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  • Nac
    Nac
    Gast
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    23 Februar 2009
    #1

    Spenden für arme Kinder?!

    JO Wollte Geld Spenden an arme Kinder wollte eure Meinung dazu haben.
     
  • Película Muda
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    23 Februar 2009
    #2
    Ich finds erstmal super, dass du diesen Wunsch hast. Es gibt immer Menschen auf der Welt, denen geholfen werden muss und die Geld oder Hilfe in anderer Form benötigen können.

    Ich selbst habe ein paar Mal über eine relativ kleine Organisation gespendet. Das war ein lokaler e.V. gegründet von einem Mann, der sehr lange Zeit in Indien gelebt hatte und sich zur Aufgabe machte, ein bestimmtes Dorf dort zu unterstützen. Da die Organisation ortsansäßig und relativ überschaubar war, konnte man immer schön nachvollziehen wo das eigene Geld hinging und Fortschritte aus der Ferne gut beobachten. Einmal hatte ich mit einigen Freunden einem Patenkind für ein Jahr die Schule finanziert. Wir bekamen auch Fotos von dem Kleinen und so.

    Ein paar Kumpels von mir sind mit einer anderen Organisation mal für 4 Wochen nach Kenia geflogen und haben dort ehrenamtlich beim Bau von Brunnen und beim Essen verteilen und ähnlichem geholfen. Ich weiß allerdings nicht genau wohin man sich da wenden muss. Das müsste eigentlich im Internet zu recherchieren sein, welche Organisationen sowas anbieten. Sind jedenfalls auch keine riesigen bekannten Namen, soweit ich weiß.

    Vielleicht kannst du dich ja in deiner Gegend mal umhören, ob es eine Art Verein oder e.V. oder Organisation gibt, die überschaubar ist und bei der du das Gefühl haben kannst, wirklich auch etwas zu tun. Dieser von mir erwähnte e.V. war so geregelt, dass sich freiwillige (vorwiegend Jugendliche) auch mal in ihrer Freizeit dafür einsetzten Geld herbeizuschaffen. Die haben zB mal ein Weihnachtskonzert gegeben oder zu Fasching am Bahnhof und an Schulen Krapfen verkauft und ähnliches. So waren sie aktiv und das Geld war für das indische Dorf bzw. die unterstützte Gegend.
     
  • Beelion
    Beelion (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    23 Februar 2009
    #3
    schwierig...

    also meine mutter hat ein patenkind in afrika (ich frag morgen mal nach der organisation).
    der wird die schule gezahlt und ihre familie wird irgendwie unterstützt.
    prinzipiell ne super sache. meine mutter kriegt hin und wieder post wo dann drinsteht was wo gebaut wird und wie es ihr geht ect. find ich ne gute geschichte.

    es gab auch schon fotos... aber das ist problematisch wie ich finde.
    da steht sie neben ihrer tante (eltern tot) und beide schauen irgendwie nicht wirklich glücklich. ich stell mir das so doof vor das dann die fotogtrafin kommt und von den familien ein foto für die "großen tollen weißen retter aus europa" macht :ratlos:
    aber wie soll es sonst gehen? es verschwindet glaube ich ne menge auf dem weg dahin... leider.
     
  • User 20976
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    vergeben und glücklich
    23 Februar 2009
    #4
    Nun, wenn man über eine Organisation spendet, ist da letztlich immer Verwaltungsaufwand, der finanziert werden muss.

    Meine Eltern haben seit etwa 30 Jahren Patenkinder in Ostafrika. Sie schreiben mehrmals jährlich Briefe (in englischer Sprache), die das Patenkind dann auch erhält.

    Als wir letztes Jahr gemeinsam in Tansania waren, haben wir das heutige Patenkind besucht. Dazu musssten wir auch alle ein polizeiliches Führungszeugnis abliefern, die Organisation hat erst vor Ort geklärt, ob die Familie und das Kind mit so einem Besuch zurechtkämen etc.

    Mit den Spenden wird nicht nur dieses Kind unterstützt, sondern auch die Schule im Dorf und weitere Projekte.

    Bei dem Besuch wurden wir auch begleitet von ansässigen Mitarbeitern der Organisation. Es hätte auch sein können, dass der Besuch kurzfristig abgeblasen wird. Einen Anspruch darauf hatten wir nicht. Auch wurde kontrolliert, was wir an Geschenken für die Familie mitbringen.

    Der Besuch ist sehr gut gelaufen, wir haben uns mit der Familie unterhalten, das sechsjährige Mädchen hat mitsamt seinen Geschwistern mit uns gespielt und uns seine Schule gezeigt. Es war natürlich erst schüchtern, später hat es dann mich an die Hand genommen und in den Hühnerstall gezogen ;-). Die Familie hat sehr über unsere Swahili-Brocken gelacht, wir haben ja versucht, ein bisschen was zu lernen vorher. Sie wollten dann ein bisschen Deutsch von uns lernen. Es war eine sehr angenehme Stimmung.
    Wir sind da nicht als die protzigen Wohltäter aufgetreten, die mal gucken, ob unser Geld denn auch richtig angelegt wird. Unsere Familie hat an der Entwicklung des Dorfes und der Familie ein wirkliches Interesse, und mir schien, dass das auch so verstanden wurde. Nebenbei haben wir viel gelernt über die Entwicklungshilfe - und zwar Hilfe zur Selbsthilfe! - vor Ort.

    Meine Familie hat einen persönlichen Bezug zu Ostafrika, daher fördern wir eben Projekte dort.

    Ich denke, wenn Du helfen willst, kannst Du das auch hierzulande, ob mit Geld oder mit Zeit und ehrenamtlichem Engagement. Es gibt inzwischen auch Agenturen, die hilfsbereiten Freiwilligen Arbeitseinsätze vermitteln.
     
  • Nac
    Nac
    Gast
    0
    23 Februar 2009
    #5
    Ich würd sogar gern allein eine Organisation gründen und des öfteren irgendwo in Afrika oder irgendwo eben helfenabe r selbst helfen!! wisst ihr was ich meine?
     
  • User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    23 Februar 2009
    #6
    Fang doch erstmal bei Dir vor Ort an. Auch in Deutschland direkt in Deiner Stadt gibt es Kinder und Menschen, die sich über tatkräftige Hilfe freuen und sie brauchen.
     
  • User 85637
    Meistens hier zu finden
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    23 Februar 2009
    #7
    Natürlich gibt es Organisationen, die einfache Leute wie dich und mich - auch genannt Freiwillige - mitnehmen :zwinker:
    Im Internet ist es auch relativ leicht solche Organisationen zu finden. Natürlich musst du bestimmte Auflagen erfüllen (z.b. musst du einen selbstbezahlten Sprachkurs machen etc.)
    Häufig sind diese Organisationen christlich geprägt, also so etwas wie Missionen, aber daran muss man sich nicht stören.

    Hier nur ein paar Beispiele
     
  • MatchBox
    Gast
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    23 Februar 2009
    #8
    Eine Freundin von mir war einige Wochen in Simbawe (oder wie auch immer sich das schreibt) und hat dort in Heimen gearbeitet mit Kindern die ihre Eltern verloren haben. Vielleicht wäre das ja auch was für dich.. Hat sie während den Schulferien gemacht, gratis, aber mit Reise und Unterkunft.
     
  • Nac
    Nac
    Gast
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    24 Februar 2009
    #9
    Ja im Internet darüber suchen.. Nur ich bin immer so misstraurisch.. Sollte ich nicht sein oder??
     
  • User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    24 Februar 2009
    #10
    Versteh ich nicht ganz. Du musst dazu nicht im Internet suchen, Du kannst auch einfach in Deiner Stadt zum Beispiel in Altenheimen, bei Caritas und Co. fragen, ob ehrenamtliche Hilfe gewünscht wird. Oder im Krankenhaus, es gibt zum Beispiel auch Besuchsdienst für Kinder, die im Krankenhaus liegen und deren Eltern sie nicht oft besuchen können (Entfernung zum Wohnort, Arbeitszeiten).
    Inwiefern misstrauisch?

    Was hast Du Dir als Hilfstätigkeit denn vorgestellt?

    Schlamm hat Dir doch eine Webseite mit Freiwilligendiensten genannt, informier Dich doch dort mal genauer.

    Oder schau mal bei www.sci-d.de vorbei, der Seite von Service Civil International.
     
  • Starla
    Gast
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    24 Februar 2009
    #11
    Kämpfe doch einfach bei foodwatch mit, dann hilfst Du den Kindern in Afrika zumindestens indirekt :zwinker:

    http://www.foodwatch.de/kampagnen__...se/hintergrund_eu_subventionen/index_ger.html
     
  • Charly1111
    Charly1111 (25)
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    vergeben und glücklich
    24 Februar 2009
    #12
    Ganz erlich.. ich würde den Menschen dort verhütungsmittel spenden!!!... es bringt doch ncihts wenn immer mehr Kinder in armut geboren werden es nimmt doch einfach kein Ende!! Ich finde die dürften da keine Kinder bekommen wenn diese eh nie eine Zukunft haben!
     
  • User 20976
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    24 Februar 2009
    #13
    Off-Topic:
    Na, ob das so durchdacht ist...? :engel:
    Als hätten grundsätzlich in Afrika geborene Kinder keine Zukunft. Das ist dann doch etwas pauschal.
     
  • Charly1111
    Charly1111 (25)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    24 Februar 2009
    #14
    Ich hab ja auch geschrieben wenn die keine Zukunft haben ich meine ja nicht das man allegemein un Afrika keine Kinder bekommen sollte, aber wenn man selbst in totaler armut lebt ohne Essen, Geld, Hygiene, Bildung warum macht man denn noch Kinder? Die werden doch mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit genauso enden!
     
  • User 20976
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    vergeben und glücklich
    24 Februar 2009
    #15
    Wie auch immer: Das geht hier an der Sache vorbei. Nac will wissen, wie sie jemandem ehrenamtlich tatkräftig helfen kann. Ggf. starte einen eigenen Thread zur Bevölkerungsentwicklung in Afrika in Politik, Wirtschaft und Soziales, hier ist an dieser Stelle Schluss mit diesem Thema.
     
  • Nac
    Nac
    Gast
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    24 Februar 2009
    #16
    ich muss z.B. in Afrika helfen.. Keine ahnung wieso genau so eine gegend.. Aber ich hab mir das so fest vorgenommen..
     
  • User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    24 Februar 2009
    #17
    Na, dann tob Dich in Afrika aus :zwinker:. Adressen hast Du ja bekommen, SCI bietet viele Workcamps in Afrika.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    24 Februar 2009
    #18
    Wenn du dir das ganze fest vorgenommen hast dann lass dir etwas Zeit informiere dich im Internet über verschiedene Organisationen und den diversen Möglichkeiten wie und für was du konkret spenden kannst.

    Gerade für Afrika gibt es unzählige Hilfsorganisationen die sich in irgendeiner Art und Weise in den diversen Armutsgebieten engagieren.

    Bei den "großen" Organisationen geht natürlich ein Teil für die Verwaltung drauf - das ist allerdings auch bei kleineren Organisationen der Fall. Solange die Organisationskosten nicht überhand nehmen ist das auch ok denn sie sind notwendig und gehören zu den Nebenkosten (auch ein Hilfstransport der Lebensmittel zu den Menschen bringt braucht bspw. Benzin welches aus Spendengeldern finanziert wird, genau wie hauptamtliche Mitarbeiten bzw. Mitarbeiter vor Ort ihren Lohn möchten).

    In vielen Regionen gibt es allerdings auch kleine, private Hilfsorganisationen die oftmals von einigen wenigen Personen geleitet werden die dann ganz konkret einzelne Projekte unterstützen (z.B. weil sich "jemand" aus dieser Gruppe mit einer bestimmten Sache identifiziert bzw. jahrelang "im Busch" gelebt hat etc.).

    Jedenfalls würde ich nicht vorschnell handeln sonder mir überlegen was ich möchte - Kinderpatenschaft, Geld für Brunnen und Hygiene, Spenden für Impfaktionen, oder Spenden zur "Hilfe zur Selbsthilfe", Spenden für Flüchtlingslager und Vertriebene, finanzielle Hilfe beim Schulbau etc pp. - es gibt enorm viele Möglichkeiten und Länder...

    Wie gesagt es gibt die großen Organisationen wie bspw. Unicef, WorldVision usw. Daneben noch verschiedene kirchliche Organisationen die Projekten in Afrika unterstützen (Kolping, Caritas etc.) und daneben gibt es eben noch privat geführte Organisationen.
     
  • Schmusekatze05
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    24 Februar 2009
    #19
    Bei uns in der Umgebung gibt es eine Gemeinde die eine Städtepartnerschaft zu einer Gemeinde in Afrika unterhält. Die Leute, die sich da im Partnerschaftsverein engagieren fliegen einmal im Jahr selber runter und schauen vor Ort, ob das Geld richtig verwendet wird, und packen dann auch mit an, bauen Dämme, Bewässerungsgräben, helfen bei der Ernte, bringen Schulmaterialien mit und machen eben alles, was anfällt. Die Menschen aus der afrikanischen Gemeinde waren auch schon hier. Da sind richtige Freundschaften entstanden und es wird halt direkt geholfen, ohne Geld in einer großen Organisation zu "versenken".

    Ich find das ne Klasse Sache, weil da, wie gesagt, keinerlei Geld in die Organisation fließt (die machen das alles ehrenamtlich und tragen ihre Auslagen selbst) und weil halt direkt von Mensch zu Mensch geholfen wird. Vielleicht gibt es sowas ja auch bei dir in der Nähe.

    Wenn du Interesse hast, dann schick ich dir den Link zu dem Verein gerne per PN.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    24 Februar 2009
    #20
    genau das geschieht eben bei "Kleinstorganisationen" die ehrenamtlich bzw. aus "Idealismus" betrieben werden. Bei diesen Organisationen ist der Verwaltungsanteil/Mitarbeiterkosten am geringsten bzw. nicht vorhanden. Wenn man die Leute dann noch persönlich kennt ist das ganze oftmals auch ziemlich transparent.

    Bei großen Organisationen (WorldVision, Unicef, Ärzte ohne Grenzen etc.) ist das verständlicherweise nicht möglich. Trotzdem sollte auch da auf einen kleine Verwaltungsanteil geachtet werden.

    Dafür hast du bie größeren Organisationen evtl. die Möglichkeit genau die Art der Hilfe auszuwählen die du gerne haben möchtest (z.B. Brunnenbohrprojekt etc.).

    Wichtig ist das die Organisation ihre Zahlen öffentlich macht bzw. genau aufschlüsselt für was und wie das Geld verteilt wird - das schafft Vertrauen.
     

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