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StarTrek - Analogie zu "unserer Welt"

Dieses Thema im Forum "Musik, Filme, Computer und andere Medien" wurde erstellt von muenti, 4 August 2004.

Stichworte:
  1. muenti
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Letztens hatte ich mit ein paar Freunden folgende Diskussion:

    Dass die Romulaner eine Struktur haben, wie die alten Römer, dürfte wohl einleuchten.
    Bei den Klingonen taten wir uns schon schwerer. Sie zeigen starke Ähnlichkeiten zu Samurai.
    Was meint ihr?

    Wie würdet ihr Cardassianer, Ferengi, usw. einordnen?
     
    #1
    muenti, 4 August 2004
  2. Lenny84
    Gast
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    n freund von mir hat mal gesagt, star trek wäre auch wieder dieser amerika/russland-konflikt. die borg wären dabei die russen, da sie stark sind, kollektiv usw.

    ich denke, wenn man jede seerie von so einer seite betrachtet, kannst du überall etwas rein interpretieren. deshalb mochte ich nie deutsch. da wird interpretiert und gerätselt, wieso der author dieses oder jene wort benutzt hat. ich würde das nicht interpretieren sondern spekulieren nennen.
     
    #2
    Lenny84, 4 August 2004
  3. Marla
    Marla (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    hmm.. ich muss gestehen ich bin etwas aus der star trek zeit raus... ich kann dir zb nichtmehr den plan der enterprise mit 2 promille und geschlossenen augen zeichnen :zwinker:

    Ich glaube man kann zwischen allem und jedem vergleiche ziehen.. aber es sind auch sehr viele "rassen" mit ihren kulturen aufgezeigt, so das es so oder so zusammenhänge gibt - ob gewollt oder nicht.

    ich glaube soetwas ist aber bei allen "geschichten" möglich wo verschiedene völker genauer dar gestellt werden.
     
    #3
    Marla, 4 August 2004
  4. Event Horizon
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ichglaube, früher war das tatsächlich auch ein wenig gewollt so.
    Die Borg sind aber ne recht neue Erfindung, zu den alten großen Völkern gehören Klingonen und Romulaner
    Auf der einen Seite stimmt es, die Romulaner sind ziemlich römisch. Andauernd geht es um den Senat(or), Centurios gibt es, und dann sind da noch Romulus und Rhemus, die sowohl der Anfang der romulaischen als auch römischen Kultur sind. Nach ihnen sind auch die Heimatplaneten der Romulaner benannt.

    Auf der anderen Seite hat man ihnen auch die Rolle der Russen in Star Trek untergeschoben, man denke an dieses Abkommen mit der daraus resultierenden neutralen Zone, dann den ganzen Geheimdienstkram, Agenten, Überläufer, Intrigen, und überhaupt, die denken, sie seinen was besseres, und eigentlich ist so gut wie nichts über sie bekannt. Soll heißen: Kalter Krieg.

    Die Klingonen sind mehr auf Ehre, speziell die der Familie erpicht. Andauernd geht es darum, keine Schande über die Familie zu bringen, Blutsühne, Entehrung, Haus des (Name eines Vorfahrens) und so weiter. Immer wollen sie kämpfen, alles andere interessiert sie anscheinend nicht, man fragt sich wie sie das Warp-Zeitalter überhaupt erreichen können.
    Wer seine Ehre verliert, kann durch rituellen Selbstmord o.ä. zumindest den Ruf der Familie retten.
    Größere Kämpfe werden zwar mit modernen Energiewaffen ausgetragen, kleinere Kämpfe dagegen werden traditionsgemäß mit Bat'leth oder anderen Hieb- und Stichwaffen ausgetragen.

    Das erinnert mich schon sehr an Japan: Kleines Land, wenig eigene Ressorcen, sehr traditionell, trotz Hightech, viel "Familien- und Ehrenkram", Samurai, traditionelle Schwerter und Dolche, und daß mal einer an sich selbst rumschnippelt, weil er böse war, kommt angeblich auch hin und wieder mal vor (Zumindest im Film bei der japansichen Mafia - wie hieß die noch?)

    Das sind so die beiden großen Vergleiche, es gibt zwar auch noch sowas für die anderen Völker, aber das ist dann zuviel des guten.

    Wie gesagt, in Star Trek ist es tatsächlich so, daß einige politische Themen da eingeflossen sind.

    Auch interessant ist, was da so in Gesellschaft und Technik so los ist.
    Kirk( so ab 1970) war ein Haudegen, oft mal ne Prügelei und viel "hau-drauf". Picard (ab 1990?) ist mehr ein Diplomat, intelligent, abwartend und weniger Gewaltbereit. DAnn noch Janeway, weil Emanzipatin wird ja groß geschrieben.
    Somit flossen die Ideale der Zeit da mit ein.
    Die Technik? Tja, zu Kirks Zeiten gab es nur schalter und Knöpfe, Röhren, manchmal Transistoren, aber meistens nur irgendwelche blinkenden Glühbirnchen, die dazu lustige Geräusche machen. Die Computerstimme war roboterartig, und man hörte die Relais im Hintergrund rattern. Das Speichermedium war ein Magnetband, wie in der Realität auch. Nur eben angeblich viel fortgeschrittener.

    Tja heute haben wir TFTs, Touchscreens, Computerchips, alles wird immer kleiner und besser, und genau das sehen wir auch in Star Trek Filmen der letzten Zeit.
    Beobachtet mal die Schiffe: Die Türen sind das einzige, was sich da wirklich noch mechanisch bewegt. Auch einSchritt richtung ZUkunft...

    Aber ich sehe, ich schweife wieder ab...
     
    #4
    Event Horizon, 4 August 2004

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