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  • Onkelbaka
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    3 Dezember 2014
    #1

    Geschichte Star Wars: Rebels - Heras Lovestory

    Hallo ihr lieben,

    ich habe eine neue FF in Arbeit, alles andere wird deswegen erst mal auch ruhen.

    Kurzinhalt:

    Hera und die Crew der „Ghost“ stranden unfreiwillig auf Xion. Auf der Suche nach Hilfe, wird Hera Zeuge, wie ein junger Mann in Bedrängnis gerät. Kurzerhand hilft sie ihm. Der unbekannte stellt sich als Call vor und wie es Zufall will, ist er ein Techniker. Genau das, was Hera braucht um ihr Schiff wieder flott zu machen. Call verbessert nicht nur die „Ghost“ und stellt sich als guter Koch heraus. Hera erkennt im laufe der Zeit, das sie sich in ihn verliebt hat. Allerdings ahnt sie nicht, das sie und Call ein düsterer Vorfall verbindet - Meine erste FF zu Star Wars. Hera als Charakter hat es mir angetan. Da die Serie noch jung ist, werde ich nicht die Handlung der Geschichte weiter schreiben, oder den Kampf gegen das Imperium. Es geht mehr um den "Alltag" an Bord und eben der Beziehung zwischen Hera und meinem OC Samus Call.

    Info:

    Meine erste FF zu Star Wars. Hera als Charakter hat es mir angetan. Da die Serie noch jung ist, werde ich nicht die Handlung der Geschichte weiter schreiben, oder den Kampf gegen das Imperium (Zumindest nicht direkt). Es geht mehr um den "Alltag" an Bord und eben der Beziehung zwischen Hera und meinem OC Samus Call.

    Disclaimer:

    Alle Recht an Star Wars© sowie dem Markenname "Star Wars: Rebels"© liegen alleinig bei "The Walt Disney Company" ©. Das ist eine Fanfiktion Geschichte, ich verdiene mit dieser Geschicht kein Geld! Aller Charakter gehören der "The Walt Disney Company"©, mit Ausnahme meiner OC "Samus Franklin Call" sowie "Anna Camaron Call".

    FSK:

    Die Geschichte ist ab 12+


    ________________________________________________________


    Kapitel 1
    Call

    Du wolltest mich sprechen?“, fragte der junge, schlaksige Mann mit dem Pferdezopf. Er hatte sich, kurz nach dem Hera ihn über Funk gerufen hatte, auf der Brücke eingefunden.
    Die grünhäutige Twi'lek sah von ihren Instrumenten auf und schenkte ihm ein knappes lächeln.
    „Ich habe eine gute und eine nicht so gute Nachricht für dich süßer“, sagte sie. Kanan setzte sich auf den Platz des Co-Piloten und blickte aus dem Fenster.
    Der blau- weiß leuchtenden Tunnel des Subraums erstreckte sich vor ihm. Hera konnte ahnen, was er denken mochte, aber sie wartete seine Frage ab.
    „Wir fliegen noch, kein Alarm, also kann es doch nicht so dramatisch sein.“
    „Von einem Drama habe ich ja auch nicht gesprochen. Also, die gute Nachricht ist, wir werden nicht im All stranden. Die schlechte ist, das uns der Treibstoff früher ausgeht als gedacht.“
    Kanan verzog sein Gesicht. „Das heißt...“
    „Das heißt, das wir Lothal nicht ohne einen zwischen stopp Erreichen werden. Die gute Nachricht ist aber, das wir Xion erreichen werden, bevor das passiert.“
    Kanan seufzte und schüttelte den Kopf. „Hätte das nicht vor dem Start klar sein müssen?“
    „Ich hatte getankt“, bestätigte Hera, „aber in letzter Zeit scheint irgendwo
    ein Leck zu sein, oder etwas stimmt nicht mit dem Antrieb. Wir verlieren Zuviel Treibstoff für diese Strecke, und die Instrumente sagen mir auch laufend etwas anderes. Die Ghost ist nicht mehr die jüngste, und wir gönnen ihr auch keine vernünftige Überholung“, stellte die Pilotin und Besitzerin klar.
    „Ich bräuchte endlich mal Zeit für eine Generalüberholung, aber es wartet ja ständig irgend ein Auftrag auf uns.“
    „Soweit ich mich entsinne, besorgst du uns die Jobs“, murrte Kanan.
    „Ja, aber du selber drängst auch ständig darauf. Was ich sagen will ist: Wir brauchen das. Die Ghost braucht es, sonst haben wir bald kein Schiff mehr.“

    Kanan lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Aber wir haben kein Geld, zumindest nicht viel um so eine große Sache zu finanzieren.“
    Hera zwinkerte ihm zu. „Auch dafür habe ich schon eine Lösung. Auf Xion schulden mir zwei, drei Händler noch einen gefallen. Vielleicht kann ich da was drehen.“
    „Gut, nehmen wir an das klappt alles, wie lange würde das dauern?“
    Hera biss ich auf die Unterlippe und überschlug einige Zahlen im Kopf. „Zwei... drei Wochen?“
    „Wochen?“, Kanan wäre fast aus dem Stuhl gefallen.
    „Wir haben ohne hin schon ein enges Zeitfenster was die Lieferung angeht!“
    „Notfalls kann das ein anderer Transportieren. Ich sage dir, wenn wir das nicht
    machen, werden wir von Xion wohl nicht mehr abheben.“
    Kanan gab sich geschlagen. „Es bringt ja nichts, also gut, tu was nötig ist, damit die Ghost wieder wie gewohnt rund läuft.“

    ***
    Wie auf allen Planeten im Outer Rim war das Handelsaufkommen trotz seiner Entfernung zum inneren System recht hoch. Ständig starteten und landeten Frachter und Personentransporter, es war also leicht, ohne viel aufsehen zu landen. Und im Gegensatz zu Lothal, wo das Imperium verhältnismäßig stark präsent war, war auf Xion nur eine kleine Flotte stationiert. Und viele der Handelskommissare waren bestechlich, so das man hier seinen Geschäften nachgehen konnte, ohne das Zuviel lästige Fragen gestellt worden. Als die Ghost auf der Landeplattform von Aram gelandet war, wollte Kanan alles in die Wege leiten, das ihre geladen Fracht anderweitig nach Lothal gelangen sollte. Er nahm seinen Schüler Ezra mit sich, Hera derweil wollte sich um das Anmelden und die Landegebühren kümmern und dann Ausschau nach Hilfe halten.
    Sabine, Zeb und Chopper sollten derweil auf die Ghost und ihre Fracht aufpassen.

    Als Hera das kleine, stickige Büros der Dockverwaltung betrat, bat sich ihr das übliche Bild. Die Wände waren schmucklos und grau Gestrichen. Einzig ein kleines Bild über Tür war zu
    sehen. Und es zeigte niemanden geringeren als den Imperator selber. Am liebsten hätte Hera das Bild abgenommen und darauf gespuckt. Allerdings hätte sie sich aber genau so gut mit ihrem Blaster umbringen können. Sie beherrschte sich also und gab ihrem Drang nicht nach. Links von ihr, auf einer Bank, hockte ein älterer Mann, der wohl auf seine Genehmigungen wartete. Er hatte seine Arme vor der Brust verschränkt undschien zu schlafen. Kein gutes Zeichen, wie die Pilotin Annahme. Sie hatte weder Zeit noch Lust länger als nötig hier zu sein. Hera trat an
    den Schalter heran, der von einer dicken Panzerscheibe vom Hintern Teil des Büros getrennt war. Ein glatzköpfiger Mann sahs an seinem Tisch und tippte an seinem Computer herum. Hera betätigte die kleine Klingel, die vor ihr Stand.

    „Einen Moment“, murrte der Beamte ohne zu der Twi'lek aufzuschauen. Es vergingen weitere Minuten, bis sich der Typ endlich bequemte sich um sie zu kümmern.
    „Das übliche, die Tägliche Dockgebühr liegt bei 20 Einheiten, alles andere kostet extra. Füllen Sie das Y-20 Formular aus“, bat er und reichte Hera einen kleinen Computer,
    „sämtliche Waren sind zu Melden. Genau so wie die Besatzung, Zuwiderhandlungen können mit hohen Strafen geahndet werden. Das übliche bla, bla eben.“
    Hera legte den Computer bei Seite und kam ein wenig näher. „Ich bin sicher, das wir das auch anders Regeln können. Ich brauche den Platz etwas länger, mein Schiff hat größere Probleme und
    muss überholt werden. Die Fracht wird umgeladen, spielt also für dich keine große Rolle.“
    Sie zuckte aus ihrem Beutel einen Sack und schob ihn unter dem Schlitz des Schalters hindurch.Der Mann öffnete ihn und besah sich seinen Inhalt. Dort waren über 10.000 Credits drin.
    „Wie lange denn?“, hakte der Mann nach. „Etwa zwei Wochen, ich hoffe weniger.“
    „Mh, geht in Ordnung. Das Formular wird entsprechend von mir ausgefüllt, gehört also zum Service. Allerdings... wenn ihr irgendwie Dreck am Stecken habt und euch die Imperialen Truppen hopps nehmen... weiß ich von nichts!“
    „Natürlich!“

    ***
    Nach der erfolgreichen Bestechung der Bürokratie macht sich Hera auf den Weg, einige alte Freunde zu besuchen und den einen oder anderen gefallen einzufordern. Sie begab sich in das Händlerviertel der Stadt, das ihr so vertraut war wie die eigene Westentasche. Wenn es darum ging, möglichst günstig an Ersatzteile zu heranzukommen, war Barschel die erste Wahl. Aber selbst wenn Hera die Teile zusammen hat, war noch das Problem jemanden zu finden, der sie einbauen konnte. Gerade was Hyperraum-Antriebe anbelangte war das nicht immer ganz einfach.

    Barschel konnte ihr hier sicher auch jemanden vermitteln, das würde sie aber weit mehr kosten, als die Bestechung des Zollbeamten. Sie hatte ihr Ziel fast erreicht, als sie etwas verdächtiges aus einer dunklen Seitenstraße hörte. Zuerst glaubt sie, sich verhört zu haben. Doch als sie mehrere Stimmen hörte, war sie sicher das da etwas nicht stimmte. Hera sah den Laden, der Barschel gehörte. Sie musste einfach nur weiter gehen. Sie musste sich um ihren eignen Kram kümmern! Sie hörte einen Schmerzensschrei.
    Da wurde definitiv jemand verprügelt.
    Wenn nicht sogar schlimmeres.

    Sie war alleine, und hier Half ihr sich niemand. Unschlüssig sah Hera in die Gasse und dann wieder zum Laden. Sie war zum Widerstand gegangen um etwas zu ändern. Gerade weil sie eben nicht wegschauen wollte und konnte. Aber sie war jetzt in keiner guten Position und es nutzte der Sache nichts, wenn sie sich hier für einen Fremden umbringen ließ. Oder noch schlimmer, wenn das Imperium auf sie aufmerksam wurde? Jede Logik sprach sich dagegen aus zu helfen.

    Doch wie sollte sie das später vor sich rechtfertigen? Hera seufzte und zog vorsichtig ihren kleinen Blaster aus dem Holster, das sie am Fußgelenk trug. Sie betrat leise die Gasse und folgte den Geräuschen. Es war Dumm, ganz klar. Sau blöd war das! Sie hätte zumindest die anderen Informieren sollen, doch dafür war es nun zu spät. Mit der Waffe im Anschlag ging sie weiter, umrundete überfüllte Mülleimer und lief über Schrott hinweg, dem Übel entgegen. Sie erreichte eine kleine Biegung und riskierte einen Blick um die Ecke. Sie sah vier Männer, die mit Füßen und Stangen auf eine Person am Boden einschlugen.

    „Du Drecksack! Ich habe dir gesagt, was passiert, wenn du uns nicht hilfst! Jetzt zahlst du den Preis für dein stures Verhalten!“, tönte ein großer Mann. Die anderen lachten nur
    und traten weiter auf ihr Opfer ein. Es war an der Zeit zu handeln.
    „Hey!“, Hera macht auf sich aufmerksam und die vier Männer sahen erschrocken zu ihr auf.
    „Wer bist du den?“, fragte einer der Männer, er war der kleinste, mit einem Rattengesicht.
    „Die gute Fee, ich würde sagen, ihr haut jetzt ab. Ich habe keine Lust meine Zeit damit zu verschwenden euch in den Arsch zu treten!“
    „Du und welche Armee, Twi'lek Schlampe?!“, höhnte der größere der Männer. Er hatte weiße Haare und trug eine alte Sonnenbrille. Wollte damit wohl besonders locker wirken, doch aus Heras Sicht wirkte er eher lächerlich.

    „Seht ihr das hier?“, sie nahm einen Zylinderkopf auf, den sie gerade gefunden hatte. Ihr war klar, das ihr Blaster bei den Jungs keinen Eindruck schindete, und einsetzen wollte sie ihn nur ungern.
    „Das ist ein Funksender, ich habe bereits eine Imperiale Einheit verständigt, bevor ich hier her bin. Sie wissen jetzt genau wo ich bin. In zwei Minuten hüpfen hier 20 Soldaten herum.“
    Der Anführer lachte nur. „Ich glaube kaum, das sich die Jungs in weiß für uns oder dich interessieren.“
    „Außer“, korrigierte Hera, „sie hält euch für eine Zelle von Widerständlern“, sie grinste.
    „Blödsinn.“
    „Willst du hier bleiben und es herausfinden?“
    Die drei anderen tauschten unsicher einen Blick. Hera setzte noch eines oben drauf.
    „Das Imperium nimmt solche Hinweise sehr ernst, ich denke sie werden euch etwas befragen. Mag sein das ihr wieder frei kommt. Aber 1-2 Tage in deren Händen... ich stelle es mir nicht schön vor.“
    Es vergingen einige Sekunden, bange Sekunden in denen sich Hera fragte, ob der Bluff nun funktioniert oder nicht. Der Anführer der Gang musterte sie lang, dann aber gab er ein genervtes zischen von sich. Er zog sich zurück, ganz langsam. Wollte wohl zeigen, das er nicht unnötig viel Angst hatte.
    Zum Schluss deutete er noch auf das Opfer am Boden.

    „Wir sind noch nicht fertig, auch wenn du heute von einer Frau gerettet worden bist, was an sich schon peinlich genug ist.“
    Damit drehte er sich um und verschwand. Als Hera sich sicher war, das sie nicht wieder kommen würde, verstaute sie ihre Waffe wieder im Holzter und kam auf den Mann zu, der am Boden lage.
    Sie stemmte ihre Hände in ihre Hüfte und musterte den Unbekannten. Es war ein Mensch, etwas untersetzt. Er trug einen Bart und eine Glatze. Er richtete sich zögerlich auf und lehnte sich gegen die Hauswand.
    „Heute ist nicht dein Tag, oder?“

    Der Mann lachte lustlos auf und rieb sich den Arm. „Nein, sicher nicht. Das waren Jackko und seine Bande von Idioten. An sich harmlos, arbeiten für einen der größeren Fisch in der Gegend. Ich sollte für sie einen ATM- 124A Antrieb reparieren, aber natürlich nichts kosten. Ich habe abgelehnt, auch weil ich die nicht sonderlich leiden kann. Naja, und so haben sie versucht mich... zu „überreden“, wen man so möchte.“
    Hera stutze. „Bist du zufällig Techniker?“
    „Ja, ich würde sogar meinen ein verdammt guter. Level 3 Techniker Samus Call ! Zu Ihren Diensten!“
    Call salutierte.
    „Okay, was macht ein Level 3 Techniker hier im Dreck? Du könntest jeden Job haben den man sich vorstellen kann“, hakte die Pilotin nach.

    „Theoretisch ja. Wenn man aber nicht konform mit dem System ist, kann das die Suche nach Arbeit ungemein erschweren. Ich habe einfach ein Anpassungsproblem.
    Und so führte das eine zu anderen“, er richtete sich auf und klopfte sich den Treck aus den Klamotten heraus. Hera beobachtete denn Mann. Was für eine Fügung des Schicksals! Hier stand ein Techniker vor ihr, der so gut wie jedes System eines Raumschiffes reparieren konnte! Und er schien dem Imperium nicht sonderlich zugeneigt zu sein. Es war fast zu schön um wahr zu sein.
    „Hör zu, ich hätte vielleicht einen Job für dich“, bot sie daher an. Call wurde hellhörig.
    „Erst rettest du mich und jetzt willst du mir auch noch einen Job anbieten? Das ist ja fast wie ein Traum.“

    „Viel kann ich nicht bezahlen, aber du hättest ein Bett an Bord und drei Mahlzeiten am Tag. Wir operieren von Lothal aus. Ich muss die anderen auch noch Fragen und der Platz an Bord ist eng.“
    „Ich habe schon mit vielen Schiffen Zutun gehabt. Mit enge habe ich kein Problem. Mit Menschen auch nicht, sofern der Rest stimmt. Von mir aus gerne, aber mal sehen was deine Crew dazu sagt.“
    Call hielt der Twi'lek die Hand hin.
    „Von mir aus haben wir einen Deal!“
     
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    #2
    Ich finde es bisher ganz interessant zu lesen und du hast einen angenehmen Schreibstil - aber du bräuchtest in meinen Augen unbedingt noch einen Betaleser. Ich weiß, dass da oft abgewunken wird, weil ist ja nur Fanfiction - aber auch eine Fanfic soll ja Lesern gefallen, und zumindest meine Wenigkeit klickt nach gröberen Schnitzern ziemlich schnell weg :zwinker:
     
  • Onkelbaka
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    #3
    Danke für den Kommentar. Einen Beta zu finden ist nicht immer einfach. Zumal sie auch nciht immer zuverlässig sind. Aber vielleicht bekomm ich noch einen.
     
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    #4
    Im Forum von fanfiktion.de gibt es extra eine Betaleserbörse, vielleicht findest du da jemanden.
    Klar sind Betas auch nicht immer super zuverlässig, aber ich finde, dass man sich entscheiden muss. Entweder man veröffentlicht seine beta-gelesene Geschichte, oder man lässt es eben bleiben. Mir erschließt sich alles andere einfach nicht, weil ich nichts Halbgares veröffentlichen will, bei dem die "gehobenere" Leserschaft dann enttäuscht wegklickt.
    Und ich finde, dass es auch wirklich großartige FFs gibt, die es nicht verdient haben, dass durch Halbgares der ganze FF-Bereich weiter in Verruf gerät.
     
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    #5
    Ich denke drüber nach^^


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    Kapitel 2
    Willkommen auf der Ghost


    Als Hera mit Call im Schlepptau zur „Ghost“ zurückkehrte, waren auch Kanan und Ezra anwesend. Scheinbar hatten sie ihre Aufgabe erledigt und einen Weg gefunden die Waren anderweitig umschlagen zu können.

    Sie bat Call, das er warten soll, sie müsste erst mal mit den anderen reden. Er verstand und blieb in der nähe einiger Kisten stehen. Die Pilotin trommelte die gesamte Crew auf der Rampe zusammen.

    „Also Leute“, begann sie, „ich kann die Ersatzteile bekommen die wir benötigen. Der ohne hin schwerere Teil ist, jemanden zu finden, der das alles auch verbauen kann. Und... naja, dafür habe ich auch eine Lösung gefunden, die uns kaum mehr kosten wird als ein Schlafplatz und Essen.“

    Die anderen wechselten fragende Blicke. „Komm zur Sache!“, bat Zeb.

    „Ich habe einen Techniker aufgelesen, der gerade etwas aufgemischt wurde. Und wie es der Zufall so will, ist er sogar ein Level3 Techniker!“

    „Aufgemischt?“, hakte Kanan alarmiert nach.

    „Solche Leute wachsen nicht auf Bäumen!“, warf Sabine ein.

    „Ich hab keine Ahnung um was es geht!“, gestand Zeb.

    Der Jedi trat einen Schritt vor. „Was meinst du mit aufgemischt?“, wiederholte er seine Frage.

    „Vier Typen eines hiesigen Hellers wollten sich die Dienste des besagten Technikers zu nutze machen, ich war auf dem Weg zu einem meiner Kontakte. Ich habe es gehört und bin eingeschritten. Keine große Sache“, beschwichtigte Hera.

    „Keine große Sache? Das hätte auch nach hinten losgehen können! Warum hast du uns nicht kontaktiert!“

    Die Twi'lek schmunzelte und legte Kanan die Hand auf die Schulter.

    „Ich lebe doch noch!“

    „Das war Dumm von dir!“, stellte der Jedi klar. „Das kann ich kaum leugnen aber zur Not hätte ich ja noch meinen Blaster. Und ganz ungeschickt im Kampf bin ich ja auch nicht. Also: Zurück zum Thema. Wir brauchen diesen Mann! Ihr wisst alle, wie Teuer so was normalerweise ist, besonders dann... wenn es nicht ganz legal laufen soll“, gab die Pilotin zu bedenken.

    „Ich weiß nicht. Fremde hier anzuheuern ist immer riskant!“, warf Zeb ein.

    „Genau aus dem Grund halte ich nicht viel davon“, gab Kanan unverhohlen zu, „aber wir haben wohl keine große Wahl. Dann bring ihn mal her!“, bat der Jedi, er wirkte nicht zufrieden, das sah Hera ihm an. Sie winkte Call heran und dieser trat auf die Gruppe zu. Er war kaum größer als Hera selber, aber breit in der Statur und untersetzt. Er trug einen Typischen Arbeitsanzug, darüber eine Multifunktionsweste für sein Werkzeug. Schwere Arbeitsstiefel komplimentierten das Gesamtbild.

    Kanan baute sich vor dem Techniker auf und musterten ihn.

    „Du bist also dieser mysteriöse Techniker.“

    „Samus Call, ja. Freut mich eure Bekanntschaft zu machen“, grüßte er in die Runde. Er reichte dem Jedi die Hand, aber er erwiderte die Geste nicht. „Kann ich dich kurz sprechen?“, fragte er an Hera Gewand. „Alleine?“

    Sie nickte nur und folgte Kanan ins innere der „Ghost“. Sie wusste was jetzt kommen würde, aber es war klar, das es nicht einfach werden würde die anderen zu überzeugen, besonders Kanan nicht.

    Als sie die Rampe ins innere erklommen hatten, verschränkte der Jedi seine Arme vor der Brust.

    „Ich halte das für keine gute Idee, einen völlig fremden hier her zu schleifen.“

    „Die Sachlage ist doch klar, oder? Ich kenne zwar mein Schiff, aber einen Hyperraum-Antrieb kann ich nicht reparieren. Auch Chopper nicht oder Ezra. Wir sitzen hier fest, bis das Problem gelöst ist. Und er kostet bei weiten weniger, als wenn wir einen dieser zweitklassigen Techniker meiner Kontakte heranlassen.“

    „Wir landen hier mit ernsten Problemen, und wie aus dem nichts taucht ein Profi auf? Hältst du das nicht für etwas viel Zufall?“

    Hera neigte ihren Kopf zur Seite. „Was? Denkst du, er ist ein Spion des Imperiums?“

    Kanan sah sie tadelt an.

    „Du weißt sehr genau, wie weitreichend das Netzwerk des Imperiums reicht. Leichtfertiges Vertrauen kann uns hier schnell zum Verhängnis werden!“

    Hera seufzte. Ganz unrecht hatte er sich nicht, aber welche Wahl hatten sie denn?

    „Er will nur eine Passage nach Lothal. Das verdient er sich durch die Reparatur der Ghost. Sobald wir zurück sind, trennen sich unsere Wege wieder. Ich wüsste nicht, in wieweit ein Spion da etwas nützliches zu berichten hätte.“

    „Er könnte das Schiff sabotieren! Oder einen Peilsender Installieren“, zählte Kanan auf.

    „Stell dich nicht so blöd an, du weißt selber was alles passieren kann.“

    „Wir sind schon am Boden. Was soll es dem Imperium also nützen das Schiff auf den Weg nach Lothal zu sabotieren? Wenn es wirklich eine Falle wäre, wären wir da nicht sicher längst umstellt? Wir sorgen dafür, das er immer bewacht wird bei der Arbeit. Wenn wir Zuhause sind, checken wir das Schiff völlig durch, okay?“

    Kanan musterte die Pilotin schweigend. Sie war sich sicher, das er am liebsten nein zu der ganzen Sache gesagt hätte. Doch ihm war so klar wie ihr, das es keine besseren alternativen gab. Nach einem kurzen zögern gab er dann nach und seufzte genervt auf.

    „Also gut, er wird das Schiff klar machen, im Gegenzug nehmen wir ihn mit nach Haus. Aber er wird ständig bewacht! Sollte ich den Verdacht haben, das er eine Gefahr für uns sein sollte... werde ich ihn aus der Luftschleuse werfen.“

    Mit diesen Worten ging er wieder hinaus auf die Rampe. Hera folgte ihm und konnte nur hoffen das es soweit nicht kommen würde.

    „Herzlichen Willkommen!“, sagte die Pilotin an Call gewandt, „du hast einen Job auf der „Ghost“!“

    „Wie jetzt, er kommt also mit?“, fragte Zeb.

    „Ja, sieht wohl so aus“, murrte Kanan düster. „Er wird unseren Antrieb reparieren, im Gegenzug bekleidet er uns Nachhause. Wo sich unsere Wege wieder trennen werden. In der Zeit, in der er an Bord ist, wird er ständig bewacht. Ich will zur jeder Zeit wissen wo er ist, klar?“

    Während Kanan die Regeln erklärte, behielt er die ganze Zeit seine Augen auf den Techniker.

    „Verstanden?“

    Call sah ihn ebenfalls die ganz Zeit an. „Natürlich“, versicherte er. Hera tat der arme Kerl fast etwas leid, er wurde faktisch wie ein Gefangener behandelt. Aber das war der Preis den sie zahlen musste, und solange das Schiff am ende wieder fliegen würde, zahlte sie ihn gerne. Und so wie es aussah Call auch.


    Nachdem Kanan sein okay gegeben hatte, nahm Hera ihn mit an Bord der „Ghost“. Sabine begleitete sie, während Kanan und die anderen das Umladen ihrer Fracht überwachen wollten. Die Pilotin stieg die Leiter im Frachtraum hinauf zum zweiten Deck und führte den neuen Gast zum Heck. Backbord gelangte man in einen kleinen Raum, in dem ein Terminal zur Diagnostik angebracht war. Hinter einem Schott lag die eigentliche Maschine des Schiffes. Der Raum war so klein, das Sabine im Korridor warten musste.

    „Wir haben zur Zeit keine frei Kabine mehr“, gestand Hera, „daher müsstest du hier schlafen, ich weiß es ist nicht optimal.“

    Call winkte ab und legte sein hab und gut auf den Boden ab.

    „Ich habe schon an viel schlimmeren Orten schlafen müssen, glaub mir das. Hier ist es wenigstens warm und Trocken, und mein Arbeitsplatz ist auch nicht weit weg“, scherzte er und sah sich den Computer genau an. „Version 4.21? Schon etwas älter würde ich sagen. Mit einem Update der Firmware könnte man die Gesamtleistung des Schiffes erhöhen“, schlug er vor. Hera lächelte.

    „Vielleicht später mal, mir reicht es, wenn sie nur wieder fliegt und kein Treibstoff verliert.“

    Call nickte.

    „Gut, ich vermute mal du hast bereits eine Diagnose erstellen lassen?“

    Hera stellte sich neben ihn an den Computer und betätigte einige Knöpfe. „Ja, aber es kam nichts dabei raus, auch Chopper konnte den Fehler nicht finden.“

    „Das liegt daran, das die Sensoren in diesem Teilbereich gerne ihren Geist aufgeben“, Call rief eine Schematische Darstellung der „Ghost“ auf und deutete auf ein Leitungsgitter. „Hier und hier. Das war eine Schwachstelle bei VCX-100 Schiffen. Neue Modelle hatten eine verbesserte Sensorik, was mir sagt, das dein Schiff zu den älteren Model gehört. Ich vermute auch, das es eine Undichtigkeit der Ventile zur Treibstoffpumpe gibt, was den zu hohen verbrauchen erklären würde. Vermutlich gibt es einen Riss im Dichtungsring. Wann wurden die Kondensatoren das letzte mal getauscht?“

    „Das kann ich so gar nicht sagen, ist aber schon eine Weile her“, erklärte die Twi'lek.

    „Okay, ich schaue mir die ganze Maschine und Elektronik an und erstelle dann eine Liste der Teile, die ich benötigte, ist das in Ordnung für dich?“

    Hera sah ihn in die Augen und nickte. „Das ist wohl das vernünftigste. Ich finde es wirklich gut das du hier bist. Wenn jemand mit Ahnung an meinem Schiff arbeitet, fühle ich mich viel besser.“

    Call lachte auf. „Das kann ich gut verstehen, das Schiff bedeutet dir viel, oder?“

    „Sie ist mein Zuhause, ja klar bedeutet sie mir viel.“

    „Ich werde gut für sie sorgen“, versprach Call und zwinkerte Hera zu.

    „Verschwenden wir keine Zeit“, er öffnete das Schott zum Antrieb, „ich sehe mir das dann mal an.“

    Hera war überrascht wie schnell und selbstverständlich sich der junge Mann am Antrieb zu schaffen machte. Er baute die Verkleidung ab und sah sich den Antrieb genauer an. Er entfernte eine der Vierdichtungsbehälter zur Kraftstoffeinspritzung und legte Rohre frei.

    „Bingo“, er klopfte mit einem Hyperschlüssel auf eines der Ventile. „Wie vermutet ist der Ring gebrochen, vermutlich wird es an dem Zugang zum Treibwerk 1 und 2 ähnlich aussehen. Ich werde mich aber von innen nach außen vorarbeiten“, er schnappte sich seinen kleinen Computer und tippte einige Daten ein.

    „Wie lange?“, fragte Hera.

    Call sah auf die Maschine und überflog das Ergebnis der früheren Diagnose. „Schwer zu sagen, wenn es denn nur dabei beleibt, 4-5 Tage. Kommen noch andere Problem, besonders in der Elektronik dazu, kann es 7 oder auch 14 Tage dauern.“

    „So oder so, wir hängen eine Weile hier fest“, Sabine steckte ihren Kopf durch das Schott.

    „Aber es gibt schlimmeres, hier kann man zumindest mal weggehen.“

    „Wenn du losziehen möchtest, tu dir keinen Zwang an“, sagte Hera, „ich bleibe hier und Helfe.“

    „Okay, bis später dann!“, Sabine salutierte kurz und war auch schon wieder verschwunden.

    Call schmunzelte. „Ex Militär, oder?“

    „Sabine?“, hakte die Pilotin nach. „Ja, das verlernt man irgendwie nie wieder, selbst wenn man es anderes sehen möchte.“

    Hera musterte den Neuling, die Frage lag nun mal im Raum, also stellte sie sie auch.

    „Hast du gedient?“

    Call schüttelte seinen Kopf. „Nein, aber ich habe als Zivilistin für eine Staatliche Werft gearbeitet, aber wie ich dir schon sagte, konnte ich meinen Mund nicht halten.“

    „Du bist also auch kein Fan des Imperiums?“

    Call lachte auf. „Wer mit etwas verstand könnte für so ein System schon etwas übrig haben?“

    Das Call augenscheinlich nichts für das System übrig hatte, macht ihn in ihren Augen durchaus Sympathisch. Aber zumindest in dem Punkt musste sie Kanan zustimmen: Er war ein Fremder, und das er am ende nur das sagte was sie hören wollte, musste sie immer im Hinterkopf behalten. Für ihn war die Crew der „Ghost“ erst mal nur Händler die Frachten von A nach B beförderten, und so sollte es am besten auch bleiben.

    „Und du?“, es war klar dass er das Fragen würde, hatte sie es ja erst angestoßen. „Naja, wir wollen nur unseren Geschäften nachgehen. Solange uns das Imperium in ruhe lässt, haben ich mit ihnen kein Problem.“

    Er deutete auf die Pilotin. „Eine gute Einstellung. Aber du kommst mir nicht vor wie jemand, der wegschaut wenn jemand Hilfe braucht. Das ist schon eine sehr spezielle Sicht der Dinge, besonders hier draußen.“

    Hera runzelte ihre Stirn. „Wie kommst du darauf, das mich andere Leute kümmern würden?“

    Call grinste wissend. „Warum sonst hättest du mir helfen sollen, als ich verprügelt wurde?“
     

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