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Spielautomaten

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von YT7, 14 Juni 2010.

  1. YT7
    YT7 (24)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich wollte mal gerne in die Runde fragen, ob jemand Erfahrungen mit der Sucht nach Spielautomaten oder anderen Formes von Glücksspiel gemacht habt.
    Wie seid ihr darauf gekommen?
    Wann wurdet ihr süchtig?
    Welche positiven/negativen Emotionen empfindet ihr beim Zocken?
    Habt ihr es geschafft aufzuhören, wenn ja dann wie?

    Darauf gekommen bin ich vor längerer Zeit als bei uns in der Nähe so ein Laden aufgemacht hat, ich hatte nach einer durchzechten Nacht kein Geld mehr bis auf ca 4 Euro für den Rest vom Monat, also von nem älteren Kumpel den Perso genommen, dort hereinspaziert, völlig unbedarft 2 euro eingeworden und bei sizzling hot gleich 30 rausgeholt. Anfängerglück. Habe mir den Perso dann immer öfter ausgeliehen und habe auch andere Spiele gespielt Aufwändigere Spiele mit guter Grafik und einfach fesselnden Features. Irgendwann bin ich dann hauptsächlich bei Book of Ra und American Poker hängengeblieben als ich dann 18 wurde, bin ich jeden Tag in diese Spielo und mittlerweile auch in ca. 20 andere gefahren, oft in 5 verschiedenen am Tag gespielt und etliche Euros verzockt. Habe mir Geld geliehen zum Spielen und dann auch wieder große Gewinne gemacht, die ich für Blödsinn wie Schmuck oder teure Partys ausgegeben habe. Mittlerweile bin ich auf dem Stand gewesen dass ich nur noch aus Freude am Spiel mit 10 Euro in der Tasche dort hingehe. Mir machen diese Games einfach höllisch Spaß und rufen auch bei kleineren Gewinnen oder freispielen, welche ich eh wieder verzocke, Glücksgefühle herauf. Mal verliere ich alles mal nehme ich auch mal wieder etwas Geld mit nachhause aber die Freude daran und die gemütliche Atmosphäre bei kostenlosen Drinks, gemütlichen Sesseln und Zigaretten rauchen gefällt mir einfach. Naja dennoch ein sehr teures und fragwürdiges Hobby, welches ich gerne aufgeben würde ...
     
    #1
    YT7, 14 Juni 2010
  2. SweetBoy1988
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Tja was soll man sagen... Dieses "Hobby" macht dich kaputt früher oder später.
    Ich hab einige Freunde die spielsüchtig sind und waren... Kompletten Lohn am 1 Tag verspielt... Eltern beklaut... Das volle Programm.

    Das Natürlich von den betreibern so gewollt das du dich da superwohlfühlst... aber geh lieber mit Freunden was unternehmen das geld is besser investiert. die sind auch nur nett solang du da geld in die automaten schmeißt.

    Ich war auch schon öfters im Casino mit Freunden. Du wirst beobachtet. Weinn du kein Geld in die Automatenschmeißt biste nicht erwünscht. so einfach is das.

    Ich kann dich gut verstehn. Aber such diir Hilfe der Sch**ß macht dich kaputt.
     
    #2
    SweetBoy1988, 26 Juni 2010
  3. einzelmensch
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    ------------------------------
     
    #3
    einzelmensch, 26 Juni 2010
  4. donmartin
    Gast
    1.903
    Zu meinen Kneipenzeiten und der "untriebigen Zeit" habe ich auch immer Geld in diese Dinger geschmissen.....
    Erst nur Kleingeld.....("muss ja weg") auch mal gewonnen und in Spielhallen sind wir zum Billiard gegangen, aber dann am Automaten hängen geblieben......Während der BW Zeit bin ich zum Wäschewaschen in nen Waschsalon, nebenan war so ne Spielhalle und hab dort gewartet und meinen ganzen Sold verzockt.....Irgendwie wollte ich immer mehr........

    Die Initiative muss von Dir selber ausgehen.Das ist bei jeder Sucht so.

    Ich habe mir einen alten Spielautomaten gekauft, bzw getauscht damals....zu Hause aufgehangen, das Rauchen aufgegeben und jeden Tag das Zigarettengeld verzockt........Gewinne habe ich gleich wieder in den Kasten gepackt......nach nur 7 Monaten ........ war das Geld für ne komplette Wohnzimmergarnitur drin. Das waren damals rund 1200 DMark.......Das war Ansporn genug! Seit dem habe ich garkeine Lust mehr in die Dinger draussen Geld zu werfen......

    Damals habe ich erst gemerkt, wie verführerisch die Dinger sind und - wenn man eine Röhre voll mit Münzen (dass waren 5 DMarkt Stücke) sieht und dann überlegt, dass es eigentlich "weg wäre", einfach so ......jemand anderem praktisch geschenkt.....da macht es schon "Klick" im Kopf.....

    :smile:
     
    #4
    donmartin, 27 Juni 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  5. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.921
    398
    2.211
    Verheiratet
    Ich selbst bin ein Freund von Geldspielen und hab mich auch mit mehreren beschäftigt.

    Bei mir gibt es zwei Ebenen, die bei so einem Spiel passen müssen. Die wichtigste Ebene ist der zu erwartende Gewinn. Wenn das Spiel mathematisch nicht zu gewinnen ist, dann sehe ich keinen Sinn darin es zu spielen. Damit fallen eigentlich schon mal alle Spiele gegen die Bank flach. Je länger man sie spielt, desto mehr wird man verlieren. Abgesehen von den statistischen Ausrutschern (sieht man gut bei Lottogewinnern) ist so ein Spiel nicht zu schlagen.

    Die zweite Ebene ist dann der Spaß am Spiel. Den hab ich bei Automatenspielen nie gespürt. Ich weiß, dass ich nicht gewinnen kann, ich hab keine soziale Komponente und das Spiel an sich ist auch nicht komplex genug, als dass es mich fesseln könnte.

    Würde ich deine Symptome zeigen, dann würde ich mir schnellstens überlegen, ob eine ernsthaftere Hilfe nicht angemessen wäre.
     
    #5
    Subway, 27 Juni 2010
  6. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
    9.405
    248
    657
    nicht angegeben
    Grundlegende Frage:

    Was gibt Dir das Spielen, was Du anderweitig im Leben nicht bekommst?
    Welche Bedeutung haben Glücksspiele in Deinem Leben?

    Von Deinem Beitrag ausgehend ist es wie eine allgemein Umfrage zum Spielespass zu deuten, aber tiefer betrachtet befindest Du Dich in einem Teufelskreis der Sucht, aus der Du verzweifelt versuchst auszubrechen.

    Dein Beitrag klingt daher nach einem Hilferuf. Und ehrlich gesagt, wenn Du schon tief in der Sucht drin bist und Dich mehr und mehr von der Realität entfremdest, kann bei Dir nur noch professionelle Hilfe in Betracht kommen.

    Ich hatte jemanden in meinem Bekanntenkreis der dem Spielteufel verfallen war. Er war nachher überschuldet finanziell völlig ruiniert.
     
    #6
    User 48403, 28 Juni 2010
  7. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
    12.774
    248
    474
    vergeben und glücklich
    Du weißt ja bereits, dass du süchtig bist. Dann solltest du etwas dagegen tun, es gibt doch sehr viele Beratungsstellen, an deiner Stelle würde ich einfach eine von diesen mal aufsuchen!
     
    #7
    User 37284, 28 Juni 2010
  8. User 38494
    Sehr bekannt hier
    3.928
    168
    395
    Verheiratet
    früher war ich spielsüchtig.
    es hat eine weile gedauert bis ich mir das selbst eingestanden habe, aber ist erstmal der groschen gefallen ... und zwar eben nicht mehr im automaten, sondern bei einem selbst ... dann sollte man das ähnlich machen, wie man sich auch das rauchen abgewohnt.

    man sagt allen bekannten die sonst auch zum spielen in die spielhalle gehen und einen mitschleifen wollen, das man damit ein problem hat und man setzt sich eine frist.
    zuimindest hab ich das damals bei mir so gemacht und mir ein jahr lang selbst spielverbot erteilt.
    das ging eigentlich ungewöhnlich gut, auch wenn man anfangs tatsächlich immer mal wieder das jucken in den fingern hatte und man den nächsten automaten füttern wollte ... aber ich habs durchgezogen. :smile:

    danach konnte ich ganz locker mal 5 mark einwerfen und dann wars auch gut.
    zu meinen suchtzeiten wäre das überhaupt nicht drin gewesen, denn dann wurde erst aufgehört, bis man kein geld mehr hatte.

    nach meiner selbsternannten spielabstinenz bin ich eigentlich "geheilt" und mich juckt das spielen überhaupt nicht mehr.

    ich glaube, es ist eine art von selbstbestätigung die man beim spielen sucht ... was schnell zur sucht werden kann.
    dazu muss man aber nichtmal geld in einen automaten schmeissen. man kann auch wow oder sonstwas spielen und sich beim spielen verlieren. :zwinker:

    das interessante bei den spielsüchtigen ist eben das klassische verhalten bei suchtkranken.
    man investiert immer mehr zeit (und geld) um seine sucht zu befriedigen.
    soziale kontakte im real-life werden nach und nach vernachlässigt und man hat eben "spielfreunde".

    zockt man in einer spielhalle, bekommt man natürlich sein gratis-käffchen und man fühlt sich dann auch noch soooo erwachsen.
    jeder kennt einen nach einer weile.
    das "normale" leben wird einfach ausgeklammert und man fröhnt seinem "hobby". :rolleyes:

    man ist eben nunmal kein held, wenn man 7trillionen gummipunkte bei einem ballerspiel ergattert oder wenn man eine serie mit 100 sonderspielen hat, wobei man dann das gewonnene geld gleich wieder wegschmeisst ... naja, gewonnen hat mans eigentlich nicht mal, weil man das in den monaten zuvor zigfach eh schon weggeschmissen hat.

    solange es aber eben bei einem selbst nicht irgendwann mal "klick" macht und man einsieht wie blöd man sich verhält, ist das eben wie bei jeder anderen sucht auch. ... man macht einfach weiter und kann ja jederzeit aufhören ... wenn man nur will. :rolleyes:

    das du dir aber bereits gedanken über dein verhalten machst, ist der erste weg zur selbsterkenntnis. :zwinker:
     
    #8
    User 38494, 28 Juni 2010

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