Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • matze8474
    Verbringt hier viel Zeit
    169
    101
    0
    vergeben und glücklich
    1 Februar 2007
    #1

    Soziale Berufe

    So mich würde gerne mal intressieren ob ihr euch für einen sozialen Beruf begeistern könntet und ob ihr mit dem psychischen und physischen Druck klar kommen würdet oder ob ihr glaubt, dass ihr daran scheitern würdet.

    Mit soziale Berufe mein ich jetzt so Sachen wie Krankenschwester, Alten-, Krankenpfleger, Rettungshelfer usw. halt.
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
    1. Sozialer Beruf
    2. Berufsumfrage
    3. Berufspraktikum
    4. Berufswahl
    5. Berufspraktikum
  • Fabelle
    Fabelle (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    314
    101
    0
    vergeben und glücklich
    1 Februar 2007
    #2
    Ich habe ein Praktikum in einem Krankenhaus gemacht (2 Monate) und ein sehr kurzes in einem Altersheim (3 Wochen). Im Krankenhaus hat es mir eigentlich sehr gut gefallen... aber ich kann mir trotzdem nicht vorstellen dort zu arbeiten. Das Altersheim war die Hölle.


    Ich habe mich nach meinem Wirtschaftsstudium jetzt auch für eine Zweitausbildung in einem sozialen Beruf entschieden. Seit August macht ich ein Praktikum in einem Haus in dem misshandelte, missbrauchte oder gefährdete Jugendliche unterkommen (12-18 Jahre). Ich erlebe hier viele schlimmen Dinge die auch ganz schön auf die Psyche gehen... ich habe aber schon vor Jahren gelernt damit umzugehen (ich war ja selber mal Opfer).
    Ab Juli habe eine Anstellung als Sozialpädagogin in Ausbildung und werde dann mein Sozialpädagogikstudium beginnen.
     
  • User 12616
    User 12616 (29)
    Sehr bekannt hier
    5.457
    198
    140
    nicht angegeben
    1 Februar 2007
    #3
    Ich möchte Sozialpädagogik studieren und danach hab ich mir überlegt...
    - Streetworkerin
    - Ausländerintegrationshilfe
    - in ner Psychologischen Anstalt arbeiten (dazu müsste ich neben Pädagogik auch noch Psychologie studieren...)

    Ja, also für sowas kann ich mich sehr wohl begeistern.
     
  • Numina
    Numina (31)
    ...!
    8.812
    198
    96
    Verheiratet
    1 Februar 2007
    #4
    Nein...eher nicht.
    Ich habe zwar keine Schwierigkeiten im normalen Umgang mit Menschen, aber meine Toleranzgrenzen sind doch recht niedrig, wenns um Körperflüssigkeiten, insbesondere um Blut geht.
    Erzieher wäre denkbar, Verhütungsberatung bei Pro Familia auch :grin: Lehrer wahrscheinlich, aber die oben genannten Berufe sind ja doch in einem anderen Ausmaß sozial...
     
  • cooky
    cooky (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    848
    101
    0
    vergeben und glücklich
    1 Februar 2007
    #5
    Irgendwie sind 80% meines Freundeskreises in diesen o.g. Bereichen beschäftigt, und was ich da mitkriege ist, dass dieser Ekel (Kot/ze wegmachen, Blut sehen, mit Tod konfrontiert werden und sowas) am Anfang immer ein sehr großes Problem darstellt; aber es ist wohl eine Sache, an die man sich gewöhnen kann.
    Man kommt natürlich auch mit schrecklichen Sachen, Schicksalen, Tragödien in Berührung und ist stärker als "Person" involviert als bei einem Schreibtischberuf. Aber umgekehrt gibt es natürlich auch sehr viel positives, das man da gewinnen und schöne Dinge, die man da erleben kann. Habe sehr viel Respekt vor solchen Menschen.
     
  • User 18889
    Beiträge füllen Bücher
    5.591
    298
    1.168
    nicht angegeben
    1 Februar 2007
    #6
    Ich komme mit sowas ziemlich gut klar und mache auch eine Ausbildung in dem Bereich. Blut war noch nie ein Problem für mich und ich bin psychisch wohl gut gefestigt. Bisher konnte mich noch nichts umhauen. :zwinker:
     
  • Wolf50
    nur 1-Satz Beiträge
    699
    103
    3
    vergeben und glücklich
    1 Februar 2007
    #7
    wolltest du nicht mal in den Fahrzeugbau oder KFZ-Technik (Mechatronik oder sowas)? - als Ingenieurin hättest du auf jeden Fall bessere Job-Aussichten, Pädo, Psycho und Soziales studieren schon heute zu viele (vor allem Frauen)
     
  • candyfloss
    candyfloss (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    399
    103
    1
    vergeben und glücklich
    1 Februar 2007
    #8
    Ich hab nen Praktikum im Krankenhaus gemacht, mir hat's gut gefallen. Ich werd die Schule abbrechen und dann wohl erstmal ein FSJ machen, könnte mir schon vorstellen eine Ausbildung zur Krankenschwester zu machen.:smile:
     
  • User 12616
    User 12616 (29)
    Sehr bekannt hier
    5.457
    198
    140
    nicht angegeben
    1 Februar 2007
    #9
    Richtig, das war sozusagen meine Alternative, als ich davon ausging, definitiv kein Abi zu machen. Außerdem habe ich mehrere Praktika in diesem Gebiet absolviert. Es macht mir zwar wirklich Spaß, aber mir ist auch klar geworden, dass ich das keines Falls jeden Tag von morgens bis abends machen kann und will.
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
    Benutzer gesperrt
    6.914
    398
    2.200
    Verheiratet
    1 Februar 2007
    #10
    Ich möchte Arzt werden > gilt NICHT als sozialer Beruf, ausser ich gehe in ein Kriegsgebiet.
    Wenn nicht, werde ich vielleicht Krankenpflegefachmann > gilt als sozialer Beruf.
     
  • Tigerlilly
    Tigerlilly (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    201
    101
    0
    Single
    1 Februar 2007
    #11
    also ich arbeite derzeit in einer psychatrie und bin jetzt schon psychischen druck wie auch physischen druck ausgesetzt und finde es echt ok. also ich bin deshalb nicht aggressiv oder so :-D

    ich will auch auf jedenfall in der sparte bleiben
     
  • Birdy83
    Birdy83 (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    48
    91
    1
    nicht angegeben
    1 Februar 2007
    #12
    jeder beruf ist doch irgendwo "sozial", man arbeitet ja nicht für sich, sondern weil man der gesellschaft "nutzt"
    eine altenpflegerin bekommt für ihre tätigkeit ja auch geld, die ist nicht "sozialer" als ein pizzalieferant
    jemand, der sich aufopfert ohne bezahlung, das ist was anderes, als jemand der einen beruf ausübt
     
  • Fabelle
    Fabelle (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    314
    101
    0
    vergeben und glücklich
    1 Februar 2007
    #13

    Hmm.. also ich bin der Meinung, dass man diese Berufe absolut nicht miteinander vergleich kann. Ein Pizzabote hat mir Leuten zu tun die Lust auf eine Pizza haben. Da wird er nicht psychisch mit hineingezogen. Er hat nicht mit Schicksalen oder Ähnlichem zu tun.

    Menschen die in einem sozialen Beruf arbeiten, haben meist mit Krankheit und Tod zu tun.. zum Teil mit schlimmen Schicksalen und unglaublichem Leid ... Sie müssen die verschiedensten Körperflüssigkeiten aufwischen, müssen Hintern abputzen zum Teil Sterbenden die Hand halten usw.

    Ich habe vorher auch im Dienstleistungssektor gearbeitet...und das hatte für mich gar nichts soziales.. da geht es nur um Profit.. nicht um das Wohl der Menschen. Klar möchte auch ein Altersheim oder ein Krankenhaus keinen finanziellen Probleme haben... aber es ist einfach nicht vergleichbar.
     
  • milchfee
    Gast
    0
    1 Februar 2007
    #14
    ich arbeite zur zeit im krankenhaus, aber für immer könnt ich das nicht. es ist schön, so viel kontakt mit unterschiedlichen menschen zu haben und es tut gut, viel reden zu können, aber ich bin selbst psychisch zu wenig stabil, um immer nur andere pflegen und trösten und mir ihre schicksale anhören zu können.
    wenn jemand das aber kann, find ich solche berufe was sehr, sehr schönes.
     
  • *Cara*
    *Cara* (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    700
    103
    2
    Verliebt
    2 Februar 2007
    #15
    Ich könnte mir nicht vorstellen, als Krankenschwester o. ä. zu arbeiten. Allerdings mag ich den Umgang mit Menschen sehr und arbeite im Moment als Arztsekretärin in einem Krankenhaus, was mir super gefällt. Aber auch hier hab ich schon traurige Momente erlebt. Musste mal nen Bericht schreiben, von einer jungen Patientin, die an Krebs gestorben ist und ein gerade mal 10 Monate altes Kind hatte. Da sind dann bei mir auch während der Arbeit die Tränen gekullert:cry: . Ich weiss also nicht, ob ich mich selber genung distanzieren könnte, um einen Beruf, in dem man sich näher mit solchen Schicksalsschlägen befasst, bewältigen zu können.

    Ich bewundere immer wieder die Ärzte und Schwestern, ich finde es super was sie tagtäglich leisten und bin sehr froh, dass es solche Personen gibt! :engel:

    Wenn ich mir das gerade so überlege. Weiss ich eigentlich gar nicht recht, was sich alles zu den sozialen Berufen zählen lässt. Sowas wie Pflegerin kommt für mich nicht in Frage, in Richtung Beratung schon eher, da ich Büro doch sehr glücklich bin und eben auch den Kontakt zu Menschen sehr schätze.
     
  • capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
    8.824
    298
    1.140
    Verheiratet
    2 Februar 2007
    #16
    Ich weiß dass es für mich nichts ist. Ich war 8 Monate in ner DGKS Schule und es hat mir gereicht. Die ganze Lernerei und soviel Stoff und vor dem PraxisTeil hab ich abgebrochen. Hat mich nimmer interessiert. Nicht dass es mich nicht gefreut hat aber wenn man nur in der Schule ist weil es der Wunsch der Eltern ist dann interessiert mich das nicht.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste