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Standet bzw. steht Ihr immer zu Eurem Geschmack bzw. Ansichten etc.?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von User 77547, 23 Oktober 2009.

  1. User 77547
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    In einem Thread zu klassischer Musik hat einer geschrieben, dass es ihm in der Schule schwer fiel, dazu zu stehen, dass er gerne klassische Musik hört. Genau um so etwas gehts in dieser Umfrage:

    Gibt oder gab es bestimmte Dinge, die Euch gefallen, ihr aber lieber darüber schweigt ;-) .....kann sich auf alles mögliche beziehen: Musik, Filme, Kleidung, Bücher, Autos, Hobbies usw. ....meinetwegen auch sexuelle Vorlieben ;-)
     
    #1
    User 77547, 23 Oktober 2009
  2. Nudelchen78
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Früher hatte ich Probleme damit zu dem zu stehen, was ich gut finde. Heut habe ich da keine Probleme mehr mit.
     
    #2
    Nudelchen78, 23 Oktober 2009
  3. User 77547
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    Verheiratet
    Darf ich fragen, auf was sich das bezogen hat? Musik, Filme etc.?
     
    #3
    User 77547, 23 Oktober 2009
  4. Nudelchen78
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Asso :grin: Ich war früher absoluter Michael Jackson Fan und wurde deswegen immer nieder gemacht. Es war also Musik. Heute stehe ich dazu, dass ich seine Mucke geil finde und ihm hinterher trauere
     
    #4
    Nudelchen78, 23 Oktober 2009
  5. Teresa
    Teresa (32)
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    vergeben und glücklich
    Ich war als Teenager leidenschaftlicher Beatles-Fan, und das in einer Zeit, als alle Gleichaltrigen auf die Backstreet Boys, N'Sync oder Caught In The Act gestanden sind... deswegen wurde ich auch immer niedergemacht und hab das irgendwann verschwiegen. Heute stehe ich auch dazu, warum auch nicht?
     
    #5
    Teresa, 23 Oktober 2009
  6. BABY_TARZAN_90
    Sehr bekannt hier
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    Verliebt
    Ich kenne den Fall aus nächster Nähe... :grin:

    Für mich war es nie ein Problem, zu meinen Vorlieben zu stehen. Sie waren aber auch eher "Mainstream" und haben meine Kollegen nicht weiter verunsichert.
    Mit einer Ausnahme: Ich habe mich in ein sehr pummeliges Mädchen verliebt. Das gab einigen "zu denken"...
     
    #6
    BABY_TARZAN_90, 23 Oktober 2009
  7. Nein, ich stand immer dazu und wenn versucht wurde, gegen mich zu reden, dann habe ich provoziert und weiter provoziert, bis die anderen davon genervt waren.

    Ich würde wohl erst nicht mehr zu mir stehen, wenn es um rechtlich, bedenkliche Dinge gehen würde.
    So würde ich wohl kaum dazu stehen, wenn ich einen Menschen umgebracht hätte. :smile:
     
    #7
    Chosylämmchen, 23 Oktober 2009
  8. Asti
    Verbringt hier viel Zeit
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    14
    nicht angegeben
    Einige sexuelle Vorlieben muss nicht jeder wissen und wenn das Thema im Freundeskreis auf genau die zu sprechen kommt, schweige ich mich auch eher aus, als wild gestikulierend zu sagen, dass ich total auf xy abfahre :zwinker: Ansonsten steh ich zu meinen Vorlieben, Neigungen und Meinungen.
     
    #8
    Asti, 23 Oktober 2009
  9. User 88899
    Verbringt hier viel Zeit
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    204
    vergeben und glücklich
    Ich stand eigentlich immer dazu, nur hab ich manches nur dann preisgegeben, wenn ich direkt gefragt wurde und nicht ungefragt raushängen lassen... und tatsächlich wurde ich für manche Ansichten in der Schulzeit als komisch angesehen. Weil ich lieber Bücher las als in die Disco zu hehen, weil ich auf Elvis und Klassik stand und nicht auf Boybands, weil ich noch kein Interesse an Sex und Beziehungen hatte, weil ich keinen Alkohol trinken wollte. Nicht rumerzählt hab ich z.B., dass ich immer noch gerne Zeichentrickserien geschaut habe statt Soaps, das wussten mehr so die engsten Freundinnen.
     
    #9
    User 88899, 23 Oktober 2009
  10. HAY-Deez
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich bin gewohnt, mit meiner Meinung alleine dazustehen *lol* Aber die Zeit härtet ab ^^
    Grundsätzlich ist es ja auch nichts schlimmes -man muss es nur vernünftig kommunizieren.
     
    #10
    HAY-Deez, 23 Oktober 2009
  11. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Single
    Nein, ich stehe nicht auf Teufel komm raus in jeder Situation zu meinem Geschmack, Hobbys und dem ganzen Rest! Nun die berechtigte Frage: Warum nicht?

    Stimmt da etwa etwas nicht mit dem Selbstbewusstsein? Sollte man nicht über alles erhaben sein und immer und überall 100% von sich hergeben? :rolleyes:

    Meiner Ansicht nach: Jaein! :tongue:

    Es ist ein Wechselspiel zwischen breiter gesellschaftlicher Akzeptanz und Individualität, wobei beide Aspekte - je nachdem wie entsprechend "andersartig" die Ansicht, Neigung etc. ist - mehr oder weniger unvereinbar bleiben müssen.

    Sich völlig opportunistisch zu zeigen und quasi seine eigene Persönlichkeit zu leugnen ist neben den "ich bin halt so - fresst das alle oder sterbt!" ein Extrem, was man sicherlich leben kann, aber einem unter Umständen nicht das bringt, was man möchte.

    Ich habe einen etwas verschrobenen Charakter und viele freakige Angewohnheiten und Hobbys, mit denen ich nicht hausieren gehe. Wenngleich durch solche Dinge Farbe ins charakterliche Bild gelangt, wird man sich häufiger jedoch in einer Schublade wiederfinden, gedanklich von den Menschen etikettiert und abgestempelt.

    Du gehst gerne auf LAN-Partys oder bist im eSport aktiv? Du musst ein Computerfreak sein! - (bis hierher stimmt es vielleicht noch) - und Computerfreaks sind alle verkappte Kellerkinder, ernähren sich lediglich von Pizza und können keine normalen Gespräche führen (und ab hier werden Dinge auf dich projeziert und bestenfalls vermutet, die schon nicht mehr hinhauen).

    Es ist sooo mühseelig, diese ganzen negativen Dinge, die dann von einem erwartet werden, zu widerlegen. Zudem ist es so müßig, jedesmal in die weit aufgerissenen Augen glotzen zu müssen, wenn man einen offensichtlichen Widerspruch zum Klischee erzeugt und die betreffende Personen einen plötzlich nicht mehr einschätzen kann. Es nervt und ich gebe mir das nicht mehr. Es ist ein großzügiger Kompromiss an die Gesellschaft, dass ich zunächst verschweige, dass ich mich einmal im Monat als Vampir verkleide und mit anderen Vampiren gemeinsam in einer dunklen Gesellschaft Intrigen schmiede. Solche Dinge Menschen richtig zu erklären, die nicht direkt was damit zu tun haben, ist einfach irrsinnig schwierig bis unmöglich und zudem auch einfach unnötig, da dieses Hobby nur einen fitzelkleinen Teil meiner Persönlichkeit ausmacht und daher einfach in keinem Verhältnis zum Aufwand steht, das ganze vernünftig zu vermitteln.

    Jetzt könnte man argumentieren: Leute, die solche Vorurteile hegen können mir als Freunde gestohlen bleiben. Stimmt, können sie. Aber auch als Bekannte?

    Wenn ich jedesmal völlig offen und nahezu rücksichtslos auf meine Individualität pochend auftreten würde, dann wäre mein Bekanntenkreis einfach viel kleiner. In ihm würden sich bestenfalls Leute wiederfinden, die diese ganzen Sachen selbst gut finden oder zumindest verstehen können - und das sind mir persönlich leider viel zu wenige. Wer sich das leisten kann und damit glücklich wird, soll es machen - ich will das einfach nicht!

    Ich lerne gerne neue Menschen kennen, die mit dem ganzen verrückten Kram, den ich so den lieben langen Tag lang mache, nichts anfangen können. Die sind mir wertvoll, denn sie machen andere Sachen, die ich womöglich zunächst befremdlich finden würde und die ich dann nach und nach besser kennenlerne. Sobald man sich dann wirklich näher kennenlernen sollte, hat man ohnehin so viel Sympathie und Vertrauen zu der betreffenden Person aufgebaut, dass das Verhältnis auch ein paar komische Eigenheiten verkraftet. Zudem wird durch die Grundhaltung "nie etwas leugnen!" (die ich allerdings wirklich für notwendig halte) zwangsläufig irgendwann rauskommen, was bei mir läuft.
     
    #11
    Fuchs, 23 Oktober 2009
  12. User 71335
    User 71335 (49)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    4.246
    Verliebt
    Ja, sowas kenne ich auch. Wobei wenn mich jemand ganz konkret dazu fragen würde, würde ich auch klar und offen, wie hier auch antworten, keinesfalls verleugnen, aber das ich das von mir aus zum Thema machen würde :schuettel: nein.

    Hatte auch selten/nie irgendwelche stark abweichenden Musik oder Film-, Meinungsvorlieben. Zumindest nicht das ich wüsste.
     
    #12
    User 71335, 23 Oktober 2009
  13. GreenEyedSoul
    0
    Off-Topic:
    Heute ist es ja auch cool, ihn toll zu finden bzw. sind plötzlich alle schon langjährige Fans. :zwinker:
     
    #13
    GreenEyedSoul, 23 Oktober 2009
  14. User 32843
    User 32843 (29)
    Meistens hier zu finden
    1.401
    148
    220
    nicht angegeben
    Ja, ich stehe dazu. Allerdings ziehe ich es manchmal auch vor gewisse Dinge nicht anzusprechen weil ich keine Lust auf nachfolgende Diskussionen habe. Wenn mich aber jemand direkt darauf anspricht dann würde ich das nicht leugnen, maximal sagen dass denjenigen das nichts angeht.
     
    #14
    User 32843, 23 Oktober 2009
  15. ViolaAnn
    ViolaAnn (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    946
    113
    67
    Verheiratet
    Ich hab schon immer gesagt was ich dachte, was andre davon gehalten haben war mir egal.
    Immerhin bin ich nicht so wie andre und will es auch niemals sein!

    LG ViolaAnn
     
    #15
    ViolaAnn, 23 Oktober 2009
  16. MsThreepwood
    2.424
    Ich stehe im großen und ganzen zu meiner Meinung und meinen Einstellungen. Was nicht heißt, dass ich jedem auf die Nase binden muss, dass ich auf Frauen stehe und eine Schwäche für Videospiele habe.

    Der erste Eindruck zählt doch am meisten und manchmal ist es nicht schlecht als "normal" oder durchschnittlich durchs Leben zu gehen, bzw diesen Eindruck zu erwecken.

    Die "Ich bin ich und was andere über mich denken ist egal"-Einstellung mag im Teenager-Alter vielleicht ganz populär sein - aber wirklich weit kommt man damit meines Erachtens nicht. Zum Leben gehört eben auch, Einfühlungsvermögen zu entwickeln und sich in gewissen Situationen anzupassen.
     
    #16
    MsThreepwood, 23 Oktober 2009
  17. donmartin
    Gast
    1.903
    Genauso ist es! ;-)


    Als junger Mensch habe ich sehr viele "andere" Ansichten, Geschmäcker und Vorlieben gehabt.
    Hatte es sehr schwer das durchzusetzen, was ich wollte, das zu bekommen was ich mochte.
    Ich durfte es schlicht nicht, alles was ausser der Reihe war, war "falsch". Mit einem Selbstbewusstsein = Null bin ich auf die Menschheit losgelassen worden, bloß nicht auffallen.

    Das hat sich schnell ins Gegenteil gedreht. Ich habe dann ohne auf Andere Rückicht zu nehmen ihnen meinen Geschmack und meine Ansichten aufgedrängt. Rebelliert und je krasser desto lieber.

    ICh wollte es, dasS Andere über mich denken - schlecht sollten sie denken und mit mir im Mittelpunkt.

    Mit dieser "KopfdurchdieWand" Mentalität kommt man wirklich nicht weit.
    Das habe ich gemerkt und bevor ich ans Nachdenken kam und mir bewusst werden konnte, dass ich zwar einen anderen Geschmack und auch Vorlieben haben kann - haben darf, das aber nicht in die Welt hinausposaunen muss und in endlosen von mir provozierten Diskussionen aller Welt aufdrücken musste, habe ich wieder einen Weg gewählt, auf dem man nicht weit kommt. Alkohol.

    Heute stehe ich dazu, zu dem was ich mache, denke und zu dem was ich fühle. Ich brauche mich nicht vor mir selber verstellen für Andere.

    Heute stehe ich zu meinem Geschmack, habe Vorlieben und durchaus andere Ansichten als der Rest im Freundes, Familien oder Bekanntenkreis.
    Ich muss aber nicht dazu stehen - keiner muss sich für irgendetwas rechtfertigen.
    Je nachdem mit wem ich rede, Schweige ich über diese Dinge oder stehe eben dazu. Bis auf die Dinge, die niemand erfährt, selbst die Partner nicht.

    Das hat nichts damit zu tun, dass man "wie eine Fahne im Wind" durchs Leben geht.
    Ich habe keine Lust mehr mich zu rechtfertigen oder auf endlose Diskussionen.
    Man macht sich angreifbar und wird verletzt. Denn in 98% aller Fälle, sind es die Menschen, die nichts von sich Preis geben, die wirklich zu nichts stehen, was sie tun, denken oder sind, die nach solchen Schwachstellen suchen und "zustechen".

    Nein, heute habe ich Selbstbewusstsein genug, zu wissen, dass mein Geschmack, meine Vorlieben und das was ich tue, zwar nicht "der Norm" entsprechen, ich es aber für mich als "gut" empfinde und es niemanden auf die Nase zu binden brauche. denn da sollen die anderen wirklich denken, was sie wollen. Genau das ist mir egal.

    Und: Meinungen, Vorlieben und Geschmäcker....die ändern sich im Leben ein paar mal. Ganz rapide.
     
    #17
    donmartin, 23 Oktober 2009

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