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  • Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
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    nicht angegeben
    17 Juli 2008
    #61
    Naja, in anderen Fächern gibts auch gute Noten, wenn man sich ohne Ahnung zu haben mündlich beteiligt.
    Wenn man den Sport als ein Leistungsbetontes Fach ansieht, dann sollte man ihn wenigstens auch abwählen können, wählt ja auch nicht irgendein Matheanalphabet in der Oberstufe Mathe und Physik LK, da kann man sich ja auch mehr oder weniger gut um unliebsame Fächer drücken.
     
  • neverknow
    neverknow (29)
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    17 Juli 2008
    #62
    Hat euch der Sport/Turn Unterricht Spaß gemacht oder wars eher eine Qual für euch?

    Eine einzige Qual, von vorne bis hinten. Es gab nicht eine einzige Sportstunde in meiner gesamten Schulzeit, die ich als neutral oder sogar als positiv empfunden hätte.
    Ich hab als Folge einer Augen-OP nur noch ca. 30% räumliches Sehen, daher kann ich in diesem Leben keinen Ball fangen. Leider konnte ich das in der Grundschule meiner Lehrerin noch nicht wirklich klar machen, und so bekam ich immer richtig schlechte Noten auf Ballsport, und wurde ausgelacht, weil ich nie den Ball fangen konnte.
    Im Gymnasium hab ich auch bis zur ca. 8. oder 9. Klasse noch bei Ballsportarten mitgemacht, danach durfte ich da immer am Rand sitzen.

    Ich bin furchtbar unsportlich und nach einer Runde auf dem Sportplatz eigentlich schon fast ein Fall für den Krankenwagen :tongue: kann auch keinen Handstand, komm über keinen Kasten, usw. ... meine Lehrerin, die ich von der 7. bis zur 10. Klasse hatte, war zum Glück sehr freundlich und hat mir immer eine Mitleids-4 gegeben, wenn ich überhaupt mitgemacht habe ... auch wenn ich oft eigentlich eine 5 verdient hätte. Also wenn ich zB tatsächlich 5 Runden um den Platz gelaufen bin, nur halt echt in einer superschlechten Zeit und auf den letzten Runden eher kriechend als laufend, dafür gabs dann auch noch die 4.

    Ab der 9. Klasse hats mir aber wirklich immer mehr gestunken und ich hab immer ca. die Hälfte der Stunden nicht mitgemacht, und bei Ballsportarten durfte ich ja ohnehin am Rand sitzen. D.h. insgesamt hab ich weniger mitgemacht als am Rand gesessen ... kommen musste ich aber trotzdem immer, fehlen war nicht erlaubt. Hab dann oft auf- und abbauen helfen müssen, das ist ja aber okay.

    Ab der Oberstufe (11. Klasse) hab ich mir dann ein dauerhaftes Attest besorgt und gar keinen Sportunterricht mehr gehabt. Als Ersatzfach hab ich Spanisch gewählt, das hat mir bedeutend mehr gebracht :smile:


    Findet ihr den Sportunterricht heute noch sinnvoll?

    Nicht wirklich. Klar, Bewegung ist wichtig, aber wirklich unsportliche und auch übergewichigtige Kinder werden durch diese 2 Stunden "Qual und Demütigung" in der Woche sicherlich nicht zum Sportmachen motiviert. Bei mir zumindest hat es das absolute Gegenteil bewirkt, ich krieg heute noch Ausschlag, wenn ich nur eine Aschenbahn sehe.
    Und die sportlichen Schüler sind eh meistens privat in irgendeinem Verein.
    Ich sehe auch nicht, wie Sport mit der Bildung zusammenhängt ... mit Kunst und Musik ist das nicht wirklich vergleichbar, in diesen Fächern schreibt man Klausuren über wie oben genannt zB Epochen und einzelne Stile, das hat für mich schon etwas mit Allgemeinbildung zu tun. Sport aber nicht.


    Sollte es eine Möglichkeit zur Abmeldung geben wie bei Religion?

    Hm ja, gibt es ja ohnehin, also mit Attest eben. Wie gesagt, hatte ab der 11 überhaupt keinen Sport mehr, darüber war ich auch verdammt froh.
    Zumindest sollte es keine Noten mehr geben, das ist nämlich echt das sinnloseste, was es gibt. Die Abiturnoten mit Sport ruinieren oder aufbessern ... das macht echt in meinen Augen überhaupt keinen Sinn, da Sport eben nicht zur (Allgemein-)Bildung gehört.


    Gab es einen Unterschied zwischen Burschen und Mädchen Turnen?

    kA, denk schon. Ab der 8. Klasse hatten wir getrennt Sport, ab der 11. dann wohl wieder gemeinsam (da war ich ja nicht mehr da :tongue: ). Die haben wohl öfter Fußball gespielt und so, genau weiß ich das aber nicht, weil mich das ja echt nicht interessiert hat. Bei uns an der Schule muss aber zB jede Klasse im Sommer Leichtathletik machen und im Winter Volleyball oder so Krams.
     
  • velvet paws
    0
    18 Juli 2008
    #63

    Off-Topic:
    also bei uns war da auch kunst- und musikgeschichte und einiges andere an theorie ein fester bestandteil. man hat sich durch alle epochen, verschiedene stilrichtungen und wichtige künstler und komponisten gearbeitet. im kunstunterricht ging es dabei nicht nur um malerei und bilderhauerei, sondern auch viel um architektur. wurde auch teilweise schriftlich geprüft oder als referatsthema gestellt.
    war auch nicht erst ab der kollegsufe so, aber das ist vielleicht je nach bundesland (bei mir bayern) und lehrer verschieden.
     
  • User 53463
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    vergeben und glücklich
    18 Juli 2008
    #64
    ----
     
  • Lily87
    Gast
    0
    3 August 2008
    #65
    hat euch der Sport/Turn Unterricht Spaß gemacht oder wars eher eine Qual für euch?

    es fing damit an, dass mir die Lehrerin in der 1. Klasse ein "Nicht Genügend" angedroht hat, weil ich mich nich getraut habe, eine Rolle zu machen (schon schlimm, das muss jede 7jährige können, das ist überlebensnotwendig), meine Mama hat mit ihr ein ernstes Wörtchen geredet, und sie meinte, dass ich das falsch verstanden habe (sie hat es wirklich gesagt); das fanden die anderen Kinder natürlich lustig, und die haben mich geärgert damit (war sowieso immer die Zielscheibe von sämtlichen Hänseleien). Ich weiß nicht, ob ich die darauf folgende Zeit bis zur 4. Klasse schrecklich fand, kann mich nicht mehr daran erinnern :confused: ne 1 hatte ich aber
    In der 5. haben wir alles mögliche ausprobiert, hatten aber einen Drachen als Lehrerin. Kann mich erinnern, dass wir manchmal Tennis spielen waren. Einmal habe ich meine Turnschuhe bei Mama im Auto vergessen, die Reaktion der Lehrerin war: Das hast Du mit Absicht gemacht, nur damit Du nicht spielen musst!
    im Gegenteil, ich habe mich sogar gefreut darauf. Beim Zurückgehen zur Schule stand meine Mama schon davor, um mich abzuholen, ich bin gleich zu ihr gelaufen, auch wenn das dem Drachen nicht gepasst hat. Mama stieg aus, und hat mit der Lehrerin geredet, ihr gezeigt, dass die Turnschuhe im Auto sind und es nicht Absicht war. Wie solche Menschen Lehrer werden dürfen, das frage ich mich heute noch. In den nächsten 3 Jahren hatten wir eine andere Lehrerin, mit der wir fast ausschließlich Völkerball und Volleyball gespielt haben. Mit einem enormen Druck. Sie hat von jedem erwartet, dass er gut spielt. Mir verging schnell der Spaß daran. In der Oberstufe fand ichs die ersten 3-4 Jahre ganz okay, aber irgendwann wars mir dann doch zu doof. Die letzten 2 Jahren hatten wir Sport nur noch ein Semester lang (hab 2mal die selbe Klasse gemacht :engel: :schuechte), und da haben wir wirklich nru Scheiß gemacht. Außerdem hatte ich im letzten Jahr ziemlich fiese Klassenkolleginnen, die mich nicht einmal mit dem Auto zur Turnhalle mitnahmen (außer einmal, aber da wurde ich von den anderen fertiggemacht, so nach dem Motto: was fällt Dir ein, mit jmd mitzufahren?). Ich habe nicht nur einmal bei der Heimfahr mit dem Bus geheult, und das mit 20 Jahren.

    Findet ihr den Sportunterricht heute noch sinnvoll?

    Naja sinnvoll... ehrlich gesagt geh ich lieber Rad fahren etc anstatt eine Stunde sinnloses Zeug, was man nicht Sport nennen kann, zu machen...

    Sollte es eine Möglichkeit zur Abmeldung geben wie bei Religion?

    Ja (ab 18)

    Gab es einen Unterschied zwischen Burschen und Mädchen Turnen?

    in der Unterstufe schon, da waren wir getrennt von einander. Finde ich nicht gut. In der Oberstufe hatten wir genau einen Jungen in der Klasse, und das nur 2 Jahre lang. :grin:
     
  • Aliena
    Aliena (39)
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    vergeben und glücklich
    4 August 2008
    #66
    Ich hab ihn meistens gehasst und jetzt quäle ich mich freiwillig im Fitnessstudio :tongue: Wahrscheinlich liegt es daran, dass es ein Riesenunterschied ist, ob man etwas aus freien Stücken macht. Darum fände ich mehr Wahlmöglichkeiten toll. Geräteturnen hat mir Spaß gemacht, aber z.B. Basketball war für einen Zwerg wie mich einfach nur :wuerg:
     
  • tessa88
    tessa88 (29)
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    nicht angegeben
    5 August 2008
    #67
    Also ich fand den Sportunterricht in der Schule immer gut, Sport war auch immer mein bestes Fach (immer ne 1). Bei uns wurde von Anfang an zwischen Jungen und Mädchen getrennt. Da ich schon immer in meiner Freizeit sehr viel Sport gemacht habe, war ich weitaus besser als die anderen Mädchen, und so durfte ich-wenn ich es wollte-bei den Jungs mitmachen. Die haben wenigstens nicht ganz so laschen Kram gemacht. Bei den Mädchen wurde fast immer nur Boden-und Geräteturnen gemacht. Leichtathletik hat mir immer am meisten Spaß gemacht. Ich glaube bei den Sportlehrern war ich auch immer der absolute Liebling.
    Ich finde den Sportunterricht auch sehr wichtig, er kommt momentan viel zu kurz. Mit zwei Stunden in der Woche ist da nichts zu erreichen. Auch qualitativ müßte sich da einiges ändern. Badminton und Geräteturnen sind nach meiner Ansicht nicht dazu geeignet, die Fitneß auch nur ganz geringfügig zu steigern. Es müßte wesentlich mehr Leichtathletik und Ausdauersport gemacht werden. Es ist für mich z.B. nicht nachvollziehbar, das es Mädels gibt, die die 100 m in sage und schreibe 18,6 sec laufen :eek: ....das schafft mindestens jeder zweite Drittklässler. Und wem beim Ausdauerlauf schon nach 4 min. völlig die Puste ausgeht, der sollte schleunigst an sich arbeiten. Bei uns gibt es tatsächlich Mädels, die schon nach so kurzer Zeit schlapp gemacht haben. Kein Wunder, wenn man auch gute 20 kg pures Übergewicht mit sich rumschleppt. Insbesondere bei den Mädchen habe ich es oft gemerkt, dass die Motivation total im Keller ist, was sicher auch am Lehrer liegen kann. Aber es gibt wirklich sehr viele, die derart unsportlich und ohne jegliche Kondition sind, dass es einem kalt den Rücken runterläuft.
    Mein Freund war früher in der Schule auch sehr gut in Sport, er ist im Osten zur Schule gegangen. Da galten auch andere Maßstäbe bei der Bewertung, aber das ist jetzt auch schon ein paar Jahre her (er ging bis 2001 zur Schule). Generell wurde wohl aber auch in der ehemaligen DDR wesentlich mehr Wert auf Sport gelegt. Seine Eltern und er haben mal erzählt, das schon im Kindergarten, als er gerade 6 war, so Leute kamen, die alle Kinder auf ihre motorischen Fähigkeiten untersucht haben. Anschließend wurden den Eltern Empfehlungen mitgegeben, durch welche Sportarten in der Freizeit (also z. B. in einem Verein) sie die körperliche Entwicklung ihres Kindes günstig beeinflußen können. Angesichts der heutigen Verhältnisse wäre es wohl längst an der Zeit, sowas wieder einzuführen....
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
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    6 August 2008
    #68
    Wenn man die Sportarten richtig betreibt, sind auch diese sehr gut dazu geeignet, die Fitness zu steigern. :zwinker:
    OK. Turnen ist eher gut für Kraft und Kraftausdauer und weniger für reine Ausdauer... (Zumindest ich bin, obwohl ich "nur" regelmäßig turne deutlich fitter, als der Großteil meiner Altersgenossen - sogar was Ausdauer anbelangt)
    Und Badminton? - Wenn man richtig spielt, braucht man wirklich viel Kondition!
    Nur wird in der Schule nie richtig geturnt und beim Badminton strengen sich viele Schüler einfach nicht an, so dass es auch nichts bringt.

    Aber ich muss dir schon zustimmen. Die sportlichen Leistungen einiger Mitschüler und vieler Mitschülerinnen waren schon besorgnisserregend.
    In meinem Sportkurs (außer mir nur Mädels... bei Volleyball und Turnen ist das ja fast klar :zwinker:) haben die Allerweigsten auch nur einen einzigen Klimmzug geschafft (bei mir warens 20)... und beim Coopertest haben viele Mädels nicht mal 2000m geschafft und mussten immer wieder ein Stück gehen. (obwohl ich kaum Ausdauersport betreibe, waren für mich 2800m nie ein Problem)
     
  • Chimaira25w
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    nicht angegeben
    6 August 2008
    #69
    Hmm ich hab den Sportunterricht schon gemocht, wobei es drauf ankam was wir gemacht haben und vor allem wann. 8/9 Stunde Sport war ok, aber nicht in den ersten beiden Stunden. Am besten noch auf einem Montag :grin:
     
  • Knutscha
    Knutscha (30)
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    6 August 2008
    #70
    hat euch der Sport/Turn Unterricht Spaß gemacht oder wars eher eine Qual für euch?
    Doch, im großen und ganzen hat er mir schon Spaß gemacht. Leider haben wir viel zu oft Basketball gespielt. Aber gut fand ich es auch ,wenn die Sportlehrer etwas strenger waren und nicht alle faulheiten durchgingen ließen. Also nicht so n Drill-Instruktor aber einer der einen richtig Motivieren konnte und man dann auch die 30min lauftraining auf der Tartanbahn gemeistert hat,obwohl man in der freizeit kein Sport macht.

    Findet ihr den Sportunterricht heute noch sinnvoll?
    Natürlich, wenn ich mir die ganzen dicken, faulen und gefräßigen Kinder anschaue. Es gibt kaum noch Kinder,die auf den Straßen spielen,so wie ich früher..wir haben Fußball gespielt, "Pferdchen" gespielt, sind fahrrad gefahren, sind auf Bäume geklettert....das gibts doch heut fast gar nicht mehr. Wir waren bei Wind und Wetter immer draußen. Egal ob bei Tiefschnee bei -20Grad, oder bei Strömendem Regen oder bei 30Grad Sonne.

    Sollte es eine Möglichkeit zur Abmeldung geben wie bei Religion?
    NEIN, wenn man krank ist, ist das ok,dann kann man ja ein ärztliches Attest vorlegen. Aber wenn man nicht krank ist,dann kann man auch Sport machen. Alles andere ist pure faulheit und führt über kurz oder lang zu einem ungesunden Lebensstil.

    Gab es einen Unterschied zwischen Burschen und Mädchen Turnen?
    Ab der 8.Klasse ja. Allerdings war 12. und 13.Klasse wieder zusammen,da man da sich seinen Sportunterricht selber zusammenstellen konnte und so die unterschiedlichen Geschlechter/menschen wieder zusammengewürfelt wurden, z.B Volleyball+Tanz/Gymastik, Fußball+Leichtatlethik. Man hat dann sein hauptaugenmerk auf die gewählten Sportarten gelegt,hat aber auch andere sachen gemacht.


    Jetzt in der Berufsschule (kaufmännisch) fehlt der Sportunterricht und ich fände es aber eine gelungene Ergänzung zum tristen Schulalltag, da es auch die Klassengemeinschaft stärkt...Sport macht einfach Spaß
     
  • undeath
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    6 August 2008
    #71
    boah sport hab ich gehasst- außer wenn wir draußen auf dem platz waren und volleyball gespielt haben oder schwimmen waren.

    geräteturnen hasse ich- balken war okay aber reck oder stufenbarren ..ooh da hatte ich immer panik.
    ich habe 8 jahre ballett getanzt, ich war bzw bin ziemlich gelenkig aber im sport habe ich nur versagt. meine lehrerin in der grundschule hat mich immer voll angemacht:,, jaa ballett tanzen aber im sport nichts können!"
    beim handball musste ich immer ins tor weil ich immer das größte mädel war, basketball habe ich gehasst und hab mich lieber ins abseits gestellt. nachdem eine mitschülerin vor meinen augen übern bock gesprungen is und sich dabei das knie irgendwie ausgekugelt hat (..ich weiss net mehr genau was es war) spring ich auch nicht mehr über den bock. stangenklettern konnte ich schon in der ersten klasse nicht... für mich war sport also schon mit 7 oder 8 jahren eine tortur. die jungs waren auch nervig, ständig haben sie sich über dich lustig gemacht. je älter alle wurden umso mehr wurde gehänselt und gelästert. was ich auch noch in erinnerung habe, eine freundin von mir wurde laut ausgelacht und gehänselt weil sie anstatt tanga einen slip trug welcher auch leicht zu sehen war.
    ich fing auch gezwungenermaßen an mir meine paar haare an den beinen zu rasieren und tanga zu tragen aus angst vor kommentaren. ab ca. der 10 klasse hab ich auf sport gesch***en, vor allen bei geräte turnen und sowas.

    sport war also für mich ein lästiges thema, eine qual. oft habe ich schon eine woche vor der nächsten sportstunde überlegt wie ich diese am besten umgehe.

    sport an sich als unterrichtsfach finde ich wichtig. man sollte kinder aber nicht zu irgendwas zwingen wenn sie sich nicht trauen. außerdem finde ich es wichtig den sport auch angenehmer zu gestalten, mehr anzubieten das sich jeder einzelne was aussuchen kann und das nicht erst in der oberstufe.
     
  • wellenreiten
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    nicht angegeben
    6 August 2008
    #72
    und wozu genau ist das wichtig, dass ich klimmzüge machen kann, oder dass ich locker die 2000m schaffe?
     
  • Surfin
    Surfin (34)
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    6 August 2008
    #73
    Es gibt derzeit ja ein Thema von jemanden der sich von Sport in der Schule wegen gesundheitlichen Gründen befreien ließ.... Meine Frage jedoch ist; hat euch der Sport/Turn Unterricht Spaß gemacht oder wars eher eine Qual für euch?

    Also ich fand den Sportunterricht immer ganz cool. Haben zwar jedes Jahr das selbe gemacht also so vom Ablauf her. Im Sommer halt Leichtatlethik und Baseball zwischendurch Fussball und Basketball draussen.
    Dann im Winter Badminton, Basketball, Volleyball und halt Bodenturnen sowie Geräteturnen sprich Bockspringen, Reckturnen und Hochsprung und als abwechslung zwischendurch mal Völkerball und zum Winter hin gab es 1 Monat lang Vorbereitung auf's Hallenfussballtunier.


    Findet ihr den Sportunterricht heute noch sinnvoll?

    Heute find ich ihn Sinnvoller denn je. Viele Schüler die entweder finanziell nicht die möglichkeit haben in den Sportverein zu gehen oder wo es keine Sportvereine gibt, die haben ja nur die Schule oder wenn sie Glück haben den Bolzplatz um Sport zu treiben.
    Andere sind zu faul und spielen lieber an Spielconsolen anstelle sich aktiv zu betätigen. Von daher pro Sportunterricht in Schulen.


    Sollte es eine Möglichkeit zur Abmeldung geben wie bei Religion?

    Wenn die Eltern im Gegensatz dazu nachweisen können, dass das Kind mindestens 2-4 Stunden Sport in der Woche macht ja.
    Ansonsten würd ich sagen nein oder sie Eltern müssten höhere Beiträge bei der Krankenkasse zahlen. Da später ja warscheinlich gesundheitliche Schäden auftreten werden


    Gab es einen Unterschied zwischen Burschen und Mädchen Turnen?

    Keinen gravierenden. Klar ist die Bewertung bei den Mädchen anders gewesen sprich Mädchen bekamen für ne Gewisse Zeit beim Sprint noch ne 1 wo Jungs dann eher ne 2 bekommen haben. Oder Frauen mussten ne leichtere Kugel stoßen bzw Ball werfen als Jungs.... aber ansonsten... keine Unterschiede.
     
  • Pink Bunny
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    6 August 2008
    #74
    Ich fand den Sportunterricht grässlich :wuerg:
    Was Sport anging war ich schon immer absolut Talent frei :engel:
    Zumindest war es eine willkommende show einlage für meine Klassenkameraden da ich jedes mal so schusselig war und irgendwo hin viel oder den Ball abbekam.

    Vom Weitsprung über den Kastensprunk bis zum 3000 m lauf . Ich habe es gehasst und weine keiner einzigen Stunde hinterher .

    Jetzt in meiner neuen Schule habe ich nur noch Yoga und damit fange ich gerade an mich anzufreunden ^^
     
  • crimson_
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    7 August 2008
    #75
    Meine Frage jedoch ist; hat euch der Sport/Turn Unterricht Spaß gemacht oder wars eher eine Qual für euch?
    Den Sportunterricht im Osten (1.-5. Klasse) hab ich gehasst. War alles sehr auf Disziplin, Leistung und Wettbewerb ausgerichtet, wenig Grundschulkind-gerecht. Als ich nach Nürnberg kam, war das eine ganz andere Welt für mich.

    Insgesamt kam es auf das "Thema" an, mit Ballsportarten hatte ich es nie so, Volley- und Basketball habe ich regelrecht gehasst, Leichtathletik, Zirkeltraining und Co. war in Ordnung.
    Geliebt hab ich Geräteturnen, Stufenbarren, Felgaufschwung, Hohe Wende...
    Im Großen und Ganzen war es okay.

    Findet ihr den Sportunterricht heute noch sinnvoll?
    Gerade heutzutage finde ich Sportunterricht angebracht. Weniger sinnvoll finde ich es allerdings, wenn der Sportunterricht auf zwei einzelne Unterrichtsstunden pro Woche aufgeteilt wird, wobei dann die Hälfte der Zeit schon fürs Umziehen draufgeht.

    Sollte es eine Möglichkeit zur Abmeldung geben wie bei Religion?Ab einem bestimmten Alter finde ich es sinnvoll.
     
  • User 44981
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    7 August 2008
    #76
    Etwas Kraft und Ausdauer gehört zur körperlichen Fitness einfach dazu - und Fitness ist ein wichtiger Gesundheitsaspekt.
    Mangelde Kraft kann u.a. zu Haltungsschäden, Rückenproblemen, etc. führen.
    Mangelnde Ausdauer führt schon im Alltag zu Problemen (mal ein etwas längerer Fußweg - oder Treppensteigen in den 10. Stock)

    Wenigstens 2-3 Klimmzüge und ein paar Liegestütze sehe ich als absolute Grundanforderungen in Sachen Kraft...
    Und 12 Minuten zu laufen, ohne zwischendurch gehen zu müssen, sehe ich als Grundanforderung in Sachen Ausdauer (und dann schafft man auch locker mehr als 2000m in 12min.).

    Ich sehe immer wieder, wie viele junge Leute schon bei kleinsten körperlichen Anstrengungen (Getränkekiste ins Haus tragen, etwas längerer Fußweg, Treppensteigen über mehrere Stockwerke, etc.) völlig außer Atem sind. - Da kann mir niemand erzählen, dass so etwas gesund ist und ich frage mich, wie diese Leute im Alter überhaupt noch aus dem Bett kommen wollen...
     
  • squarepusher
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    7 August 2008
    #77
    hand aufs herz, es bringt dir was. es ist eine sehr unintellektuelle art, anerkennungswürdige leistungen zu vollbringen. wer sich in seiner jugend irgendeine form von strategie in dieser richtung aneignet, wird im späteren leben erfolgreicher sein.

    schau nur, wie viele uni-professoren früher spitzensportler waren. man kann nicht alles nur mit überhirnen lösen, sport schult auch ein gewisses auge für strategie und selbst-management.

    man kann das natürlich auch anders erreichen, z.b. über ein instrument, das man in der kindheit spielt, das kommt dem auch recht nahe. aber die ganzen leute, die nicht künstlerisch begabt sind, sollten wenigstens im sport die alternative zum behirnen/besprechen/überdenken/blahblah ein bisschen austesten lernen. nicht alles in der schule muss zwangsweise etwas mit wissen-eintrichtern zu tun haben, damit es wert ist, dort einen platz zu haben. "ein bisschen malen" und "ein bisschen musizieren" sind die überbleibsel der idee, dass schule eine ganzheitliche ausbildung sein soll, die niemanden produzieren will, der einseitig ist, musikalisch verkrüppelt, keinen graden strich zusammenbringt, nicht 100m laufen kann, ohne kotzen zu müssen, etc. die idee, dass alles in der schule vermittelte abstraktes, analytisches wissen sein soll, erinnert mich an die hühner, die wir heutzutage essen: gezüchtet auf eine völlig unnatürliche brustgröße, damit die brust ja schön groß ist. soll eine schule sowas produzieren, oder normale hühner?

    schlußendlich ist sowas macht, die in die hände der kinder gegeben wird. wer sein ganzes leben einseitig ausgebildet wird, hat vielleicht arge talente, die einfach nicht rauskönnen. manche eltern sind, einfach weil sie selber miese erfahrungen mit sport oder kunst gemacht haben ("miese erfahrungen mit kunst" das klingt schräg), der meinung, dass ihr kind sowas nicht braucht, und das ist falsch und gehört zumindest im rahmen der schulpflicht scharf korrigiert, dafür ist sie da: um kinder aus der meinung von arbeitsmarkt und eltern, was ein mensch heutzutage wissen muss und was nicht, zu lösen.

    davon abgesehen: es schadet niemandem, klimmzüge zu können, oder ein bisschen in form zu sein, ganz im gegenteil. your body is your friend..! :zwinker:
     
  • Verwirrter'85
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    in einer Beziehung
    7 August 2008
    #78
    Bin in der gleiche Situation und hatte Anfangs sport zum glück nur bis ich die Klasse wechseln musste weil wir zuviele waren. Ich z.B. find es sowas von unnötig Sport zu Unterrichten in einer Ausbildung, sogut wie alle sind 18+ wenn nicht Älter, wir sind keine kleinen Kinder mehr die nicht wissen was sie sich und ihrem Körper damit antun. Wenn ich Sport machen will dann mache ich das in meiner FReizeit alleine oder mit meinen Freunden. Das ich mir mein Zeugnis "versaue" (eig. immer ne 3 aufm Zeugnis) dadurch das ich Sportlich nicht aktiv bin/war ist für mich quatsch. Klar kann man sagen das ein Arbeitgeber in dementsprechenden bereichen nicht drauf achtet, dennoch erweckt eine Negative Sportnote auch einen schlechten eindruck, ob man nicht bereit ist Körperlich anstrengendes zu tun etc. was ich nicht gut finde.


    Wenn es der Beruf erfordert besonders Fit zu sein z.B. Polizist fände ich es ok , wenn jedoch die Kauf- Buröleute(wobei die noch eher) Sport machen müssen find ich ist es nur verschwendete Zeit die besser für andere Fächer geopfert werden sollte. Gerade vielleicht am Anfang der Ausbildung wo man meist Sport hat damit alle den gleichen Wissensstand haben.

    In der Grundschule halte ich Sport definitiv sinnvoll und sollte auch Pflicht werden ab 16J. oder so könnte man Sport dann abwählen der gerechtigkeit halber, ich kann Religion abwählen weil es nicht zur Schulausbildung gehört, weil mir niemand vorschreiben ob und was ich zu glauben habe, aber mir mit 18,19,20+++ noch vorschreiben wollen das ich Sport machen muss ist ja so toll..

    mfg
     
  • tessa88
    tessa88 (29)
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    nicht angegeben
    7 August 2008
    #79
    So meinte ich das auch eigentlich. Wir haben in de Schule mal ein Halbjahr lang Badminton gemacht, und die körperlichen Anforderungen waren da im Sportunterricht gleich null

    Es gibt Leute, die mit Ende 50 noch einen Halbmarathon laufen.....da sollte man in jungen Jahren schon ein gewisses Minimum bringen können. Ein Grundmaß an Fitness und Ausdauer ist ein wichtiger gesundheitlicher Aspekt. Und 2000 m sind nun wirklich nicht viel :rolleyes:
     
  • Bowlen
    Bowlen (32)
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    7 August 2008
    #80
    Ich fand zumindest in der Oberstufe Sport immer geil. Unser Lehrer war ein Lappen und konnte sich nicht durchsetzen. Er hatte immer nen Zirkelparcour aufgebaut als wir in die Halle kamen, haben dann aber rumgemault, dass wir Fussi zocken wollen und schon hieß es: "Abbauen! Abbauen! Fußball...". Das einzig Schlimme war, sich verschwitzt in den Unterricht zu setzen.
     

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