bezahlung wär mir meine zeit ehrlich gesagt zu schade..
    so, und jetzt steinigt mich:tongue:
     
    #2
    quichie, 5 November 2006
  3. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    474
    vergeben und glücklich
    mh, die Frage stelle ich mir desöfteren. Ich bin sehr sozial eingestellt und mir macht es Spaß Leuten zu helfen, egal in welcher Form. Deshalb hatte ich mir auch anfangs überlegt Sozialpädagogik zu studieren, das habe ich jetzt allerdings wieder verworfen.

    Das Problem dabei ist, dass ich mir dabei abe dennoch vieles zu herzen nehme. Das ist wie eine Art Zwickmühle: Mir macht es einerseits echt spaß aber andererseits mache ich mir sehr viele Gedanken um diese geschichten.

    Mal gespannt, wo mich mein Weg hinbringt :zwinker:
     
    #3
    User 37284, 5 November 2006
  4. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Ist bei mir unterschiedlich. Ich könnte niemals im Rettungsdienst mit Schwerstverletzten oder Kindern arbeiten. Das würd mich beides total fertig machen. Körperliche (große) Wunden SPÜRE ich sofort, als hätte ich sie. Ich hab sogar die Schmerzen. :eek: Und bei Kindern würd ich wohl einfach versagen / zusammenbrechen, kommt halt daher,dass ich immer denke "das könnt jetzt meiner sein". :cry: Hebamme käme nicht in Frage, weil ich in manche Familien sicherlich lieber kein Kind geben würde. Außerdem baue ich sofort zu jedem Baby eine emotionale Bindung auf und muss es dann ja aber in der Obhut anderer lassen und weiß nie, ob das Kind glücklich aufwachsen darf oder nicht... Und wenn ein Baby stirbt, zweifle ich an der Welt und allem anderen. Das würde ich niemals verkraften.

    Was ist aber könnte (und auch gern machen würde) wäre Altenpflege. Wenn da einer stirbt, ist es für mich nicht so schlimm - die hatten ja schon ein langes Leben. Die bringen alle eine Geschichte mit, Erfahrungen, eine Vergangenheit eben. Auch mit dem Leid, das ich bei meinem Opa (Pflegefall) erlebe, kann ich gut umgehen. Weil er ein langes, schönes Leben hatte und jetzt im Alter eben auch jemanden hat, der sich um ihn kümmert. Das "tröstet" und söhnt mich mit dem Schicksal aus.
     
    #4
    SottoVoce, 5 November 2006
  5. brainforce
    brainforce (33)
    Beiträge füllen Bücher
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    557
    Single
    denke ich bin sozial veranlagt und engagiere mich auch in diversen Vereinen.

    aber in einem Altenheim, Krankenhaus könnte ich wirklich nicht arbeiten. Ich denke nicht das ich mit den Aufgaben (füttern, wickeln etc.) klar kommen würde.:schuechte
     
    #5
    brainforce, 5 November 2006
  6. *Anrina*
    *Anrina* (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    3
    vergeben und glücklich
    Ich habe mal ein Praktikum im Altersheim gemacht. Habe die gesamten Aufgaben übernommen, z.B. Waschen, Anziehen, Toilettengänge etc.
    Hätte diesen Beruf gerne erlernt, bin aber letztendlich in einem ganz anderen Bereich gelandet.

    Für solche Berufe muss man aber "geschaffen" sein, viele haben mich damals gefragt wie ich sowas machen kann und ob das nicht ekelhaft ist etc.

    Solche Berufe wie Rettungssanitäter könnte ich nicht ausüben, mir würde das alles viel zu sehr zu Herzen gehen.
     
    #6
    *Anrina*, 5 November 2006
  7. angelherz88
    Verbringt hier viel Zeit
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    Es ist kompliziert
    mein traumberuf verläuft in der richting soziales.. würde gerne kinderkrankenschwester oder auch hebamme werden. genausp wäre es für mcioh kein problem in einer arztpraxis zu arbeiten.
    ich ahbe zwei 4 wöchige praktikas im sozialen berreich hinter mir. das eine war im altersheim wo auch zwei patienten starben. zurest war es nicht egrade leicht damit umzugehen da ich die eine person ein paar stunden davor noch umgelagert habe und sie gewaschen habe. die ersten paar stunden als ich das dann erfahren habe waren komisch aber man macht seine arbeit weiter.. ich könnte mir nicht vorstellen im altenheim tätig zu sein wenn ich mir dann vorstelle menschen 5 jahre oder noch länger zu begleiten und dann sind sie aufeinmal tod. ich mein man baut ja auch ne bindung auf zu ihnen. das andere praktikum hab ich im krankenhaus gemacht udn das essen verteilen, essen anreichen, betten machen hat spaß gemacht. ich habe auch niemals gedacht das ich bettpfannen wegbringen kann aber in dem moment wo man es machen muss schaltet das gehirn irgendwie etwas ab und die sache wurde nur halb so schlimm
     
    #7
    angelherz88, 5 November 2006
  8. ToreadorDaniel
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    20
    Single
    Na ja dann will ich mich mal als Rettungssanitäter zu Wort melden bzw. als Feuerwehrmann.

    Es ist ein großer Unterschied, ob man eine Beziehung zu den Leuten hat oder nicht. Ich habe in meiner Zeit schon einiges mit dem Tod zu tun, ob es jetzt beim Verkehrsunfall oder beim Feuerwehr oder auch im Rettungsdienst war, jedoch ist es so, dass wenn man alles für die Person gemacht hat, was man machen konnte und es trotzdem nicht klappt, ist das zwar schwer aber durch das reden mit den Kollegen und der Gewissheit, Ich habe alles gemacht, kann man das sehr gut verarbeiten.
    Meisten kann man mit den Personen sowieso keine "Beziehung" aufbauen, da das zusammentreffen meisten unter einer Stunde liegt.
    Was ich nicht könnte, wäre z.B. Altenpflege, da man dort eine wirkliche Beziehung aufbauen kann, man lernt die Person irgendwie kennen.

    Wobei man auch durch so einen Beruf eine relativ "positive" bzw. realistische Einstellung zum Tod bekommt. Man kann damit leichter umgehen, gerade wenn dir geliebte Person am leider ist bzw. wenn man weis, was durch eine zu späte aber erfolgreiche Reanimation aus einem Menschen werden kann.

    Man genießt halt die Momente in denen man mitbekommt, dass es der Person die in Not war geholfen hat, dass man da ist bzw. da war. Das gibt einem halt dann die Motivation weiterzumachen, trotz der vielen Rückschläge, aber auch da weis man, man hat alles gemacht und es sollte halt nicht sein.
     
    #8
    ToreadorDaniel, 5 November 2006
  9. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    248
    474
    vergeben und glücklich
    Da kommt es aber auch sehr darauf an, um welchen Beruf es geht. Sowas wie Krankenschwester, Altenpflegerin, Rettungsassisent könnte ich absolut nicht machen. Wenn, dann eher auf die Therapieschiene.
     
    #9
    User 37284, 5 November 2006
  10. Jolle
    Jolle (29)
    Meistens hier zu finden
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    59
    vergeben und glücklich
    Ich könnt so nen Beruf, der in diese Richtung geht, nicht machen. Ich bin ein viel zu mitleidiger Mensch, die ganzen Schicksale, wenn ichs mal so nenne, würden mir viel zu sehr ans Herz gehen. Außerdem hab ich bei bestimmten Bereichen Berührungsängste.
    Wäre gar nichts für mich.
     
    #10
    Jolle, 5 November 2006
  11. also alles was mit medizin zu tun hat will ich ned machen.

    nicht weils ichs ned kann, sondern weil ich die bande einfach ned mag :tongue:
     
    #11
    Chosylämmchen, 5 November 2006
  12. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
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    1.104
    nicht angegeben
    Ich mach' ja gerade die Ausbildung zur Rettungsassistentin und komme damit gut klar. Beziehungen zu den Leuten habe ich nicht und ich sehe sie auch nicht länger als zwei Stunden. Meistens erfährt man hinterher nicht mal, ob sie überlebt haben oder wie es ihnen jetzt geht.

    Man kann nun mal nicht jedem helfen, dass muss einem klar sein.

    Was ich nicht könnte, wäre Altenpflege. Da passiert nichts spannendes, man kann wenig positives bewirken, keiner ist dankbar (im Gegenteil) und man hat wirklich viele blöde Aufgaben.
     
    #12
    User 18889, 5 November 2006
  13. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    offene Beziehung
    Ob man für einen sozialen Beruf immer gleich sozial veranlagt sein muss, möchte ich mal bezweifeln. Gerade im Pflegebereich erbringt man eine Dienstleistung - nicht mehr und nicht weniger.

    Mir machte die Pflege Alter Menschen viel Spaß. Aber deswegen würde ich mich nicht als besonders sozial einschätzen. Im Gegenteil, ich bin ein eher egoistischer Typ. Ob man sowas machen kann oder nicht, hängt meiner Meinung nach davon ab, als was man es sieht. Ist ein Job wie andere auch.

    Achja, ob man in dem Bereich viel oder wenig verdient, hängt auch in erster Linie an einem selbst...

    Ich vermute mal, Du hast keine eigenen Erfahrungen in dem Bereich machen können...
     
    #13
    User 38570, 5 November 2006
  14. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
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    1.104
    nicht angegeben
    Doch, ich habe ein Praktikum gemacht. Fakt ist, dass kaum wer da wieder lebend rauskommt. Die Zustände der Leute verschlechtern sich eher als dass sie sich verbessern. Viele Leute sind mürrisch und undankbar, weil sie sowieso nur noch sterben wollen. Die Leute, die noch relativ vital sind, mit denen verbringt man eher weniger Zeit, weil alles für die Pflege der Schwerkranken draufgeht.

    Das ständige Betten, Wickeln und Katheterleeren würde mir auch nicht zusagen, ich könnte es nicht.

    Tut mir leid, aber das habe ich aus meinem Praktikum mitgenommen. :zwinker:
     
    #14
    User 18889, 5 November 2006
  15. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    offene Beziehung
    Wie lange ging Dein Praktikum? Wenn das weniger wie ein Jahr war....

    Nun, lebend gehen die da nicht raus, ist ja auch nicht Sinn der Sache. Aber Undankbarkeit habe ich dort noch nie kennenlernen müssen. Und ich war fast 10 Jahre in den Beruf. Im Gegenteil: Die Dankbarkeit der Leute ist eher zu viel des Guten.

    Für die eher fitten Leuten, sofern die überhaupt noch in Heime kommen, ist wenig Zeit, das stimmt. Die Pflegekassen zahlen leider nur für Pflege, aber nichts für Betreuung im Sinne von Zuhören und Schwätzchen halten. Ist aber organisatorische Sache des Heimes - es geht auch anders.
     
    #15
    User 38570, 5 November 2006
  16. Olga
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    vergeben und glücklich
    Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich glaube, was ich nicht könnte, ist z.B. mit schwerkranken Kindern arbeiten. Das würde ich mir glaub ich zu sehr zu Herzen nehmen (einer der Gründe, warum ich doch nicht Kinderärztin werde, obwohl das jahrelang mein Berufswunsch war). Oder im Rettungsdienst, wo man sich dann um schwerverletzte Menschen kümmern muss.

    Aber Sozialarbeiterin fände ich z.B. einen tollen Beruf, vor allem beim Jugendamt.
     
    #16
    Olga, 5 November 2006
  17. User 18889
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    nicht angegeben
    Ich glaube, da sind die allgemeinen Vorstellungen auch etwas falsch. Schwerverletzte Patienten mit blutenden Wunden, wovor wohl viele Angst haben, sind eher selten. Das sind bei uns vielleicht 5 % der Einsätze, wenn überhaupt. Wenn die Wache nicht gerade in Autobahnnähe ist, sind schwere Verkehrsunfälle auch selten. Meistens sind unsere Einsätze Krankentransporte oder alte Leute mit Herzproblemen, Atemnot oder psychischen Problemen.
     
    #17
    User 18889, 5 November 2006
  18. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
    6.476
    183
    26
    Verheiratet
    @Maria: Das hängt aber sehr von der Wache ab! Bei meinem Freund (auch Rettungsassistent) gibts auch sehr viele Herzinfarkte oder Schlaganfälle, aber Krankentransporte als solche machen die fast gar nicht... Das machen RTWs, die nur mit Rettungssanitätern besetzt sind, nicht welche mit RAs. Dafür haben die öfters auch mal was, wos mir übel werden würde (allein das wenige, was er erzählt, wäre mir definitiv schon viel zuviel!), Motorradunfall zb...
     
    #18
    SottoVoce, 5 November 2006
  19. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
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    1.104
    nicht angegeben
    Ja, es hängt vom Bezirk ab, das sagte ich ja. Hier sind RTW und KTW das gleiche Auto, weil alle kleinen Wachen nur ein Auto haben.

    Und mal ehrlich: Herzinfarkte und Schlaganfälle sind nicht besonders aufregend. Der Notarzt kommt hier sowieso standardmäßig gleich mit, wenn es auch nur annähernd in Richtung Herz oder Kreislauf gehen könnte.

    In einer größeren Stadt war ich noch nicht auf einer Wache. Wäre aber sicher mal interessant.
     
    #19
    User 18889, 5 November 2006
  20. ToreadorDaniel
    Verbringt hier viel Zeit
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    20
    Single
    Die Internistischen Notfälle sind doch unser Hauptgeschäft. Chirugisch eher selten und gerade in Großstädten hat man eher das Problem, das man viele Junkies und Alkoholiker fährt.
    Ich denke da wird durch solche Sendungen wie "Notruf" meistens ein ganz anderes und vor allem falsches Bild vermittelt. Klar kommt das auch mal vor, aber das man da wirklich viel "Blut" sieht, wie man so schön sagt, nee nicht wirklich.
     
    #20
    ToreadorDaniel, 5 November 2006

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