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Sonstiges soziale Phobie - wie den ersten Schritt machen?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Mausi-chan, 18 Juni 2010.

  1. Mausi-chan
    Mausi-chan (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    30
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    0
    vergeben und glücklich
    Seit einigen Jahren leide ich jetzt schon an sozialen
    Ängsten die mir ein weiterkommen in beruf und privatleben sehr erschweren.
    ich vermeide situationen in denen ich mit fremden menschen in kontakt komme und habe große probleme neue kontakte zu knüpfen.
    das schränkt meine lebensqualität stark ein und führt zu isolation und depressionen.
    ich würde gern einen therapeuten aufsuchen, allerdings ist da ja gleich das erste problem, dass mir hier meine soziale phobie schon m weg steht.
    ich müsste ANRUFEN und einen termin machen. allein das löst schon panikattacken aus.
    hat jemand einen tipp oder ratschlagwie man es mit dieser psychischen störung bis hin zum therapeuten "schafft"?
    ich geh echt im kreis und komme keinen schritt weiter..
    muss ich den termin SELBST machen? oder kann ich auch jemand anderen anrufen lassen??
    so kann es jedenfalls auf keine fall weitergehen :frown:
     
    #1
    Mausi-chan, 18 Juni 2010
  2. aiks
    Gast
    0
    Du kannst jemand anderen anrufen lassen. Oft sind auch E-Mail-Adressen angegeben, dann kannst du eine E-Mail hinschicken. Wenn du reinschreibst, dass du wegen einer sozialen Phobie so besser Kontakt aufnehmen kannst werden sie das sicher akzeptieren. Du kannst ja auch reinschreiben, dass sie dir am besten auch per E-Mail antworten
     
    #2
    aiks, 18 Juni 2010
  3. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    Bin kein Psychologe....

    aber würde mal spontan behaupten, dass der "Sprung ins eiskalte Wasser" wohl die beste Art ist, um die Angst (welche in diesem Falle ja véllig unbegründet ist) zu überwinden. Sich einen Ruck geben und sagen: Es gibt kein Zurück und kommst nicht daran vorbei.

    Ich hatte früher auch soziale Ängste, und ein solcher "Hammerschlag" hatte mir meistens geholfen.

    Du musst schon selbst telefoniere, denn wenn Du jemand anders machen lässt, wirst Du nie einen Schritt weiterkommen, um Deine Ängste in den Griff zu bekommen.

    Merke: Durch den Hörer kann keiner Dir den Kopf abreissen:zwinker:
     
    #3
    User 48403, 18 Juni 2010
  4. Mausi-chan
    Mausi-chan (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    das ist leicht gesagt, ich habe schon oft den sprung ins kalte wasser gewagt abe
    es war immer ein phänomenaler rückschlag. zB auf parties gehen: ergebnis ist eine katastrophe.
    ja, es ist leicht gesagt, "tus einfach" wenn man das problem nicht nachvollziehen kann,
    aber eine soziale phobie ist ein psychisches problem dass sich nichtr einfach wegdiskutieren lässt.
    und ich habe eben angst davor einen termin zu mchen
     
    #4
    Mausi-chan, 18 Juni 2010
  5. Augen|Blick
    0
    Ganz einfach, Dein Hausarzt.
    Drucke einfach Dein Posting aus und drücke ihm das in die Hand.

    Der kann Dir zu 100% mit einer örtlichen Beratungsstelle, psychologischen Hilfsangeboten oder einer Direktüberweisungen weiterhelfen. Zudem kann er Dir angstlösende Medikamente verschreiben, die zwar Dein Problem nicht lösen, Dir aber helfen würden, Dein Problem überhaupt anzugehen. Und wenn selbst diese Vorstellung schon Panik auslöst, kannst Du Dich auch problemlos von jemanden Deines Vertrauens begleiten lassen.

    Inzwischen gibt es sogar die Möglichkeit sich auch online Hilfe zu holen, eine Anlaufstelle wäre das-Beratungsnetz.de, dort findest Du unter Psyche/Ängste / Depressionen, Einrichtungen, mit denen Du sogar per Mail oder Chat in Kontakt treten kannst.
     
    #5
    Augen|Blick, 18 Juni 2010
  6. Final_Dream
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Hallo.
    Ich leide selber unter sozialen Ängsten und kann dich SEHR GUT verstehen.
    Daß du es erkannt hast und dein Wille und da ist, daran zu arbeiten, ist überhaupt erstmal der wichtigste Schritt, sogar vor dem Anruf!

    Wenn du solche Angst hast, kannst du natürlich auch jemanden bitten, für dich da anzurufen und einen Termin auszumachen. Das hat mit "Unselbstständigkeit" nichts zu tun, weil gerade das deine Ängste sind, und wären diese nicht zu so einem Problem in deinem Leben, würdest du dort auch sicher nicht versuchen anzurufen :zwinker:
    Es kann ja deine Mutter machen, oder eine gute Freundin oder sonst wer sein, der dich da unterstützt. Ja, es ist eine Unterstützung.
    Und derjenige sagt dann einfach dem Psychologen, daß du einfach durch die soziale Phobie nicht anrufen "kannst", gerade der wird es verstehen und gut ist.
    Meine Mutter hat damals auch für mich angerufen, weil ich zu viele Hemmungen hatte und Unsicherheit. Und sowas ist kein Drama, sondern Unterstützung.
    Und wenn du die Therapie dann machst, wirst du dann lernen, sowas besser zu können.

    Ich finde es echt klasse, daß du für dich den Schritt zur Besserung machst und dir helfen lassen willst. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei.
    Und laß dir nochmal gesagt sein: es ist keine Schande. Gerade deswegen willst du dir ja helfen lassen, damit du in Zukunft so etwas besser machen kannst.

    Viel Erfolg bei deiner Therapie :smile:
     
    #6
    Final_Dream, 18 Juni 2010
  7. aiks
    Gast
    0
    Na ich mussAugenblick widersprechen - wenn es sich wirklich um eine Phobie handelt, dann wage niemals alleine den Sprung ins kalte Wasser.

    Diese Beratungsnetzseite wirkt aber super, das wär doch eine tolle Anfragestelle. Oh und falls du es nicht weisst, das was du suchst ist eine Verhaltenstherapie, das kannst du mal ein bisschen nachgoogeln, dann weisst du was dich erwartet (habe selber auch Phobien gehabt und war in Behandlung)
     
    #7
    aiks, 18 Juni 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  8. Final_Dream
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Ich gebe da aiks auch Recht.
    Natürlich muß man sich seinen Ängsten stellen, aber alles nach und nach, und alles schrittweise. Nicht zuviel überfordern. Das sagt mein Therapeut.
    Ich bin übrigens auch in einer Verhaltenstherapie, seit ca. 4 Monaten, und ich merke, wie sehr das mir hilft!! Fühle mich schon sehr "entwickelter" als vorher und sehe vieles anders ... deswegen ist dies die beste Hilfe, die man sich holen kann.
     
    #8
    Final_Dream, 18 Juni 2010
  9. aiks
    Gast
    0
    Ja ich war auch sehr zufrieden mit meiner Verhaltenstherapie :smile:
     
    #9
    aiks, 18 Juni 2010
  10. Mausi-chan
    Mausi-chan (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    @finaldream: danke für deinen beitrag. es ist beruhigend dass es leute gibt, die das problem KENNEN und es übrwunden haben.
    viele reagieren darauf mit unverständnis oder gar ablehnung. das macht es nicht gerade leichter an mir zu arbeiten.
    man hört immer nur "stell dich nicht so an', oder leute finden einen einfach nur "komisch" und wollen nichts mit einem zu tun haben.. man sitzt immer nur allein da und verfällt in depression.. :frown:
    durch vermeidung habe ich auch kaum erfahrungen wie man sich "richtig" in sozialen situationen verhält und smalltalk oder fremde menschen anlächeln/ansprechen schaffe ich auch nicht.. :frown:

    ich werde mal fragen ob mir jemand den anruf abnehmen könnte... das zum termin hingehen würde ich schon hinbekommen.
     
    #10
    Mausi-chan, 18 Juni 2010
  11. User 85539
    User 85539 (33)
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    vergeben und glücklich
    erst mal schön, dass du eingesehen hast, dass es so nicht weiter gehen kann und du etwas unternehmen willst. das ist schon mal der erste Schritt!

    gibt es jemanden, der über deine Situation Bescheid weiß und dem du dich anvertrauen kannst und der dich an die Hand nehmen könnte?

    bei meiner Schwester war es damals so, dass sie auch große Ansgt hatte und ich hab dann einen Termin für sie vereinbart und bin sogar mit ihr ins Sprechzimmer gegangen, weil sie sich alleine nicht getraut hätte.

    ich würde dir raten, dich erst mal mit deinem Hausarzt in Verbindung zu setzen...

    natürlich wäre der Sprung ins kalte Wasser ein erster guter Schritt, aber dass sie nie einen Schritt weiter kommt, wenn sie jetzt ihre Mutter/Freundin anrufen lässt, würde ich nicht sagen. im Moment KANN sie sich einfach nicht überwinden und anrufen und da finde ich es legitim, wenn sie andere darum bittet. andernfalls würde sie es vllt nie zum Therapeuten schaffen, weil die Angst zu groß ist.

    aber es ist schon richtig, dass man durch die Vermeidungstatik nur noch tiefer in die Krankheit reinrutscht, aber das wird sie dann ja hoffentlich in der Therapie lernen.
     
    #11
    User 85539, 18 Juni 2010
  12. aiks
    Gast
    0
    @TS

    Es ist auch keine Schande, wenn dich jemand zur ersten Therapiesitzung begleitet. Ein Therapeut, der mit Ängsten arbeitet, wird kaum was schlechtes denken, wenn du Angst hast hinzugehen :smile:

    Bei mir ist auch bei der ersten Sitzung jemand mitgekommen, das war überhaupt kein Problem.
     
    #12
    aiks, 18 Juni 2010
  13. Mausi-chan
    Mausi-chan (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    ja, mein freund möchte mir dabei helfen dass ich die probleme loswerde.
    auch damit unsere Beziehung nicht mehr darunter leiden muss..
    allerdings weiß ich nicht ob er mir den anruf abnehmen kann/würde, weil er ja meint, dassich "fortschritte" machen muss.
    problem bei uns ist ja dass er enen großen freundeskreis hat und nicht auf den verzichten will meinetwegen und bei ihm sind halt ständig leute, und ich habe angst und verkrieche mich.. das belastet unsere beziehung doch sehr..
    er meint er will mir helfen und dass ich mir einen therapeuten suchen soll..
     
    #13
    Mausi-chan, 18 Juni 2010
  14. User 85539
    User 85539 (33)
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    vergeben und glücklich
    ja, aber wenn er doch sieht, dass du dich alleine partout nicht überwinden kannst, dann ist es doch besser, wenn er dir erst mal hilft, als dass du jetzt noch monatelang auf der Stelle trittst.:hmm:
     
    #14
    User 85539, 18 Juni 2010
  15. Mausi-chan
    Mausi-chan (30)
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    vergeben und glücklich
    das tu ich eh schon.. das einzige was von ihm kommt ist "ruf an" " du musst halt anrufen" "mach nen termin" "hast duschon nen termin gemacht?":frown:
     
    #15
    Mausi-chan, 18 Juni 2010
  16. aiks
    Gast
    0
    Dann erkläre ihm, dass es kein Fortschritt ist, wenn du total verängstigt einen Anruf machst, du es als Höllentrip erlebst und es dir nachher (nehme ich jetzt mal an) keinen Deut bessergeht.
    Sag ihm, dass du eben professionelle Hilfe bei solchen Fortschritten brauchst. Und ein offizielles Telefonat ist ein zu großer Schritt, weil du mittendrin nicht einfach auflegen kannst. Es ist quasi nur noch eine schlechte Erfahrung, die du dir auferlegst.

    In einer Verhaltenstherapie wirst du schrittweise herangeführt, auch so dass du immer wieder abbrechen kannst, wenn es dir zu viel wird. Damit aus den schlechten Erfahrungen (Überforderung, Angst, anwesende Leute, die dich nicht verstehen können) gute Erfahrungen werden (man kann abbrechen, wird verstanden, man kriegt Hilfe).
     
    #16
    aiks, 18 Juni 2010
  17. User 48403
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    nicht angegeben
    Ich finde es weder komisch noch als eine "Stell Dich nicht so an"-Sache. Schliesslich kenne ich es selbst aus meiner Vergangenheit und kann es entsprechend nachempfinden.

    Aber scheinbar leidest Du an einer schwereren Form von sozialer Phobie, die dann auch nicht so einfach zu behandeln ist.

    Sorry, aus Deinem ersten Beitrag hatte ich es anders verstanden. Ich hatte nur mein Statement wiedergegeben, welches nicht als allgemeingültig anzusehen ist.
     
    #17
    User 48403, 18 Juni 2010
  18. Final_Dream
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    Single
    Ich möchte dir noch etwas dazu schreiben, Mausi-chan, denn ich kenne es, wie gesagt auch, und wollte dir dazu mal meine Erfahrung und Meinung mitteilen. Damit du weißt, daß du mit sowas nicht alleine bist.

    Um Himmels Willen, alleine ... fast jeder 2. Deutsche ist oder war mal in einer Therapiestunde ... und Depressionen, Ängste, Phobien aller Art sind darunter das Meiste. Es sprechen nur nicht viele darüber, weil es noch ein "Tabu" ist, eine "Schwäche", die man nicht entblößen will, weil man als "unnormal" eingstuft wird, als einen "Makel", den man sich wegwünscht. Ist aber so nicht.
    Und viele haben es, aber gestehen es sich nicht ein, bzw. suchen keine Hilfe, weil sie denken, sonst "verückt" zu sein. Haha, "verrückt" ... ein Irrglaube ... was denn "verrückt" wäre (und dann heißt es nicht mal "verrückt"), wären Wahnvorstellungen, das kann sich verschieden äußern ... man fühlt sich verfolgt, man denkt als andere Person ... und nicht mal das hört sich so gravierend schlimm an ...
    Ängste oder Depressionen sind dagegen noch "harmlos" und leichter zu behandeln.
    Das dazu.

    Bei mir gab, bzw. gibt es das auch ... Unverständnis, weil andere es eben nicht kennen, weil sie selbst noch nie in der Situation waren ... aber das kann man ihnen auch nicht übel nehmen, sie kennen es nun mal nicht und können darüber froh sein ... wenn es einen selbst betrifft, weiß man nicht, wie man es den anderen erklären kann, daß sie es verstehen ... aber solange die anderen selber noch nie sowas gekannt haben, ist es für sie schwer begreiflich ... und mit Erklärungen geht es auch nicht ... dann kommt man sich irgendwie richtig "blöd" vor, aber so ist es nun mal, daß man sowas hat und andere eben nicht ... und genau dafür gibt es so einen Fachmann wie den Therapeuten, der kennt sich damit aus und "versteht" das.

    Nur bei Ablehnung finde ich das schlimm. Wenn andere es nicht kaum nachvollziehen können, kann man es ihnen nicht zum Vorwurf machen, aber Ablehnung ist sehr schlimm. Man kommt sich abwertig, minderbemittelt und "verrückt" vor. Aber das ist nicht so.
    Ablehnung entsteht meist dadurch (der Grund), weil andere damit nicht umgehen können und nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen und gehen auf Abstand. Weil sie nichts falsch machen wollen.
    Andere "verurteilen" sowas, und das ist ganz gemein, ganz verständnislos und ganz falsch. Aber das sind Leute, die weder in so einer jemals Situation waren, noch daß sie einsehen, daß jeder Mensch seine "Schwächen" hat, und deswegen oberflächlich verurteilt.
    Und darauf kann man pfeifen. Die wissen es nicht besser. Und uns kann s egal sein, weil wir uns mit verständnislosen Mitmenschen nicht abgeben müssen, sondern mit welchen, die uns verstehen und uns eine Stütze sind.

    Es ist nun mal so: Für ein verletztes Bein gibt es den Hausarzt, der macht Verbände.
    Für Ängste, Depressionen gibt es den Therapeuten, der geht IN dich hinein und setzt da an, wo er dir helfen kann. Die Psyche ist ähnlich wie ein offenes Bein: verletzt, bedarf Behandlung und viel Zeit, daß es verheilt.
    Ganz simpel.
    Und deswegen braucht man sich für nichts schämen! Im Gegenteil: Es selber zu erkennen, daß man sich selber nicht helfen kann (denn Therapie IST eine Lebenshilfe für schwierige Situationen) und den Willen und die Kraft daran zu arbeiten, und sich durch Rückschläge nicht entmutigen zu lassen, DAS zeugt von Stärke! Von viel Kraft und Willen!

    Und ich kenne das, daß die Leute einen meiden, bzw. jemanden "so" auch behandeln, als wäre man ein rohes Ei, ein Komischer, ein Problemkind oder was auch immer.
    Aber besser man sagt es einfach, sofern man demjenigen näher steht, denn es muß ja nicht jeder im Umkreis wissen, daß man an Ängsten, Verstimmungen, Depressionen oder sonstigem leidet, als immer zu versuchen, krampfhaft und viel Energie reinsteckend, ein "fröhliches" Gesicht zu machen.
    Habe ich schon versucht, geht nicht. Zuviel Energie, die ich lieber in meine Therapie investiere.

    Man macht es für sich, damit man ein besseres Leben, bzw. ein einfacheres Leben wieder haben kann, und nicht, um der "Norm" zu entsprechen. Denn wer WEISS, wie es in jedem Menschen aussieht. Nur man selbst. Und viele geben eben noch nicht zu, daß auch sie irgendwo Hilfe in einer Lebenslage brauchen, egal was es wäre ... und dann wären wir "Kranke" ja doch nicht sooo anders, als die anderen, oder? Nur daß wir es früher erkannt haben und uns Hilfe suchen, um besser damit umgehen zu können.
    Nichts anderes.

    Außerdem sind alleine in meinem Familien- und Freundeskreis sehr viel mal bei einem Therapeuten gewesen; Alkoholsucht, Hilfe zur Bewältigung der Trauer, Depressionen, Verhaltensstörung ...

    Wir sind Menschen, und Menschen haben Schwächen, und Schwächen sind einfach menschlich.
     
    #18
    Final_Dream, 18 Juni 2010
  19. User 53748
    User 53748 (28)
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    Hi,

    was ist denn mit deinen Eltern... ? Können die vielleicht einen Termin machen? Oder hast du Geschwister die das tun können? Ansonsten würd ich auch schauen ob du nicht eine Mail schreiben kannst und auch um Antwort per Mail bitten.
    Aus meinem Studium kann ich auch das Wissen ziehen, dass hiefür wirklich eine Verhaltenstherapie gut wäre, als such dir einen Psychoogischen Psychotherapeuten, der die Zusatzausbildung in Verhaltenstherapie aufweist.
    Menschen allgemein und größere Menschenmengen machen dir Angst. Dein Therapeut wird sicherlich nach einer gewissen Zeit so eine Menschenmenge aufsuchen und die Situation mit dir "aushalten". Denn deine Angst wird ganz alleine nach einer gewissen Zeit weggehen und somit lernt dein Körper, dass die Situation ja gar nicht schlimm ist und nach und nach bauen sich dann deine Ängste ab. Es gibt einen Ausweg, du musst nicht dein Leben lang an der soz. Phobie leiden. Denk da immer dran! :smile:
     
    #19
    User 53748, 18 Juni 2010
  20. Mausi-chan
    Mausi-chan (30)
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    vergeben und glücklich
    zu meiner schulzeit hatte es eine lehrerin in etwa so meinen mitschülern eklären wollen. sogar ziemlich intensiv und sensibel.

    aber das unverständnis der gsellschaft war so extrem dass diese gutgemeinte tat nur zu noch schlimmerem mobbing und ausgrenzungen geführt hat.. mitschüler nannten mich danach nurnoch psycho, bekloppte oder verrückte, wieder ein rückschritt.

    später im studium- garkein kontakt mehr zu mitstudenten. selbst bei annäherungsversuchen meinerseits- nur ablehnungsreaktionen sobald man merkte dass irgendwas nicht stimmte.

    mich wundert es, dass man hier in deranonymität des internets auf soviel verständnis was das thema betrifft stößt, aber im realen leben nur auf ablehnung..
    zuerst mobbing im jugendlichenalter, dann ignoranz..

    kein wunder dass man denkt man steht mit dem problem völlig alleine da..
     
    #20
    Mausi-chan, 18 Juni 2010

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